Seinfeldfreak
Lieutenant
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Ich sage voraus, dass es scheitern wird. Wann immer hier die Politik die Finger im Spiel hat, und gerade das Bürokratiemonster EU, sind IT Projekte zum Scheitern verurteilt.
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So sieht es aus.Kaufmannsladen schrieb:Sich China oder gar Russland anzubiedern ist keine Alternative.
Rhemsey schrieb:Wir beklagen zwar lautstark die Abhängigkeit von Big Tech, opfern echte Veränderung und Risikobereitschaft aber nur zu gern der eigenen Bequemlichkeit
Interessant. Wusste ich nicht.yetisports schrieb:Mit Abstand die meisten Rechenzentren in der EU werden in Frankreich gebaut, weil dort Strom bezahlbar und verfügbar ist.
Wir sollten uns mal in der EU Gedanken machen was für uns gut ist. Was für uns strategisch clever ist.Conqi schrieb:Denke nicht, dass die Ukraine daran interessiert ist, ihre Souveränität einfach aufzugeben.
2/3 der direktinvestitionen in den USA soll von Europa/EU sein.IBISXI schrieb:Europa hat nur wenig Faustpfand, wenn es zu Handelskonflikten im Tech-Geschäft kommt.
Welche Strom ist nicht subventioniert oder umweltschädlich?TempeltonPeck schrieb:Ein Märchen das immer wieder erzählt wird. Der Atomstrom in Frankreich ist nur günstig weil er massiv vom Staat (also dem Steuerzahler) enorm subventioniert wird.
Das sehe ich anders.HerrRossi schrieb:für Privatleute und Unternehmen muss es aber weiterhin die Wahlfreiheit geben, welches Produkt man einsetzen will. Ohne Wettbewerb wird das ein Rohrkrepierer.
Sehr viele vergessen das ein Biden die Wirtschaftspolitik der Republikaner weitergeführt hat.Alphanerd schrieb:Die Republikaner
So wie alle anderen auch: Atom, Solar, Wind…Floorp schrieb:Atomkraft war früher nur halbwegs rentabel, weil sie massiv subventioniert wurde...
seyfhor schrieb:Ohne Regulierung hast du aber dann genauso wilder Westen wie bei Big Tech in den USA
und weil sie sich vorher aufkaufen lassen wollen. Oder dann ihren Börsengang machen.Saint81 schrieb:Das Problem ist nur, sobald die durch starten, gehen sie nach USA, weil es da das nötige Geld gibt und wenn sie es schaffen durch zu starten, einfach mal keine Steuern zahlen müssen.
Nur weil der Kapitalismus gewonnen hat, heißt das nicht das er auch gut funktioniert.Zonicfreak schrieb:Das Ergebnis ist immer das Gleiche, Sozialismus verliert gegen Kapitalismus
Nur zur Erinnerung:Painkiller72 schrieb:Weil es in der Natur einiger Homo Sapiens verankert ist, sich selbst zu bekämpfen und zu zerstören. Diese Deppen wird man irgendwie nie los.
In China klappt das ganz gut. 🤷🏻♂️Floorp schrieb:Man kann Innovation nicht per bürokratischem Dekret erzwingen.
Sie ist stärker als wir denken.gokkel schrieb:Da wird nichts bei rumkommen, die EU ist kein ernstzunehmender Akteur.
LustigerLurch23 schrieb:Das große Problem ist, es ziehen halt nicht alle Staaten an einen Strang. Es geht immer wieder um eigene nationale Interessen.
Ob die Ukraine in der EU einen Mehrwert bietet, bezweifle ich auch ein wenig.Pipmatz schrieb:Wir sollten uns mal in der EU Gedanken machen was für uns gut ist. Was für uns strategisch clever ist.
Eine immer wachsende EU ist es nicht.
Eine Ukraine in die EU und NATO ist für uns nicht strategisch clever!
1. Groß skaliert nun einmal besser und was effizienter wirtschaftet verdrängt nunmal die ineffizienten, ganz normal im Kapitalismus - hat nix mit der EU zu tunScirca schrieb:Die [EU] können nur besteuern und verkomplizieren. So das niemand außer große Konzerne mehr mit der Menge an Regeln klar kommt.
vielleicht solltest du den fehler bei dir und deinen falschbehauptungen suchen?Ein rotes Auto schrieb:Den Großteil der EU-Abgeordneten stellt Deutschland.. ..finde den Fehler.
Pipmatz schrieb:In China klappt das ganz gut. 🤷🏻♂️
Und wer gehört u.a. zu den größten Einzel-Aktionären neben Plattner und Hopp? Richtig: so eine "unbedeutende" US-Finanzheuschrecke namens BlackRock ...ArrakisSand schrieb:Das Pentagon, Lokheed Martin (F35) und JPMorgen sowie viele andere laufen dafür mit SAP.
Das hätten die öffentlichen Verwaltungen zusammen mit der Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen längst angehen können. Aber sieht man sich das seit zig Jahren hinziehende, bundesweite (Bund, Länder und v.a. kommunale Selbsverwaltung mit ihren oft haus-gestrickten sog. "Fachanwendungen" und zahllosen Insellösungen) Gestümper bei dieser "Verwaltungsdigitalisierung" an, kann man sich ausrechnen wie stark die Kompetenz für solche Open-Source-Lösungen jeweils vorhanden wäre. Treffen dann noch Gewerbesteuer-Lockangebote auf eine teils unwillige, teils inkompetente Verwaltungsleitung, wie im Paradebeispiel München, ist das Thema "Unabhängigkeit" von den Software-Kraken aus Übersee schnell auserzählt.Conqi schrieb:Zum KI-Teil sag ich mal nichts, aber Open Source Lösungen für die Verwaltung halte ich für eine gute Herangehensweise. Als ob wir nicht in der Lage wären, eine Alternative zu Microsoft 365 auf die Beine zu stellen.
Es wird dauern, aber ist absolut möglich und da wartet ein riesiger Kundenstamm, den die EU und nationale Regierungen dazu zwingen können, von amerikanischen Lösungen wegzumigirieren. Das wird teilweise Probleme geben, aber langfristig definitiv weniger schlimm und teuer als weiter an den Amis zu hängen.
Ich arbeite bei nem größeren Tech-Unternehmen und mache dort fast nur Open Source, wie auch viele andere Teams bei uns. Auch bei Unternehmen wie Google, Microsoft oder Meta gibt es diese Teams.Farrinah schrieb:Wenn hier irgend jemand glaubt OpenSource oder anderes/ähnliches könnte irgend etwas regeln der lebt wirklich in einer Blase und hat von Wirtschaft absolut keine Ahnung. Denn am Ende geht es wie immer ums Geld und mit OpenSource kann man kaum Geld machen.
Naaa, wenn jemand von Claude, Gemini, ChatGPT wechselt, wird ja nicht mehr gebraucht, sondern nur woanders. Man kann immer alles schwarzmalen, ist aber nicht richtig.snakesh1t schrieb:Super, noch mehr Rechenzentren die Speicher brauchen.....
Aus den Flüssen genommen werden kann es schon. Tut man der Umwelt zuliebe aber nicht. Die Lösung ist Recht simpel. Kühltürme.TempeltonPeck schrieb:Verfügbarkeit ist auch so ein Ding, wenn im Sommer wegen Trockenheit kein Kühlwasser mehr aus den Flüssen genommen werden kann wie die letzten Jahre regelmäßig vorgekommen.
Steff456 schrieb:@Floorp Wenn die Bürger=Sourverän entsprechende Politiker abwählen würden, könnte sich die Kungelei nicht durchsetzen. Da der Bürger das nicht tut, sind wir da wo wir sind.
China ist eine kommunistische Diktatur, da wird gemacht, was der rote Kaiser befiehlt. Kein Vorbild für Deutschland oder die EU.Pipmatz schrieb:In China hat man die eigenen Produkte auch durchgesetzt, weil man nicht alles westlichen Firmen überlassen hat.
Einen großen Teil, aber von einem Großteil ist diese Menge doch noch sehr weit entfernt. 😉Ein rotes Auto schrieb:Den Großteil der EU-Abgeordneten stellt Deutschland.. ..finde den Fehler.
Eben das. Veränderungswille trotz Veränderungsnotwendigkeit scheitert aktuell nicht nur an Bequemlichkeit, sondern an Besitzstands-Sicherung und Realitätsverweigerung (insbesondere vor validierbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen). Risikobereitschaft (nicht zu verwechseln mit Leichtsinn) ist durchaus vorhanden. Leider dominieren häufig Ideologie, Ambitionslosigkeit und zwanghaftes Festhalten am Status Quo.Rhemsey schrieb:opfern echte Veränderung und Risikobereitschaft aber nur zu gern der eigenen Bequemlichkeit
HerrRossi schrieb:China ist eine kommunistische Diktatur… Kein Vorbild für Deutschland oder die EU.