News Ubuntu 26.10: Dank Kernel 7.2 soll HDMI 2.1 für AMD einziehen

jusaca schrieb:
Snaps sind ausschließlich durch Canonical verwaltet und kuratiert,
Ja und...!?
Zumindest für Nutzer von Ubuntu und basierten ist das bestimmt kein Nachteil und für andere eigentlich auch nicht.
Flatpack ist auf *buntu streng genommen Fremdsoftware, Snap nicht!
jusaca schrieb:
ähnlich zum Playstore von Google oder dem Apple Appstore.
Die man seit wann auf anderen Systemen nutzen kann?
jusaca schrieb:
Dass das manchen Leuten das gehörig gegen den Strich geht ist absolut nachvollziehbar.
Ja, manchen Leuten!
Otto und Erna Normaluser ist das sowas von wurscht!
 
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@gimmix: Gatekeeper. Nicht gestern ,nicht heute, nicht morgen aber vielleicht demnächst gibts dann App XY nicht mehr weil Canonical einen Streit mit Hersteller ZX hat.
 
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DocAimless schrieb:
nicht morgen aber vielleicht demnächst gibts dann App XY nicht mehr weil Canonical einen Streit mit Hersteller ZX hat.
Oh nein wie schlimm. Dann muss der arme Entwickler vielleicht selbst Appimage, DEB, oci Container oder ein Flatpak anbieten.

Die Konsequenzen sind fast nicht auszumahlen (könnte auch daran liegen, dass es keine gibt).
 
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DocAimless schrieb:
Snap einfach nicht beachtet trifft dies sogar voll zu.
Die Argumentation scheint mit vollkommen unsinnigen. Wenn es Software X über Snap gibt, habe ich damit entweder eine weiter Möglichkeit (Annahme, sie ist auch in den Repositories von Debian/Ubuntu vorhanden) zur Installation oder überhaupt erst eine native Möglichkeit diese zu installieren, ohne eine DEB herunterzuladen o.Ä..

Bedeutet, es schafft nur weitere Möglichkeiten und schränkt einen nicht ein.
 
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Mit dem snap/flatpak-Vergleich wollte ich nicht auf nichts Ideologisches hinaus, sondern auf technische Unterschiede - und die sind für den Anwender halt kaum vorhanden. (Außer, das snaps sich einfacher aus dem Terminal heraus starten lassen und sich ohne "GNOME-Software" bzw. "KDE-Discover" von selbst updaten.)

Klar kann man snaps kritisieren, weil es Paket XY möglicherweise an einem undefinierten Tag in der Zukunft nicht mehr als snap geben wird... :freak:
Aber so kann man auch ein Glas Wasser kritisieren: Wasser trink ich nicht, denn die Wasserwerke ("Gatekeeper") könnten irgendwann entscheiden, den Wasserhahn zuzudrehen.

Mannmann, die Haare, an denen Argumente gegen snap herbeigezogen werden, werden immer dünner!

Tatsächlich versuche ich, die Zahl an snaps und flatpaks auf meinem Ubuntu-System möglichst klein zu halten, weil ich beide Containerformate (wegen bloat und erhöhtem Administrationsaufwand) nicht wirklich prickelnd finde. Aber manche Sachen gibts halt nur als snap oder als flatpak.
 
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Canonical hat aber Pakete auf Snap umgestellt (z.B.Firefox), die sind dann nicht mehr als Deb verfügbar. Also kein Zusatzangebot, sollte man dazusagen
 
Mozilla hat Canonical vorgeschlagen, Firefox und Thunderbird selbst als snap zu pakettieren, um nicht bei jedem Update auf die Ubuntu-devs warten zu müssen, bis die mit dem Bau des neusten .deb-Pakets fertig sind.

Nichtmal Debian hat Firefox in den Repos, sondern Firefox-ESR.
 
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gimmix schrieb:
Aber so kann man auch ein Glas Wasser kritisieren: Wasser trink ich nicht, denn die Wasserwerke ("Gatekeeper") könnten irgendwann entscheiden, den Wasserhahn zuzudrehen.
Kommunale Aufgabe vs. Privatwirtschaftliches Unternehmen. Falls du natürlich aus einem Land bist, wo die Wasserversorgung privat und somit Wassermärkten unterliegt, könnte der vergleich für dich realistisch sein. Als Bürger in DE ist er leider ein schlechtes Beispiel.
 
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Dann ersetze das Wasser-Beispiel durch Milch. Magst du Tuffi-Milch nicht, weil Tuffi als Marke verschwinden könnte?
 
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@mo schrieb:
Ja, manchen Leuten!
Otto und Erna Normaluser ist das sowas von wurscht!
Ja, dem hab ich nie widersprochen. Genauso wie Otto und Erna Normaluser auch absolut wurscht ist, wenn Google, Apple und Microsoft sie knechten und über ihre eigenen Stores zensieren, was die Nutzer jetzt gnädigerweise gerade nutzen dürfen und was nicht.

Viele Linux-User sehen das hingegen ein klein wenig anders. Da interessieren sich eben viele Leute sehr wohl dafür, wer volle Kontrolle über sie hat und wer nicht. Und wenn dann ein Canonical ihr Ökosystem nach und nach zu einem zweiten Apple-Käfig umbaut, dann fängt man eben an sich frühzeitig zu beschweren, bevor es zu spät ist.

gimmix schrieb:
Und welche Nachteile hast du dadurch?
Siehe oben. Die Gleichen wie bei den goldenen Käfigen der anderen großen Player im IT-Markt. Solange genau DICH die Anbieter gerade noch nicht einschränken, kann man sich die Welt wunderschön rosarot und pink reden. Wenn dann aber aus welchen Gründen auch immer (Politik, Religion, oder schlicht und ergreifen das gute alte Geld) die Zesur beginnt, dann ist man froh wenn das Ökosystem möglichst offen und frei ist.

Klar, aktuell ist "sideloading" bei Canonical gnädigerweise noch gestattet. Schauen wir mal, was ihre nächsten Schritte sind...
Und auch klar, man kann sich in solche Themen unendlich reinsteigen, oder halt nicht. Ich selber hab da nichtmal so eine arg starke Meinung zu. Aber ich kann die Argumente gegen die Politik von Ubuntu und ihren Snaps absolut nachvollziehen.
 
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jusaca schrieb:
. Und wenn dann ein Canonical ihr Ökosystem nach und nach zu einem zweiten Apple-Käfig umbaut
Ja ja, das Böse ist immer und überall und ganz besonders in London! 🤷‍♂️
 
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@@mo Wie gesagt, ist schon klar, man kann das einfach ignorieren und aussitzen. Aber nicht jeder mag das gerne mit sich machen lassen. Jeder kann sich wegen mir so viel auf gängende Firmenpolitik einstellen und für OK befinden wie er mag. Aber man sollte halt auch anerkennen, dass gerade in der Linux-Community nicht jeder damit einverstanden ist ;)
 
gimmix schrieb:
Was Quatsch ist, denn beide Containerformate teilen sich die selben Vor- und Nachteile.
Wobei ich sagen muss, dass ich Snaps oftmals einfacher finde bzw. problemlos funktionieren ggü. Flatpacks.
 
jusaca schrieb:
Wie gesagt, ist schon klar, man kann das einfach ignorieren und aussitzen
Leider verfüge ich nicht über eine so gute Glaskugel wie du!

Kannst ist dahin ja mal hier den Leserartikel zu Gemüte führen. Nicht dass es was nützen würde wenn man seinen Feindbilder hegt und pflegt aber wer weiß.....!?

https://www.computerbase.de/forum/threads/ubuntu-26-04-lts-ist-ein-generationswechsel.2269821/


jusaca schrieb:
Aber man sollte halt auch anerkennen, dass gerade in der Linux-Community nicht jeder damit einverstanden ist ;)
Ja und?
Wenn Windows sein Startmenü 10cm nach rechts verlegt, bricht da auch für viele eine Welt zusammen.
So what!
 
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Fika schrieb:
Früher oder später werden uns die Chinesen schon erlösen. Auf die schnelle

https://www.bueromarkt-ag.de/digital-signage_hisense_65dm66d_65_zoll,p-65dm66d.html
Richtiger Displayport, aber leider nur 60 Hz

https://de.hisense.com/produkte/tv/...qeUbD3TyxtB4oEkUaFmmD0609rx8782kmrEJUkMZha6UN
165 Hz, aber Displayport über USB alt mode, sollte aber kein Problem sein
Der erste Link ist kein Fernseher, sondern eher ein Monitor, bzw. ein Digital Signage. Diese sind so konzipiert, dass ein kleiner Einschübe-PC oder generell ein Mini-PC zur Verwaltung angeschlossen werden soll, allerdings werden diese immer mit HDMI kommen, da diese gerne an Videokonferenzsysteme angeschlossen werden. Als Fernseher taugen die meistens nicht. Ich kenne nur das Samsung Flip und die QMR Serie von Samsung, aber empfand ich den Ton und das Audio nie wirklich herausragend. DisplayPort kommt meistens auch nur mit DP 1.2 daher, HDMI sogar nur mit 2.0 bei einem Digital Signage. Theoretisch kann man auch ein Smartboard als Fernseher verwenden. Die Möglichkeiten gibt es DisplayPort zu verbauen.

Wo siehst du beim 2. Link DisplayPort am Fernseher, lese nur was von HDMI?
 
Wie gesagt, auf die schnelle, erste Googletreffer.


Ist leider nur im Bild das Piktogramm von Displayport zu erkennen, im Text haben sie es scheinbar vergessen.
 

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@mo schrieb:
Kannst ist dahin ja mal hier den Leserartikel zu Gemüte führen. Nicht dass es was nützen würde wenn man seinen Feindbilder hegt und pflegt aber wer weiß.....!?

https://www.computerbase.de/forum/threads/ubuntu-26-04-lts-ist-ein-generationswechsel.2269821/
Ich habe neben diesem Leseartikel auf meinem privaten Blog sehr ausführlich über Snaps und Flatpaks und auch ihrer jeweiligen Technologie geschrieben:

https://rueegger.me/warum-snaps-besser-sind-als-ihr-ruf-und-flathub-kein-bisschen-offener/
 
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Schöner Artikel, ich nutze einige Flatpaks seit langem und bin damit zufrieden. Mit Snaps habe ich keine Erfahrung, deswegen schreibe ich auch nichts zu den technischen Details.

Flatseal (selbst ein Flatpak) finde ich ok, da müssen doch nicht alle Desktops das implementieren in ihren Desktop-Einstellungen.
Dynamische Berechtigungen kennt man von Android, sehe ich auch nicht wirklich den Vorteil.
 
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