Verstärker für ELAC 305-2

iudas

Ensign
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Hallo,
mein Problem ist folgendes:
Ich bin absolut unerfahren was Lautsprecher und Verstärker angeht und benötige aus diesem Grund eure Hilfe, da ich von alleine nicht weiterkomme.

Auf meinem Schreibtisch fristen zwei Elac 305-2 (vermutlich) ihr trauriges Dasein an einem No-Name Subwoofer von S2 Multimedia Diamond Technology. Die Lautsprecher wurden mir von meinem Großvater überlassen, der ausgewandert ist.
Aus Langeweile googelte ich den Namen "Elac" und die LS um dann sehr überrascht festzustellen, was für kleine Schätzchen auf meinem Schreibtisch schlummern.

Ich denke, mit einem "richtigen" Verstärker kann man den LS ihr Potential entlocken und sie nicht wie bisher auf Sparflamme betreiben.

Da ich mich in der Materie überhaupt nicht auskenne, wollte ich hier anfragen, welcher Verstärker zu den LS passt und auch meine finanziellen Rahmen nicht sprengt (möglichst viel für wenig Geld.. die alte Leier, ich weiß ) Als Student kann man sich leider keine allzu großen Sprünge erlauben.

Vielen Dank für Eure Hilfe

EDIT: Es sind cl 310 i JET
 
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Wie du schon selbst festgestellt hast du da wirklich 2 super Lautsprecher aufm Tisch stehen. Dennoch glaube ich, dass die kleinen Dinger keinen arg potenten Verstärker brauchen, um ihr Potential zu entfalten.
Ich würde jetzt irgendeinen Verstärker zw. 200 und 300€ aus dieser Liste hier nehmen:
http://geizhals.at/deutschland/?cat...ha%7E854_Verst%E4rker+%28Vor-+und+Endstufe%29
Da kannste nicht viel falsch machen.

Aber: So gut die Boxen auch klingen mögen, tiefe Frequenzen können die bauartbedingt nicht wiedergeben.
Ich würde dir also raten, noch einen anständigen Subwoofer zu kaufen, der klanglich mit den Elacs mithalten kann, sprich schnelle präzise Bässe liefern kann.
Ich würd da den kleinsten XTZ mit 20cm Membran nehmen. Der müsste reichen, wenn keine übermäßig hohen Pegel gefahren werden und du sowieso am Schreibtisch Musik hörst.

Gruß Timo
 
allzuviel bums brauchen die ja nicht. denke sowas sollte reichen:

http://www.stereo.de/index.php?id=321

geht ab ca 195€ los

p.s.: ich selbst habe die elac cl 202 zu hause. selbst die klingen an einem guten 2x80W sinus verstärker top!
 
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Dankeschön für die schnellen Hinweise :)

Doch leider gefallen meinem Geldbeutel die Preise weniger ;)
Obergrenze sollte bei 100€ sein.

Was ist von gebrauchten Verstärkern zu halten? Man liest ja, dass das technische Limit bereits vor Jahren erreicht worden ist?
 
Wenn das wirklich die Lautsprecher mit der angegebenen Seriennummer sind, lohnt es sich vielleicht auch, ein wenig mehr für den Verstärker auszugeben.

Für ca. 200€ bekommt man bei ebay auch die ehemaligen Topverstärker aus der damaligen 1000DM-Klasse. (SRY, gerade erst von den 100€-Budget gelesen)

Könnte mir auch vorstellen, dass da der ein oder andere Rotel oder ein kleiner NAD gut zu passen würden. Die Elac-Jet-Hochtöner sind nicht von schlechten Eltern. Da würde ich den Zwergen schon was schönes Gönnen. ;)

EDIT: An gebrauchten Verstäkern könnte man sich bei Onkyo umschauen. Insbesondere die Integra-Serie. Kann aber sein, dass die Probleme mit dem Eingangswahlschalter haben.
Kenwood hat damals in den 90ern noch sehr gute Verstärker gebaut. Eigentlich sind die alten Japaner generell sehr gut aufgestellt, auch was zum Beispiel Marantz, Denon und Yamaha betrifft.

NAD und Rotel boten damals auch ne Menge fürs Geld.

100€ für Neugeräte sind eigentlich nur Rammsch und sicher nicht ansatzweise geeignet um das Potenzial der Elac wiederzugeben.
Unter 100€ kann man bei ebay aber auch den ein oder anderen Schnapper machen, wenn man sich allerdings auskennt.
 
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@sidestream, in den 305.2 ist aber kein JET drin, sondern nur ne olle Kalotte. Der JET kommt erst ab der 310 zum Einsatz;)

Gruß Timo
 
Ich muss mich korrigieren, es sind cl 310 i JET
 
Falsch und doch richtig. xD Ok. Da haste die JET ja doch. :D

Aber es gibt so eine Fülle an gebrauchten AMPs... da wüsste ich gar nicht, wo ich anfangen sollte, zumal ich mich nicht bei allen Marken auskenne. :freak:
 
Tja, die Frage ist jetzt wirklich, wie verstärkerabhängig der JET nun ist.
Ich würd ja mal behaupten, dass Hochtöner generell kaum von verschiedenen Verstärkern klanglich beeinflusst werden, solange diese nicht speziell gesounded sind, sondern dass hauptsächlich der Tiefton verstärkerkritisch ist. (Belehrt mich eines Besseren, wenn ich falsch liege!)

Bei gebrauchten Verstärkern kenne ich mich halt nicht so gut aus, aber von den alten Onkyo Integras und generell Yamaha hab ich bis jetzt nur gutes gehört. Auch sollten Denon, Marantz, Cambridge, Pioneer gute Geräte bauen.

Gruß Timo
 
Je nachdem, wie die Geräte auflösen, ob ne Bühne entsteht, oder nur ein Einheitsbrei. Hochton ist da sicher ebenso wichtig wie ein gute Mittelton. ;) Eigentlich merkt man da erst wirklich, was das Equipment drauf hat, wenn die Quellen und Aufnahmen nicht völlig Mist sind.^^
 
Dann werde ich mich da mal auf die Suche machen :)

Ich glaube sowieso, dass sich, egal was ich da letztendlich vorschalte, besser anhören wird, als die jetzige Kombination.

Nun heißt es noch mehr Recherche beteiben und hoffentlich ein schönes Angebot in der Bucht erbeuten ;) Mal schauen, mit was ich dann nächstes Weihnachten beschert werde.

An Quellen habe ich bereits eine recht große Sammlung an Musik in .flac vorliegen.
Ein CD-Deck wird dann die nächste Anschaffung nach dem Amp.
 
CD muss nicht immer gute Qualität der Aufnahme bedeuten (der Fall ist sogar eher selten), aber das wirst du dank JET-Hochtöner schon selbst früh genug selbst rausfinden^^

@sidestream, sind da die Unterschiede wirklich so enorm? Ich dachte, grad bei den großen Hifi-Herstellern sollten sich die Unterschiede im Hoch-Mittelton doch in Grenzen halten, oder?

Gruß Timo
 
Also wenn die Dinger schon so lange bei dir stehen, würde ich noch warten, Geld sparen und dann standesgemäßes Equipment kaufen. ;)
 
Ich betreibe nen Yamaha Ax-500 mit meinen Cambridge S30ern

Klingt nochmal deutlich besser als mit meinem alten Proton Receiver.

Vl bekommst du um günstiges Geld einen von denen. Geht angeblich rauf bis zur 900er Serie
 
yoT!mO schrieb:
Tja, die Frage ist jetzt wirklich, wie verstärkerabhängig der JET nun ist.

... was widerum eine Glaubensfrage ist :D ...

Mad316 schrieb:
Also wenn die Dinger schon so lange bei dir stehen, würde ich noch warten, Geld sparen und dann standesgemäßes Equipment kaufen. ;)

Was hättest du dir jetzt unter standesgemäßem Euipment vorgestellt?

Ich bin da auf der Verstärkerseite recht pragmatisch :D

Pioneer A-701R

Yamaha AX-496

Denon PMA-655R

Yamaha AX 570

Denon PMA-725R

Onkyo A-8450

Pioneer A-305R

Nur mal ein paar der "Klassiker" unter den zuletzt beendeten eBay-Auktionen.

Die "neueren" Pioneers finde ich ganz hübsch, hab selbst auch einen - zumal selbst die großen da zum Teil ab 50€ zu haben sind - leider scheinen mittlerweile viele so einen kleinen Wackelkontakt zu haben. Ob das bei den Vorgängern (1. Link) auch der Fall ist weiß ich nicht.

Die Yamaha gehören sicherlich mit zu den beliebtesten, sind auf jeden Fall solide Geräte, scheinbar aber auch Seriendefekte bei den 5XXern. Kenne mehrere, die's erwischt hat.
 
Also auf jeden Fall etwas was aquivalent zum Niveau der Elac steht. Lass da mal lieber Falcon und KOnsorten ran. Ich bin selbst nicht lange genug dabei, um mich mit Vintage Hifi auszukennen.
 
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yoT!mO schrieb:
@sidestream, sind da die Unterschiede wirklich so enorm? Ich dachte, grad bei den großen Hifi-Herstellern sollten sich die Unterschiede im Hoch-Mittelton doch in Grenzen halten, oder?

Naja. Die einen sind warm abgestimmt, die anderen analytisch. Die Frage ist, ob man die Unterschiede wirklich so extrem wahrnimmt. Als damals von meinem 300DM-Verstärker auf den umgestiegen bin, den ich jetzt immer noch habe, dachte ich... oO. Dann nen besseren CD-Player und oO again. Wobei ich bei ebay noch auf der Suche nach einem besseren bin.

Das Problem bei alten CD-Playern sind teilweise die Laser.
Bei Verstärker sind es teils die Potis, bei den neueren können die Relais der Eingangswahlschalter verrückt spielen. Die Endstufen können hinüber sein. Netzteile...
Bei Tapedecks ist das Problem, dass die Köpfe gerne mal verdreckt sind, die Abdrückrollen hinüber, die Riemen porös, Kopfe müssten nachjustiert werden, etc. xD
DAT-Geräte haben teilweise auch anfällige Laufwerke.
DCC-Geräte haben ähnlcihe Probleme.
MiniDisc-Geräte neigen auch dazu, ihre Laser zu verbraten.
Plattenspieler sind ein noch senibleres Thema, aber stecke ich nicht so sehr drin.
Tonbandgeräte war auch vor meiner Zeit.

Generell spricht aber nicht so wirklich etwas gegen gebrauchte Geräte. Die schlimmeren Szenarios kann man anhand der Beschreibungen und Bilder abschätzen. Teilweise gehen die alten Geräte aber auch zu teuer weg.

Wenn du dir nicht sicher bist, spar lieber ein paar Euros und investiere zum Beispiel in ein paar neue Yamaha-Stereo-Amps. Die sind wieder dabei, qualitative AMPs im 2.0-Bereich herzustellen.
 
So, ich hab mal ein paar günstige Geräte rausgesucht:
http://cgi.ebay.de/Denon-Stereo-Amp...deo_Elektronik_Verstärker&hash=item19c336243d


http://cgi.ebay.de/Pioneer-A-331-Ve...deo_Elektronik_Verstärker&hash=item230e7cc781


http://cgi.ebay.de/Onkyo-Vollversta...deo_Elektronik_Verstärker&hash=item19c361b980


würde von denen eines auch nur ansatzweise in Frage kommen?


Sidestream, du sprichst von der Problematik der Audioquellen. Moderne Medien wie Streaming und Wiedergabe von MP3-Playern erwähnst du allerdings nicht ;) Hast du da vielleicht noch Ratschläge dazu?
Worauf muss man achten?
 
Ich bin zwar nicht sidestream, aber dazu kann ich auch was sagen.
Worauf du achten solltest?
MP3-Player direkt an den Verstärker analog anschließen geht gar nicht, da die DACs im MP3-Player in 99% der Fälle wirklich minderwertig sind.
Auch wenns dafür gleich Haue gibt, aber mp3s können sich auf so tollen Lautsprechern sehr sehr bescheiden anhören. Wenn du also deine Original-CDs noch hast, speicher sie am PC lieber erneut ab, aber dieses mal in flac oder einem anderen verlustfrei komprimierenden Codec.

Edit: Zu den Verstärkern, die du da aufgelistet hast: Ich weiß nicht wieso, aber das Angebot vom Pioneer macht auf mich irgendwie den besten Eindruck.

Gruß Timo
 
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