Ultrabooks mit hoher 3D Leistung?

voon

Commander
Registriert
Aug. 2006
Beiträge
2.145
Bis jetzt sind alle mir bekannten Ultrabooks sehr bescheiden in der 3D Leistung. Es scheint keine Ultrabooks mit Nvidia 765 und aufwaerts zu geben. An was liegt das?

- Zielmarkt? Gehen die davon aus, das niemand leicht und Leistung will? Ich brauch leicht nur wegen dem Transport, Akkukapazitaet ist mir nahezu wurscht.

- Kuehlung? Ist es unmoeglich, ein flaches Ultrabook anstaendig zu kuehlen, damit es mit der Waermeabgabe eines M Prozessors (nicht die langsamen U Varianten) und einer anstaendigen GPU klarkommt?
- Bauweise? Kommen fuer die Hersteller nur dicke Laptops mit ZusatzHDs etc in Frage, wenn CPU/GPU Leistung angehoben werden?

Ich tippe mal auf Kuehlung ... aber irgendwie bin ich mir ned so sicher, wie weit man da mittlerweile mit der Technologie ist mit Vollmetallgehaeusen, die auch noch Waerme abstrahlen koennen, leistungsfaehigen Heatpipes usw. Mir waers da sogar recht, wenn ich fast die gesamte Batterie durch verbessertes Kuehlsystem austauschen koennte und nur noch einen Kleinakku fuer 30 Minuten Betrieb drin haette ... gibts ned, aber mir waers recht - Hauptsache ultraportable Hochleistung, die diese aber nur an Zielorten mit Netzspannung abgeben muss.

Da ich nix dazu finden konnte ... gibts irgendwelche Hersteller, die ueber solche Dinge nachdenken? Geruechte?
 
Es gibt das Razer Blade 14" kannst du aber nur in den USA kaufen. Soll aber demnächst nach Europa kommen.

Das Problem ist die Kühlung und den Platz für einen Akku zu finden, der die vorgeschriebenen 5h durchhält und das bei dem starken Prozessor, der mit einer GPU wie der GTX765M verbaut werden sollte. Außerdem ist der Markt sicherlich zu klein um mich teurere Modelle mit besseren GPUs absetzten zu können.
Ergänzung ()

Wir haben vor kurzem mal drüber diskutiert:

https://www.computerbase.de/forum/threads/euer-tipp-fuer-gaming-ultrabook.1229613/
 
Natürlich ist der Preis auch ein Problem - gute Grafikkarte, Prozessor und SSD bzw. HDD auf kleinstem Raum, das lässt den Preis in die Höhe schellen, deshalb verzichtet man auf eine starke Grafikkarte, da sonst die Nachfrage nicht allzu groß ist.
Ultrabooks werden eher wegen ihrer Mobilität geschätzt und mobil wollen insbesondere "Office"-Menschen sein... aber mittlerweile sollten welche in Planung sein, die eine starke Grafiklösung besitzen sollen.

Abwarten ;)
 
Kuehlung? Ist es unmoeglich, ein flaches Ultrabook anstaendig zu kuehlen, damit es mit der Waermeabgabe eines M Prozessors (nicht die langsamen U Varianten) und einer anstaendigen GPU klarkommt?

Du hast damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Möglich ist dies sicherlich, aber zu welchem Preis... Die Vergangenheit hat bewiesen, das es nicht möglich ist, eine starke CPU zusammen mit einer starken GPU in einem extrem dünnen Gehäuse zu kombinieren... Die Abwärme ist einfach zu gross und der Platz ist zu gering.

Bedenke bitte, das sich Metallgehäuse massiv erhitzen, sobald nur ein wenig Sonnenlicht das Gehäuse streift...

Kurz zum GS70, 2.6Kg ist zwar für ein 17.3" Gerät nicht sonderlich schwer, aber von einem Ultrabook ist es noch meilenweit entfernt ! Wenn man bedenkt, das das GE70 auch gerademal 2,7Kg wiegt... kostet mit GTX765M aber auch ca. 1450Euro.

Das bei weitem kleinere GE40 würde da schon ehr in die Rubrik "Leistung satt bei geringem Gewicht" passen...
MSI GE40-i760M2811 (001492-SKU1) ab €1177,29
CPU: Intel Core i7-4702MQ, 4x 2.20GHz • RAM: 8GB • Festplatte: 1128GB (1000GB + 128GB SSD) • optisches Laufwerk: N/A • Grafik: NVIDIA GeForce GTX 760M, 2GB, HDMI • Display: 14", 1600x900, non-glare • Anschlüsse: 2x USB 3.0, 1x USB 2.0, Gb LAN • Wireless: WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth 4.0 • Card reader: 4in1 • Webcam: 1.0 Megapixel • Betriebssystem: Windows 8 64-Bit • Akku: Li-Ionen, 6 Zellen • Gewicht: 2.00kg • Besonderheiten: Nummernblock • Herstellergarantie: 24 Monate

Aber auch hier... Hitzeprobleme unter Last !
 
Jep ... das GE40 hab ich auch gefunden als kleine Variante eines gamefaehigen Notebooks. Aber wie du sagst ist es glaub ich schon bekannt, dass es ueberhitzt (meine da irgendwo was in google ueberflogen zu haben). Und halt eben noch kein Ultra. Wirds dass gar nie geben, da die Hitze einfach ein Problem der vorhandenen Physik ist? Oder koennen da noch Strukturen verkleinert werden und weniger Saft reingefahren werden etc? Ein elegantes Gamingultra faend ich als Hersteller eine schoene Challenge/Machbarkeitsstudie ... aber waer dann wohl wie ein Autosalonkonzept: Aufregend und niemals Serie erreichend.
 
voon schrieb:
aber waer dann wohl wie ein Autosalonkonzept: Aufregend und niemals Serie erreichend.

Ganz im Gegenteil. Die Ultrabooks verkaufen sich wie blöde. Wie kommst Du auf den Gedanken?

Bei dieser Art der Technik, GPU und CPU getrennt und eben dieser Architektur wirst Du immer Platz haben müssen, in einem Notebook Gehäuse. Um Leistung anbieten zu können, die Spielen halbwegs gerecht wird. Wer weiß, wie das mal aussehen wird. Es fängt ja an mit Leistungsfähigen APUs von AMD. Und es geht weiter.

Aber was Du jetzt willst, bekommst Du schlicht und einfach nicht. Und was die Strukturverkleinerung angeht. Gerade bei den CPUs bedeutet das nicht unbedingt, weniger Abwärme. Ganz im Gegenteil. Schau Dir die Haswells im Vergleich zu den Ivys im Vergleich zu den Sandys an.
 
Sicherlich wird es irgendwann gamingfähige Ultrabooks mit ausreichend Leistung geben, aber wohl erst in 1-2 Jahren. Aber wenn man mal den Markt beobachtet... was sich so in 2 Jahren in Sachen Leistung getan hat, da sieht man schon, wohin die Zukunft weist.

Bedenke aber, das Intel Vorgaben gibt, was ein Ultrabook haben/können MUSS.

Erste Stufe (4. Quartal 2011)

Maximal 21 mm dick[9]
Lange Akkulaufzeit von mindestens 5 Stunden (bei geringer Auslastung)[10]
Mainstream-Preise – unter 1.000 $ ohne Mehrwertsteuer für die Einstiegsmodelle[11]
Low-Voltage-Prozessoren: Sandy Bridge mit 17 Watt TDP
Intel Core i5-2467M (1,6 GHz)
Intel Core i5-2557M (1,7 GHz)
Intel Core i7-2637M (1,7 GHz)
Intel Core i7-2677M (1,8 GHz)
Fortgeschrittene integrierte Grafiklösung (Intel HD 3000)

Zweite Stufe (2012)

Low-Voltage (ca. 17 W TDP) Intel Ivy Bridge-Prozessoren mit 30 % höherer Grafikleistung und 20 % höherer Hauptprozessor-Leistung gegenüber Sandy Bridge
USB 3.0 oder Thunderbolt, PCI Express 3.0

Dritte Stufe (2013)

Low-Voltage Haswell-Prozessoren mit einer TDP von 15 W
Neues, erweitertes Stromsparsystem, das im Vergleich zu den Sandy-Bridge-Chips von 2011 die Hälfte der Energie einsparen soll[12]
Akkulaufzeit: 6 Stunden bei Full HD Video-Wiedergabe und 9 Stunden im Windows 8-Leerlauf
Weitere Eigenschaften: Touchscreen verpflichtend, Intel Wireless Display (WiDi) verpflichtend, Sprachsteuerung – dazu muss ein für Spracheingaben geeignetes Zwei-Wege-Mikrofon verbaut sein, mind. ein USB 3.0-Port

Eines der schnellsten Ultrabooks wäre z.B. folgendes:
Gigabyte U2442N, Core i5-3210M, 8GB RAM, 878GB, Windows 7 Home Premium (9WU2442NO-DE-A-001) ab €999,--
CPU: Intel Core i5-3210M, 2x 2.50GHz • RAM: 8GB • Festplatte: 878GB (750GB + 128GB SSD) • optisches Laufwerk: N/A • Grafik: NVIDIA GeForce GT 640M, 2GB, HDMI • Display: 14", 1600x900, non-glare • Anschlüsse: 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, Gb LAN • Wireless: WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth • Card reader: SD • Webcam: 1.3 Megapixel • Betriebssystem: Windows 7 Home Premium • Akku: Li-Polymer, 6 Zellen, 4000mAh • Gewicht: 1.69kg • Besonderheiten: beleuchtete Tastatur • Herstellergarantie: 24 Monate

Darf sich aber eigentlich nicht Ultrabook nennen, da keine ULV CPU.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben