Umbau alter HP ProLiant zu Büro PC

prod1gy

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Hallo zusammen,

ich habe hier aktuell einen HP ProLiant rumstehen und spiele mit dem Gedanken, diesen als Windows-Desktop PC nutzbar zu machen und ihn im Büro zu nutzen. Leider komme ich mit mit dem Vorhaben nicht wirklich weiter.

Daten die ich bisher rausgefunden habe:
HP ProLiant Produkt No 639260-045 (laut Aufkleber)
Intel Xeon E3-1220 @ 3.10Ghz (laut Loading Screen)
32 GB DDR3
ProLiant System Bios J01 (02/01/2012)
-Scheinbar fehlender Raidcontroller (laut Innenleben)

So jetzt ist die Frage wie ich da Windows drauf bekomme ohne diesen ganzen Server-Schnick-Schnack?
Oder sollte ich das Mainboard wechseln um die ganzen überflüssigen Serverfeatures loszuwerden?
Die ehemalige Bootplatte wurde ausgebaut, 2x 1TB Festplatten (HGST und Seagate) sind noch drin.

Starten tut der Server so natürlich nicht mehr.

Jemand schonmal einen Server zum Büro PC umfunktioniert und nen Tipp für mich?

Oder ist die Gurke so alt, dass ich lieber alles entsorgen sollte und die Zeit zum Umbau sich nicht lohnt? Zumindest die CPU und der Arbeitsspeicher sollten ja noch für einen Bürorechner ausreichen...:freak:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du denn Probleme damit Windows drauf zu bekommen?
Was hällt dich davon ab, Windows 10 zu laden, und per USB oder DVD zu installieren. Wenn die beiden Platten nicht als Raid fungieren, sollte das eigentlich klappen.
Windows 10 sollte am meisten Treiber mitbringen.

Oder hast du das schon ausprobiert und es klappt nicht?
 
Warum startet er nicht mehr? Was fehlt, was ist die Fehlermeldung wenn du Windows installieren willst?

Was mir hier auffällt ist die fehlende GPU, ansonsten siehe ich keinen Grund wieso nicht alles einfach funktionieren sollte.
Es ist etwas sinnfrei daraus nen Büro PC zu machen, aber es geht natürlich. Größtes Problem ist meist die relativ ineffiziente Stromversorgung.
Die CPU ist noch mehr als schnell genug für Officearbeit, eigentlich eher zu schnell bzw zu groß.
 
Nach gefühlten 10 Minuten booten, mit Temperaturkontrollen, Lüftertests, Plattentests (obwohl Testweise nur 1 SSD verbaut wurde) etc. bleibt er stehen. Booten über Stick lässt er auch nicht zu. Schon versucht. Scheint so als wollte er ein Backup einspielen; woher auch immer das BIOS die Daten dazu hat...
 
CMOS Reset machen.
 
So BIOS zurückgesetzt.
Laden von USB nicht möglich. Erstelle gerade einen neuen "Windows-Stick".
Wenn das auch nicht klappt werde ich mal ein DVD Laufwerk versuchen...
Für den Fall, dass es dann weiterhin nicht klappt; hat jemand ein Mainboard für den Prozessor als Empfehlung?
Dann investier ich ~200 € (?) in Board und günstige Graka.
 
Das ist ein LGA1155 Chip. Sandy Bridge: ein i5-2400 ohne IGP. Da musst du ein gebrauchtes Board kaufen. Ich würde dann Asus oder Gigabyte nehmen: H61/H67/P67/Z68.

Aber ist das HP Mainboard überhaupt nach Standard gebaut? Also hat es einen ATX Stromstecker? Hat es normale ATX/µATX Ausmasse und die Löcher am richtigen Platz?
 
Also auf den ersten Blick scheinen die Maße ATX Standard zu sein.
Hab den Server auch mitlerweile mit WIN 10 zum laufen bekommen, mein Bootstick war einfach defekt *.*
Jetzt gibt es nur einige neue Probleme:
On Board Grafikchip lässt mit Windows-Standard-Treiber keine 1920x1080 Auflösung zu. Treiber für den Chip gibt es nur für Server. Keine Chance den unter Win 10 zum laufen zu bekommen.
Grafikkarte bekomm ich auf das Board auch nicht drauf da der PCIx16 Slot ganz unten zum Boden hin ist und man so max. 2cm Platz bis zum Gehäuseboden hat. So passt da nicht mal eine passive Karte rein...
Lüfter und Kühler sind zwar gut angeordnet aber schrecklich laut. Lüftersteuerung über Software will auch nicht so recht und im BIOS ist keine brauchbare Option vorhanden.
Man kann also sagen ich würde Board, Grafikkarte und Gehäuse neu kaufen müssen.
Nur ob sich das lohnt...?
 
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