Glasfaser Unerwartete Nachteile bei Glasfaser-Anschluss: lieber doch nicht?

dermoritz schrieb:
ja genau. under router im keller kann einer ohne WLAN sein - weiß aber nicht ob es sowas noch gibt (günstiger als mit WLAN).
Was soll er mit einem Router im Keller?
 
Wo kommt denn jetzt dein DSL Anschluss an? Und welcher Router hängt an diesem?

Wenn dein jetziger Router einen WAN Anschluss per RJ45 Buchse hat (denke sollte jeder haben), dann legst du im einfachsten Fall, vom Glasfaser Modem/ONT, z.B. im Keller (wenn das dort unbedingt landen muss), ein klassisches Cat Netzwerkkabel zu deinem jetzigen Router und der Drops ist gelutscht.

Alternativ, auch wieder, wenn der Keller gesetzt ist, legst du ein Glasfaserkabel vom Keller bis an die Stelle, wo das Moden/ONT eben hin soll.

Du kannst auch jederzeit mit einer Kupplung ein vorhandenes Glasfaserkabel verlängern, falls das nötig sein sollte. Kostet auch alles nicht mehr, eher weniger, als Cat6/7 Kabel mit entsprechenden Keystone-Modulen.

Grundsätzlich erlaubt Glasfaser kleinere Biegeradien als ein herkömmliches Cat5 oder 6 Kabel. Die Telekom selber verlegt so dünne Glasfaser-Kabel, die kannst du fast überall verstecken.
Ich wüsste jetzt auch nicht warum der Anschluss zwangsweise im Keller sein muss. Kenne mich bei Einfamilienhäusern oder ähnlichem nicht aus, aber ich denke, wenn du denen den Zugang zu den Räumlichkeiten erlaubst, legen die den auch dahin, wo jetzt die DSL/TAE Dose ist. So wird es bei FTTH in Mehrfamilienhäusern ja auch gehandhabt.

Ich bekomme meinen Anschluss erst in ein zwei Monaten, aber hier sind 30 Mietparteien im Haus und es wird von der Telekom vom Übergangspunkt im Keller eine Faser in jede Wohnung verlegt.
Ob diese nun Aufputz in einem kleinen Kabelkanal verläuft oder in einem Leerrohr, Schacht was auch immer, liegt natürlich in der Verantwortung des Besitzers der Immobilie.
Die Telekom selber, wählt die für sie günstigste Variante, wenn es keine entsprechenden Schächte gibt. Meist ein Aufputz Kabelkanal im Treppenhaus und von da in die Wohnungen.
 
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Teichrose schrieb:
Wir sind ein 3-stöckiges Haus; ich kann mir gar nicht vorstellen, dass VDSLin den nächsten 9 Jahren abgeschaltet werden sein soll wie die EU es plant, bei all den ganzen Hochhäusern und mehrstöckigen Wohnblöcken in Deutschland, wie soll das gehen? Wollen sie da überall Löcher bohren? Es reicht ja wenn Person W, X, H "nein" sagt in einem Hochhaus und dann können die oberen Etagen kein Glasfaser bekommen, wenn es nicht biegsam sein soll.

Wir sind auch ein dreistöckiges Haus. Erdgeschoss und zwei Obergeschosse, sechs Mietparteien.

Glasfaser kommt von der Straße in den Keller und von dort geht je eine GF-Leitung durch den alten Kamin in die Wohnungen. Wir wohnen ganz oben und wenn die Nachbarn unter uns den geschenkten Anschluss verweigert hätten, hätten die halt keinen Glasfaseranschluss. Es wären nur fünf, vier oder weniger Leitungen aus dem Keller nach oben gezogen worden. Wir hätten unseren so oder so.

Da mir die Position so zwischen Küche und Eingangstür nicht gepasst hat, habe ich eine Glasfaserverlängerung gezogen und das GF-Modem dort positioniert, wo sich auch meine erste Fritzbox befindet. LAN-IP-Adressen haben sich von 192.168.178.x auf 192.168.188.x geändert und das war es auch schon. WLAN genauso gut oder schlecht wie vorher, aber statt 100/40 haben wir nun 300/150 zum selben Preis. O2 auf Telekomleitung, wie vorher mit DSL.

Bei Dir würdest Du nur einmal LAN oder Glasfaser vom Anschluss im Keller zu Deinem jetzigen Startpunkt des LANs ziehen, ggf. das LAN am Router neu konfigurieren und fertig. Du ersetzt nur die Art des Zugangs zum Internet, nicht den Standort oder "das WLAN".
 
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Nabend, also das GF ist schon mal super. Das Wlan ist ein anders Bier.
Habe auch 150/75 und ja es liegt auch voll per Wlan an. Habe einen Ap welcher auch in 150m zu lesen ist. Also volles Signal im Grundstück. auch durch die Wände durch. Ich frag mich echt mal, was manche mit dem Wlan haben. Klar jeder Repeater reduziert die Druchsatz, die Signastärke ist was Andres. Lg und schönen Abend, 73 55 de Falk
 
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@Teichrose Weniger Stammtischniveau bitte, alles ist hier verallgemeinert, jeder ist nur am betrügen, Sachen werden einem aufgedrängt und co kann man sich sparen.
Fakt ist die alte Zweidrahttelefontechnik inkl. VDSL wird gehen und das ist auch technisch gesehen gut so. Ja, die lustigen Klingelstreiche nerven, aber jeder weiß ja, dass an der Haustür keine Geschäfte erledigt werden. Und leider haben viele Leute das Problem aus dem ersten Post, weil die keine Ahnung haben, sich damit nicht beschäftigen wollen oder auch einfach kein Geld für jemanden mit Ahnung ausgeben möchten und deshalb lieber Schrotttechnik nutzen und den ganzen Prozess verteufeln, obwohl der nix dafür kann.

Und ja, der Subi wird nur 5m nach dem Kellerdurchbruch verlegen und im Keller kommt es an, weil so das Kabel durchgehend tief genug geschützt verlegt werden kann.

Es gibt in dem ganzen 4 Abschnitte:
1. Das Glasfaserkabel kommt aus der Wand
2. Das Glasfaserkabel endet
a) in einem ONT
b) Router mit physikalischem Glasfaseranschluss
3. Wenn 2b nicht gilt, kommt ein normales Netzwerkkabel zwischen ONT und Router
4. Aller anderer Netzwerkkram wie Switches, Repeater, Accesspoints und co

Spielraum hast du zwischen 1-2 und 2-3, sprich du (nicht der SUB, aber gerne alternativ ein bezahlter Elektriker) kannst entweder ein Glasfaserkabel oder Netzwerkkabel (max 90m, aber sollte reichen) als Verlängerung aus dem Keller schon vorverlegt haben an einen Ort deiner Wahl. Und der Subi steckt dann entsprechend dort nur an und sollte somit seine 5m einhalten.

Oder du nutzt Repeaterkram um aus dem Keller zu kommen, dann ist aber klar, dass das ganze nicht toll funktionieren wird.


Möchtest du jetzt weiter rumlamentieren oder lieferst einfach mal ein paar Fakten zum Haus, damit man dir evtl. helfen kann das ganze schnell und einfach umsetzten zu können? Schön wäre Grundrisse mit eingezeichneter Netzwerkhardware, -anschlüsse und etwaige Leerrohe.
 
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Teichrose schrieb:
Ich bin selbst im 2. Stockwerk (Router ist im Erdgeschoss; WLAN-Repeater im 1. Stock). Das heißt, ich würde in diesem Glasfaser-Szenario 2x Verstärker haben, wenn der Hauptrouter im Keller sein muss, da der erste Verstärker dann im ERdgeschoss per LAN-Kabel wäre.
Was hier bei den ganzen vielen Beiträgen noch nicht thematisiert wurde:
Wenn Du in einem echten Mehrparteien Haus (also mehrere Eigentümer oder Mieter in jeweils eigener Wohnung) wohnst, dann wird bei der Telekom immer das Glasfaser Anschluss bis in die Wohnung gelegt, und Deine Sorgen wären komplett unbegründet.
Der GF Übegabepunkt darf nämlich nicht im Gemeinschaftsbereich liegen, sondern muss im privaten Bereich des Anschlussinhabers liegen.
Nur bei EFHs, wo das gesamte Haus ja privater Bereich ist, kommt der Übegabepunkt oft in den Keller (oder ins Erdgeschoss, falls kein Keller vorhanden)
Ergänzung ()

Teichrose schrieb:
Ehrlich gesagt, finde ich es auch blöd, dass die EU uns zu einer Abschaltung drängt und sie uns aufzwingt;
Das Thema geht garnicht so sehr von der EU aus, sondern von den Lobbyverbänden der Glasfaser Anbieter, die gerne die „alten“ ehemaligen Staatskonzerne (wie in Deutschland die Telekom als Nachfolger der Bundespost) verdrängen wollen. Die Politik greift das dann auf. Der Hype um dieses Thema ist übertrieben, die EU will auch nichts aufzwingen, sondern nur einen Rechtsrahmen für die Marktteilnehmer schaffen. Wenn z.B. irgendwo kein Anbieter Glasfaser ausbaut, gibt es auch zunächst erst mal keine Abschaltung.
Teichrose schrieb:
ist, dass die Abschaltung nicht in den nächsten 20 Jahren geschehen wird. Für wie realistisch stuft ihr das ein?
20 Jahre wird es wahrscheinlich nicht mehr gehen, er 10. Weil in spätestens 10 Jahren wird es langsam Probleme mit der Ersatzteilversorgung für VDSL Technik geben, da sie außerhalb Europas kaum noch genutzt wird.
Falls bis dahin in Deinem Haus keine Glasfaser liegt musst Du im schlimmsten Fall eher damit rechnen, dass Du dann nur Internet per 5G (bzw. dem dann aktuellen Nachfolger) bekommst. Du hast zwar gesetzlich Anspruch auf einen Internetanschluss, aber nicht auf eine bestimmte Technologie und auch nicht auf einen günstigen Preis.
 
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Teichrose schrieb:
dass VDSLin den nächsten 9 Jahren abgeschaltet werden sein soll
Da hast du Recht es gibt hier jedoch ein großes ABER.
Wenn Glasfaser vor Ort ist, stellt die Telekom den Vertrieb von VDSL ein.

Du kannst dein Produkt behalten, bis irgendwann evtl. mal eine Kündigung wegen ner Migration kommt.
Aber bis dahin kannst du keine Tarifwechsel mit VDSL mehr machen.

Heißt die Telekom muss noch nicht einmal aktiv dich kündigen .. idR. wechselst du schon irgendwann von selbst.
 
Blutomen schrieb:
Du kannst dein Produkt behalten, bis irgendwann evtl. mal eine Kündigung wegen ner Migration kommt.
Aber bis dahin kannst du keine Tarifwechsel mit VDSL mehr machen.
Naja zwischen den Tarifen kann man in der Regel trotzdem wechseln. Außerdem gibt es ja genügend Mitbewerber die noch aktiv VDSL vermarkten auch wenn es die Telekom selbst nicht mehr tut.
 
Dr. Chaos schrieb:
Naja zwischen den Tarifen kann man in der Regel trotzdem wechseln.
Nope .. bei einem Tarifwechsel wird die Verfügbarkeit geprüft und diese sagt dann nur noch .. ADSL oder Glasfaser.

Dr. Chaos schrieb:
Außerdem gibt es ja genügend Mitbewerber die noch aktiv VDSL vermarkten auch wenn es die Telekom selbst nicht mehr tut.
Die Telekom vermarktet dort dann nur noch .. TAL, ADSL oder Glasfaser.
 
Blutomen schrieb:
Nope .. bei einem Tarifwechsel wird die Verfügbarkeit geprüft und diese sagt dann nur noch .. ADSL oder Glasfaser.
Mal abwarten...

Blutomen schrieb:
Die Telekom vermarktet dort dann nur noch .. TAL, ADSL oder Glasfaser.
Was die Telekom dort vermarktet juckt niemanden. Der DSLAM muss weiter angeboten.
 
Teichrose schrieb:
Verstehe ich das richtig (kann jemand bestätigen oder wiederlegen): Es ist nicht möglich, ein Kabel wie so ein LAN-Kabel als Verlängerung zu legen, dass den Weg vom Keller ins Erdgeschoss an der Decke wie eine Spinne entlang schlendert bis zum WLAN-Router, weil Glasfaser nicht biegsam sein soll und man extra Rohre durch Wände bohren muss??
Du kannst sogar ein LAN Kabel legen und den GF->LAN Umsetzer (ONT) im Keller platzieren. Der ONT braucht halt Strom.
Du kannst auch das alte, 2-adrige DSL Kabel verwenden mit einem nicht ganz günstigen Adapter, wenn der GF Anschluss in der Nähe des Kupfer-APLs gesetzt wird.
Du kannst dir den ONT auch ins EG bauen lassen. Es gibt dafür keine Keller-Pflicht.
Dein Bekannter ist ein Laberbär.
 
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Ist bei uns auch so im 1-Familienhaus, Glasfaser endet im Keller, dort hängt der ONT und der Router dran und von dort geht es per Kupfer weiter. Im Haus hängen dann auch Access Points, das WLAN aus dem Keller ist natürlich nicht zu gebrauchen.

Genau genommen muss man bei LAN Kabeln auch Biegeradien etc. einhalten um der Norm zu entsprechen und volle Garantie zu haben. Haben wir bei uns im Haus natürlich bei nachträglicher Verlegung auch nicht machen können, ich hab dem Elektriker gemacht mach einfach wie es passt, hat er gemacht, er hat alles durchgemessen am Ende, alles war in Ordnung und es läuft wie es soll, das ist doch das entscheidendee, man muss da nicht immer päpstlicher sein als der Papst....

Glasfaser ist da nicht empfindlicher, im Gegenteil es ist eher stabiler, keine Störung durch Fremdsignale, keine Dämpfung etc.
 
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Wie kompliziert war das doch früher, als man den Telekom-Hausanschluss über einen (Frequenz-)Splitter teilen musste, einmal fürs Telefon/Telefonanlage, einmal fürs DSL-Modem, was damit ähnlich wie ein ONT funktioniert hat. Erst ab dem Modem konnte man dann seine Internet-Peripherie (meist noch kein Router, nur bei den Profis..) anschließen. Die Telefonleitung war noch davon getrennt. Hat aber auch jeder geschafft..
 
DLMttH schrieb:
Hat sich bei deinem Bekannten denn durch den Wechsel der Provider und/oder Standort des Routers verändert? Oder war das einfach von Anfang an schlecht und er hat sich vom neuen Anschluss mehr erhofft?

Vielen lieben Dank für all eure Antworten.

Vorher war sein Router im Wohnzimmer (Erdgeschoss), er war davor und danach bei der Telekom.
Ich glaube er hat das Konzept der Glasfaser nicht vollständig verstanden oder der Verleger hat ihm die Glasfaser nicht genügend gut erklärt oder der Subunternehmer hat am Verkauf von WLAN-Repeatern zusätzlich verdient, ich weiß es nicht. Eigentlich dachte ich ja ursprünglich auch, dass sowas durch Kabel verlängerbar wäre, aber dann sprach er davon, dass Glasfaser nicht biegsam sei, etc. und dann glaubte ich das auch. Ich werde ihn nach der Hitzewelle mal aufklären.


Sebbi schrieb:
1) Die Dokumentation, die beim Vertragsabschluss mit auch von den Verantwortlichen dann unterschrieben werden sollte, dient dir als Druckmittel, wenn es zu Problemen kommt.

2) und immer bedenken, mündliche Absprachen sind Schall und Rauch und stehen auf keinen Fundament.

1) Also bei mir ist es so, dass ich einen VDSL 100 Mbit Vertrag habe und zusätzlich einen Glasfaser 300 Vertrag, der erst bei Inbereitstellung von Glasfaser in Kraft tritt (und dann den vorherigen Vertrag ablöst). Also ich habe bereits den Glasfaser-Vertrag quasi abgeschlossen und da ist keine Dokumentation drin, da ist nirgendwo beschrieben wie und wo der Glasfaseranschluss verlegt werden soll. Lediglich von einer Bereitstellung wird gesprochen.

Jetzt fragst du sich sicherlich warum ich sowas unterschrieben habe. Nun, im Vertragstext steht:
"Laufzeit, Verlängerung und Kündigung
Mindestvertragslaufzeit 24 Monate, Beginn mit Bereitstellung, automatische Verlängerung auf unbestimmte Zeit, Kündigungsfrist 1 Monat. Jederzeitiges Kündigungsrecht bis zur Bereitstellung als Verbraucher oder als nach § 71 Abs.3 TKG gleich zu behandelndes Unternehmen."


Meinst du ich sollte den Vertrag Glasfaser 300 kündigen und auf einen Vertrag mit Dokumentation bestehen, aber wo/wie bekomme ich einen Vertrag mit Dokumentation? Irgendwie habe ich nur die Option auf eine nicht näher definierte Bereitstellung?

2) Wahre Worte. Spätestens seit der Kontroverse um die mündliche Zusage der Nicht NATO-Osterweiterung gilt das (falls es eine gab).

Spawn182 schrieb:
Wo kommt denn jetzt dein DSL Anschluss an? Und welcher Router hängt an diesem?

Im Wohnzimmer im Erdgeschoss. Ein Speedport Smart 4 der Telekom, das nach Angaben der Telekom aktuellste Modell.

Spawn182 schrieb:
Ich bekomme meinen Anschluss erst in ein zwei Monaten, aber hier sind 30 Mietparteien im Haus und es wird von der Telekom vom Übergangspunkt im Keller eine Faser in jede Wohnung verlegt.

Vielleicht in ein zwei Monaten ;)
Bei mir hieß es vor 3 Jahren ich kriege es im Folgejahr (also vor 2 Jahren). Passiert ist noch nichts.

VDC schrieb:
Möchtest du jetzt weiter rumlamentieren oder lieferst einfach mal ein paar Fakten zum Haus, damit man dir evtl. helfen kann das ganze schnell und einfach umsetzten zu können? Schön wäre Grundrisse mit eingezeichneter Netzwerkhardware, -anschlüsse und etwaige Leerrohe.

Das stellt sich noch gar nicht bis jetzt. Wie gesagt, noch habe ich den Glasfaseranschluss nicht und es ist gar nicht klar wann er kommen wird (ich warte seit 2 Jahren, es gibt keine neuere Ankündigung).
Ich weiß nicht wo im Keller der Anschluss sein wird oder ob er vielleicht doch ins Erdgeschoss verlegt wird (vom Verleger/Einbauer). Habe alle Vertragsunterlagen durchgeschaut, da ist die Art der Verlegung nicht näher beschrieben. Daher kann ich die Kabellänge auch nicht beziffern. Wir haben gar keine Leerrohre. Es macht jetzt wenig Sinn eine Skizze zu skizzieren für ein Szenario dessen Variablen ich nicht alle kenne, aber danke für dein schnelles Hilfsangebot. :)
 
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Nach meinem Stand sind unverkabelte Repeater nur dazu da die Reichweite auf kosten der Bandbreite zu realisieren was wlan betrifft. Soweit sich das nicht geändert hat halbiert sich die Bandbreite jeweils bei Einsatz eines repeaters da er die eine hälfte zum router braucht die andere zu dir. Ergo kein wunder warum bei dem das Internet langsam wird. Wenn der Repeater schon ne beschissene Verbindung zum router hat wirds zum Endgerät (handy Laptop) garantiert nicht besser.

Ob das heute noch so ist ist mir eigentlich egal, bevor ich nen repeater aufbaue, zieh ich n kabel und verkabel nen Access Point fürs Mesh.

Das Glasfaser kabel geht ja nur ins Modem bzw. Router. Von da aus kannst du mit lankabel dein Haus umrunden. Völlig egal. Und wie die Vorredner schon aufzeigten, wo der router steht is völlig egal. Es muss halt nur ne Lan Verbindung vom Modem zum Router bestehen.

MORPEUS hat das eigentlich ganz gut aufgezeigt. #27

Und wenn dein bekannter Jetzt Probleme hat, hatte er die vorher auch oder hat erst jetzt mit wlan "Verstärkern" angefangen. Aus irgend nem Grund hat er ja gewechselt. Und einfach weil man jetzt Glasfaser hat wird das wlan nicht plötzlich besser oder Schlechter. Da kann das arme Glasfaser nichts dafür wenn die Infrastruktur müll is. Is im Prinzip das selbe wie mit den PowerLine quatsch.

Ich hab irgendwie das Gefühl das der Bekannte da nicht wirklich viel von dem Thema Versteht.
 
Kasjo schrieb:
da die Reichweite auf kosten der Bandbreite zu realisieren was wlan betrifft. Soweit sich das nicht geändert hat halbiert sich die Bandbreite jeweils bei Einsatz eines repeaters da er die eine hälfte zum router braucht die andere zu dir.
Es gibt Tri-Band Repeater, die haben das Problem nicht. Kabel ist natürlich trotzdem besser.
 
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@RedPanda05 aber auch die müssen strategisch korrekt aufgestellt werden.
Das reine Vorhandensein schützt leider nicht vor Fehlbedienung.

@Teichrose eine grobe Skizze des Gebäudes kann sehr wohl helfen, da wir dir dann möglichst optimale Positionen nennen können. Grundsätzlich gilt aber, zentral im Gebäude oder zumindest der Etage macht erst mal wenig falsch - wenngleich nicht zwangsweise ideal. Tendenziell gilt, je häufiger bewohnt/genutzt, desto interessanter ist auch ein WLAN-AP im jeweiligen Raum - meist das Wohnzimmer.

Ich hab aktuell z.B. den DSL Abschluss an der Nordseite des Hauses im EG. Nicht optimal aber zumindest mit 2,4Ghz kam ich überall hin.
Dennoch habe ich inzwischen das WLAN am Router deaktiviert und einen weiteren (ebenfalls eine 7530 AX, wie der Router) im Arbeitszimmer im OG platziert. Selbiges liegt direkt über dem Wohnzimmer und dank Balkenlagerdecke kommt auch im Wohnzimmer genug 5GHz WLAN an.
Besagte zweite 7530AX im Arbeitszimmer ist natürlich via LAN angebunden.,
 
Teichrose schrieb:
Habe alle Vertragsunterlagen durchgeschaut, da ist die Art der Verlegung nicht näher beschrieben.
Deshalb wird da ja oft vor der Verlegung eine Begehung gemacht, wo die kurz nen Kreuz und Strich machen, wo der Kram hinkommt bzw. das Kabel her geht. Wenn du kannst, hier mal Bekannte aus der Nähe fragen, wie das bei denen lief, sofern verfügbar.
 
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Teichrose schrieb:
Wie gesagt, noch habe ich den Glasfaseranschluss nicht und es ist gar nicht klar wann er kommen wird (ich warte seit 2 Jahren, es gibt keine neuere Ankündigung).
Dann würde ich aktuell erstmal einfach gar nichts tun und abwarten. Selbst wenn die Faser im keller raus kommt, dann wird halt das ONT dort gesetzt und du kannst immer noch den Rest ins Wohnzimmer, etc. per Kupfer-Verlegekabel machen. Router und ggf. andere IT-Technik Zentral im Keller haben ist sowieso eine gute Idee. Oben schließt du dann einfach einen (oder je anch bedarf mehr) WLAN-AP ans Kabel und fertig.
 
NJay schrieb:
wird halt das ONT dort gesetzt und du kannst immer noch den Rest ins Wohnzimmer, etc. per Kupfer-Verlegekabel machen
Man kann ja auch parallel zum Kupfer Verlegekabel noch eine Glasfaser als Verlängerung mit verlegen.

So kann man sich aussuchen, ob der ONT im Keller verbleiben soll oder erst in der Wohnung gesetzt wird bzw. - auch zu einem späteren Zeitpunkt - ein Router mit integriertem Glasfasermodem an optimalem Standort für's WLAN positioniert.
Für etwaige andere IT-Technik hat man so dann auch Standortfreiheit.

Ganz gleich ich auch Freund davon bin, Router und WLAN voneinander zu trennen - die All in One Lösung als WLAN-AP, Router, Modem, TK-Lösung, Smarthomezentrale, [...] ist gekommen um zu bleiben. Und wenn man mal ehrlich ist - für die allermeisten Nutzer, die "einfach" nur funktionierendes Internet haben wollen - auch die richtige.
 
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