Teichrose
Cadet 3rd Year
- Registriert
- Dez. 2024
- Beiträge
- 34
Hallo,
wir haben den automatischen Wechsel auf Glasfaser 300 bei der Telekom gebucht, sobald in der Zukunft ein Glasfaser-Anschluss vorhanden sein wird (gegenwärtig noch nicht der Fall).
Nun war ich bei einem Bekannten, der bereits Glasfaser-Anschluss hat und was er mir gezeigt und berichtet hat...boah. Es hat meine ganze Meinung diesbezüglich verändert. Sein Glasfaser-Anschluss ist im Keller und er hat einen Router im Keller und er benutzt WLAN-Verstärker, um im Erdgeschoss INternet haben zu können. Er berichtet mir von langsamen Internet, bedingt durch die Wände und Verstärker, die das Signal nur stark abgeschwächt weiterleiten; von wiederkehrenden Zeiten, wo es gar nicht funktioniert und dass dieses Glasfaserkabel irgendwie sehr empfindlich sein soll. Alles in allem sei sein Wechsel eine Verschlechterung zu (V)DSL gewesen und er würde es nicht nochmal machen.
Verstehe ich das richtig (kann jemand bestätigen oder wiederlegen): Es ist nicht möglich, ein Kabel wie so ein LAN-Kabel als Verlängerung zu legen, dass den Weg vom Keller ins Erdgeschoss an der Decke wie eine Spinne entlang schlendert bis zum WLAN-Router, weil Glasfaser nicht biegsam sein soll und man extra Rohre durch Wände bohren muss??
Das möchte ich nicht machen, diese extra Kabelleitungen verlegen. Wir sind ein 3-stöckiges Haus; ich kann mir gar nicht vorstellen, dass VDSLin den nächsten 9 Jahren abgeschaltet werden sein soll wie die EU es plant, bei all den ganzen Hochhäusern und mehrstöckigen Wohnblöcken in Deutschland, wie soll das gehen? Wollen sie da überall Löcher bohren? Es reicht ja wenn Person W, X, H "nein" sagt in einem Hochhaus und dann können die oberen Etagen kein Glasfaser bekommen, wenn es nicht biegsam sein soll.
Ehrlich gesagt, finde ich es auch blöd, dass die EU uns zu einer Abschaltung drängt und sie uns aufzwingt; auf einem freien Markt sollte man die Wahl haben. Ich bin mit VDSL 100 zufrieden, und statt Glasfaser wäre VDSL 250 schon mehr als gut genug für mich.
Nun wollte ich den Wechsel auf Glasfaser 300 kündigen, aber der Telekom-Mitarbeiter meinte, dass dies nicht geht und der einzige Weg sei, einfach die Anschlussverleger/Bauarbeiter/Handwerker nicht reinzulassen. Im Vertrag steht jedoch "jederzeit kündbar bis zur Velegung des Anschlusses". Nun wollte ich lediglich den Glasfaser-Anschluss haben ohne den Tariffwechsel, aber ich habe Sorgen, dass es irgendwann in naher Zukunft heißt "wer Glasfaser und DSL hat, muss Glasfaser benutzen". Wäre es dann nicht besser gar kein Glasfaser erst verlegt zu haben? Ich möchte bei VDSL so lange bleiben wie es geht.
Die EU hat schon viele unrealistische Ziele gesetzt und ist manchmal zurückgerudert, sodass meine Hoffnung ist, dass die Abschaltung nicht in den nächsten 20 Jahren geschehen wird. Für wie realistisch stuft ihr das ein?
wir haben den automatischen Wechsel auf Glasfaser 300 bei der Telekom gebucht, sobald in der Zukunft ein Glasfaser-Anschluss vorhanden sein wird (gegenwärtig noch nicht der Fall).
Nun war ich bei einem Bekannten, der bereits Glasfaser-Anschluss hat und was er mir gezeigt und berichtet hat...boah. Es hat meine ganze Meinung diesbezüglich verändert. Sein Glasfaser-Anschluss ist im Keller und er hat einen Router im Keller und er benutzt WLAN-Verstärker, um im Erdgeschoss INternet haben zu können. Er berichtet mir von langsamen Internet, bedingt durch die Wände und Verstärker, die das Signal nur stark abgeschwächt weiterleiten; von wiederkehrenden Zeiten, wo es gar nicht funktioniert und dass dieses Glasfaserkabel irgendwie sehr empfindlich sein soll. Alles in allem sei sein Wechsel eine Verschlechterung zu (V)DSL gewesen und er würde es nicht nochmal machen.
Verstehe ich das richtig (kann jemand bestätigen oder wiederlegen): Es ist nicht möglich, ein Kabel wie so ein LAN-Kabel als Verlängerung zu legen, dass den Weg vom Keller ins Erdgeschoss an der Decke wie eine Spinne entlang schlendert bis zum WLAN-Router, weil Glasfaser nicht biegsam sein soll und man extra Rohre durch Wände bohren muss??
Das möchte ich nicht machen, diese extra Kabelleitungen verlegen. Wir sind ein 3-stöckiges Haus; ich kann mir gar nicht vorstellen, dass VDSLin den nächsten 9 Jahren abgeschaltet werden sein soll wie die EU es plant, bei all den ganzen Hochhäusern und mehrstöckigen Wohnblöcken in Deutschland, wie soll das gehen? Wollen sie da überall Löcher bohren? Es reicht ja wenn Person W, X, H "nein" sagt in einem Hochhaus und dann können die oberen Etagen kein Glasfaser bekommen, wenn es nicht biegsam sein soll.
Ehrlich gesagt, finde ich es auch blöd, dass die EU uns zu einer Abschaltung drängt und sie uns aufzwingt; auf einem freien Markt sollte man die Wahl haben. Ich bin mit VDSL 100 zufrieden, und statt Glasfaser wäre VDSL 250 schon mehr als gut genug für mich.
Nun wollte ich den Wechsel auf Glasfaser 300 kündigen, aber der Telekom-Mitarbeiter meinte, dass dies nicht geht und der einzige Weg sei, einfach die Anschlussverleger/Bauarbeiter/Handwerker nicht reinzulassen. Im Vertrag steht jedoch "jederzeit kündbar bis zur Velegung des Anschlusses". Nun wollte ich lediglich den Glasfaser-Anschluss haben ohne den Tariffwechsel, aber ich habe Sorgen, dass es irgendwann in naher Zukunft heißt "wer Glasfaser und DSL hat, muss Glasfaser benutzen". Wäre es dann nicht besser gar kein Glasfaser erst verlegt zu haben? Ich möchte bei VDSL so lange bleiben wie es geht.
Die EU hat schon viele unrealistische Ziele gesetzt und ist manchmal zurückgerudert, sodass meine Hoffnung ist, dass die Abschaltung nicht in den nächsten 20 Jahren geschehen wird. Für wie realistisch stuft ihr das ein?