Bericht Trumps Kill Switch: Wie die EU Alternativen zu MS365, ChatGPT und Co. aufbauen will

Ich sage voraus, dass es scheitern wird. Wann immer hier die Politik die Finger im Spiel hat, und gerade das Bürokratiemonster EU, sind IT Projekte zum Scheitern verurteilt.
 
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@Seinfeldfreak Rede, die können auch nichts erschaffen oder Möglichkeiten hervorbringen. Die können nur besteuern und verkomplizieren. So das niemand außer große Konzerne mehr mit der Menge an Regeln klar kommt.
 
Wenn man MS und anderen US Firmen Paroli bieten will darf man die EU nicht zu zensieren mit immer mehr Verbote aussprechen mit immer mehr Bürokratie. darauf Springen die Großen Firmen nicht auf und ohne die geht es nun einmal nicht.
Wenn hier irgend jemand glaubt OpenSource oder anderes/ähnliches könnte irgend etwas regeln der lebt wirklich in einer Blase und hat von Wirtschaft absolut keine Ahnung. Denn am Ende geht es wie immer ums Geld und mit OpenSource kann man kaum Geld machen.
Will irgend jemand komplett Europa in die Hände irgendwelcher Amateur Entwickler geben die bis heute es nicht nicht geschafft haben mal ein einheitliches Desktop Linux für alle raus zu bringen? Es gibt über 800 Distros (ja ich weiß selbst das vieles auf eine Hand voll aufbaut), jedes trockene Toastbrot denkt er könne was besseres machen also macht er sein eigene Linux Distro. Wollt ihr solchen Amateuren Europa in die Hände geben? Viel Spass.
Ich bin auch dafür mal selbst etwas zu machen und unabhängiger zu werden. Das geht aber nur wenn starke Firmen dahinter stehen und keine Weltverbesserer mit "alles muss OpenSource und kostenlos" sein. Mit so einer Einstellung kann man keinen Blumentopf gewinnen.
 
Kaufmannsladen schrieb:
Sich China oder gar Russland anzubiedern ist keine Alternative.
So sieht es aus.
Aber Russland (nach Ende des Krieges!) als Handelspartner / Rohstofflieferant auszuschließen, wird auch nicht gehen.

Rhemsey schrieb:
Wir beklagen zwar lautstark die Abhängigkeit von Big Tech, opfern echte Veränderung und Risikobereitschaft aber nur zu gern der eigenen Bequemlichkeit

So sieht es aus.
Man will nicht mal die Kinder vor Insta, TikTok etc. beschützen.
Bei sowas wie Beschränkungen für Kinder ist man lächerlich soft. (Lobbyismus?)

yetisports schrieb:
Mit Abstand die meisten Rechenzentren in der EU werden in Frankreich gebaut, weil dort Strom bezahlbar und verfügbar ist.
Interessant. Wusste ich nicht.

Conqi schrieb:
Denke nicht, dass die Ukraine daran interessiert ist, ihre Souveränität einfach aufzugeben.
Wir sollten uns mal in der EU Gedanken machen was für uns gut ist. Was für uns strategisch clever ist.
Eine immer wachsende EU ist es nicht.
Eine Ukraine in die EU und NATO ist für uns nicht strategisch clever!

IBISXI schrieb:
Europa hat nur wenig Faustpfand, wenn es zu Handelskonflikten im Tech-Geschäft kommt.
2/3 der direktinvestitionen in den USA soll von Europa/EU sein.

Ein wenig Pfand hat man.
Alleine ein näherrücken an China würde für die usa zum Problem werden.
TempeltonPeck schrieb:
Ein Märchen das immer wieder erzählt wird. Der Atomstrom in Frankreich ist nur günstig weil er massiv vom Staat (also dem Steuerzahler) enorm subventioniert wird.
Welche Strom ist nicht subventioniert oder umweltschädlich?

Wir sollten mal aufhören so zu tun als ob es da unschädlichen Strom gibt.
Lasst es uns einfach mal nennen wie es ist:
Den am wenigsten schädlichen Strom der für uns (Wirtschaft/ Privat) funktioniert, sollt ausgebaut werden.

PS:
Was passiert mit den Rotoren der Windräder?
Die sind Sondermüll und dürfen nirgends gelagert werden.

Keine Ahnung wie es mit den ganzen (China subventionierten) Photovoltaik ist.
Was passiert da über die ganze Lieferkette am Ende mit denen?

HerrRossi schrieb:
für Privatleute und Unternehmen muss es aber weiterhin die Wahlfreiheit geben, welches Produkt man einsetzen will. Ohne Wettbewerb wird das ein Rohrkrepierer.
Das sehe ich anders.
In China hat man die eigenen Produkte auch durchgesetzt, weil man nicht alles westlichen Firmen überlassen hat.

Die Amerikaner wenden sich auch schnell vom freien Markt ab, sobald die Konkurrenz aufholt. Dann wird man protektionistisch.

Wir in der EU sollten das auch so machen.
Von macron gab es mal den Vorschlag Ausschreibungen für EU Projekte nur an EU Firmen zu geben.

Alphanerd schrieb:
Sehr viele vergessen das ein Biden die Wirtschaftspolitik der Republikaner weitergeführt hat.
Der Unterschied zwischen denen bei Wirtschaft ist kleiner als manche denken.

Floorp schrieb:
Atomkraft war früher nur halbwegs rentabel, weil sie massiv subventioniert wurde...
So wie alle anderen auch: Atom, Solar, Wind…

Ist ja auch klar das ein Staat solche Kosten nicht 1:1 durch reichen kann und sollte!
seyfhor schrieb:
Ohne Regulierung hast du aber dann genauso wilder Westen wie bei Big Tech in den USA

Es müsste mal richtig reguliert werden:
Permanent Aufkäufe von EU Firmen im Bereich IT/ Infrastruktur erlauben ist keine gute Idee.

Das Meta WhatsApp und Insta kaufen durfte…
Keine clevere Entscheidung der EU!
Saint81 schrieb:
Das Problem ist nur, sobald die durch starten, gehen sie nach USA, weil es da das nötige Geld gibt und wenn sie es schaffen durch zu starten, einfach mal keine Steuern zahlen müssen.
und weil sie sich vorher aufkaufen lassen wollen. Oder dann ihren Börsengang machen.

Zonicfreak schrieb:
Das Ergebnis ist immer das Gleiche, Sozialismus verliert gegen Kapitalismus
Nur weil der Kapitalismus gewonnen hat, heißt das nicht das er auch gut funktioniert.


Painkiller72 schrieb:
Weil es in der Natur einiger Homo Sapiens verankert ist, sich selbst zu bekämpfen und zu zerstören. Diese Deppen wird man irgendwie nie los.
Nur zur Erinnerung:
Es gab damals nicht nur den Homo Sapiens.
Es gab glaube ich 4 oder sogar 6 verschiedene und der Homo Sapiens hat sich am Ende durchgesetzt.

Man kann in uns (Asien, Europa, Amerika) allen wohl noch 1% Neandertaler DNA nachweisen.

https://www.geo.de/wissen/forschung...ie-neue-geschichte-des-menschen-37230284.html


Floorp schrieb:
Man kann Innovation nicht per bürokratischem Dekret erzwingen.
In China klappt das ganz gut. 🤷🏻‍♂️
Der 5 Jahres Plan von oben nach unten geplant, hat auch Vorteile in gewissen Bereichen.

Bauen die eigentlich Fahrradwege in Südamerika?🙈

Ps: bekommen die noch Entwicklungshilfe von uns? 🤣
Die bräuchten wir eigentlich mal von denen😈

gokkel schrieb:
Da wird nichts bei rumkommen, die EU ist kein ernstzunehmender Akteur.
Sie ist stärker als wir denken.
Aber durch den Berliner und Brüsseler Zirkus vergessen wir das oft und sehen uns kleiner als wir sind.
LustigerLurch23 schrieb:
Das große Problem ist, es ziehen halt nicht alle Staaten an einen Strang. Es geht immer wieder um eigene nationale Interessen.

War schon immer so und ist normal.
Die EU ist halt nicht eine Bevölkerung.
Es gab und gibt nun mal nicht den Europäer.
Genauso wenig wie den Asiaten oder den Afrikaner.
🤷🏻‍♂️
 
Pipmatz schrieb:
Wir sollten uns mal in der EU Gedanken machen was für uns gut ist. Was für uns strategisch clever ist.
Eine immer wachsende EU ist es nicht.
Eine Ukraine in die EU und NATO ist für uns nicht strategisch clever!
Ob die Ukraine in der EU einen Mehrwert bietet, bezweifle ich auch ein wenig.
Aber dass Putin aufhört, wenn er die Ukraine hat, ebenfalls. So gesehen ist es für uns Europäer am bequemsten, wenn Putin mit der Ukraine beschäftigt ist. Den "Puffer" aufzugeben, wäre naiv.
 
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Scirca schrieb:
Die [EU] können nur besteuern und verkomplizieren. So das niemand außer große Konzerne mehr mit der Menge an Regeln klar kommt.
1. Groß skaliert nun einmal besser und was effizienter wirtschaftet verdrängt nunmal die ineffizienten, ganz normal im Kapitalismus - hat nix mit der EU zu tun
2. Als ob von US Konzernen wegzukommen einfach wär. Im Gegenteil: Es ist für jedes Unternehmen komplizierte Arbeit.
 
Pipmatz schrieb:
In China klappt das ganz gut. 🤷🏻‍♂️

China denkt und plant und forscht nicht in Wahlperioden, sondern in zum Teil in mehreren Jahrzehnten. Ganz egal, wie man zum dortigen System steht oder welche Mittel gewählt werden: Die Umsetzungsgeschwindigkeit ist enorm. Während im Westen oft Jahre verstrreichen, gehen die mit schnellen, grünen Schritten voran, sei es beim begrünten Wüstenausbau, Ökostrom oder der eigenen Tech-Infrastruktur.
 
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ArrakisSand schrieb:
Das Pentagon, Lokheed Martin (F35) und JPMorgen sowie viele andere laufen dafür mit SAP.
Und wer gehört u.a. zu den größten Einzel-Aktionären neben Plattner und Hopp? Richtig: so eine "unbedeutende" US-Finanzheuschrecke namens BlackRock ...
Conqi schrieb:
Zum KI-Teil sag ich mal nichts, aber Open Source Lösungen für die Verwaltung halte ich für eine gute Herangehensweise. Als ob wir nicht in der Lage wären, eine Alternative zu Microsoft 365 auf die Beine zu stellen.
Es wird dauern, aber ist absolut möglich und da wartet ein riesiger Kundenstamm, den die EU und nationale Regierungen dazu zwingen können, von amerikanischen Lösungen wegzumigirieren. Das wird teilweise Probleme geben, aber langfristig definitiv weniger schlimm und teuer als weiter an den Amis zu hängen.
Das hätten die öffentlichen Verwaltungen zusammen mit der Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen längst angehen können. Aber sieht man sich das seit zig Jahren hinziehende, bundesweite (Bund, Länder und v.a. kommunale Selbsverwaltung mit ihren oft haus-gestrickten sog. "Fachanwendungen" und zahllosen Insellösungen) Gestümper bei dieser "Verwaltungsdigitalisierung" an, kann man sich ausrechnen wie stark die Kompetenz für solche Open-Source-Lösungen jeweils vorhanden wäre. Treffen dann noch Gewerbesteuer-Lockangebote auf eine teils unwillige, teils inkompetente Verwaltungsleitung, wie im Paradebeispiel München, ist das Thema "Unabhängigkeit" von den Software-Kraken aus Übersee schnell auserzählt.
 
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Farrinah schrieb:
Wenn hier irgend jemand glaubt OpenSource oder anderes/ähnliches könnte irgend etwas regeln der lebt wirklich in einer Blase und hat von Wirtschaft absolut keine Ahnung. Denn am Ende geht es wie immer ums Geld und mit OpenSource kann man kaum Geld machen.
Ich arbeite bei nem größeren Tech-Unternehmen und mache dort fast nur Open Source, wie auch viele andere Teams bei uns. Auch bei Unternehmen wie Google, Microsoft oder Meta gibt es diese Teams.
Klar, das läuft immer zusammen mit anderen Geschäftsmodellen, ist aber eben auch ein wichtiger Faktor.

Dann gibt es noch Unternehmen wie Canocical (die mit Ubuntu), da läuft es schon direkter.

Z. B. ein Office, bei dem das Unternehmen vor allem mit dem Betreiben, Infrastruktur und z. B. dem Verkauf von Features (zahl Summe X, wir stellen Entwickler ab um dein Feature einzubauen) kann ich mir schon vorstellen.
 
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@Floorp Wenn die Bürger=Sourverän entsprechende Politiker abwählen würden, könnte sich die Kungelei nicht durchsetzen. Da der Bürger das nicht tut, sind wir da wo wir sind.
 
Realistisch machen werden sie doch sowieso nichts
 
Mark my words: Wasser wird unser wahres Problem in Zukunft darstellen und soweit ich weiß, benötigt all die Technik auch genau dieses 🙂
Na ja ... ich bin der Meinung, dass die Menschheit einfach nur komplett lost in eine komplett falsche Richtung läuft, angeführt von der Gier weniger die ohnehin genug haben.
 
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snakesh1t schrieb:
Super, noch mehr Rechenzentren die Speicher brauchen.....
Naaa, wenn jemand von Claude, Gemini, ChatGPT wechselt, wird ja nicht mehr gebraucht, sondern nur woanders. Man kann immer alles schwarzmalen, ist aber nicht richtig.
 
Wir werden zwar nicht führend in der KI Entwicklung, dafür aber führend in der Regulation jener!
Ergänzung ()

TempeltonPeck schrieb:
Verfügbarkeit ist auch so ein Ding, wenn im Sommer wegen Trockenheit kein Kühlwasser mehr aus den Flüssen genommen werden kann wie die letzten Jahre regelmäßig vorgekommen.
Aus den Flüssen genommen werden kann es schon. Tut man der Umwelt zuliebe aber nicht. Die Lösung ist Recht simpel. Kühltürme.
Für die Billionen die wir in erneuerbare Energien gesteckt haben über die Jahre hätten wir unsere gesamte Stromproduktion auf Atom umstellen können.
Mein Vorschlag: wir kalkulieren Kernenergie mit 3 cent die kWh und alles was darüber liegt geht aufs Sondervermögen Bundeswehr.
Win win. Billiger Strom und Atomwaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Steff456 schrieb:
@Floorp Wenn die Bürger=Sourverän entsprechende Politiker abwählen würden, könnte sich die Kungelei nicht durchsetzen. Da der Bürger das nicht tut, sind wir da wo wir sind.

Was bringt es dir, gewisse Politiker abzuwählen, wenn die Parteien, die parteiübergreifenden Netzwerke und Verflechtungen dadurch nicht verschwinden? Es spielt keine wirkliche Rolle, ob ein Merz, eine Weidel oder ein Scholz da steht. Das Endprodukt ist das gleiche, nur anders verpackt.
Das System hat sich in Deutschland gefestigt. Einer Jugendorganisation beizutreten bringt nichts: Dort wird der Kader geschmiedet. Wer sich nicht beugt, wird nicht aufsteigen und direkt aussortiert.
Politisch aktiv werden? Das gleiche Spiel. Du kämpfst gegen eine Hydra, die nicht nur mehrere Köpfe hat, sondern weitere Hydra-Buddies und Netzwerke zum Abfedern.
Demonstrieren? Ein Ventil für den Pleb (das sind wie für ein Grossteil der Politiker), um Druck abzulassen... und dazu noch brav angemeldet.

Eisernes Gesetz der Oligarchie und so...
 
Pipmatz schrieb:
In China hat man die eigenen Produkte auch durchgesetzt, weil man nicht alles westlichen Firmen überlassen hat.
China ist eine kommunistische Diktatur, da wird gemacht, was der rote Kaiser befiehlt. Kein Vorbild für Deutschland oder die EU.
 
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Rhemsey schrieb:
opfern echte Veränderung und Risikobereitschaft aber nur zu gern der eigenen Bequemlichkeit
Eben das. Veränderungswille trotz Veränderungsnotwendigkeit scheitert aktuell nicht nur an Bequemlichkeit, sondern an Besitzstands-Sicherung und Realitätsverweigerung (insbesondere vor validierbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen). Risikobereitschaft (nicht zu verwechseln mit Leichtsinn) ist durchaus vorhanden. Leider dominieren häufig Ideologie, Ambitionslosigkeit und zwanghaftes Festhalten am Status Quo.

@TempeltonPeck
Der Witz mit "günstigem" Atomstrom ist nicht totzukriegen. Hat extreme Strahlkraft... 😅
 
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HerrRossi schrieb:
China ist eine kommunistische Diktatur… Kein Vorbild für Deutschland oder die EU.

Niemand redet davon China als Staatsform als Vorbild zu nehmen!🙄

Fakt ist:
in genug Bereichen machen sie es aber viel besser als wir. Und das nicht seit gestern.
Davon können wir etwas lernen.✌️
 
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