Trotz Arztattest eine 6 bekommen

@DDM_Reaper20

Sehr interessante Erläuterung.

Führt denn ein "nicht festellbar" automatisch zu eine Note "ungenügend"? In dem Fall wäre ja doch ein Benotung vorgenommen worden, ohne das diese tatsächlich den Kenntnisstand des Benoteten darstellt bzw. darstellen kann.

@laryllan

Mein größtes Problem ist die Verharmlosung, mit der man hier gegenüber Kopfschmerzen argumentiert. Es geht dabei nicht um vorgetäuschte.
Letztlich ist das ein Signal des Körpers und es scheint so im Zeitalter der Pharma-Lobby, daß es in Mode gekommen ist, statt auf die Signale des Körpers zu hören, diese einfach zum Schweigen zu bringen und jeden anderen zu verunglimpfen, der nicht so "heldenhaft" (Geflügeltes Sprichwort für Kinder: Ein Indiander kennt keinen Schmerz) über seine Körperwarnungen hinweg(s)/(g)ehen will.
 
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@heiner.hemken

Genau das wollte ich ja auch mit meinem Post ausdrücken. Diese "Verharmlosung" von Kopfschmerzen geht mir als häufig Betroffener neben offensichtlich anderen Dingen *g* extrem gegen den Strich.

Wer sagt mit einen Migräneanfall kann man doch arbeiten gehen, der weiss einfach nicht wovon er redet.

VG
 
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Diese "Verharmlosung" von Kopfschmerzen geht mir als häufig Betroffener neben offensichtlich anderen Dingen *g* extrem gegen den Strich.

Wer sagt mit einen Migräneanfall kann man doch arbeiten gehen, der weiss einfach nicht wovon er redet.
Es bringt auch nichts, Kopfschmerzen vom Wetterwechsel (wie es der TE ja gesagt hat) mit Migräne gleichzusetzen und somit in ein Krankheitsbild zu rücken, das nicht vorliegt!

Da kann ich übrigens sehr gut mitreden, die Kopfschmerzen beim Wetterwechsel habe ich auch, teilweise sehr intensiv und dennoch bin ich deswegen nie der Arbeit fern geblieben oder bin von 1 Tablette Paracetamol (oder Aspirin, je nachdem was man vorzieht) im Monat Tablettensüchtig geworden!

Der TE schreibt,
Am Mittwoch kam der Wirtschftslehrer und meinte wir/ich sollen nachschreiben.
Ich sagte nun da ich nicht vorbereitet war, geschweige denn immer Kopfschmerzen bei dem Wetterwechsel habe, das ich zum Arzt gehen werde.
Mit anderen Worten, er ist in die Schule gegangen - also alles ok - bei Ankündigung des Tests will er sich aber krank melden!
Fällt da nur mir was auf?
 
Ich habe diesen Juni mein Abitur gemacht, und will mit 38 Jahren noch Lehramt studieren.
An meiner Abendschule hatte ich den Eindruck, dass einige Lehrer in ihren Schülern nicht den Menschen, sondern eine Art Lernmaschine sehen. Ich hoffe das mir der Idealismus als Lehrer später nicht abhanden kommt, und ich jeden Tag aufs Neue die Kraft finde die Schüler so zu fördern, wie sie es brauchen. "DDM_Reaper20" erinnert mich an meinen Englischlehrer. Der war knallhart, und für ihn zählte nur Leistung. Als ob er noch härter, als die Welt draußen sein wollte. Ich habe diese überzogene Härte nie verstanden, und werde sie wahrscheinlich nie verstehen. Bei der Kopfschmerzengeschichte von "marcson" wäre ich allerdings auch skeptisch geworden. Die Klassenlehrerin hätte noch einmal mit "marcson" sprechen sollen. Aber das sagt sich als Aussenstehender leicht.
 
Lars_SHG schrieb:
die Kopfschmerzen beim Wetterwechsel habe ich auch, teilweise sehr intensiv und dennoch bin ich deswegen nie der Arbeit fern geblieben

Servus,

Du erwartest jetzt aber hoffentlich kein Lob dafür? Ernsthaft: Du wirst nie einen Orden dafür erhalten. Wenn es sein muss fliegst Du sozialverträglich raus, genau so wie der Kollege, der ständig nicht da war, oder schlimmer noch, der hat Familie und bleibt *g*

Selbstverständlich soll man nicht wegen einem tränenden Auge zu Hause bleiben, aber wenn Du starke Kopfschmerzen hast, nützt Du niemanden. Im Gegenteil, Deine Kollegen dürfen dann auch noch Deine Fehler ausbügeln. Nebenbei spielst Du auch noch mit Deiner Gesundheit, aber hey, das ist Deine Sache :--)

Du interpretierst da zuviel rein. Mit Kopfschmerzen in die Schule zu gehen ist was anderes als mit Kopfschmerzen eine Klausur zu schreiben. Was meinst Du, wie oft ich ich mit leichten Kopfschmerzen dennoch in die Schule gegangen bin, damit ich gerade in meinen Leistungskursen (in denen ich nicht eben glänzte, Spätzünder eben) vielleicht doch was von Unterricht mitbekomme. Ich konnte ja auch schlecht andauernd fehlen. In dem Zustand eine Klausur schreiben ist was völlig anderes.

Was die Tabletten betrifft, empfehle ich Dir übrigens einmal die Packungsbeilagen durchzulesen, aber das ist ein anderes Thema. Selbst viele Ärzte kennen noch nicht einmal die Neben- geschweige denn Wechselwirkungen und "verschreiben" Aspirin/Ibuprofen/Diclofenac mit Omeprazol, damit das Magengeschwür gefüttert -> ausgetrieben -> gefüttert -> ausgetrieben etc wird. Die Pharmakonzerne freuen sich :-) Und wenn Du dann einmal Erstickungsanfälle oder eine Fettleber/Zirose von zuviel kummulativen Paracetamol bekommen hast, siehst Du das Beizeiten auch mal anders :-)

VG
Ergänzung ()

@matty2580
Genau das ist das Problem. Schüler werden von Lehrern "betreut" die unabhängig vom fachlichen Wissen, bereits durch diese Leistungsschmiede gingen und eben diese den Schülern ebenfalls aufbürden. Völlig idiotisch. Aber wir lassen es ja mit uns machen und einige jubeln noch dabei (Macht nix, nicht so anstellen, Pille rein und jut).

Völlig unverständlich.

VG
 
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@ heiner.hemken

Platterdings nein, "nicht feststellbar" heißt eigentlich erstmal nur das. Wenn z.B. jemand sich einen komplizierten Knöchelbruch zuzieht und aufgrund anderer, ärztlich nachgewiesener Leiden nicht mal mit den Armen wedeln darf, gibt's für Sport n.f., aber das zählt NICHT als "ungenügend", kann also einem die Versetzung nicht versauen.

Genau das Gleiche, wenn jemand aufgrund eines hieb- und stichfesten ärztlichen Attests alle Leistungsnachweise versäumt und ohne eigenes Verschulden (!) kein Nachholen derselben möglich ist. In einem solchen Falle wird lediglich vermerkt, dass die Leistung nicht festgestellt werden konnte, und das betreffende Fach fällt aus der Gesamtwertung raus.

Der zu errechnende Durchschnitt enthält also nicht das Fach, das mit n.f. gekennzeichnet wurde, der Schüler erleidet keinen Schaden.

Anders sieht die Kiste aus, wenn jemandem mehrere Möglichkeiten zur Leistungsmessung eingeräumt wurden, dieser aber selbige aus Gründen, die dem Lehrer (und der Zeugnis-konferenz!) als nicht stichhaltig erschienen. Dann gibt's auch n.f., aber das wird in den Gesamtschnitt wie "ungenügend" gerechnet, die Versetzung kann dadurch gefährdet bzw. unmöglich gemacht werden und der Durchschnitt leidet.

@ laryllan

Natürlich kann es Dir egal sein, ob sich ein Lehrer vescheissert fühlt oder nicht. Mit den Konsequenzen muss man dann allerdings leben, in diesem Falle n.f.

@ matty2580

Made my day! :p Ich bin eher dafür bekannt, milde zu bewerten. Für mich zählt, wenn jemand sich wirklich Mühe gibt. Ich diene meinen Schülern Referate an, wenn sie das denn wollen, sie dürfen Hausaufgaben und Hefte abgeben, in den Arbeiten kommt wirklich nur das dran, was intensiv besprochen und geübt worden ist . . . wenn Du das als "knallhart" bezeichnest, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. :D Ach, und bei mir gilt: in dubio pro reo. Wenn einer auf der Kippe steht, zwischen zwei Noten, gibt's immer die bessere Note, wenn ich den Eindruck habe, dass der betreffende Schüler sich Mühe gibt.

Sorry, wenn Du meinst, das wäre überzogene Härte, rate ich Dir vom Lehramt striktestens ab. Als Referendar wirst Du noch ganz andere Sachen erleben. Ich bin wegen meiner Milde regelmäßig angepflaumt worden.

Ja, ich sehe das Gute im Menschen, bin aber trotzdem der Meinung, dass man sich zumindest etwas anstrengen kann. Wer die Null-Bock-Haltung auf der Stirn trägt und meint, er könne mit mir um Noten feilschen, obwohl er nicht mitarbeitet, stört, dafür schriftlich aber nur scheisse abliefert und lügt, der kriegt seine fünf. Oder was machst Du mit Kandidaten, die HÜs zu Hause verändern, damit ich denen eine bessere Note geben? Oder die ihren Eltern nichts von einer verbockten KA erzählen und mir sagen, das Heft sei verschwunden? Und nachher kommen die Eltern an und drohen mit Dienstaufsichtsbeschwerde und tralala, weil ich dem Sohnemann nur 'ne vier und keine zwei gegeben habe (denn die Arbeit war natürlich keine 4-, die war 'ne 2+).

Ich weiß schon, warum ich Klassenarbeiten und HÜs von bestimmten Schülern kopiere. Die Eltern waren nicht besonders begeistert, als ich die Kopie aus der Tasche zog und vorlegte.

Um's zusammenzufassen: Wer krank ist, soll zu Hause bleiben. Bei mir muss und soll niemand krank in den Unterricht. Aber wenn jemand ernsthaft ausgerechnet dann entdeckt, dass er krank ist, als ihm eröffnet wird, dass eine Arbeit nachzuschreiben ist, Entschuldigung, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

Da kann man gerne über Maschinen-Menschen und sonstigen Kokolores räsonieren, mich ein verständnisloses Arschloch, Hartmacher, Schulnazi oder Sadisten schimpfen, das ist mir gleich. Auf den Arm genommen fühlen sich regelmäßig die Mitschüler, die (teilweise vor Angst schwitzend) die Arbeit mitschreiben.

Ich bin übrigens durch keine "Leidensmaschine" gegangen. Ich fände es außerdem toll, wenn man mich hier nicht als den Adolf Hitler der Lehrerschaft darstellt. ;) [Ich habe das bewusst überspitzt formuliert. Wäre mir auch dann egal, wenn's genauso gemeint WÄRE, weil meine Schüler mit meiner Art, zu unterrichten und mit ihnen umzugehen, einverstanden sind. Zumindest beschwert sich keiner mehr, seit die letzten drei Meckerer verschwunden sind . . . :p ] Leute, wer der beste Freund von anderen sein will, sollte besser nicht Lehrer werden. Das geht IMMER ins Auge. Man kann nett und freundlich sein, aber man muss auch Grenzen ziehen, und das geht nicht, wenn man immer everybody's darling sein will, wie meine ehemalige Konrektorin mal sagte.
 
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marcson schrieb:
Grüße Euch,

wie ihr bestimmt alle wisst stehen die Halbjahreszeugnisse vor der Tür ;)

Kleine Info zu mir:
Ich besuche eine Berufsfachschule und bin im dritten Lehrjahr.

Kurz Vorgeschichte:

Wir haben an einem Tag im Juni eine Wirtschaftsarbeit geschrieben bei der ich nicht teilnehmen konnte da ich krank geschrieben war.
Nun sind ca. 4 Wochen um und die Zeugnisnoten sollten eigentlich schon gemacht sein.
Zur Sicherheit habe ich am jetzigen Montag meine Klassenlehrerin gefragt ob die Zeugnisse schon geschrieben sind. Die antwort lautet: JA! Also dacht ich mir ok die Wirtschaftsnote vom letzten Jahr wird übernommen-> 2.

Am Mittwoch kam der Wirtschftslehrer und meinte wir/ich sollen nachschreiben.
Ich sagte nun da ich nicht vorbereitet war, geschweige denn immer Kopfschmerzen bei dem Wetterwechsel habe, das ich zum Arzt gehen werde.

Die anderen wurden in der Zeit bei dem ich beim Arzt war zur Sau gemacht warum die sich nicht montags bei ihm melden zum Nachschreiben. Doch die Klassenlehrerin hat doch bestätigt das die Zeugnisse fertig sind....

Naja nun hab ich einen Attest in der Schule abgeben und er hat mir trotzdem eine 6 als Klassenarbeit eingetragen.... Nun wurde diese mit meiner anderen Arbeit 1,7 verrechnet und habe eine 4 ins Zeugnis bekommen :(

Kann ich dagegen was tun da ich meinen Notendurchschnitt von 1,8 nicht mehr halten kann?!

Oder muss doch der Schüler das Kommunikationsproblem der Lehrer ausbügeln ?


Gruß Marcson


Hier ist eigentlich der Punkt wie der Lehrer seine Benotung begründet relevant.

Wenn du am Tag der Prüfung Krank warst, muss das Ärztliche Attest/Gelberschein,
innerhalb eines Tages bei der zuständigen Stelle sein, Sprich Lehrer oder schulsekretariat,
dann hast du ein Anrecht auf Nachprüfung.

Sollte jetzt wieder erwarten die Person vor oder am Tage der Nachprüfung erkranken, und dieses mit einen Ärztlichen Attest/Gelberschein, innerhalb eines Tages belegen,
ist dieser Person ein weiterer Termin zu gewähren, wenn der Arzt der das Ärztlichen Attest/Gelbenschein ausgegeben hat eine schriftliche Stellungnahme ab gibt/ oder besagte Person von einen 2 Arzt durch die Schule benannt eine zweite untersuchung vornimmt.


Im Schulgesetz:

Wer an einer Prüfung aus Krankheitsgründen nicht teilnehmen kann,
muss unverzüglich eine ärztliche Bescheinigung vorlegen.

Eine aus Krankheit oder anderen nicht selbst zu vertretenden Gründen versäumte Prüfung wird umgehend nachgeholt, sobald die Gründe für das Versäumen nicht mehr vorliegen.

Über den Zeitpunkt entscheidet der Prüfungs-ausschuss.

Sofern das Nachholen nicht vor Beginn der Sommerferien möglich ist,
entfällt die Verpflichtung zur Ablegung der Prüfung.

Das Nachholen ist auf Antrag bis zum Ende der ersten Woche nach Beginn des Unterrichts des folgenden Schuljahres möglich.

Versäumt eine Schülerin oder ein Schüler die Prüfung aus selbst zu vertretenden Gründen oder wird im Falle von Krankheit keine ärztliche Bescheinigung vorgelegt oder wird die Prüfung verweigert, so wird die Prüfung mit der Note „ungenügend“ bewertet.
 
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@DDM_Reaper20

Du hast die Kernaussage meines Posts nicht verstanden, was solls, Lehrer eben *duck* :D

VG
 
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@ laryllan

Klar, Lehrer halt. Mach's besser, Großmaul. :p

Ich habe doch eindeutig geschrieben, dass jemand, der krank ist, zu Hause bleiben soll. Wenn jemand aber . . . ach, vergiss es. Kommt doch nur wieder so'n "toller" Spruch von einem, der keine Ahnung hat, was ein Lehrer eigentlich macht.

Als ich noch Schüler war, dachte ich, "geil. Vormittags recht und nachmittags frei haben, jede Menge Ferien, dazu gut Kohle."

Tja, dachte ich. Ich bin selten vor zehn Uhr Abends fertig, in den Ferien habe ich auch zu tun . . . aber, wie gesagt, vergiss es. Ich habe keine Lust, gegen Vorurteile anzugehen. Also, mach's besser.
 
@DDM_Reaper20

Du solltest Dir nicht jeden Schuh anziehen, den man hinwirft.
Ich bin doch selbst nur um HAARESBREITE an einem Lehramtsstudium vorbeigeschrammt :D, ich hab mich dann doch lieber für einen Magister entschieden. Keine Lust auf die fiesen ungezogenen Oberstufenlümmels wie ich einer war *g*

Aber mal ernsthaft: Der Lehrer des TE stellt sich schon ein wenig mimosenhaft an. Den Jung hätt ich mir am nächsten Tag geschnappt und gut ists.

VG
 
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Ich bin kein Lehrer und habe die Kernaussage auch nicht verstanden. Was soll es?

Mtechlerin, hast du das wunderbare Komplettzitat auch gelesen? Zwischen Schule und Berufsschule gibt es ein paar Unterschiede, vor allem was die Eigeninitiative betrifft. Und die war, bis auf den Gang zum Arzt gleich Null.
 
@DDM_Reaper20:
Ich kenne Dich nicht. Das was ich von Dir gelesen habe, weckte in mir Erinnerungen an meinen Englischlehrer.
Ob ich meinem eigenen Ideal nach dem Studium gerecht werden kann, weiss ich nicht. Aber bis heute konnte ich meinen Dickkopf immer durchsetzten. Meine Signatur ist mein Lebensmotto. Von den 12 Lehrern in meiner Abendschule hatte ich nur bei 2 Lehrern den Eindruck, dass sie in mir einen Mensch sehen. Bei den anderen Lehrern fühlte ich mich wie ein "Ding". Diese 2 Lehrer verkörpern mein Ideal von einem Lehrer. Wie ich selbst später als Lehrer sein werde, kann ich heute noch nicht sagen.
 
@ laryllan
Du erwartest jetzt aber hoffentlich kein Lob dafür? Ernsthaft: Du wirst nie einen Orden dafür erhalten. Wenn es sein muss fliegst Du sozialverträglich raus, genau so wie der Kollege, der ständig nicht da war, oder schlimmer noch, der hat Familie und bleibt *g*
Eine Kollegin ist rausgeflogen, weil sie ständig wegen Kleinigkeiten gefehlt hat - gar nicht mal weil der Chef das unbedingt deshalb so wollte, sie hat schlicht alle Kollegen mit ihren Fehlzeiten ständig belastet und war deshalb nicht mehr tragbar!

aber wenn Du starke Kopfschmerzen hast, nützt Du niemanden.
Hast Du meinen Text nicht gelesen? Wenn ich starke Kopfschmerzen habe, nehme ich eine Tablette und es wird soweit besser, dass ich meine Arbeit verrichten kann! Kommt ja, wie beim TE, nur sehr selten vor!

Und wenn Du dann einmal Erstickungsanfälle oder eine Fettleber von Paracetamol bekommen hast siehst DU das beizeiten auch mal anders
Habe ich aber nicht, und da ich es ja verantwortungsvoll und selten nehme (seit vielen Jahren), habe ich auch keine Probleme damit. Genausowenig bin ich paranoid was Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen von bekannten Medikamenten im allgemeinen betrifft!

Was die Tabletten betrifft, empfehle ich Dir übrigens einmal die Packungsbeilagen durchzulesen
Ich lese immer die Packungsbeilage, da ich auch Unverträglichkeiten bzw. eine Allergie habe - dennoch habe ich keine Probleme damit. Lies Du mal die Wahrscheinlichkeiten, in denen diese Nebenwirkungen auftreten können!

Ich bin wirklich der letzte, der Medikamente in sich rein schüttet, aber ich bin eben auch nicht der Typ der beim ersten Anzeichen von einer Erkältung auf krank macht - oder eben wie in dem oben beschriebenen Fall, wo ein Krankheitsbild geklärt ist und deshalb keine gesonderte Untersuchung notwendig ist, und dennoch die Arbeit verweigert. Weder damals in der Schule noch heute im Job - hat nichts mit Furcht vor Entlassung zu tun, sondern das die Arbeit liegenbleibt und ich dann viel mehr auf dem Tisch habe, durch einen Tag den ich nicht gearbeitet habe - was mir vermutlich noch mehr Kopfschmerzen und Stress bereiten würde!

Wie schon geschrieben, in einem Konzern, wo jede Stelle doppelt besetzt ist, kann man natürlich alles lockerer sehen, wenn man die Veranlagung dazu hat - wobei ich das niemanden unterstellen möchte aber weiss, dass es solche Leute gibt!

P. S. Ich habe Dir vor ein paar Tagen bereits in einem anderen Thread gesagt, dass Du keine frei erfundenen persönlichen Unterstellungen machen sollst!
 
Zuletzt bearbeitet:
Abschnitt 1:

Fachabiturprüfung und Abiturprüfung
für Schülerinnen und Schüler
öffentlicher und staatlich anerkannter
Fachoberschulen und Berufsoberschulen


Schulordnung für die Berufliche Oberschule
- Fachoberschulen und Berufsoberschulen -
(Fachober- und Berufsoberschulordnung - FOBOSO)

§ 70
Verhinderung der Teilnahme

(1) Erkrankungen, welche die Teilnahme an der Abschlussprüfung verhindern, sind unverzüglich durch ärztliches Zeugnis nachzuweisen; die Schule kann die Vorlage eines schulärztlichen Zeugnisses verlangen.

(2) Haben sich Schülerinnen und Schüler der Prüfung oder einem Prüfungsteil unterzogen, so können nachträglich gesundheitliche Gründe, denen zufolge die Prüfungsleistung nicht gewertet werden soll, nicht anerkannt werden.

(3) 1 Wird eine Prüfung versäumt,
so wird die Note 6 (0 Punkte) erteilt, es sei denn, das Versäumnis ist nicht zu vertreten.

2 Dies gilt auch in den Fällen der freiwilligen mündlichen Prüfung, es sei denn,
der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder der zuständigen Prüfungskommission geht vor dem angesetzten Prüfungstermin eine schriftliche Rücktrittserklärung zu.



§ 71
Nachholung der Abschlussprüfung

1 Schülerinnen und Schüler, die an der Abschlussprüfung in allen oder einzelnen Fächern infolge eines von ihnen nicht zu vertretenden Grundes nicht teilnehmen konnten, können die Abschlussprüfung oder die nicht abgelegten Teile der Prüfung mit Genehmigung der bzw. des Ministerialbeauftragten nachholen.

2 Die schriftlichen und praktischen Aufgaben stellt das Staatsministerium oder die oder der Ministerialbeauftragte.

3 Die oder der Ministerialbeauftragte legt den Nachtermin und die Schule fest, an der die Prüfung nachgeholt wird; sie oder er entscheidet auch, ob die nachzuholende verpflichtende mündliche Prüfung im Fach Englisch als Gruppenoder Einzelprüfung durchgeführt wird.

4 Der Nachtermin muss spätestens sechs Monate nach dem Zeugnistermin gemäß § 67 Abs. 1 Satz 1 abgeschlossen werden.

Die beiden greifen hier, um ganz genau zu sein.

Es hängt aber eben Hauptsächlich auch daran wie der Lehrer es Begründet in Schriftlicher Form
 
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matty2580

Ein Dickkopf ist eine gute Sache, und das meine ich ernst. Wenn Du mich für das Ding aus dem All hältst, ist das natürlich verständlich, weil ich in dieser Sache nun mal meine eigenen Vorstellungen habe (Stichwort Gerechtigkeit gegenüber anderen Schülern) und gar nicht vermitteln kann, wie ich ansonsten im Unterricht bin.

Ein Lehrer soll der absolute Alleskönner sein. Mama, Papa, Vertrauensperson in jeder Lebenslage, selbstverständlich allwissend, absolut gerecht (was ist das bitte?), er soll jeden Schüler gleich behandeln und es trotzdem schaffen, dass niemand vom Heuwagen fällt. Ich kenne keinen, der all das umsetzen kann, aber wir versuchen es zumindest, was mehr ist, als es nie gemacht zu haben und nur darüber zu fabulieren . . .

Bei mir hat noch kein Schüler sich beklagt, unmenschlich oder als "Ding" behandelt worden zu sein. Auch deren Eltern nicht. Ich bemühe (!) mich, die vereinbarten Regeln bei allen umzusetzen, dass sich keiner benachteiligt fühlt, alle als Personen zu behandeln, und ich respektiere meine Schüler IMMER. Bei mir gibt's keine sarkastischen Sprüche, keine dummen Antworten, keine Beleidigungen oder sonstige Herabwürdigungen. Gleiches erwarte ich von meinen Schülern untereinander und mir gegenüber. In dieser Reihenfolge.

Wäre ich das Arschloch, als das ich anscheinend hier rüberkomme, glaubt mir, ich würde ganz andere Dinger drehen. Aber, mir soll's egal sein, ich halte mich hier raus.

Wer meint, über Lehrer herziehen zu können, sollte mal ein paar Stunden an einer x-beliebigen Schule halten. Dann können wir nochmal drüber reden. OK? ;)
 
@Lars_SHG

ich habe hier Beispiele genannt und Dir nichts persönlich unterstellt. Wenn Du jedes Wort (z.B "Du" statt "die Allgemeinheit" oder "man" etc.) auf die Goldwaage legst, solltest Du Dich besser auf verbale Diskussionen beschränken, denn es liegt in der Natur des Schreibens, dass man auch sehr schnell etwas falsch verstehen kann/will.

Ich unterstelle Dir jetzt auch nicht, Du würdest mich als Paranoid abstempeln, gleichwohl Deine Äußerung dahingehend verstanden werden könnte. Als MCSler sieht man jedoch einige Dinge verständlicherweise anders. ;)

Du bist mir ein wenig zu ambivalent:
Einerseits erlaubst Du Dir ein Urteil über die Intensität des Leidens des TE und spielst es in gewisser Weise herunter (ich weiss z.B nicht wie stark oder schwach seine Kopfschmerzen bei Wetterfühligkeit sind, Du?) und lässt uns daran teilhaben, wie souverän Du diese Situatonen meisterst (mit Tabletten), leitest dahingehend sogar einen Art Allgemeingültigkeitsanspruch ab (man kann ja eine oder zwei nehmen, süchtig wird man davon ja nicht gleich, bevor man nicht arbeiten/in die Schule gehen kann, lieber so), um im nächsten Atemzug mimosenhaft die beleidigte Leberwurst zu spielen und mit angeblichen "frei erfundenen persönlichen Unterstellungen" und Diffamierungen Deiner Person zu argumentieren.

Ich denke einfach uns steht es nicht zu, über den tatsächlichen Gesundheitszustandes des TE zum entsprechenden Zeitpunkt zu urteilen, noch steht es uns zu ihm indirekt nahezulegen, eine Tablette einzuwerfen.

In unserem "Konzern" ist auch keine Stelle doppelt und dreifach besetzt, im Gegenteil, nur wir gehe alle gerne dorthin, weil das Arbeitsklima klasse ist und wir in der Technik dann auch mal bis 22:00 Uhr+ da sind. Krank oder mit Erkältung erscheint bei uns dennoch niemand (es gab diesbezüglich sogar schon einmal richtig Ärger), denn das ist im höchsten Maße unfair gegenüber den anderen Mitarbeitern und nebebei bemerkt, ökonomisch viel zu teuer.

@phil.
Mit dem Anspruch Deiner Signatur eine solch zusammenhangslose Frage zu stellen, entbehrt nicht eines gewissen Humors.
Ich zitier mich mal selbst (Kernaussage):
"Dem TE kann ich nur empfehlen, das Gespräch zu suchen, denn es stimmt tatsächlich: Lehrer sind in der Tat Menschen und meist findet man eine Lösung, zumindest erging es mir stets so."

Edit:
@DDM_Reaper20
Ich habe mir grad Deinen letzten Posts nochmal in Ruhe zur Gemüte geführt. Du scheinst da noch sehr idealistisch an die Sache ranzugehen. Ich hoffe Du bist Dir bewusst, dass ein großer Teil, vor allem an der Berufschule, nicht (mehr?) so ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@DDM_Reaper20:
Was ich geschrieben habe war nicht gegen Dich gerichtet.
Entschuldige bitte, wenn sich dass so angehört hat.
Diese Erinnerungen hätte auch jemand anderes wecken können.
Ich wollte nur schildern, wie ich mich oft als Schüler gefühlt habe.
Und nun suche ich die Chance, es anders zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Für Wirtschaftskunde bereitet man sich doch net vor... ich höchstens einmal vor beginn der Arbeit nochmal ins Buch geschaut und dann ne 1,2 geschrieben. Zweiter Test ne 1,7 und nun ne 1 im Zeugniss.
Und du hattest in der ersten ne 1,7 könntest also ne 3,1 schreiben und bist immer noch auf 2,4. Also nächstes mal nicht mehr drum drücken.
 
@ matty2580

kein Ding. :D Die Entschuldigung zeugt von Größe, ist aber nicht notwendig. Ich bin schwer zu beleidigen. Das ist in meinem Beruf auch notwendig. :evillol:

Wenn Du Kinder und Heranwachsende magst, ein dickes Fell hast, komibiniert mit einem kräftigen Schuss Humor und über Dich selbst lachen kannst, dazu keine Scheu hast, Fehler zuzugeben, dann haste als Lehrer schon mal gute Startvoraussetzungen. ;) Wenn DU das hast (oder das Meiste davon) solltest Du's schaffen können.

Auch wenn das Referendariat sehr schwer werden kann: Zähne zusammenbeißen und durch. Danach wird's sehr viel leichter.

Gruß
DDM_Reaper20
 
heiner.hemken schrieb:
Das das Verhalten des TS ungschickt sein soll/könnte, liegt immer im Auge des Betrachters und hängt von dessen eigener moralischen Einstellung ab.
Ehm nein, denn der TE war ja scheinbar so gesund, des er zur Schule gehen kann und dann bei einer überraschenden Prüfung plötzlich so krank zu sein, des man zum Arzt muss + die Aussage "ich hab nicht gelernt" ist umgangssprachlich einfach fail.
(Nichts gehen dich, TE.)

Stell dir vor du musst in deinem Beruf Samstags nur auf Abruf los. Nun ruft dein Cheff dich um halb 12 an und du sagst "gleich kommts Qualifying vonner Formel 1, ich hab Kopfschmerzen, ich geh zum Arzt", wie wird dein Cheff wohl reagieren?
 
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