Umstieg von 1156 auf 1150 (Beratung)

supersotir

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moin,

ich habe es satt auf nen i7 875K zu warten, die rückt offenbar keiner raus. Und nen i7 860/870 stabil auf 4 GHz zu bringen ist schon ne Kunst, habs grad mal auf stabile 3,5 GHz geschafft.

also möchte ich mir nen gebrauchten i5 2500k zulegen und ihn auf nem möglichst günstigen neuen Board betreiben.

ich habe da 3 Kriterien:

1.) soll den Prozessor auf 4,5 GHz bringen können (stabil).
2.) Soll PCI Express 3.0 haben.
3.) Soll möglichst stromsparend sein unter Windows also ein mini oder u ATX

Also max 60 Euro. Da gibts ja schon einige z.b. bei idealo.de aber ich weiss nicht welches ich nehmen soll, da ich mich wie gesagt mit Boards die neuer sind als Sockel 1156 überhaupt nicht auskenne.
 
1. Keiner wird dies garantieren.
2. Unmöglich mit i5-2500k
3. ATX oder µATX hat überhaupt nichts damit zu tun wie "stromsparend" ein PC ist.
4. Du brauchst ein LGA1155 (Series 6 oder 7) Mainboard für einen i5-2500k.
 
wie schon geschrieben wurde, ein SandyBridge i5 2500K brauch den Sockel 1155 und nicht den Sockel 1150, die SandyBridge CPUs haben noch kein PCIe 3.0, das geht erst mit dem nachfolger IvyBridge (Sockel 1155), bzw mit den noch aktuellen Haswell CPUs (Sockel 1150) oder den aktuellen Skylake CPUS (sockel 1151)

übertakten wollen und dann vom Strom Sparen reden, das sind zwei dinge, die nicht zusammen passen. ein Mainboard hat auch nicts mit Stromsparen zu tun, sondern der Verbrauch der CPU und Grafikkarte
Ergänzung ()

supersotir schrieb:
was ist dann mit diesem board?

http://www.gigabyte.de/products/product-page.aspx?pid=4478#

Da steht doch unter CPU Supportliste i5 2500K und dass es PCI Express 3.0 hat

ja das steht da, aber halt nicht mit einem i5 2500K, da dieser nur PCIe 2.0 unterstützt
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Intel ist der PCIe 3.0 Controller in der CPU. Ein i5-2500k hat aber nur einen PCIe 2.0 Controller eingebaut, ein i5-3570k hat PCIe 3.0. Ob 2.0 oder 3.0 ist aber egal: die Grafikkarte wird dadurch nicht schneller und alle 3.0 Karten funktionieren auch in 2.0

Ein H61 Mainboard ist nicht fähig eine CPU zu übertakten. Um einen i5-2500k zu übertakten brauchst du ein P67, Z68 oder Z77 Mainboard. Diese kannst du, vor allem für nur 60€, nur gebraucht kaufen.

Wenn du so wenig Ahnung von der Plattform hast, ist es illusorisch 4.5GHz erreichen ausser mit sehr viel Glück.
 
supersotir schrieb:
was ist dann mit diesem board?

http://www.gigabyte.de/products/product-page.aspx?pid=4478#

Da steht doch unter CPU Supportliste i5 2500K und dass es PCI Express 3.0 hat

1. OC kannst Du mit dem Board vergessen, Du brauchst einen P- oder Z-Chipsatz für den i5-2500k und OC sowie stärkere Spannungswandler.
2. PCIe3.0 geht erst ab i5-3xxx.
3. Stromsparend unter Windows hat nix mit mATX/ITX zu tun, sondern wie weit die CPU im idle runter taktet bzw. die Spannung absenkt.
 
ist aber am Ende wurst ob 2.0 oder 3.0 da gibt es so gut wie keinen Leistungsunterschied
 
supersotir schrieb:
ich habe da 3 Kriterien:

1.) soll den Prozessor auf 4,5 GHz bringen können (stabil).
2.) Soll PCI Express 3.0 haben.
3.) Soll möglichst stromsparend sein unter Windows also ein mini oder u ATX

Bist du sicher das du Ahnung von Computern hast? Was hat der Formfaktor eines Mainboards mit dem Stromverbrauch zu tun?

Übertakten wird langsam immer uninteressanter, nur noch was für wahre Enthusiasten.

Und wenn du PCIe 3.0 brauchst, dann sowieso Haswell oder neuer.
 
ok. also wirds doch ein i5 3570k.

warum übertakten? Weil 50% Mehrleistung man irgendwann gebrauchen kann

und auf PCI Express 2.0 kb, weil ne Grafikkarte kann nie schnell genug sein und deshalb will ich da nicht unnötig 10- 15 % Leistung verschenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
schau dich doch in den foren nach gebrauchter hardware um, die so weit zu übertakten geht. alles andere macht keinen sinn
 
wie schon geschrieben, das board hat zwar PCIe 3.0, der Slot läuft aber mit nem i5 2500K nur als 2.0, da die Controler dafür nun mal in der CPU sitzen und dieser i5 nur PCIe 2.0 kann.

für 3.0 brauchst du ne IvyBridge CPU
und zum übertakten den P oder Z Chipsatz
 
supersotir schrieb:
warum übertakten? Weil 50% Mehrleistung man irgendwann gebrauchen kann

Schon wieder eine haltlose Illusion. Die letzte CPU die 50% Mehrleistung erreichen konnte war ca. ein Q6600.
Ein i5-2500k schafft so ca. 30-35%.
Der i5-3570k ist nicht besser oder schneller als ein i5-2500k
 
Zumal mit DirectX 12 sowieso ein Großteil der benötigten Arbeit vollständig von der GPU übernommen werden und die CPU weiter deutlich entlastet wird.
 
Zumal mit DirectX 12 sowieso ein Großteil der benötigten Arbeit vollständig von der GPU übernommen werden und die CPU weiter deutlich entlastet wird.

Da ist schon wieder dein eigenes Statement von oben angebracht.
 
Es wäre schön, wenn das ganze hier etwas freundlicher gehalten wird, auch wenn unser TE keine Ahnung hat :/

Wie schon mehrfach geschrieben:
- PCIe 3.0 ist nicht möglich mit einer Sandy Bridge CPU. Da musst du mindestens auf Ivy Bridge gehen, also die 3xxx-Serie oder höher.
- Es gibt keine Übertaktungsgarantie. Nur weil fast jeder seine CPU auf 4,5GHz schraubt, heißt das nicht, dass deine das dann auch packt. Das ist leider eine physikalische Gegebenheit die man nicht ändern kann.
- Mainboard haben nichts mit Stromsparen zu tun. Hier entscheidest du dich nur für den Chipsatz (Z fürs Übertakten, achte auf Kompatibilität zur herausgesuchten CPU), die Anschlüsse und den Formfaktor.
- Den Unterschied von PCIe 2.0 zu 3.0 wirst du mit gebrauchter Hardware nicht merken. Klar ist der Messbar, aber eine GPU ist nicht halb so langsam, nur weil sie an PCIe 2.0 dran hängt. Die Unterschiede sind minimal, lediglich die Leistungskrone kratzt gerade so an spürbaren Unterschieden. Und die ist gebraucht wohl nur SEHR selten zu ergattern.
- Du sprichst von 10-15% Leistung, die du nutzen möchtest (ausgehend von High End Hardware, bei Mittelklasse-Hardware ist der Unterschied zwischen 0 und 1%) und visierst dann "nur" einen i5 an? Ich würde an deiner Stelle mal nach einem i7-3770K Ausschau halten. Die lassen sich auch gut übertakten, bieten dank HT 8 Threads und sind schon mehrfach gebraucht erhältlich. Zudem sind die mit dem richtigen Takt kaum langsamer als ein i7-6700K, die Leistungssprünge zwischen den Intel-Architekturen sind doch recht gering geworden.

Noch eine Notiz, die aber eher als Info denn als Tipp gedacht ist: Nur weil du den Takt einer CPU um 50% anhebst, steigt nicht ihre Leistung um 50%. Das ist ein rein theoretisches Denken. Praktisch werden ja auch diverse Optimierungen in den Befehlswarteschlangen nicht 50% besser, sondern lediglich Befehle schneller ausgeführt. Und davon profitieren nur stupide Berechnungen und synthetische Szenarien, kein reales Szenario wird den Takt 1:1 in Leistung umsetzen können. Zu oft wird auf irgendeine Ressource gewartet, als dass der Takt voll in Mehrleistung aufgeht. Wo man in Sandy Bridge noch 30-35% Mehrleistung bekommen konnte, sind die Sprünge mit zunehmend modernerer Architektur immer geringer. Das liegt zum einen daran, dass Ivy Bridge und neuer einfach weniger von OC profitieren, zum anderen aber am ohnehin deutlich höheren Basis-Takt.

Oder kurz:
PCIe 3.0 ist unnötig, mit einem i5-2500K kannst du NOCH immer ganz vorne mitspielen. Ein paar Jahre weiter gedacht sollte es aber ein i7-3770K werden. Achte beim Board nur auf Wunschanschlüsse, Wunschgröße und Z-Chipsatz.
 
Leute, für 60 Euro, bekommt er das so oder so nicht .. .wenn er explizit nach Hardware sucht, die seine gewünschten Werte schafft, so wird sie teurer sein.
Wozu benötigst du diese Mehrleistung an CPU-Power überhaupt?

LG LilaMicra
 
@LilaMicra: Auf dem Gebrauchtmarkt ist es so, dass du mit genügend Geduld und Glück so manche preisliche Vorstellung durchdrücken kannst. Lass mal eine Top-CPU bei ebay kleinanzeigen für 1€ starten und kaum einer kriegts mit, weil die irgendwo auf dem Land verkauft wird. Oder die wird als "defekt" ausgeschrieben, weil am kühler eine Lamelle abgebrochen ist. So reduzierst du den Kreis der Interessenten (unabsichtlich) enorm, was meist den Preis niedrig hält. Also von unmöglich würde ich nicht sprechen, eher von selten ;) 60€ für einen Sandy Bridge i5 ist gar nicht so abwegig ... bei neuerer Hardware wird es dann schon schwieriger, aber niemals unmöglich.
 
HominiLupus schrieb:
3. ATX oder µATX hat überhaupt nichts damit zu tun wie "stromsparend" ein PC ist.

Sound-Fuzzy schrieb:
3. Stromsparend unter Windows hat nix mit mATX/ITX zu tun, sondern wie weit die CPU im idle runter taktet bzw. die Spannung absenkt.

Soweit ich weiß, kann man pauschal schon sagen, dass kleinere Mainboards sparsamer sind als ATX-Modelle - die geringere Anzahl Bauteile allein macht einen Unterschied.

Und beim Stromverbrauch unter Windows ist das Board eine der wichtigsten Komponenten.
Die CPU ist im Gegenzug dabei relativ egal, die verbrauchen (auf dem gleichen Sockel) ohne Last eh alle das gleiche. Undervolting wirkt sich ja auch nur auf den Last-Verbrauch aus, im idle kann man dadurch fast nichts einsparen.



Zum PCIe-Thema:
https://www.computerbase.de/artikel/grafikkarten/bericht-pcie-3-0-vs-pcie-2-0.1885/seite-2
Ist also zu vernachlässigen.
 
Soweit ich weiß, kann man pauschal schon sagen, dass kleinere Mainboards sparsamer sind als ATX-Modelle
Nein. Mainboards mit weniger Features (aka Zusatzchips) brauchen weniger Strom. Da auf uATX weniger draufpasst haben die oft weniger, unter anderem weniger VRM Phasen (weniger Strom).
Aber man kann auf ein ATX Board genauso weniger Bauteile draufpacken und weniger Strom verbrauchen. Hat nix mit der Größe zu tun sondern Entscheidungen des Designers.
 
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