Umstieg auf Gigabit Ethernet

I N X S

Captain
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Jan. 2007
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Huhu,

da ich mir dank euch demnächst einen neuen Gibabit router kaufen werde, würde mich interessieren, ob den unterschied zwischen cat5 und 5e merkt?

Wir haben so ne Steckdose gelegt von meinem PC zum Routerschrank, die beiden steckdosen sind mit einem CAT 5E kabel verbunden. vom pc zur steckdose und von der steckdose zum router sind es jeweils cat 5 kabel wie ich erkennen konnte. Macht das einen Großen unterschied aus?

Und was was mus ich bei der verkabelung achten, wenn wir vdsl 50k bekommen?


grüße jonny
 
Es müsste schon mit dem Teufel zugehen wenn Gigabit nicht funktionieren würde. I.d.R. gibts garkeine einfachen Cat 5 Kabel zu kaufen. Die sind meistens alle Cat 5e auch wenn es nicht drauf steht.

Btw. Auch für VDSL ist kein GBit nötig. Das packt jedes 100MBit Netzwerk ohne Einbußen.
 
Unterschied zwischen CAT5 und 5e ist nicht so relevant. Ich würde darauf achten, dass die Kabel S-FTP sind, sprich geschirmt und zwar auch der Stecker. Der hat dann eine Metallfläche an den Seiten zur zusätzlichen Abschirmung gegen Masse.

Sieht dann ungefähr so aus:
H45675.jpg


Hier ein ungeschirmtes:
2009_09_05_11-07-23-UTP-6003-1BU.JPG
 
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Normalerweise reicht CAT 5e aus, ich würde aber bei größeren Strecken CAT 6 legen ( ab 15-20m). CAT6 hat ein besseren Schirm und wie Lawa2000 schon geschrieben hat auch die Stecker solten geschirmt sein.
Generell soltest du drauf achten das du ein durchgehenden Schirm vom DSL Anschluss bis zum Rechner hast. Nach möglichkeit solten beide seiten mit der Potenzialausgleichsschiene verbunden sein. Was auch sinvoll ist ist die Übergabedose der TELE Com auf die PE Schiene zu Legen. Merke um einfallende Störungen bzw. und unerwünschte Aussendungen zu unterbinden ist eine gute Schirmung WICHTIG, dh. Übergabe, Spliter, Patchpanel, Endgerät solten auf einen zentralen Massepunkt geführt werden.

MfG
 
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Cat 6 ist m.e. völliger Blödsinn wenn man nicht unbedingt 10GBase-T Ethernet nutzen möchte oder mitten in einem Umspannwerk wohnt.

Und auf Strecken von unter 50m macht das alles sogar noch weniger Sinn. Immerhin ist Cat 5e ja bis 100m GBit spezifiziert.

Klar ne Hausverkabelung würde ich heute auch mit Cat 6A realisieren. Aber für normales Kabel das man sich hinlegt ist das Blödsinn. Das kann man ja einfach tauschen.

Von Verbindungen mit dem Potentialausgleich wollen wir mal erst garnicht anfangen. Das ist ne Nummer zu overpowered für ein paar Strippen die man irgendwo gezogen hat.
 
Dann viel spass wenn die BnetzA vor der Tür steht ;) ( betrieb von einer unzulässigen Sendeanlage ;) kann bis 5K kosten aber macht ihr ma ;) )

" Das ist ne Nummer zu overpowered für ein paar Strippen die man irgendwo gezogen hat " Tinnng, ich liebe es wen die Kasse klingelt.
 
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Ja klar die Bundesnetzagentur interessiert sich für meine GBit Verkabelung. Ich bezweifle das da noch irgendwas lauffähig wäre wenn das Ding genug Elektromagnetische Strahlung abgeben würde das auch nur irgendein elektronisches gerät im Umkreis dadurch beeinträchtigt würde.

Man muss schon ordentlich was falsch machen wenn man eine Netzwerkverkabelung in eine 10Kw Sendeanlage umgebaut hat.

Sorry das ist lächerlich.
 
Ja, Frage: Wieviel Störstralung darf ich denn haben ?
Achja Lurge LINKS. Auch W Lan an einem 30cm Parabolspiegel sind nicht 100mW EIRP
 
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Humptidumpti hat da völlig recht. Für eine Hausverkabelung ist das alles oversized. Billiges Cat5e Kabel reicht völlig aus. Klar, wenn man es neu macht dann kann man ruhig was besseres nehmen, nur wirklich brauchen tut man das nicht. In die Bereiche, wo man eine Abschirmung oder Potentialausgleich kommt, kommt man zuhause einfach nicht.
 
Also es sind keine 10m die ich hier habe ;)

Am Kabel hänge vor allem ich und halt noch der PC meines vater sim 1. OG, aber der nutzt nurnoch seinen lappi.

als drahtlosgeräte sind der lappi meiner freundin oft an, meine schwester, wenn sie im haus ist, mein vater eben und mein uni laptop ab und zu. von daher ist wlan wichtig.

Auf die Kabel werd ich achten, also die metallflanken sind wichtig?
 
keine Angst, ich arbeite in einem 1300 Mann Betrieb und selbst mit dem älteren Teil unserer Verkabelung (Cat 5e) läuft GBit problemlos... ;)
 
DIe Wikipedia sagt es treffend:

Komponenten, die die neuen Anforderungen erfüllten und damit Gigabit-Ethernet-tauglich waren, wurden bis zur Überarbeitung der Normen ISO11801 und EN50173 als Cat-5e gekennzeichnet. Cat-5e-Kabel sind abwärtskompatibel zu herkömmlichen Cat-5-Kabeln. Mit der Neufassung der Normen 2002/2003 verschwand Cat-5e als Bezeichnung und wird seitdem wieder nur Cat-5 genannt.

Wenn die Kabel also nicht älter als 2002 sind ist Cat5 und Cat5e das gleiche.
 
Davon gehe ich mal nicht aus ;) Das hat meine Zweifel endgültig verworfen : danke euch
 
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