Toshiba HDD löschen und Frage zu Datenspeicherung

Garga52

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Was ist der beste Weg, eine solche Toshiba externe Festplatte komplett zu löschen (evtl. von Malware/Viren betroffen)? Wäre hdparm secure-erase eine Option, ich hatte gelesen, dass HDDs das manchmal auch unterstützen?

2. Frage: was wäre am besten zur Speicherung/Backup von kleineren Dateien/Ordnern (nicht mehr als 30-50 GB), täglich oder fast täglich in Nutzung, also am Computer angeschlossen?
 
Diskpart clean all wenn Du unter Windows unterwegs bist.
 
secure erase funktioniert, wenn der hersteller es richtig implementiert hat... und wenn der prozess an sich durch läuft... usb gehäuse, grätschen da gerne mal mit ihrem eigenen powersaving rein. denn das läuft in der hdd intern das usb gehäuse sieht während dessen "keine aktivität" also abschalten

dann muss man dafür leider ein passwort setzen und das kann auch schon dazu führen das man sich ausschliesst und die platte am ende ein brickett ist

ich ziehe es vor, mit zufalldaten vollzuschreiben und anschliessend zu prüfen ob das laufwerk die gleichen daten zurück liefert. das macht h2test, oder shredos (den nullen-durchgang abschalten, damit nur zufall und verify übrig bleibt), oder du machst es von hand unter linux mit cryptsetup und badblocks

das funktioniert mit jedem laufwerk egal hdd usb ssd m2 nvme floppy tape ...

nullen schreiben geht auch aber auch hier bitte prüfen das nur noch nullen gelesen werden anschliessend... ein wackeler am usb und die schreibung läuft ins nirwana und die daten sind noch da obwohl die software nen schönen fortschritt balken angezeigt hat...
 
1: HDD einfach partition löschen neu erstellen und 1x langsam formatieren und schon sind alle Daten weg.
um sie nur von datenmüll zu bereinigen reicht auch schnell formatieren.

2: einzelne Ordner/Dateien sichere ich gern mit robocopy und einer aufgabe
 
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Garga52 schrieb:
Was ist der beste Weg, eine solche Toshiba externe Festplatte komplett zu löschen (evtl. von Malware/Viren betroffen)? Wäre hdparm secure-erase eine Option, ich hatte gelesen, dass HDDs das manchmal auch unterstützen?
Richtig formatieren also keine Schnellformatierung, aber wenn du nur Viren loswerden willst, dann reicht es alle Partitionen zu löschen.
Garga52 schrieb:
2. Frage: was wäre am besten zur Speicherung/Backup von kleineren Dateien/Ordnern (nicht mehr als 30-50 GB), täglich oder fast täglich in Nutzung,
Egal, kannst Stick, externe SSD oder externe HDD nehmen, aber eine SSD ist halt deutlich schneller, HDDs und Sticks versagen also brechen ein von der Schreibleistung wenn du viele kleine Daten schiebst ohne die vorher (evtl. ohne Kompression) zu packen.
Garga52 schrieb:
also am Computer angeschlossen?
Ständig am PC angeschlossen ist kein Backup.
 
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Garga52 schrieb:
Was ist der beste Weg, eine solche Toshiba externe Festplatte komplett zu löschen (evtl. von Malware/Viren betroffen)?
Bei Malwarebefall reicht ein simples schnellformatieren.

Mehr musst du nur machen, wenn du die HDD verkaufen/entsorgen willst und du verhindern willst, dassman was wiederherstellen kann.
 
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Einfach alle Partitionen löschen und neu anlegen bei Virenbefall. ^^
EE:
K3ks schrieb:
brechen ein von der Schreibleistung wenn du viele kleine Daten schiebst ohne die vorher (evtl. ohne Kompression) zu packen.
Auf dem Rechner, vor dem Schieben, Rechner hat hoffentlich eine SSD. ^^
Ich schiebe so auf meine externen HDDs die "eingetüteten" unkomprimierten Daten ziemlich schnell. Würde bestimmt sonst 20 mal länger dauern. O.o

So flutschen locker 100GB in 30 Minuten, würde vlt. sogar über einen Tag dauern ohne dieses Vorgehen... Wenn die Externen von mir irgendwann ersetzt werden, dann definitiv durch taugliche externe SSDs. 🥴
 
Zuletzt bearbeitet:
Garga52 schrieb:
was wäre am besten zur Speicherung/Backup von kleineren Dateien/Ordnern (nicht mehr als 30-50 GB), täglich oder fast täglich in Nutzung, also am Computer angeschlossen?

Ich würde da nach Möglichkeit auf Cloud gehen. Wie schon gesagt wurde, wenn das Medium ständig angeschlossen ist, ist es kein Backup im klassischen Sinne. Mit ner Cloud hättest du permanente Verfügbarkeit und Backup in einem.

Zusätzlich dazu würde ich zur Langzeitspeicherung, sofern das bei dir ein Thema ist, RAR-Archive (mit Recovery-Record) empfehlen. Hier dann am besten einfach auf ne externe Festplatte.
 
Cloud möchte ich nicht. Ich weiß, es ist kein klassisches Backup, aber ich möchte die Daten nicht auf dem PC, sondern mehrfach extern, aber eben täglich in Nutzung. Könnt Ihr denn eine kleine SSD empfehlen? Mit HDDs hatte ich bisher nicht so Glück, sie sind schnell kaputtgegangen.

Zum Löschen: sie soll nicht "nur" von Viren bereinigt werden, es soll wirklich alles gewiped werden. Ist eine solche hier:

https://www.toshiba-storage.com/de/products/canvio-basics/
 
Garga52 schrieb:
Cloud möchte ich nicht. Ich weiß, es ist kein klassisches Backup
Wo soll das ein Backup sein wenn's am PC klebt und aktiv ist? Da hast du Viren dann auch sofort auch auf den Externen. Du wirst es wohl noch hinkriegen das anstecken (bzw. einschalten) und abstecken zu machen, sonst kannst du auch gleich intern eine Platte verbauen.
Ist halt kein Backup.

Garga52 schrieb:
Mit HDDs hatte ich bisher nicht so Glück, sie sind schnell kaputtgegangen.
Mehrere kaputt?
Garga52 schrieb:
Könnt Ihr denn eine kleine SSD empfehlen?
Sowas? ->
https://geizhals.de/kingston-datatraveler-max-v84239.html
https://geizhals.de/kioxia-exceria-plus-g2-portable-ssd-extern-v190623.html

Garga52 schrieb:
Zum Löschen: sie soll nicht "nur" von Viren bereinigt werden, es soll wirklich alles gewiped werden. Ist eine solche hier:
Wurde ja schon alles dazu gesagt.

Garga52 schrieb:
Jo, die verwende ich auch, laufen alle aus versch. Revisionen heute noch wie eine eins bei mir. ^^ Aber ein Neukauf wird bei mir auch extern in Zukunft definitiv eine SSD, wenn's mal drauf ankommt sind HDDs einfach langsam...
 
h00bi schrieb:
Bei Malwarebefall reicht ein simples schnellformatieren.

Mehr musst du nur machen, wenn du die HDD verkaufen/entsorgen willst und du verhindern willst, dassman was wiederherstellen kann.
Da du hdparm erwähnst, was ein Linux-Programm ist, hier ein paar Linux-Ideen:
die altbewährte Holzhammermethode ist, die Platte mit Nullen zu übeschreiben:
dd if=/dev/zero of=/dev/<Name des Geräts> bs=64k status=progress oder shred -n 1 /dev/<Gerät>. Es gibt auch (grafische) Programme, die das abstrahieren, wie z.B. Gnome Disks, die das benutzerfreundlicher aufbereiten.

Garga52 schrieb:
Mit HDDs hatte ich bisher nicht so Glück, sie sind schnell kaputtgegangen.
Wenn dir Festplatten schnell kaputt gehen, werden sie vielleicht unsachgemäß behandelt? Stöße, Vibrationen, im Laufenden Betrieb anziehen oder sowas? Ich habe hier seit Jahren externe 2,5-Zoll-Platten für Backups im Einsatz. Die stöpsel ich maximal einmal pro Woche an, mache das Backup und dann verschwindet sie wieder in der Schublade in einem kleinen Stoffbeutel. Denen geht's allen gut.

kieleich schrieb:
ein wackeler am usb und die schreibung läuft ins nirwana und die daten sind noch da obwohl die software nen schönen fortschritt balken angezeigt hat...
Wenn der USB gewackelt hat, dann würde das Nullenschreiben auch abbrechen. Das Schöne wenn man dann dd benutzt hat: es sagt, wo es aufgehört hat, sodass man beim zweiten Anlauf dort weitermachen kann (Option seek).
 
Bzgl. Wipen: gibt es denn zwischen diskpart clean, hdparm secure-erase(falls überhaupt supported) und dd/shred einen Unterschied in der Abnutzung der HDD? Und funktionieren die alle auch bei einer verschlüsselten HDD? Ich will sie ja nicht erst entschlüsseln...

Bzgl. Backup: was ratet Ihr denn dann, wenn folgende Umstände gegeben sind: die Dateien (PDF, Fotos, Texte etc) sollen nicht fest an einen Computer gebunden sein, sondern portabel, und werden täglich an verschiedenen Computern genutzt. Und dafür sollen dann natürlich auch Backups/Kopien vorhanden sein, da sich die Dateien aber teilweise mehrfach in der Woche ändern, müssen sich ja auch die Kopien ändern. Cloud ist wiegesagt keine Option. Wie/was würdet Ihr dann machen?

Donnerkind schrieb:
Stöße, Vibrationen
Naja, dadurch, dass sie täglich transportiert und eingehängt werden, sind sie schon etwas mehr ausgesetzt. Ich gehe bspw. sehr vorsichtig mit dem USB-Stecker um, trotzdem erkennt der Computer manchmal die Platte nicht und man muss mehfach den Stecker rausziehen und wieder reinstecken.
 
Garga52 schrieb:
Und funktionieren die alle auch bei einer verschlüsselten HDD? Ich will sie ja nicht erst entschlüsseln...
Wenn sie verschlüsselt sind, reicht es sogar, den Crypt-Header zu löschen, in dem der Master-Key gespeichert ist. Denn ohne den gibt es technisch keine Möglichkeit, die Daten wieder zu entschlüsseln, egal ob jemand das Passwort hat oder nicht. Zum Verständnis: eine passwort-basierte Verschlüsselung nimmt nicht direkt das Passwort, um die Daten zu verschlüsseln, sondern entschlüsselt damit erst einen weiteren Schlüssel, und der wird dann genommen. Würde man das nicht so machen, müssten sonst beim Ändern des Passworts alle Daten neu verschlüsselt werden (und man könnte nicht mehrere Passwörter verwenden. LUKS auf Linux erlaubt bis zu acht verschiedene Passwörter oder Schlüsseldateien).

Garga52 schrieb:
Bzgl. Backup: was ratet Ihr denn dann, wenn folgende Umstände gegeben sind: die Dateien (PDF, Fotos, Texte etc) sollen nicht fest an einen Computer gebunden sein, sondern portabel, und werden täglich an verschiedenen Computern genutzt. Und dafür sollen dann natürlich auch Backups/Kopien vorhanden sein, da sich die Dateien aber teilweise mehrfach in der Woche ändern, müssen sich ja auch die Kopien ändern. Cloud ist wiegesagt keine Option. Wie/was würdet Ihr dann machen?
Tja, das klingt tatsächlich eher nach einem Einsatz für etwas Netzwerkbasiertes. Es muss ja keine kommerzielle Cloud im Internet sein. Eine Möglichkeit: Steck eine Platte/SSD/USB-Stick an die Fritzbox (sofern vorhanden) und nutze deren NAS-Funktion.

Was Backups angeht; das bisherige Argument im Faden war, dass eine permanent angeschlossene Platte mit einer einfachen Verzeichniskopie kein Backup sei, weil angreifbar für Viren auf dem Host-System. Eine Software für inkrementelle Backups oder eine, die in ihren Snapshots keine Löschungen erlaubt, wäre eine Möglichkeit, um sich vor so etwas zu schützen. Ich benutze Borg, damit sichere ich zwei Geräte mit je einer 2-TB-SSD auf eine gemeinsame 3-TB-Festplatte und habe dank Deduplizierung trotzdem historische Snapshots der letzten Monate und Jahre dort liegen.
 
Donnerkind schrieb:
Wenn sie verschlüsselt sind, reicht es sogar, den Crypt-Header zu löschen
Wiegesagt, es geht auch um die evtl. Viren - daher meine Frage, ob diskpart clean, hdparm secure-erase, dd/shred die HDD unterschiedlich stark beanspruchen.

Bzgl. Backup: Es sind ja nicht immer alle Festplatten gleichzeitig angeschlossen; immer nur eine. Wenn eine Software genutzt würde, müssten doch immer alle gleichzeitig angeschlossen sein?
 
Garga52 schrieb:
Wiegesagt, es geht auch um die evtl. Viren - daher meine Frage, ob diskpart clean, hdparm secure-erase, dd/shred die HDD unterschiedlich stark beanspruchen.
Wenn die Viren zusammen mit den Daten verschlüsselt sind, ist auch an die kein Rankommen mehr.
Was die Belastung angeht: dd schreibt genau einmal von vorne bis hinten drüber, bei diskpart würde ich dasselbe zumindest annehmen. Shred dreimal, aber das kann man mit ner Option verringern. 2,5-Zoll-Platten ab (oder über) 1 TB sind allerdings ausnahmslos SMR-Platten. Wenn die vorher nicht komplett getrimmt werden, dann wird es komplizierter. Ich vermute stark, dass ein secure erase dieses Problem nicht hat, weil es innerhalb des Controllers stattfindet. Wenn du bisher kein Problem mit USB-Abbrüchen hattest, wäre das wohl deine beste Wahl. Den Fortschritt kann man glaube ich mit smartctl einsehen, bin mir aber nich ganz sicher.
 
Garga52 schrieb:
in der Abnutzung der HDD?

Nope.
Bei einer HDD wird, wenn moeglich, ummagnetisiert.
Also einfach keine Sorgen machen.
 
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