Trotz Arztattest eine 6 bekommen

Dazu möcht ich auch mal meine Meinung äußern.

Erstens mal, welcher Schüler liest sich Schulgesetze und ähnliches durch?
Man setzt sich in den Unterreicht, lernt alles, und versucht gute Noten zu schreiben. Fertig.
Ich kenne absolut keinen, der darüber bescheid weis. KEINEN.

Uns z.B. hat man daher auch NIE darüber aufgeklärt, dass man sich persönlich darum kümmern müsse bzw. in der Pflicht stünde etwas nachzuschreiben. Da haben sich immer Lehrer darum gekümmert.

Zumal man sich als Schüler natürlich nicht dafür engagiert, da man eher darauf fokussiert ist, den aktuellen Stoff zu lernen.

Und mal im Ernst, für mich wärs ne Frechheit, wenn ich ne Woche krank geschrieben bin und dann am ersten Tag nachschreiben müsste. Wie bitte soll man sich in Tagen, in denen man krank geschrieben ist vorbereiten? Man ist arbeitsunfähig - fertig, da kann man nichts lernen...


Ich weis, die Gesetze sind anders, aber ich finde es irgendwo assozial, wenn Lehrer den Schülern gegenüber aussagen machen, der Schüler verlässt sich darauf, nur um dann im Ernstfall mit der Gesetzeskeule aufzufahren.


Und ich finde es auch nicht in Ordnung, dass hier manche strikt mit vorgegebenen Gesetzen den TE verurteilen. Wie z.B. "Leistung nicht erbracht - pech gehabt".
Sowas ist IMHO engstirnig. Denkt doch mal ein bisschen differenzierter. Was ist richtig, was falsch.


Hier liegt ein Problem vor. Dem TE wurde einfach ne Sicherheit bezüglich der Noten vorgetäuscht und dann wieder gebrochen. Das ist ne Benachteiligung.

Ich hab letztens auch nen Thread darüber aufgemacht, da ich inhaltlich ca 95% eines Test richtig gelöst hatte (es waren sehr viele Lernfragen), jedoch wegen einer Rechenaufgabe, in der ich einen einzigen Fehler gemacht hatte eine Note 4 bekommen habe, da diese Aufgabe extrem viele Punkte brachte, obwohl es eine Aufgabe mit sehr sehr geringem Umfang war.


Klar, der Lehrer darf das. Nichtsdestotrotz ist es eine Frechheit.


Solches Lehrerverhalten relativiert einfach den Sinn einer Leistungsbeurteilung durch noten und somit auch den Sinn sich zu engagieren um gute Noten zu schreiben - somit das ganze Schulkonzept. Sprich: was soll ich lernen, wenn der Lehrer eh alles hinbiegt, wie es ihm passt - und das in jeder Hinsicht.

Ich finde es eben schon merkwürdig, wenn sich der Lehrer absolut keiner Schuld bewusst ist, wenn der Notenduchschnitt der gesamten Klasse oder eines Schülers der meist gut ist extrem verschlechtert. Bei nem Menschen der klar bei verstand ist, kann es sich hier nur um Vorsatz oder schlicht Dummheit handeln.
 
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Laggy.NET schrieb:
Bei nem Menschen der klar bei verstand ist, kann es sich hier nur um Vorsatz oder schlicht Dummheit handeln.
Nein, viel eher ist hier (mMn!) klar Vorsatz ("ich habe nicht gelernt, also gehe ich zum Arzt") zu erkennen und auch Lehrer lassen sich nunmal nicht gerne veräppeln.
Dazu kommt, dass, wie schon gesagt, jedes mal eine neue Prüfung entworfen werden muss, was einen erheblichen Mehraufwand bedeutet.
 
Klar, mag das auch Vorsatz des Schülers sein. Das darf aber nur der Arzt beurteilen. Ich weis, wurde schon diskutiert, aber so ist es nunmal und das ist gut so.
 
Laggy.NET schrieb:
Ich hab letztens auch nen Thread darüber aufgemacht, da ich inhaltlich ca 95% eines Test richtig gelöst hatte (es waren sehr viele Lernfragen), jedoch wegen einer Rechenaufgabe, in der ich einen einzigen Fehler gemacht hatte eine Note 4 bekommen habe, da diese Aufgabe extrem viele Punkte brachte, obwohl es eine Aufgabe mit sehr sehr geringem Umfang war.
Dann hast du nicht 95% des Tests richtig gelöst - sondern vermutlich 50-60%.
 
Techlogi schrieb:
"ich habe nicht gelernt, also gehe ich zum Arzt"

Wenn man die Hälfte des Satzes ignoriert, kann man das so erkennen ja.

Ich bleib dabei, auch wenn da mit Sicherheit viele Dinge zusammen kommen. Wo bleibt beispw. das Veto der Klassenlehrerin etc.?

Der Lehrer sollte sich einfach ein paar ... wachsen lassen, anstatt sein angekraztes Ego über die Notenschiene zu streicheln und sich anzumaßen eine Beurteilung über krank/nicht krank zu erstellen.

Auf so eine Idee wären unsere Lehrer noch nicht einmal gekommen und so alt bin ich ja auch wieder nicht :p Der hätten sich den Jung/das Mädel bei nächster Gelegenheit mit einem Grinsen im Gesicht geschnappt und gut ist. Man sollte hier nicht vergessen, dass es das Halbjahreszeugnis eines ansonsten scheinbar guten Berufsschülers im dritten Lehrjahr ist. Der TE wird sich u.a. mit diesem Zeugnis bewerben. Selbst wenn das "Recht", Schulordnung, Verfasssung, AGB oder sonst etwas auf Seiten des Lehrers sein mögen, beweist er hier, nur aufgrund seines angeknacksten Egos, kein Augenmaß. Perfekt muß kein Lehrer sein, aber ein wenig Weitblick sollte man schon erwarten können (das gilt selbstverständlich auch für die Eltern, die in ihrem Sprössling schon mal gerne den nächsten Nobelpreisträger sehen :D)

@DDM_Reaper20
Wenn ich Deine Reaktionen auf meine Beiträge, die im Übrigen in keinster Weise aus Deiner Person einen kleinen Diktator machen oder Dich gar als A.... hinstellen, sogar allesamt mit Smileys versehen sind :p, lese, kommen mir doch ein paar Zweifel, ob Du tatsächlich ein wenig über "Dich selbst lachen kannst".

Mit Lehrern habe ich im Allgemeinen kein Problem, ganz im Gegenteil ich hatte sogar in der Oberstufe richtig gute und keiner von denen wäre je auf die Idee gekommen so einen Firlefanz zu veranstalten. Da gäbs nen Spruch, Händereiben, auf gehts zum Nachschreiben, wenn nicht heut dann Morgen und keine Diskussionen wer denn jetzt in der Pflicht wäre zu wem zu gehen und Termine zu vereinbaren und und und.

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
voodoo44 schrieb:
Dann hast du nicht 95% des Tests richtig gelöst - sondern vermutlich 50-60%.

Ja, richtig nach Punkten. Die Punkteverteilung war aber absolut ungerechtfertigt, da ca 2 seiten Fragen gestellt wurden, für die man lernen musste und ganz unten auf der letzten Seite kam noch ne Rechenaufgabe dazu (hat max 5 Minuten gedauert) für die es extrem viele Punkte gab. Da hab ich nen kleinen Fehler eingebaut, die ganze Aufgabe wurde falsch gewertet und ich bekam statt ner 1 eine 4.

Ich finde es einfach nicht gerechtfertigt, dass man eine 4 bekommt, obwohl man den ganzen Stoff kann. Das ist nicht der Sinn eines Schulbesuches.

Aber das spielt hier keine Rolle.
Worum es mir geht, ist das Lehrer oft viel zu viel dürfen. Wie gesagt, selbst wenn sich die ganze Klasse beschwert, weil der Lehrer Fehler gemacht hat, interessiert das keinen...

Ich könnte viele weitere Beispiele nenne, wie z.B. "verlorene" Tests, die nicht richtig auf dem Schulserver gespeichert waren. 5 Wochen später musste die Hälfte der Klasse den test am ersten Tag nachholen...

Aufgaben in Tests, worüber wir nichts gelernt hatten. "Rechne dies und jenes aus" keiner wusste wie oder was das überhaupt war.

usw...

Leider sind zu viele Schüler nicht bereit sich beim Lehrer zu beschweren, sondern sich nur in der Klasse auszulassen.
Die Lehrer machen einfach was sie wollen, die Regeln und Gesetze erlauben viel zu viele Freiheiten.

Solche Lehrer können einem einfach den beruflichen Werdegang versauen und somit die gesamte Zukunft eines Schülers.
 
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Kommt zum Schluß, denn nun gehen einigen die Argumente aus und vergessen das was der TE geschrieben hat.
Laggy.NET schrieb:
Und mal im Ernst, für mich wärs ne Frechheit, wenn ich ne Woche krank geschrieben bin und dann am ersten Tag nachschreiben müsste. Wie bitte soll man sich in Tagen, in denen man krank geschrieben ist vorbereiten?
TE schrieb:
Wir haben an einem Tag im Juni eine Wirtschaftsarbeit geschrieben bei der ich nicht teilnehmen konnte da ich krank geschrieben war.
Nun sind ca. 4 Wochen um und die Zeugnisnoten sollten eigentlich schon gemacht sein.
@Laggy.NET: Nicht nur hier nicht aufgepasst und Tatsachen verdreht. 6 - setzen!

@laryllan: Ich frage mich wessen Ego hier angekratzt wurde, bzw. ist.
 
laryllan schrieb:
Der Lehrer sollte sich einfach ein paar ... wachsen lassen, anstatt sein angekraztes Ego über die Notenschiene zu streicheln und sich anzumaßen eine Beurteilung über krank/nicht krank zu erstellen.
Oder mit anderen Worten: Wenn man keine Lust hat, geht man halt zum Arzt und wenn die halbe Klasse so denkt, muss der Lehrer halt 15 Ausführungen der Prüfung ausarbeiten.
 
Ich hab mich eher auf diesen Post bezogen.

Ich glaube ja, dass du am ersten Tag, den du nach der verpassten Prüfung wieder da bist, die Arbeit nachschreiben können musst.
Also Prüfung am Tag X nicht mitgeschrieben da krank.
Am Tag X+2 wieder in der Schule, dann kann der Lehrer ein sofortiges Nachschreiben anordnen (wird aber in der Praxis sicher nicht immer so gemacht).

War wohl etwas unglücklich formuliert.


@Laggy.NET: Nicht nur hier nicht aufgepasst und Tatsachen verdreht. 6 - setzen!
Solche Kommentare sollte man sich sparen! Gerade als CB Mitglied solltest du eigentlich Wert auf sachliche Diskussion legen und nicht mit sowas kommen.

Schon komisch, wie aggressiv hier manche vermeintlich ältere Leute auf Themen bzgl. Lehrer/Schüler reagieren.
 
kurz, knapp & hart ^^... mMn völlig richtig - mimosen, drückeberger, unehrlichkeit sollte doch auch
mal ne watschen ( im übertragenen sinne ) erhalten.

- ausserdem wurde reichlich zeit gewährt um das "kommunikationsproblem" aus der welt zu schaffen.
auf gut dt. ... kann den / die lehrkörper völlig verstehn.
 
Techlogi schrieb:
Oder mit anderen Worten: Wenn man keine Lust hat, geht man halt zum Arzt und wenn die halbe Klasse so denkt, muss der Lehrer halt 15 Ausführungen der Prüfung ausarbeiten.

Oder mit anderen Worten: Wenn man vor einer Prüfung krank wird und deshalb sogar zum Arzt geht, muss man garantiert ein Lügner sein.

Richtig? :)
 
Die Wahrscheinlichkeit ist schon ziemlich hoch, wenn man auch noch auf die Prüfung nichts gelernt hat...
Richtig?
 
Das ist ja toll, dass ihr alle so gut Mutmaßen könnt ....
Derjenige mit dem Gelben Schein hat aber eine Bestätigung vom Arzt!
 
Je mehr ich so drüber nachdenke... scheint es so, als ob da keine 6 für die Klausur gegeben wurde, sondern die restlichen Wertungen zusammen eine 6 ergeben. Der so gute TE hat in dem Fach also versagt. Irgendwo her muss die Note ja kommen. Wenn der Junge nicht bewertet werden konnte, dann würde da auf dem Zeugnis ein Strich oder so stehen. Da es hier aber eine Note gibt, muss er ja vorher schon nicht gerade rosige Zeiten gesehen haben. Da wundert mich das mit dem "Ich habe Kopfschmerzen" auch nicht sonderlich.
 
Was auch nur wiederum eine Mutmaßung wäre und eigentlich (genau wie mein Beitrag hier) überhaupt nichts zum Thema beiträgt.

Scheinbar ist es rechtlich ohne weiteres möglich, dem Schüler eine 6 reinzudrücken. Andersrum ist es für viele hier wohl moralisch verwerflich, ihm eine 6 zu geben.

Ich bin der Meinung: Wer einen gelben Schein hat, kann für diese Klausur nicht gewertet werden und keine Note bekommen. Fertig.
 
Er hat ja keine 6 in der Klausur sondern auf dem Zeugnis bekommen. Die Klausurnote ist ja nicht die einzige Note, die Einfluss auf die Zeugnisnote hat. Und offenbar hat er auch so genug Bewertungen, dass eine Zeugnisnote vergeben werden durfte.
 
falsch, er hat die klausur mit der note 6 bewertet bekommen und im zeugnis steht die 4.
 
Ups, ich hab die Fakten vergessen.

Dann soll er eben zum Rektor gehen. Der ist dafür da, wenn es mit der Lehrer-Schüler-Beziehung nicht so gut läuft.
 
Ich denke dass man davon ausgehen kann, dass ein Rektor nicht seinen eigenen Lehrern in den Rücken fällt - zumindest, sofern dieses Vorgehen auch nur IRGENDWIE gesetzlich gedeckt sein könnte.
So ist es an den Hochschulen dieses Landes doch auch ...

Wer sich seiner Sache sicher ist, der muss mit großem Widerstand rechnen - dazu werden demzufolge wohl auch noch mehr schlechte Noten zählen - ob es den Aufwand dann am Ende nachher wert ist weiß ich nicht.
 
@ voodoo4

Bitte mal weniger Vermutungen, oder arbeitest Du etwa als Lehrer und weißt genau, wovon Du redest? ;)

Es wird Dich überraschen, es gibt viele Rektoren, die ihre Aufgabe ernst nehmen und sich nicht automatisch und blind hinter eine Lehrkraft stellen. Ein guter Rektor, der seine Aufgabe ernst nimmt, wird beide Seiten anhören und dann eine Entscheidung fällen, auch wenn diese zu Ungunsten der Lehrkraft ausfallen mag.

Der Knackpunkt wäre, dem Rektor die Situation so sachlich wie möglich zu schildern, ohne Anschuldigungen, und dabei den betreffenden Lehrer auf jeden Fall hinzuzuziehen. Wenn man's hinter dem Rücken des Lehrers machen will, ist klar, dass das dem Rektor unangenehm ist.
 
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