Unterschiede im Mathematikanteil

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sneaky

Gast
Hallo zusammen!

Und zwar würde ich gerne Informatik studieren. Mein Problem ist aber,
dass ich in Mathe nicht wirklich eine Leuchte bin. Jetzt wollte ich mal fragen,
ob es zwischen den Universitäten Unterschiede gibt, was den Matheanteil betrifft.

Danke schonmal im Voraus! :)
 
Informatik ist angewandte Mathematik, das muss dir bewusst sein. Unterschiede denke ich gibts nicht wirklich, kommt immer auf deinen Prof drauf an wie gut seine Vorlesung ist.
 
Vorlesungen kannst du knicken.wenn dir Mathe nicht liegt wirst du viel für das Studium Arbeiten müssen.Es werden 5 große Klausuren kommen und die kannst du nicht unendlich oft wiederholen.

allg. bsp.
Ingenieure müssen die Höhere Mathe I bis II belegen Informatiker jedoch Höhere Mathe I bis V (Freiberg).
Der Abiturstoff (Leistungskurs) reicht nur bis zur HM I also ca. 50% der ersten Prüfung.

Lass mal lieber die Finger von Informatik wenn es in Mathe nicht so klappt.
 
Zuletzt bearbeitet:
An unserer FH war es so geregelt : Mathematik I und II für beide Studienrichtungen gemeinsam (technische, allgemeine Informatik oder Wirtschaftsinformatik).

Mathe I : Wirtschaftsmathematik (Matrix & Co.)
Mathe II : Folgen und Reihen; Stochastik usw.

Wenn man etwas dahinter ist und halbwegs Mathe versteht, ist es machbar.

Mathe III ff. danach nur noch für die allgemeine, technische Informatik.
 
OK, scheint wohl ziemlich eindeutig zu sein, werde das ganze nochmal überdenken ...

Danke! :)



P.S.: Ich bin G8-Jahrgang (Abschluss 2012), d. h. nix mehr mit Leistungskurs,
aber ich würde den Matheunterricht durchaus mit Leistungskursniveau bemessen,
wir müssen ja schließlich Abi in Mathe machen.
 
ryan_blackdrago schrieb:
Mathe I : Wirtschaftsmathematik (Matrix & Co.)
Mathe II : Folgen und Reihen; Stochastik usw.

Mathe III ff. danach nur noch für die allgemeine, technische Informatik.


Ist bei mir an der TU Darmstadt ähnlich.
Wobei Mathe 1 keine Wirtschaftsmathematik ist, sondern Lineare Algebra(Vektorräume, Basen, Matrixwechsel, Faktorräuem, Lineare Abbildungen, Eigenwerttheorie, lineare Gleichungssysteme, etc.), Aussagenlogik und Algebraische Strukturen (Ringe, Körper, Gruppen )
Mathe II ist reine Analysis.
Mathe III hat man dann übrigens mit den E-techniker(ist für die Mathe IV)


wir müssen ja schließlich Abi in Mathe machen.
Muss jeder ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
nope ... ich hab abi und musste nicht in mathe....der grund dazu ist das man in 2 naturwissenschaftlichen fächern prüfungen ablegen muss was in nem allgemeinbildenen gym normalerweise chemie physik oder mathe ist...ich war auf nem technischen gym und wir mussten in technik ins abi und dann noch im lk und das war chemie -->somit musste ich nicht in mathe ins abi...nur mal so am rande.
 
Dann halt nicht über all. Bei mir ist es jedoch so gewesen. Hab Mathe LK und CHemie LK geschrieben.
 
Ich habe Informatik und BWL studiert, viele sagen ja auch, dass man in BWL viel Mathe braucht, aber das tendiert eher auf Leistungskursniveau auf keinen Fall höher. Informatik ist da schon was ganz anderes, das geht deutlich darüber hinaus, würde dir daher auch von einem Informatikstudium abraten.
 
Naja das BWL Leistungskursniveau ist würde ich nicht sagen. Dann könnte man ja das Gleiche auch über Maschinenbau sagen. Im Großen und Ganzen ist es das Gleiche, jedoch wird halt mehr gerechnet und ein weniger abstrakter Stoff behandelt.
 
Selbst die meisten Mathematiker hassen Mathe. Interesse =! lieben ;)
 
@Airbag also glaubst du das Niveau ist in BWL höher oder niedriger als im Mathe-Leistungskurs?
 
Tendenziell würde ich sagen leicht höher, weil der Übungsbedarf höher ist als im Leistungskurs ist . (meine Einschätzung, kann selber aber nur über Informatikermathe reden).

Neben dem reinen Mathemodul habe ich als Wirtschaftsinformatiker ja durchaus Einblick in BWL Module, bei denen Mathe angewendet wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leicht höher kann man sagen, aber wenn man den Leistungskurs in Mathe geschafft hat, schafft man die Kurse im BWL Studium auch, bei Informatik sieht das schon etwas anders aus, da fand ich das Niveau deutlich höher.
 
Naja, das Niveau ist etwas höher als Abi.
Das "Problem" ist vielmehr, dass du die mathematischen Grundlagen für nahezu alle Themengebiete immer im Hinterkopf haben musst. Ansonsten verstehst du ganz schnell nur noch Bahnhof und selbst Scheine, die augenscheinlich nicht direkt mit Mathe zu tun haben bereiten dir Probleme...

Ich weiss, wovon ich spreche. Fachoberschule Technik mit ner 3.0 in Mathe bestanden und dann Informatik Bachelor gemacht + jetzt Master in Eingebettete Systeme. Da kommt dann noch Ingenieursmathematik dazu... autsch
 
sry wenn ich hier auch mal was frage aber ich mache dieses jahr abi und wollte danach elektrotechnik oder technische informatik studieren...bin derzeit im mathe LK bei 9-10 punkten...meint ihr wohl das würde ausreichen?
stehe jetzt mit mathe nicht auf kriegsfuß...allerdings ist es auch nicht gerade mein lieblingsfach
 
Es geht hier weniger darum, ob es reicht, sondern wie stark du dich im Studium dann reinhängen musst.
Kein Zuckerschlecken aber wenn du es willst und fleißig bist, klar - Warum nicht
 
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