News Ubuntu 26.10: Dank Kernel 7.2 soll HDMI 2.1 für AMD einziehen

Das Problem ist, die Geräte Hersteller müssen auch Displyport bei ihren Geräten auch einbauen.
 
Außerdem beruhen diese auf Snap-Paketen und lassen sich dadurch jederzeit ganz entfernen.
Gibts diese Snaps eigentlich auf auf anderen Distributionen? Warum gibt es von Ubuntu überhaupt einen Sonderweg, während alle anderen Flatpak dafür nutzen. Unterscheidet sich denn Snap und Flatpak deutlich voneinander, dass es Snaps auch noch braucht?
 
SavageSkull schrieb:
Gibts diese Snaps eigentlich auf auf anderen Distributionen?
ja, geht - je nach Distri mal einfacher, mal etwas schwieriger.

Einfach snapd installieren und dann kannst du via
Code:
snap install PAKETNAME
das entsprechende Paket installieren - wie gut das dann letztendlich funktioniert, kann ich dir aber nicht sagen.

https://snapcraft.io/store

Beispiel: https://snapcraft.io/irfanview
einfach nach unten scrollen, da findest du Installationsanleitungen für viele andere Distris
 
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SavageSkull schrieb:
Warum gibt es von Ubuntu überhaupt einen Sonderweg, während alle anderen Flatpak dafür nutzen. Unterscheidet sich denn Snap und Flatpak deutlich voneinander, dass es Snaps auch noch braucht?
Um es kurz zu machen: Canonical Ubuntu – Snap vs. Red Hat Fedora – Flatpak.
Canonical mit Snap will einen Store anbieten der sozusagen unter ihrer Kontrolle steht und somit könnten sie Software ausschließen und verbieten. Dazu kommt das gewisse Bestandteile des Backend proprietär sind.
Red Hat mit Flatpak ist Open Source und bietet einen Store der dezentral und somit über Repos läuft, wo jeder etwas anbieten kann wie Flathub.
Aber wenn du mehr Infos willst einfach deine Suchmaschine befragen da gibts schon gut 10 Jahre Diskussionen und Details wie was wann passierte und sich entwickelt hat. Denn es gibt ja mit AppImage da auch noch eine andere alternative.
 
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Flathub ist der zentrale App-Store, schon eine feine Sache. Der Zugriff ist bei Linux Mint schon vorinstalliert und in die Anwendungsverwaltung integriert.
 
Danke für die kurz Übersicht, wieso es jetzt doch zu HDMI2.1 unter Linux kommt.

Gestern kam mein neuer Fernseher an, nachdem ich seit 2008 den Toshiba HD-Ready Fernseher verwendet habe, welchen ich damals für die PS3 gekauft hab und werde wohl gleich nochmal raus gehen, dabei auch ein passendes HDMI-Kabel kaufen, für meine Steam Machine.
 
ReactivateMe347 schrieb:
Aber wieso ist es rechtlich weniger kritisch, wenn AMD als "Wissender" diesen RE-basierten Code in seinen Treiber übernimmt und damit faktisch sagt "so, wie du es implementiert hast, ist es korrekt"?
Ich sehe das was AMD hier versucht als Testballon, wie sich das HDMI-Forum dazu verhält. Denn via Reverseengeneering etwas zu implementieren ist nicht zwingend von allen Rahmenbedingungen von immateriellen Schutzgütern befreit. Das HDMI-Forum verabschiedet ja den Standard auch unter Nutzung von Patenten der Mitglieder.

Es wird spannen ob und wie im Zweifelsfall das HDMI-Forum bzw. dessen Mitglieder gegen eine solche Lösung vorgehen werden.
 
Nerdpatrol schrieb:
Sowas wie CEC ist ein Graus, da machen die Geräte, was sie wollen.. ich will NIE, dass ein anderes Gerät mit ausgeht, wenn ich die Soundbar ausschalte oder so, man kann da meist sehr wenig anpassen. Es funktioniert nur für den einen Anwendungsfall (TV mit Soundbar oder Receiver) sinnvoll...
Ich hingegen will das immer. Schön wäre es nur, wenn das absolut zuverlässig funktionieren würde, denn das tut es leider nicht. Manchmal braucht die Soundbar länger zum Einschalten, manchmal schaltet sie sich nicht mit aus. Ich habe es auch schon mehrfach erlebt, dass die Soundbar mit dem Fernseher aus geht, aber sich nach kurzer Zeit wieder einfach so einschaltet.
Ich stimme dir zu, dass es ein Graus ist, weil es einfach nicht zuverlässig funktionieren will. Grundsätzlich finde ich es aber trotzdem sehr praktisch, mit einer Fernbedienung beide Geräte ein- und auszuschalten. In den meisten Fällen funktioniert es zumindest richtig.
 
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SavageSkull schrieb:
Warum gibt es von Ubuntu überhaupt einen Sonderweg, während alle anderen Flatpak dafür nutzen.
Snap ist älter als Flatpak, also kann man genausogut von Flatpak als Sonderweg sprechen.

Dass Canonical mit Neuerungen vorprescht, die dann scheitern, ist aber seit 2012 nichts Neues: Einbindung des Amazon-Shops in die Suche / Unity-Desktop / Ubuntu Touch... alles wurde jeweils nach wenigen Jahren aufgegeben wg. Aufruhr in der Community / mangelnder Akzeptanz / gescheiterter Finanzierung.

In dieser Zeit mutierte Ubuntu von Everybody's Darling zu Everbody's Watschenhannes. Und das wirkt bis heute nach. Die meisten, die Canonicals Snaps pauschal ablehnen, ohne selbst Ubuntu zu benutzen, feiern gleichzeitig auf Redhats Flatpak ab. Was Quatsch ist, denn beide Containerformate teilen sich die selben Vor- und Nachteile.
 
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Mit Ubuntu 26.10 kommen KI-Funktionen auf das System. Diese sind klar als Opt-In-Option ausgelegt. Außerdem beruhen diese auf Snap-Paketen und lassen sich dadurch jederzeit ganz entfernen.

Ist für mich ein Widerspruch. Sie sind Opt-In, aber ich muss sie aktiv entfernen? Das klingt für mich eher nach Opt-Out. Ich finde, man sollte das OS so schlank wie möglich halten - wer dann nach Installation des Betriebssystems diese Features braucht, kann sie doch nachinstallieren.
 
gimmix schrieb:
denn beide Containerformate teilen sich die selben Vor- und Nachteile.
Aber ist das nicht genau die Grundlage, warum man sich die Frage stellt, warum es dann überhaupt zwei solcher Container gibt?
DocAimless schrieb:
Canonical mit Snap will einen Store anbieten der sozusagen unter ihrer Kontrolle steht und somit könnten sie Software ausschließen und verbieten. Dazu kommt das gewisse Bestandteile des Backend proprietär sind.
Red Hat mit Flatpak ist Open Source und bietet einen Store der dezentral und somit über Repos läuft, wo jeder etwas anbieten kann wie Flathub.
Gerade im Open Source Umfeld von Linux ist doch damit Snap eigentlich exakt das was man gerade nicht haben will, wenn man eine Linux Distribution nutzt.
 
SavageSkull schrieb:
Gerade im Open Source Umfeld von Linux ist doch damit Snap eigentlich exakt das was man gerade nicht haben will, wenn man eine Linux Distribution nutzt.
Snaps können genausogut Open Source sein wie Flatpaks. Nur der Server, der die verwaltet, ist proprietär von Canonical.

Es gibt Firefox (free & open source) sowohl als Snap als auch als Flatpak.
Es gibt Steam (proprietär) ebenfalls sowohl als Snap als auch als Flatpak.
Ergänzung ()

@aid0nex die Pakete natürlich. Der Satz "mit Ubuntu 26.10 kommen Ki-Funktionen auf das System" könnte aber tatsächlich präziser formuliert werden: "Ab Ubuntu 26.10 kann man KI-Funktionen nachinstallieren."
@Kaito Kariheddo
 
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Irgendwann wird Ubuntu noch vorgeworfen, dass sie eigene Paketquellen anbieten. 😅
 
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gimmix schrieb:
Was Quatsch ist, denn beide Containerformate teilen sich die selben Vor- und Nachteile.
Na das stimmt ja so nun nicht. Snaps sind ausschließlich durch Canonical verwaltet und kuratiert, ähnlich zum Playstore von Google oder dem Apple Appstore.
Dass das manchen Leuten das gehörig gegen den Strich geht ist absolut nachvollziehbar.
 
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gimmix schrieb:
@aid0nex die Pakete natürlich. Der Satz "mit Ubuntu 26.10 kommen Ki-Funktionen auf das System" könnte aber tatsächlich präziser formuliert werden: "Ab Ubuntu 26.10 kann man KI-Funktionen nachinstallieren."
@Kaito Kariheddo

Fänd ich so viel besser, bei dieser Formulierung hätte sich mein Missverständnis nie ergeben.
 
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