Tja, es ist ne relativ einfache Sache. Den ersten CO2-Schub haben wir der Erde verpasst, als unsere Vorfahren vor langer Zeit anfingen, sesshaft zu werden und die Wälder für Agrarflächen abzuholzen. Das gilt für Europa, ähnliches passierte aber auch in China, als man großflächigen Reisanbau betrieb.
Weil das noch nicht genug ist, begann man im Zuge der Industrialisierung sämtlichen gesammelten Kohlenstoff, der über Jahrmillionen von Pflanzen getilgt wurde, bis einschließlich heute zu verheizen. Parallel wurden die großen Wälder, die noch bis zum 19.Jh. übrig waren, nach und nach abgeholzt, womit die "CO2-Verbraucher" stark dezimiert worden sind.
Die Erde hatte schon einmal eine Phase, in der der CO2-Anteil entsprechend höher war. Es war die Hochzeit der Insekten. Freuen wir uns also darauf, dass die Insekten sich die Evolutionskrone aufsetzen und uns unsere Nachkommen verfluchen, solange sie es denn noch können.
Sicher haben wir den "point of no return" noch nicht erreicht. Durch massive Aufforstung weltweit und das Einstellen der CO2-Emissionen gibt es noch eine Chance. Klar, Wirtschaftskrisen, Völkerwanderungen und Umweltkatastrophen werden kommen. Es bleibt nur die Frage, ob wir diese überstehen. Solange aber Politik in erster Linie von Leuten gemacht wird, dessen Lebenserwartung bei noch maximal 20-30 Jahren liegt, wird die Lebenserwartung der Menschheit weiter sinken. Es muss uns wohl einfach erst so hart treffen, dass wir selbst mit dem Arsch nicht mehr hochkommen und der Planet sich sein Klima aus eigener Kraft zurückholt. Ca. vier Milliarden Jahre hat unser Planet ja noch nach, womit er vermutlich eine höhere Lebenserwartung hat als die Menschheit. Der Planet hätte damit sogar noch genug Zeit, diese Art der Katastrophe von vorne durchzumachen.