Trump ist der notwendige Tritt in den Hintern der EU.

Primär gehts in diesem Thread um die Reaktion der EU auf Trump. Demgemäß würde ich mehr europäische Einigkeit zwecks mehr Unabhängigkeit begrüßen....um lertztlich als EU eine möglichst starke Macht im Weltgeschehen zu sein/werden. Das Potenzial sollte bereits jetzt gegeben sein und strategische Erweiterung mit z.B. Kanada, Australien usw sehe ich ebenfalls.
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Die letzten Beiträge haben diesbezüglich zwar keinen Belang, aber ich würde trotzdem gerne jeweils um Quellen der Behauptungen bitten. Dass Deutschland seit Jahren bis aktuell wirtschaftlich im Vergleich eher "hinten liegt", war mir bislang durch Medien bestätigte Selbstverständlichkeit. Wer das besser weiß, sollte es bitte per Quellen belegen.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Kein Wunder, die globale Vernetzung hat viele negative Seiten, z.B. Abhängigkeiten von dubiosen Ländern und Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.
Das ist eine recht einseitige Betrachtung. Diese Entwicklungen gibt es natürlich und werden auch immer wieder von in der Regel populistischer Seite ins Feld geführt aber die positiven Seiten sind in der Regel bedeutender. Ja, dann holst du diverse Industrien wieder ins Land, was dem Staat in der Regel nur mit hohem Kapitaleinsatz gelingt, führst 500k Leute wieder in Arbeit. Die Lebenshaltungkosten und die Kosten der jetzt in den USA produzierten Güter steigen aber dadurch dermaßen an das sich die Masse die Produkte nicht mehr leisten kann (ein in den USA hergestelltes I-phone würde etwa 3.500 US-Dollar kosten). Durch den Protektionismus passiert in der Regel immer das, was gerade in den USA passiert, Vermögen wird weiter von unten nach oben verteilt. Ich glaube, das das nicht mal an Trumps Unfähigkeit liegt, sondern genau so gewollt ist.
Tomislav2007 schrieb:
Nein Danke, links ist nichts für mich, links kann weder Geld erwirtschaften noch mit Geld umgehen.
Links kann nur (von anderen erwirtschaftetes) vorhandenes Geld umverteilen bis nichts mehr da ist.
Links hat einige gute Ideen, es bringt uns aber nicht weiter wenn Links uns in den Bankrott steuert.
Wieder diese unsinnige Schwarz-Weiss Darstellung. Dänemark, Spanien oder Norwegen geht es also wirtschaftlich schlecht? Du setzt Links mit Kommunismus gleich.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Nein Danke, links ist nichts für mich, links kann weder Geld erwirtschaften noch mit Geld umgehen.
Links kann nur (von anderen erwirtschaftetes) vorhandenes Geld umverteilen bis nichts mehr da ist.
Das trifft auf rechts genau so zu, nur eben für eine andere Klientel. So pauschal stimmt das aber weder für die eine, noch die andere Seite.
Parteien erwirtschaften auch kein Geld, egal ob rechts oder links, das machen Menschen und das unabhängig der Parteipräferenz.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Nein Danke, links ist nichts für mich, links kann weder Geld erwirtschaften noch mit Geld umgehen.
Links kann nur (von anderen erwirtschaftetes) vorhandenes Geld umverteilen bis nichts mehr da ist.
Links hat einige gute Ideen, es bringt uns aber nicht weiter wenn Links uns in den Bankrott steuert.

Und 'die Rechten' stecken es in die eigenen Taschen, bzw. in die Taschen ihrer Freunde und Förderer! 🤷‍♂️
 
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Hallo

Buttkiss schrieb:
Du setzt Links mit Kommunismus gleich.
Links sind für mich bei uns Die Linke, Die Grünen und die SPD, die sind sehr gut im Geld ausgeben, aber beim Geld erwirtschaften hapert es.

s0undjan schrieb:
Parteien erwirtschaften auch kein Geld,
Die Politik kann aber die Rahmenbedingungen verbessern oder verschlechtern.

@mo schrieb:
Und 'die Rechten' stecken es in die eigenen Taschen,
Ja, aber rechts konservativ kann Geld erwirtschaften und es bleiben mehr Krümel für das Volk über.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Die Linke, Die Grünen und die SPD, die sind sehr gut im Geld ausgeben, aber beim Geld erwirtschaften happert es.
Dann ist es doch komisch das gerade die Grün regierten Bundesländer im Wohlstandsranking so weit oben stehen...
 
Tomislav2007 schrieb:
rechts konservativ kann Geld erwirtschaften
Mit welchen Mitteln und welchen Konsequenzen. Ich schreibe nur 30 jahre Investitionsstau Infarstruktur, 20 Jahre verschlafenen Netzausbau und nicht durchgeführte Sozialreformen. Glückwunsch, 30 Jahre schwarze Null mit allem kaputt, was gebraucht wird. Das darf jetzt alles im Sporttempo nachgeholt werden, zu 3ß% Mehrkosten allein durch die Erhöhung der Kosten durch die Inflation. Dadruch mag dann der Eindruck entstehen, SPD und Grüne können kein Geld verdienen.
Tomislav2007 schrieb:
mehr Krümel für das Volk über
Du meinst die Lohnentwicklung, wo 70% der unteren Einkommen nur ein minimales Plus (bzw bis 50% Einkommen eher ein Minus) in den letzten 20 Jahren gehabt haben? (Vergleich kann ich grad nicht liefern, kommt heute Abend nach).
Reglohln schrieb:
nach Quellen gefragt. Wie steht's dann damit, hm?
Habe ich gestern Abend kurz vor Bettzeit registriert, wollte ich dann auch heute Abend mal liefern, um die Untergangsstimmung in De etwas zu mildern.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ja, aber rechts konservativ kann Geld erwirtschaften und es bleiben mehr Krümel für das Volk über.
Ich glaube, hier hatte vor Kurzem jemand nach Quellen gefragt. Wie steht's dann damit, hm? Vorher kannst du dir ja die IW-Studie zur Steuerpolitik aus den 2025er Wahlprogrammen der Parteien anschauen.

Deine These hinkt schon dadurch, dass
  1. trotz aktueller Regierung kein merkliches Wachstum stattfindet.
  2. trotz größter Senkung der Unternehmenssteuer seit zwei Jahrzehnten, die uns in den nächsten 4 Jahren ca. 10 Mrd. pro Jahr kosten wird, kein merkliches Wachstum stattfindet.
  3. trotz der aktuell herrschenden Konsumflaute der Konsum noch weiter eingeschränkt wird, indem man Sozialleistungen an allen Ecken und Enden kürzt oder kürzen will und das Geld lieber denen gibt, die es eh nicht in die Geschäfte tragen (hallo Unternehmenssteuersenkung):
Das steuerliche Investitionssofortprogramm soll für mehr wirtschaftliche Dynamik sorgen. Simulationsrechnungen zeigen, dass dies zumindest teilweise gelingen kann: Von 2025 bis 2029 investieren die Unternehmen demnach insgesamt real 16 Milliarden Euro zusätzlich.
40 Mrd Kosten, 16 Mrd zusätzliche Investitionen. Die rechten können mit Geld umgehen, ja?

Und dass der Trickle-Down-Effekt nicht funktioniert, wurde in anderen Threads nicht erst einmal erläutert und belegt.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Links sind für mich bei uns Die Linke, Die Grünen und die SPD, die sind sehr gut im Geld ausgeben, aber beim Geld erwirtschaften hapert es.
Parteien erwirtschaften kein Geld, auch nicht die CDU oder FDP. Steuergeschenke hier und Kürzungen dort gab es von denen auch, nur halt für ein anderes Klientel. Und ob unter einer AFD in Sachsen-Anhalt oder gar auf Bundesebene die Wirtschaft prosperiert, daran habe ich so meine Zweifel.
Die größten Neuverschuldungen gab es darüber hinaus unter CDU geführten Regierungen.
 
Tomislav2007 schrieb:
rechts konservativ kann Geld erwirtschaften und es bleiben mehr Krümel für das Volk über.
Diese These ist einfach aus der Luft gegriffen. Auswertungen aus den USA und der EU deuten da in genau die entgegen gesetzte Richtung. Insbesondere in den USA waren die meisten Indikatoren unter den Dems in der Regel positiver als unter den Reps.

Eine Quelle dazu:
https://www.zvei.org/themen/us-wirtschaftswachstum-demokratische-vs-republikanische-praesidenten
Deine geliebte Google KI sagt übrigens dies dazU:
Statistisch gesehen ging es der US-Wirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg unter demokratischen Präsidenten in fast allen Bereichen messbar besser. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das Jobwachstum und der Aktienmarkt verzeichneten unter demokratischer Führung im Durchschnitt stärkere Zuwächse als unter Republikanern.

Noch ein Punkt auf der stetig länger werden Liste, wo deine Aussagen/Meinungen diametral zu der Realität und den Fakten steht.
 
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Hallo

Samurai76 schrieb:
Du meinst die Lohnentwicklung, wo 70% der unteren Einkommen nur ein minimales Plus (bzw bis 50% Einkommen eher ein Minus) in den letzten 20 Jahren gehabt haben?
Ich weiß nicht wie es bei den unteren Einkommen läuft, aber wenn du es sagst wird es schon stimmen.

s0undjan schrieb:
Und ob unter einer AFD in Sachsen-Anhalt oder gar auf Bundesebene die Wirtschaft prosperiert, daran habe ich so meine Zweifel.
Ich wähle die AfD nicht, die sind mir zu weit rechts, ich bin rechts konservativ.
Ich hoffe das Merz bald weg ist und wieder ein Vernünftiger die CDU anführt.

Erkekjetter schrieb:
Auswertungen aus den USA und der EU deuten da in genau die entgegen gesetzte Richtung. Insbesondere in den USA waren die meisten Indikatoren unter den Dems in der Regel positiver als unter den Reps.
Die USA sind mir (fast) egal, ich lebe in Deutschland, mich interessiert wieviel ich in der Brieftasche habe, bzw. wieviel ich für mein Geld bekomme.
Ja, Trump ist rechts und es läuft miserabel, es läuft aber nicht miserabel weil rechts schlecht ist sondern weil Trump ein kompletter Totalausfall ist.
Die (Republikaner in den) USA haben das gleiche Problem wie (die CDU in) Deutschland, an der Spitze befindet sich ein kompletter Totalausfall.

Grüße Tomi
 
Was ich mal zum Thema los werden möchte ist, das auch wir in der EU lebenden alle in den Hintern getreten worden sind.

Aber jede(r) hat hat es ein Stück weit auch selbst mit zu verantworten.
Man muss nicht immer bei Amazon mit PayPal kaufen, es gibt genügend Versender hier in Deutschland bei denen man mit Direktüberweisung zahlen kann sodass man etwas in Richtung USA zurück treten kann und Geld in der EU bleibt.
In den USA gibt es den Slogan "by America" man könnte auch hier in der EU mal umdenken und sagen "kaufe Europäisch".
Ich habe kein Amazon und auch kein PayPal und lebe immer noch und teurer ist das auch nicht.
Aber wenn nur ich das mache hilft es wenig, macht doch einfach mit.
Es ist klar das man derzeit an vielen Dingen aus USA und Fernost nicht vorbei kommt, das kann man derzeit nicht so schnell ändern.
Aber wo man doch selbst Einfluss hat, muss man seine eigene Bequemlichkeit halt mal geringfügig zurückschrauben, bitte macht doch einfach mit.
Je mehr mitmachen desto mehr Geld bleibt hier in der EU und Europäische Firmen haben Geld zum Investieren.
Je weniger Geld abfließt desto besser kann es uns gehen.

Etwas bin ich Donald Trump aber auch dankbar, durch den deftigen Tritt in unseren Hintern ist uns klar gemacht worden, das wir selbigen mal hoch kriegen müssen und selbstständig werden müssen.
Bisher haben alle geschlafen und sich auf den (nun nicht mehr verlässlichen) großen Bruder verlassen.
Momentan läuft das leider noch ziemlich holprig und sieht teilweise auch nach blindem Aktionismus aus, das braucht Zeit, die wir leider auch nicht zu viel haben.

Es sind schwierige Zeiten aber jeder kann mithelfen das es wieder besser wird.
 
Hallo

JoergB schrieb:
Ich habe kein Amazon und auch kein PayPal und lebe immer noch und teurer ist das auch nicht.
Das Problem ist das es aktuell nur noch zwei etablierte Zahlungsanbieter gibt, nämlich Visa und Mastercard und beides sind US Firmen.
Und seit die Banken auf Debitkarten von Visa/Mastercard umgestellt haben kommen wir ohne die zwei US Zahlungsanbieter kaum noch aus.
Mit Überweisung im Internet tu ich mich schwer (Datenklau), ich habe neben meinen Kreditkarten eine Prepaid Karte nur zum online bezahlen.
Und von Amazon kann man halten was man will, aus Kundensicht gibt es kaum was besseres, das merkt man wenn man mal Service benötigt.
Ich halte nicht viel davon Waren/Dienstleistungen aus ideologischer Sicht abzulehnen, wenn man da konsequent sein will bleibt nicht viel übrig.

JoergB schrieb:
Etwas bin ich Donald Trump aber auch dankbar, durch den deftigen Tritt in unseren Hintern ist uns klar gemacht worden, das wir selbigen mal hoch kriegen müssen und selbstständig werden müssen.
Die Frage ist nur was wir daraus lernen und vor allem auch wirklich umsetzen, ich befürchte wir werden nicht viel lernen und noch weniger umsetzen.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Die (Republikaner in den) USA haben das gleiche Problem wie (die CDU in) Deutschland, an der Spitze befindet sich ein kompletter Totalausfall
Ein selbst herbeigeführtes Problem. Sie haben ihn unter mehreren Kandidaten gewählt und die Wähler haben dann die Republikaner gewählt. Ich als Linker habe zwar zich Gründe, so jemanden nie zu wählen, aber auch als Rechter bzw. Republikaner jemanden zu wählen, der seine Niederlage nicht akzeptiert, das hat nichts mehr mit politischen Inhalten zu tun, sondern Ideologie.
Die Partei ist nun nach seinem Gusto umgebaut, wer dagegen hält, gilt als Verräter. Selbst der Supreme Court, wenn er nicht entsprechend entscheidet.
Sowas gibt es in der CDU immerhin nicht, die können Merz absägen und einen besseren Kandidaten finden, ohne das Merz einen Rachefeldzug startet oder nach verlorener Wahl diese als gestohlen bezeichnet.
 
Tomislav2007 schrieb:
Ja, Trump ist rechts und es läuft miserabel, es läuft aber nicht miserabel weil rechts schlecht ist sondern weil Trump ein kompletter Totalausfall ist.
das hat nichts mit trump zu tun. Die genannten fakten basieren auf allen präsidenten der USA. Die reps können schlechter wirtschaften. Und das selbe ist in Europa belegbar. In DE gibts halt kaum phasen ohne CDU beteiligung. Daher gibts quasi keine Datenlage wie eine regierung ohne konservative performt.
Deine Aussage ist weiterhin schlicht und ergreifend ausgedacht und ohne Belege.

Ein richtig schlechter Versuch des ablenkens.
 
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Fällt dir echt nichts besseres ein als dieser jämmerliche Versuch? Wenigstens den Versuch deine Aussage mit verifizierbaren Fakten zu belegen?
Ich hatte wirklich immer die Hoffnung, dass du hier eine Rolle mimst, aber wenn das dein absoluter Ernst ist, krass…
 
Laie1 schrieb:
Dass Deutschland seit Jahren bis aktuell wirtschaftlich im Vergleich eher "hinten liegt", war mir bislang durch Medien bestätigte Selbstverständlichkeit
Zum lesen und etwas Sonnenschein, danach ist die deutsche Volkswirtschaft weltweit auf dem dritten Platz (2024). Weiter unten sind weitere Jahre, danach waren wir 2019 Platz 4, Also ging es von 2019 relativ betrachtet im Ranking aufwärts. Und weiten Teilen der Welt geht es grundsätzlich schlechter (so 190 Ländern, es sind insgesamt 195 im Ranking). Kaufkraftbereinigt noch Platz 4, auch nicht so schlecht. Das Problem an den gar nicht so schlechten Zahlen, die Ergebnisse werden schlecht verteilt, wodurch nach den Weltkrisen auch der nationale Konsum langsam ausblutet und die Wirtschaft zum stehen gekommen ist.
 
Tomislav2007 schrieb:
[...]
Ich halte nicht viel davon Waren/Dienstleistungen aus ideologischer Sicht abzulehnen,
[..]
Sehr traurig, da brauchen wir uns über den aktuellen Zustand nicht wundern.
Als Kunde hat man eine Marktmacht, die man ungenutzt verpuffen lässt.
 
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