USB Kabel unterputz Länge

L.Brombacher schrieb:
Kaum zu glauben, dass so ein blödes langes (funktionierendes) USB Kabel so ein Problem ist
Es sind einfach die USB-Standards, welche die Länge bestimmen.

Im übrigen, soll man in (tragenden) Wände keine Leitungen (und Leerrohr) waagerecht einbringen, da sonst in diesem Bereich die Mauerstärke verkleinert wird und die Tragkraft/Stabilität dadurch negativ beeinflusst wird. Also denk mal über ( wie schon erwähnt) Kabelkanal nach oder Sockelleisten mit Kabelkanal, da kann man jederzeit nachträglich noch ran.

Für Drucker und Scanner, sollten USB 2.0 genügen, was du genau benötigst, kannst du anhand der verbauten USB-Buchse an den beiden Geräten erkennen.

Aber grundsätzlich würde ich einen Drucker immer ins LAN hängen (wenn möglich), denn dann kannst du auch von anderen Geräten im heimischen Netzwerk etwas ausdrucken.

Bei schnellen USB-C-SSDs funktionieren nur kurze Kabel (0,5m) um die volle Geschwindigkeit zu erreichen.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, die USB-HDD/SSD auf den PC zu legen.

L.Brombacher schrieb:
Der Scanner Kostete ca 700 €
Und der hat keine Netzwerkschnittstelle ??? In dem Preisbereich kenn ich nur Dokumentenscanner.
Darf ich davon den Hersteller und das Modell erfahren, aus reiner Interesse?
 
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Mit USB kannst bis zu 7 Ports kaskadieren. Pro Strecke sind bei USB High-Speed (480 Mbit/s) maximal 5 m erlaubt.

Eine standardkonforme (!) USB-High-Speed-Verlängerung ist ein USB-Hub mit einem Port und 5 m Kabel dran. Davon kannst du bis zu fünf hintereinanderschalten + Root-Hub + Endgerät. Macht dann in Summe bis zu 30 m:

Root-Hub (PC) - 5m - Hub 1 - 5m - Hub 2 - 5m - Hub 3 - 5m - Hub 4 - 5m - Hub 5 - 5m - Endgerät.

Der letzte Hub in der Kette dürfte dann auch bis zu vier Ports haben (die dazwischen übrigens auch). Vorsicht: Viele USB-Hubs mit mehr als vier Ports sind schlicht intern kaskadierte Hubs, damit verlierst eine Ebene und damit 5 m.

Damit ist die Signal-Seite abgefrühstückt. Bleibt das Problem der Stromversorgung. Jeder Hub in der Kette braucht auch selbst Strom, USB stellt standardmäßig 500 mA zur Verfügung, die sich alle kaskadierten Hubs aufteilen. Mindestens der letzte Hub braucht also ein Netzteil, idealerweise jeder dazwischen auch.

Gibt es auch für USB SuperSpeed (5 Gbit/s) fertig konfektioniert:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/...el_aktiv_usb_5_gb_s_stecker_buchse_5_m-234093
(Bemerke: Die 10m-Version bringt keinen Längengewinn, bei 20 m + 5 m ist Schluß).

USB High-Speed ist deutlich günstiger:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/aktives_usb_2_0_verlaengerungskabel_5_m-416748
und erlaubt die vollen 25 m + 5 m zum Endgerät.
 
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L.Brombacher schrieb:
Kaum zu glauben, dass so ein blödes langes (funktionierendes) USB Kabel so ein Problem ist
Ein langes USB Kabel (ab 3-5m fangen nach meiner Erfahrung Probleme an) ist eine Unbekannte, das kann funktionieren, muss aber nicht, weil es außerhalb des Standards liegt. Je höher deine Datenrate, desto kürzer sollte das Kabel sein. (USB2 geht sicher auch über den 5 offiziellen Metern, aber dann ist die Frage wie gut)

Geplant wurde USB nicht für lange Strecken. Selbst USB Verlängerungskabel sind teilweise nicht spezifiziert und eigentlich nicht erlaubt. (Insbesondere bei USB-C sogar ausgeschlossen)

Ich persönlich würde von langen USB Kabeln jedenfalls abraten. Spätestens wenn dein Wlan bei Datenübertragung ausfällt, weil dein 5m USB3 Kabel Störungen ohne Ende verursacht weißt du das es ein Problem ist. ;)

Ich beziehe mich hier auf reine Kupfer USB Kabel. USB Kabel die das Signal transformieren, es z.B. per Glasfaser übertragen und zurückwandeln sind vollkommen okay. Für so lange Wegstrecken sind Ethernet oder Glasfaser zu nehmen, da diese auch dafür designed wurden.
 
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L.Brombacher schrieb:
Bei USB2.0 ist halt ausgeschlossen dass ich dort auch mal ein Externes Speichermedium anschließen kann.
Warum will man ein externes Speichermedium 5m entfernt vom PC anschließen? Und das geht mit USB 2.0 auch. Nur halt langsam.

Ich würde da 2x LAN hin legen, den Drucker per LAN anbinden und den Scanner per LAN-USB Konverter auf das zweite Kabel. Den shizzle mit aktiven USB Kabeln würde ich mit nicht mehr geben.
 
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Der Scanner riecht förmlich nach professioneller Verwendung. In einem solchen Umfeld ist der vorgesehene abgesetzte Betrieb des Gerätes IMHO kontraproduktiv.

Im Datenblatt steht tatsächlich, dass das Gerät nur ein USB-Interface besitzt, kein NIC. Deshalb tippe ich auf falsche Geräteauswahl. Ergo den Scanner zurücksenden und gegen ein für die vorgesehene Einsatzumgebung geeigneteres Gerät austauschen, welches mit WLAN und oder Ethernet-Kabel ins Netzwerk eingebunden werden kann. Ein USB-Interface ist an derartigen Geräten meistens ebenso vorhanden.

Für A3 muss man ein wenig suchen, diese Geräte sind ein wenig seltener.
 
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L.Brombacher schrieb:
Als redundanz würde ich auch gleich zwei verlegen, falls es mal eines zerlegt. :D
Als Redundanz würde ich mir so ein einfaches USB2-Extenderkabel verlegen. Wenns den anfälligeren USB3-Kram zerlegt, kannst du wenigstens noch drucken.
 
Hei alle zusammen,

Danke für die ganzen Beiträge. Dazu noch einige Anmerkungen:

Wie anfangs erklärt, wollte ich wissen, was möglich ist. Der Scanner und Drucker waren als Geräte gesetzt und ich dachte evtl. wäre es möglich hinter meinem Sitzplatz auch mal noch eine Festplatte oder dergleichen anzuschließen, da ich schon oft welche aus dem Freundes und Bekanntenkreis zwecks Datenrettung hatte.
Bisher stand sowas:
1767379754439.png
einfach auf dem Schreibtisch. Jetzt mit dem kleineren Büro wollte ich das gerne aus platzgründen vermeiden und, falls es möglich gewesen wäre, hätte das Teil im Zweifel auch einfach hinter mich gestellt.
Scanner ist schon ein wirklich gutes Gerät, was ich für ungefähr die Hälfte der jetzigen Internetpreise kaufen konnte. Ich digitalisiere sämtliche Briefpost die bei mir rein kommt und irgendwie wichtig ist. Richtig abgelegt und mit Namen versehen finde ich so die Sachen viel leichter wieder. Daher, muss funktionieren, Duplex Einzug. Da ich einige Notarverträge und Baupläne digitalisiert habe brauchte ich A3. Aber das ist keine "professionelle Nutzung", sondern einfach nur mein ganzer Privater Schreibkram, Vermietzeugs und Umbaukram den ich damit mache. Daher auch Scanner und Drucker getrennte Geräte. Drucker ist nämlich ein 15 (?) Jahre alter Samsung SW Laser. Den brauch ich so gut wie nie.
Beide Geräte habe ich schon "lang", und bisher hing auch einfach alles am KVM Switch. Daher hat meine Auswahl für die Geräte schon gepasst.
Nachdem ich mich von der Datenübertragungsvariante verabschieden musste und auch die Version mit zusätzlichem LAN Kabel plus Peripherie (switch, Printserver) nicht gefällt hab ich jetzt einfach zwei USB2.0 Kabel genommen plus aktiven HUB den ich noch hatte.

Hab jetzt gleich 2 verlegt, als Redundanz wenn mal eines kaputt ist und ein geschirmtes vierpoliges Kabel, falls ich mal was basteln muss. Eingeputzt ist es jetzt noch nicht, die nächsten Wochen kann ich testen.
Ich hab mir vom patchfeld im Keller nur einmal LAN als Cat.6 Kabel in diesen Raum gelegt. Also würde ich hier oben mindestens einen Switch oder so brauchen.

Bezüglich erlaubter Schlitztiefe von Elektroinstallation lege ich denjenigen, den es interessiert folgende website an die Hand:
https://www.sanier.de/elektroinstallation/wandschlitze-fuer-die-elektroinstallation
Da sind die erlaubten Maße und regelments schön zusammengefasst. Da ich hier ja keine Elektoinstallation mache habe ich auch keine Tiefe in die ich mindestens muss (Flachleitungsproblematik). Manche Kabel müssen mindesten so und so tief unter dem Putz liegen.

Mal sehen, wie sich das ganze bewährt.

Danke für die ganzen Hilfreichen Kommentare.
Beste Grüße
 
Dockingstation und irgenwelche Adapter zum Anschliessen fuer Irgendwas hab ich auch. Nur steht der Krams nicht staendig auf dem Tisch sondern verschwindet in der Schublade oder im Schrank. @L.Brombacher

Bei Datentraegern zu Rettung vergiss Alles was Du da neben den Scanner/Drucker unterbringen willst. Du brauchst kuerzeste Abstaende bzw. Kabellaengen. Ich verwende da fuer Dock/Adapter nur das mitgelieferte Anschlusskabel und das steckt direkt im PC. Zusaetzlich waere bei mir noch ein Notebook mit USB-C und Linux was ich irgendwo hinstellen koennte und zur Not ein paar Tage unbeaufsichtigt werkeln kann.
 
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BFF schrieb:
Du brauchst kuerzeste Abstaende bzw. Kabellaengen. Ich verwende da fuer Dock/Adapter nur das mitgelieferte Anschlusskabel und das steckt direkt im PC. Zusaetzlich waere bei mir noch ein Notebook mit USB-C und Linux was ich irgendwo hinstellen koennte und zur Not ein paar Tage unbeaufsichtigt werkeln kann.
So hatte ich es bisher auch...
 
Dann bleib dabei. Wenn da z.B. zum bitweisen Auslesen heftig Daten ueber das Kabel gehen, ist jeder Zentimeter oberhalb der des mitgelieferten Kabels zuviel wenn Du halbwegs Geschwindigkeit haben willst. Sprich ca. 70 cm zum aktiven Hub, von da ca. 70 cm zum Dock. Hab ich hier ueber Jahre fuer mich herausgefunden. @L.Brombacher

Fuer Drucker oder Scanner per USB2 ist das unerheblich.
 
Mal über Alternativen nachgedacht?

USB auf Netzwerk Server. Damit lassen sich problemlos längere Netzwerk-Kabel verwenden. Die Server gibt es teils auch Wireless.

Klar kosten die Dinger Geld, aber das tun auch Kabelkanäle, Kabel, Hubs, etc., wenn das mit USB funktionieren soll.
 
L.Brombacher schrieb:
Auf diesen Containern möchte ich meinen Drucker und meinen separaten Scanner stellen, sonst eigentlich nichts. Die Geräte stehen also quasi hinter mir, wenn ich normal am Schreibtisch sitze.
Ketzerische Frage, warum nicht ein Drucker, der auch scannt, nehmen und diesen per LAN/WLAN anschließen?
 
In A3 wird das etwas teuer denke ich. @nutrix
 
L.Brombacher schrieb:
Wie anfangs erklärt, wollte ich wissen, was möglich ist. Der Scanner und Drucker waren als Geräte gesetzt und ich dachte evtl. wäre es möglich hinter meinem Sitzplatz auch mal noch eine Festplatte oder dergleichen anzuschließen, da ich schon oft welche aus dem Freundes und Bekanntenkreis zwecks Datenrettung hatte.
Bisher stand sowas:Anhang anzeigen 1692799 einfach auf dem Schreibtisch.
Wegpacken und dann anschließen, wenn man es braucht. Oder über ein NAS gehen, was per Netzwerk eingebunden ist, und per USB dann sowas anschließen kann.
 
Servior85 schrieb:
Mal über Alternativen nachgedacht?

Klar kosten die Dinger Geld, aber das tun auch Kabelkanäle, Kabel, Hubs, etc., wenn das mit USB funktionieren soll.
Ja, schon, wurde ja auch hier diskutiert. Aber mit der Lösung jetzt (drei Kabel unterputz in leerrohr) hat es nur die 40€ für die Kabel gekostet.
Halt schade, dass das mit den Datenträgern nicht wirklich praktikabel ist.
nutrix schrieb:
Ketzerische Frage, warum nicht ein Drucker, der auch scannt, nehmen und diesen per LAN/WLAN anschließen?
Bestehende, funktionierende Geräte zu ersetzte ist weder Ökonomisch noch ökologisch sinnvoll. Alleine der Scanner würde zum jetzigen Zeitpunkt mit 1000€ + zu buche schlagen.

Bisher hatte ich halt einfach immer den Luxus eines echt großen Büros zu hause wo ich einfach Platz zum Arbeiten hatte. Wenn da über drei Tage eine Datensicherung amwerkeln war, hat mich das nicht gestört, da am anderen Ende vom Schreibtisch immernoch genug platz war um mal einen Laptop aufzuschrauben und das Tagesgeschäft trotzdem abzuwickeln.
Naja.
nutrix schrieb:
Wegpacken und dann anschließen, wenn man es braucht. Oder über ein NAS gehen, was per Netzwerk eingebunden ist, und per USB dann sowas anschließen kann.
Wegpacken ist jetzt halt auch die Lösung die gemacht wird. Ich hab das auch nur beispielhaft genannt um zu zeigen, was sonst so noch auf meinem Schreibtisch rumstand, was jetzt halt "auf die andere Seite" hätte wandern sollen.
Hätte mich halt weniger gestört wenn da mal wieder für mehrere Tage ne Platte am arbeiten ist als auf m,einem Schreibtisch, wo ich ja trotzdem die "normalen" Arbetissachen neben her laufen müssen. Einschließlich Beruflichem Homeoffice.

Danke an alle die hier Input geliefert haben und haben.
 
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