USB Stick wird zwar erkannt, aber kein Datenzugriff

Registriert
Okt. 2008
Beiträge
143
Hallo Leute,

ich habe einen USB-Stick, der zwar vom Geräte-Manager erkannt wird als Wechseldatenträger, jedoch habe ich keine Möglichkeit mehr, auf die Dateien zuzugreifen.

Ich habe auch schon versucht, dem USB-Stick einen neuen Buchstaben (H: ) zuzuweisen, hat jedoch nicht geholfen.

Screenshots von Datenträgerverwaltung hab ich angehängt.

Vielen Dank!
 

Anhänge

  • Datenträgerverwaltung.jpg
    Datenträgerverwaltung.jpg
    197,6 KB · Aufrufe: 281
  • Geräte und Drucker.jpg
    Geräte und Drucker.jpg
    93 KB · Aufrufe: 308
Schon vorher mit dem Stick Ärger gehabt? Lässt er sich formatieren? Sieht sonst nach einem defekt aus.
 
Formatieren lässt er sich auch nicht, ich versuche gleich mal mit einer ubuntu live cd darauf zuzugreifen...

Welche Optionen habe ich denn bei einem Defekt?
 
Wegwerfen?
Kommt auf den Hersteller an.
Ich hab vor Jahren mal einen 8GB Memorystick von Kingston auf einer LAN Party gekauft.
Also keine wirklich Quittung oder Rechnung.
Dieser Stick ging trotz nicht übermäßiger Nutzung kaputt mit ähnlichen Sympthomen wie hier.
Habe mich dann auf der Kingston Seite kundig gemacht, dass die Memorysticks der Firma noch supported werden (Garantiezeit 5 Jahre).
Dann Kingston angeschrieben, die mir eine Adresse gaben, an die den Stick schicken sollte.
Eine Woche später kam einer neuer Kingston Stick per Post, der bis heute gut läuft.
Ist der Stick vielleicht auch von einen der Markenhersteller?
Denke mal Kingston oder Corsair werden das auf jeden Fall so machen.
 
ok und wo kann ich möglichst kostengünstig meine Daten retten lassen?
Ergänzung ()

Ne war eher ein Werbegeschenk vom Rechenzentrum unserer Uni, der Stick an sich ist mir auch nicht so wichtig...

Muss nur leider an die Daten ran, da gibt es doch sicherlich Experten für ;-)
 
Ich werde mir nie wieder einen USB-Stick kaufen. Sie sind meist nach einem Jahr mit ähnlichen Symptomen wie der des Threaderstellers verreckt! Ich habe verschiedene Hersteller und Marken gehabt. Darf gar nicht an meine SSD denken...:(

"Muss nur leider an die Daten ran, da gibt es doch sicherlich Experten für ;-) "
Ja gibt es, die verlangen aber einen Expertenpreis...
 
Schau mal bei Datenretter.de

Preis richtet sich nach den zu rettenden GB.

Fängt an bei
0,1 GB - 2 GB = 75 €- 150 €
 
Oder mit irgendwelchen Tools, Recuva wird oft empfohlen. Wobei ich nicht weiß, ob das auch ohne Dateisystem funktioniert..

Wichtig: Versuche, eine Kopie des Sticks zu erstellen und probiere daran dann herum. Denn jeder weitere (versehentliche) Schreibzugriff verringert die Chance, die Daten zu retten.

Allerdings erreichen diese kostenlosen Tools oft nur schlechte Ergebnisse. Fehlerhafte Dateien etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, Recuva ist nur für den Fall, dass Daten gelöscht wurden auf einem funktionierenden Dateisystem - die kann man dann wiederherstellen, so lange sie nicht überschrieben wurden oder durch die Garbage Collection gelöscht wurden.

Ohne ein funktionierendes Dateisystem wird sich so ein einfaches Windows Tool wohl schwer tun, da müsste man eher direkt an den Chip ran mit Spezialwerkzeugen. Aber Probieren geht über Studieren...


Leider hält sich hartnäckig die Meinung, dass man auf USB Sticks ganz hervorragend Daten sichern könnte (also natürlich auch ohne weiteres Backup, auf die abgefahrene Idee kommt ja sowieso keiner...)

Kaum jemand weiß, dass ein USB Stick zur Sicherung so ungefähr das schlechteste Medium ist, das man sich überhaupt vorstellen kann. Die Flash NANDs in solchen Sticks sind meistens aus der untersten Qualitäts-Schublade, und können bereits nach einem halben bis dreiviertel Jahr ohne Benutzung so weit die Spannung verlieren, dass sie einfach unlesbar werden.
Aber natürlich können Sticks auch auf andere Art und Weise jederzeit kaputt gehen - Controller kaputt, Zellen kaputt, was auch immer.
Ergänzung ()

alexn schrieb:
Ich werde mir nie wieder einen USB-Stick kaufen. Sie sind meist nach einem Jahr mit ähnlichen Symptomen wie der des Threaderstellers verreckt! Ich habe verschiedene Hersteller und Marken gehabt. Darf gar nicht an meine SSD denken...:(
Dito! Allerdings haben gute SSDs meist wesentlich hochwertigere NANDs, weil sie sonst auch die höhere Leistung gar nicht bringen könnten.
Aber Datenträger können nun mal kaputt gehen. Deshalb braucht man nicht grundsätzlich darauf verzichten, sondern muss einfach vorsorgen! Backups! Und zwar immer!
 
eddiethepunk93 schrieb:
ok und wo kann ich möglichst kostengünstig meine Daten retten lassen?
Kostengüntig kannst Du Vergessen, wenn der "Kein Medium" anzeigt, dann ist da nur mit dem Auslesen der NANDs was zu machen, wenn überhaupt.
eddiethepunk93 schrieb:
Ne war eher ein Werbegeschenk vom Rechenzentrum unserer Uni
Diese Geschenkartikel Stick sind häufig der letzte Schrott, die verrecken oft nach wenigen Schreibzugriffen. Es gibt ja NAND Qualitäten, denen der NAND Hersteller selbst nur ein einmaliges Beschreiben zutraut. Microns Restrampe Spectek verkauft solche z.B. und da die sehr billig sind und man mit den Werbesticks ja eigentlich nur sein Werbematerial verteilen will, reicht sowas im Prinzip oft auch aus.

Jeden Stick sollte man immer erst mindestens einmal komplett mit h2testw prüfen, besser zwei oder dreimal, wenn man mit dem wichtige Daten transportieren muss. Aber dafür eigenen sich diese Werbedinger i.d.R. sowieso nicht.

alexn schrieb:
Ich werde mir nie wieder einen USB-Stick kaufen. Sie sind meist nach einem Jahr mit ähnlichen Symptomen wie der des Threaderstellers verreckt! Ich habe verschiedene Hersteller und Marken gehabt. Darf gar nicht an meine SSD denken...:(
Was für Sticks hast Du denn so gekauft, immer welche aus dem Angebot der (Elektronik)Märkte? Wie viele Daten hast Du denen so in einem Jahr zugemutet? In den Sticks ist eigentlich immer das eher minderwertige NANDs verbaut, also solches welches weniger Zyklen aushält weil bei der Produktion der Prozess nicht so ganz perfekt abgelaufen ist und die einzelnen Schichten daher nicht so ganz wie geplant entstanden sind.

Bei guten SSDs kommen dagegen nur die NANDs zum Einsatz, bei denn denen die Fertigung ordentlich abgelaufen ist, weshalb zumindest die SSD Hersteller mit eigener NAND dann auch immer erst viele Monate nach Anlauf einer neuen Fertigungstechnik SSDs mit den NANDs bringen. Es gibt aber auch Ausnahmen, aber das sind dann immer SSD Hersteller gewesen, die keine eigenen Fabs zur Herstellung der NANDs haben, wie OCZ. Die hatten sowohl das 25nm als auch das 20nm NAND von IMFT schon jeweils fast ein halbes Jahr früher in SSDs verbaut als Intel oder Micron selbst und wurden mit teils extrem hohen Ausfallraten dafür bestraft. Was für eine SSD hast Du? Wenn es die Intel 330 in Deiner Signatur ist, dann kannst Du beruhigt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alternate 2
Zurück
Oben