n8mahr schrieb:
Mal ehrlich - wäre einer von euch so "patriotisch" / "pro-EU", dass er sagt: "OK, ich könnte zwar in den USA für das 10-fache Geld bei traumhafter Ausstattung an meinem Ding forschen und arbeiten, aber ich lasse mich lieber in D vom Finanzamt als Verbrecher behandeln, und zahle so viel Steuern, dass am Ende kaum Geld für Investitionen übrig bleibt."
Na, Freiwillige vor!
Das hat nichts mit Patriotismus zutun sondern mit Weitblick.
Anstatt permanent darauf zu feuern das man Steuern zahlt sollte man mal schauen warum man Steuern zahlt.
Wieso muss eine einkommenskurve so steil sein? Welchen kobkreten Vorteil bringt es der Allgemeinheit, also dem Staat, wen einige wenige absurd viel totes Kapital anhäufen das niemals den weg in die Wirtschaft findet, geschweige in die Volkswirtschaft.
Wenn du ein funktionierendes Gewerbe aufbaust, sei doch stolz darauf das du einen großen Beitrag für diese Nation leistest. Ist das denn nichts wert?
Bringt es denn langfristig nichts wenn ein Teil des erwirtschafteten für Infrastruktur, Bildung ect. investiert wird um sicher zu stellen das dein Gewerbe auch nach deinem Ableben hervorragende Bedingungen vorfindet um die du dich selber nicht kümmern brauchst?
Wenn du der Meinung bist das die Steuereinnahmen besser verteilt werden könnten, geht in die Politik und werde Aktiv. Wähle die Parteien die deiner Meinung nach besser damit Umgehen aber bitte hör endlich auf wie die AfD nur allen zu erzählen wie doof das alles ist.
Politik sollte primär für die Allgemeinheit agieren und nich für jedes Individuum, das tun schon genug egoistische vollidioten in der Privatwirtschaft und leider auch in der Politik.
Wenn du es vorziehst rücksichtslos ein Gewerbe hoch zu ziehen mit dem einzigen Grund möglichst viel Reichtum an zu häufen, dann bist du vermutlich in den USA vesserbaufgehoben ich wäre jedoch dankbar dafür wenn man das in der EU zukünftig wieder etwas zurückfährt und gerne langsamer, dafür aber langfristig stabiler angehen lässt.