Umrüsten CPU

Auf das bessere Gesamtpaket für einen selber wartet man.

Gründe zum Warten auf eine neue Generation weil:

- Preise der aktuell Verfügbaren Hardware fällt und es wird "billiger" die vorletzte Generation zu ergattern. -> Billiger Neukauf

- Die neue Generation bietet eine neue Technologie im Sinne von: CPU beherrscht neue Instruktionen (war die letzten 2 Jahre Interessant da immer mehr mit 4k und De-/Encodierung auftaucht "h.264 / h.265") -> Zukunftssicherer da mehr Möglichkeiten

- Man besser differenzieren kann zwischen: "auf neue Gen. und auf DDR4 setzen mit Zukunftssicherheit" oder man sagt sich "aktuelle Gen + DDR3 reicht noch aus, da das nächste Upgrade wohl in 3-5 Jahren passiert und es dann eh DDR5 oder was anderes geben wird"

Jeder hier muss sich selber die Vor und Nachteile ans Herz legen und dann entscheiden, was für Ihn wichtig ist und dementsprechend sucht man sich seine Upgradehardware aus und kauft diese.
 
Fujiyama schrieb:
In den meisten spielen wird bei der Auflösung die Grafikkarte limitieren und weniger die CPU. Eine stärkere CPU wird nur selten was bringen.

Falls es doch eine neue CPU sein soll würde ich Richtung Sockel 2011-3 + 5820K/6800K tendieren. Der nutzen durch die zusätzlichen 2 Kerne ist bei Games aber kaum vorhanden
Bei Absatz 1 muss ich dir noch voll zustimmen.
Beim zweiten hingegen voll widersprechen - schau mal was das alte Crysis3 mit 10 Kernen so anstellt wenn man das GPU Limit aufhebt:
http://www.pcgameshardware.de/Broad...s/Core-i7-6950X-6900K-Benchmark-Test-1196801/
Und das einzige Game, welches profitiert ist es ja auch nicht.
 
@Darkscreen;
Es gibt immer Ausnahmen von der Regel. Die Spiele die von 6 Kernen einen echten nutzen haben kann man an einer Hand abzählen. Aus diesen Grund schrieb ich ja auch das Wort "kaum"
 
Olilolli schrieb:
Auf das bessere Gesamtpaket für einen selber wartet man.
Wenn man es bis hierher "geschafft" hat, mit einem relativ alten Phenom über die Runden zu kommen, dürfte AMDs Zen bspw. ein tolles Update darstellen. Auch auf einer ideologischen Ebene, versteht sich.

Mehr und mehr rückt das Gesamtpaket in den Vordergrund. Das wäre dann bspw:
  • DDR4
  • M.2
  • USB 3.1
  • Viele PCI-E Lanes
  • Völlig neuer Sockel (mglw. bei Skylake-E oder AM4 bei Zen)
  • Hexa oder sogar Octa-Channel Speicherinterface
  • Shrinks (Energieeffizienz)
  • Befehlssätze der CPU

Darkscream schrieb:
Beim zweiten hingegen voll widersprechen - schau mal was das alte Crysis3 mit 10 Kernen so anstellt wenn man das GPU Limit aufhebt:
Doppelte Frames im CPU Limit bei den min Frames. Sehr beeindruckend. :)
 
mode992 schrieb:
Allerdings spiele ich auch in 2560x1440 was sich bei CPU lastigen Spielen schon bermerkbar macht.

weil?

die fps gehen runter weil die grafikkarte mehr arbeiten muss eine cpu muss nicht mehr dreiecke berechnen als vorher ...
 
Deine CPU sollte so ziemlich alles was Gaming betrifft schaffen, übertaktet ist sie ja auch noch ordentlich.
Auflösung hat meines Wissens kann keinen Einfluss auf die CPU Auslastung, geht nur auf die GPU.

Mehr als 4 Kerne lohnen sich für Gaming allein nicht wirklich.

mode992 schrieb:
Zudem würde ich gerne grosses Übertakungspotential haben um in nachhinein noch Leistung rauszuholen. Könntet ihr mal bitte euren Senf zu den Plattformen geben?

Meines Wissens nach sind die neuen Broadwell-E nicht so gut fürs Übertakten geeignet, da man die Spannung ziemlich in die Höhe treiben muss, da sind die älteren Haswell-E besser drin.
 
er hat nen i7 da geht kaum was in irgend eine sinnvolle richtung .. seit ca5 jahren ist nix los
 
Also ich muss jetzt aber nochmal Ernsthaft was Fragen... wenn ich mir die Roadmap anschaue http://www.pcgameshardware.de/screenshots/1020x/2016/05/CPU-Roadmap-pcgh.png

Sehe ich das doch richtig das der Boardwell-E Sockel also 2011-3 jetzt das letzte sein wird oder? Hingegen 1151 wird doch die Plattform für Gaming bei Intel bleiben oder nicht? Also wird es wohl doch wohl oder übel auf ein 1151 Board hinauslaufen, egal welches CPU dann irgendwann das Upgrade bringt. Oder?
 
Aufrüsten hat in der Vergangenheit (für Enthusiasten ohnehin) kaum geklappt. Als die Post noch abging, konnte man zwar von nem Dual Core auf einen Quad aufrüsten, aber bspw. Q9650 und Konsorten waren immer extrem teuer - auch auf dem Gebrauchtwarenmarkt. Und dann ging die Entwicklung meist eh so schnell, dass sich das umso weniger gelohnt hätte.

Heute ist es dann sogar so, dass unter Umständen das Mainboard oder Teile des Rams kaputt sind, bevor der Prozessor zu langsam geworden ist.
Was man vllt. tun könnte ist, dass man nun eine Sockel 99 Plattform kauft und dann in 5 Jahren mal die Ausbaustufe mit 10 Kernen. Allerdings wird dann abermals zu prüfen sein, ob das 5 Jahre alte Mainboard noch weiterhin funktioniert und welche neuen Schnittstellen es in der Zwischenzeit gegeben hat.

Zwar habe ich nicht den kompletten Markt der letzten 15-20 Jahre im Blick. Aber bis auf sehr wenige Ausnahmen hat es sich vermutlich allenfalls für Leute mit eher schwachen Rechnern gelohnt, mal aufzurüsten. Etwa von einem Phenom Dual Core auf einen AMD FX-6300 auf demselben Board.
Unter Umständen wird der Sockel AM4 uns das wieder ermöglichen. Allerdings welcher "Enthusiast" kauft dann nach 4-7 Jahren Durststrecke nur ein ganz kleines Modell und rüstet dieses später tatsächlich auf?

Es scheint, als wäre die komplette Entwicklung der letzten 5 Jahre nichts Anderes als geplante Obsoleszenz. Von Sandy Bridge bis Skylake hätte man sich übertrieben gesagt die Zwischenschritte sparen können. Aber so wurden eben tonnenweise Mainboards verkauft.
Im Sockel 2011 Segment war es ähnlich. Dort allerdings konnte man zumindest für sehr viel Geld sehr viele Kerne bekommen. Und Lanes.
 
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