VDSL inhouse Kabel

c-mate

Rear Admiral
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Hallo, es gibt im Keller einen Telekom Hausanschluss, der zukünftig genutzt werden soll, max. möglich sind 50Mbit VDSL.
Dh aus dem Keller ins 1. OG muss noch inhouse verkabelt werden, diese Kabel ziehe ich selbst.
Für VDSL wird dafür ein Telefonkabel benötigt, richtig? Ich glaube mit zwei Adern?
Was für ein Kabel genau sollte man verwenden, nicht dass ich was falsch mache.
THX
 
Kupfer und Glasfaser liegt aber bringt halt bei VDSL nix. Und es ist nur VDSL 50 möglich. In einem neu erschlossenen Industriegebiet!!!
Und die Fritzbox muss oben stehen daher das Kabel nach oben.
 
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Ich würde auch gleich ein Netzwerkverlegekabel mit CAT7 verlegen, habe ich bei meinem Haus auch gemacht.
Mit dem Netzwerkkabel hälst du dir halt noch Optionen offen.
 
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Bedenke bitte, dass jeder Meter mehr die Dämpfung erhöht.
Warum muss die Fritzbox unbedingt nach oben?
 
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Ist einfacher und besser zu administrieren etc da sich oben die komplette IT Technik befindet.
Und wäre die Fritzbox unten müsste man per LAN eine ca. 80m lange Verbindung nach oben schaffen.
 
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DJKno schrieb:
dass jeder Meter mehr die Dämpfung erhöht

Was bei Überwindung von lediglich 2 Etagen irrelevant ist.
 
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Na irgendwie scheint die Distanz zwischen diesen zwei Etagen ja zu 80m Kabellänge zu führen, was sich bei VDSL schon negativ bemerkbar machen dürfte. LAN über diese Strecke wäre hingegen absolut problemlos, mit cat7 geht da 10Gbps durch.
 
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c-mate schrieb:
Und wäre die Fritzbox unten müsste man per LAN eine ca. 80m lange Verbindung nach oben schaffen.

Komische Logik.. ob ich jetzt 80m vieradriges Kabel lege oder 80m Patchkabel macht irgendwie keinen Unterschied.. ich würde die Fritze im Keller lassen und oben per Netzwerk APs und DECT-Stationen installieren.. Thema vom Tisch.. plus das was oben schon gesagt wurde.. mit Cat7 biste auch in Zukunft gut aufgestellt als mit nem vieradrigen Drähtle..
 
Sollte FritzBox im Keller wirklich keine Lösung sein, könntest du eifnach trotzdem ein Cat7 legen und das DSL einfach da durchschleifen. Sollte zwar gut beschriftet werden, aber sollte sonst kein Problem sein. Und du hättest trotzdem die Möglichkeit, später schnellere Verbindungen aufzubauen oder die Box doch noch in den Keller zu stellen, falls das Signal Probleme macht.
 
c-mate schrieb:
Kupfer und Glasfaser liegt aber bringt halt bei VDSL nix. Und es ist nur VDSL 50 möglich.

Was meinst du damit? Wo liegt das? Schon in deinem Gebäude?
 
UweW. schrieb:
Üblicherweise wird dieses verwendet: https://www.reichelt.de/fernmeldele...c17u_6gIVhJSyCh0PdADQEAQYASABEgLBSfD_BwE&&r=1
Telefonkabel/Fernmeldekabel sind schon immer 4adrig + 1x Erdung. Früher waren die Kabel ungeschirmt. Obiges ist geschirmt.
Du benötigst natürlich nur 2 der 4 Adern. ;)

Bei meiner letzten Inhouse-Verkabelung habe ich aber gleich CAT7 Verlegekabel genutzt.

Das "Standardkabel" Y-St-Y ist und war noch nie ein Telefonkabel. Früher, in der analogen Welt ging es, bei ISDN auch noch. Freigegeben ist das Y-St-Y nur für Alarmanlagen/Sprechanlagen, Steuer- und Regeltechnik.
Dieses Kabel hat total falsche Hochfrequenzeigenschaften (VDSL geht bis 17MHz, SVDSL bis 35MHz). In diesen Bereichen hat dieses Kabel absolut grottig schlechte Nebensprechdämpfungswerte, die falsche Impedanz (60 Ohm) und eine extrem hohe Kabeldämpfung.
Die meisten Störungen die ich Beheben muß, werden eben genau durch dieses Kabel verursacht. Es langt oftmals schon 1m YStY und wir verlieren 50% vom Signal.
Das Telekom-Fernmeldekabel hat die Bezeichunung J-2Y(St)H bzw J-2Y(St)Y (130 Ohm Impedanz)
Ebenfalls gut geeignet ist alles ab CAT 5(e)
Die Telekom fordert eine Inhouseverkabelung von mindestens CAT 3

Eine Schirmung ist auf Grund der Adernverseilung (Verdrallung) nicht zwingend notwendig.
 
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Ihr mit eurer Dämphung beim Telefonkabel. Was glaubt ihr, wie weit es das Telefonkabel denn schon bis zum Hausanschluß schon geschafft hat? Da kommt es auf die paar Meter in den Stock wohl auch nicht an.
Ja, wenn es der Verlegekanal zu läßt, würde ich auch gleich ein CAT7-Verlegekabel einziehen. Ist zukunftsträchtiger und kostet unwesentlich mehr.
 
Fritzbox in den Keller, Lan Kabel nach oben und oben lieber nochmal Geld für ein Switch ausgeben.

Oder kann es sein das Du die Fritzbox oben haben möchtest da du dann gleich dein Telefon und Fax anschliessen kannst?
 
Mit der Dämpfung kannst du einfach mal testen, indem du einfach ein Cat7 Netzwerkkabel verlegst.
Lässt genug Kabel an beiden Enden übrig, zum konfektionieren.
Dann kannst du einmal mit der Fritte im Keller und einmal oben testen.
 
Ost-Ösi schrieb:
Ihr mit eurer Dämphung beim Telefonkabel. Was glaubt ihr, wie weit es das Telefonkabel denn schon bis zum Hausanschluß schon geschafft hat? Da kommt es auf die paar Meter in den Stock wohl auch nicht an.
Ja, wenn es der Verlegekanal zu läßt, würde ich auch gleich ein CAT7-Verlegekabel einziehen. Ist zukunftsträchtiger und kostet unwesentlich mehr.

Leider muss ich dir da widersprechen. Die Kabeldämpfung ist schon auch entscheidend:

WhatsApp Image 2020-07-09 at 09.00.39.jpeg


Und da der TE ja eh nur nen 50M-Anschluß bekommt ist die Kabeldämpfung auf der Telekomstrecke schon über 28dB@4MHz, vermutlich noch höher.
Da kann man sich mit nem falschen Kabel einiges an Signalstärke zerstören.
Wie auch von Anderen geschrieben, mit nem CAT5e oder Höher kannst nix falsch machen

PS: z.B. "nur" 3dB mehr Dämpfung bedeutet eine Halbierung des Signals, 6dB eine Viertelung. bei 10dB kommt noch 1/10 an
 
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@Ost-Ösi
Lesen. Es geht offenbar um 80m Kabelstrecke. Bei VDSL ist das ein ordentlicher Brocken, und wenn eh schon "nur VDSL 50" geht, ist die Strecke davor auch nicht so kurz. Da kann das auch gut dazu führen, dass man wieder bei ADSL landet.
 
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Bei 80m Strecke würde ich auch im Zweifelsfall eine 2. Fritzbox in den Keller und als Modem nutzen. Dann mit CAT7 Kabel neue Leitung ziehen und dann an die 2. Fritzbox alles anschließen.
 
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Auch wenn ich den Router auch im Keller platzieren würde, 80m um zwei Stockwerke zu überbrücken ist etwas utopisch...
 
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