Verwirrung durch meine ganzen Backups

Du sortierst dir dein ganzes Zeug einmal vernünftig an einem Hauptspeicherort. Den Desktop würde ich dafür nicht nehmen, aber gehen würde das auch.

Also Ordner "PDFs" und da drin unterordner wie "Bücher" "Rezepte" "Rechnungen" etc.

Da drin legst du alles ab. Und nur mit diesen Dateien arbeitest du und aktualisierst sie.

Regelmäßig machst du mit einem kleinen Tool wir "DirSync" automatisierte Backups des gesamten Ordners auf deine externen HDDs. Wenn du sowieso mehrere hast, kannst du auf Platte 1 z.b. täglich sichern, auf Platte 2 wöchentlich, und auf Platte 3 monatlich. Auf diese Art und Weise hast du automatisch auch immer eine ältere Version der Daten.

Das ist doch eigentlich alles kein Problem? Und um Gottes Willen nicht von Hand Dateinamen ändern oder solche Scherze :eek: Das Chaos auf deinen Platten will ich nicht sehen....
 
Keine Ahnung ob der Tipp schon kam...

Schick Dir Dein Dokument einfach per Mail - mit Abstand das einfachste und sicherer als irgendein 4€-Stick.

Grüße
13inch

edit:
Ups...dachte es geht um eine Abschlussarbeit ;)
 
Kein Programm der Welt wird deine eigene Unordnung wieder ordnen können. Überlege dir ein vernünftiges (!) System wie es hier schon einige Male vorgeschlagen wurde und erstelle die Sicherungen auf einer externen Festplatte. Mit SyncToy kannst du die Daten dann synchronisieren. Wenn du wirklich auf alte Versionen der Dateien zugreifen musst (musst du das wirklich?) dann leg dir Windows 7 zu und aktiviere die Schattenkopien (http://www.windows-faq.de/2009/08/18/schattenkopien-vorgaengerversionen-konfigurieren-daten-wiederherstellen/). So hast du auch Zugriff auf Vorgängerversionen.
Wenn es sich nicht um sensible Daten handelt kannst du die Daten auch in der Cloud ablegen z.B. bei Google, DropBox oder Microsoft.
 
An Deiner Stelle würde ich ein Backup Program verwenden. z.B. Acronis Backup & Recovery for Worlstation.
Diese kannst Du genau einstellen was gesichert werden soll und wie.
Dort kann genau eingestellt werden wieviele Versionen von einem Dokument aufbewahrt werden soll, wann es gelöscht werden darf usw.

Vorteile:
- Im Program kannst Du auf ein Dokument klicken und anschließend nennt das Program alle Versionen die es Wiederherstellen könnte.
- Es werden nur die Änderungen gespeichert

Nachteile
- Es kostet Geld
- Muss 1x Sauber konfuguriert werden.
 
Du solltest dir als erstes Mal eine sinnvolle Struktur für deine Datensicherung überlegen.
 
Danke für eure Tips. Ich weiß halt irgendwie nicht wie es am besten wäre die ganzen Daten aufzuteilen.
Erstellt man 1 Ordner wo dann viele andere Ordner drin sind oder lieber alles in verschiedene Ordner? Also angenommen ihr schreibt einen Text und dann habe ihr verschiedene Kapitel und zu jedem Kapitel habt ihr Literatur in Form von PDFs und Textdateien würdet ihr dann für jedes Kapital nen Ordner aufmachen und dort dann alles rein und immer wenn ihr was geändert habt den Ordner umbennen so dass ihr seht, dass hier wieder was gemacht wurde zum Beispiel indem man ein zusätzliches "i" ranhängt oder das Datum hinten ändert?
Ich weiß ja auch nicht aber ich komm bei sowas immer durcheinander das passiert einfach automatisch. :(
 
Es kommt auf den Umfang an. Wenn du einen Text mit vielen Kapiteln schreibst und du für die Kapitel viel Material hast, dann erstelle jeweils Ordner und Unterordner. Viel ist für mich ein paar Dutzend Dateien. Wenn ich im Verzeichnis scrollen muss, dann ist das für mein Empfinden viel.


zB so:
.\Dokumente\
.\Dokumente\2012\
.\Dokumente\2012\August\
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Inhalt.docx
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 1 Material\
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 1 Material\Bilder\
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 1 Material\PDFs\
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 1 Material\Videos\
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 2 Material\
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 2 Material\Bilder\
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 2 Material\PDFs\
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 2 Material\Videos\
usw.

Wenn du was geändert hast, dann schreibst du kein "i" dran! Überlasse es der Backupsoftware, eine neue Version zu erzeugen, dafür ist sie da.
Das garantiert dir, dass du im Verzeichnis immer die aktuellen Dateien drin hast und über die Backupsoftware kommst du an die älteren Versionen dran (falls überhaupt nötig).

In Windows 8 wird das mit der History genau so gemacht. Man gibt ein Verzeichnis an und immer wenn irgendwas geändert wurde, springt das Versionierungssystem an und speichert sich den neuen Zustand. Da kann man dann auch einfach wieder zu alten Versionen zurückkehren oder sie durchblättern.
Man muss aber nicht unbedingt Windows 8 verwenden, es gibt unzählige Backup- und Versionierungssoftware, die das ebenfalls können.


Hast du keine Backupsoftware, dann sichere die Dateien in ein neues Verzeichnis (mit Datum als Namen) oder hänge an den Dateinamen das Datum ran und belasse sie im selben Verzeichnis.

Also so:
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 1 Material\Bilder\ <- aktuelle Version
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 1 Material\Bilder 10.08.\ <- alte Version
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 1 Material\Bilder 13.08.\ <- alte Version

oder so:
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 1 Material\Bilder\Aktuell\ <- aktuelle Version
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 1 Material\Bilder\10.08.\ <- alte Version
.\Dokumente\2012\August\Viel Gesappel um Nichts\Kapitel 1 Material\Bilder\13.08.\ <- alte Version



Du musst mit Verzeichnissen nicht sparsam sein. Mehr Verzeichnisse machen nichts kaputt. ;-)
Und ganz wichtig: Immer wenn du was hinzufügst, dann halte dich an das Schema! Tust du das nicht, landest du wieder da, wo du jetzt gerade bist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also angenommen ich hab ein "Ordner H" und da sind viele andere Ordner drin ua. auch "Ordner A" und in "Ordner A" sind dann viele Dateien ua. auch "Datei Z" und ich bearbeite an einem Tag nur Datei Z, so dass hier Neuerungen vorgenommen worden sind, dann würde ich es so machen: "Datei Z 140812" so dass ich sehe, dass diese Datei zuletzt am 14.8 bearbeitet wurde, richtig? Aber jetzt ist noch die Frage was mach ich denn jetzt mit dem gesamten Ordner H? Wenn ich den jetzt zum Beispiel sichern will auf der Platte muss ich den ja auch umbenennen denn sonst wäre der ja identisch mit jedem anderen älteren Ordner H wo nicht die neuen Veränderungen an Datei Z drin sind. Müsste ich dann überall das mit dem Datum machen, also Ordner H dann auch jeweils umbenennen in Ordner H 140812?

Das wäre machbar, aber eine Sache wo man dann wieder leicht durcheinander kommen kann ist, dass man zwar dann auf einen Blick sieht welcher Ordner aktuell ist aber angenommen ich habe dann vor mir auf der Platte verschiedene Ordner H mit verschiedenen Datumsangaben hintendran dann weiß ich nicht was für Änderungen an einem bestimmten Tag vorgenommen wurden ich weiß nur, dass etwas geändert wurde. Ich sehe dann nicht, dass die Änderung an Datei Z gemacht wurde um das herauszufinden müsste ich wieder jede einzelne Datei im Ordner miteinander vergleichen. Ist das schlimm? Könnte das auch wieder zur Falle werden?
 
Wenn du solche Probleme mit der Organisierung deiner Daten und der Sicherung der verschiedenen Probleme hast, dann wäre es das beste, direkt ein Versionierungssystem wie SVN oder GIT zu verwenden. Da kann man exakt sehen, wann welche Datei wie geändert wurde. Beliebige Versionen können wiederhergestellt werden, für Datei A zum Zeitpunkt X und für Datei B zum Zeitpunkt Y. Man kann sich auch anzeigen lassen, was sich bei einer Datei zwischen den Versionen alles geändert hat. Ganz individuell, so wie du es eben brauchst.
Einzelne Versionen können da auch mit Kommentaren versehen werden, wo du zB für eine Zusammenfassung.
Für dich gibt es dann nichts mehr weiter zu tun, außer das Verzeichnisschema einzuhalten.

Als Endanweder bemerkst du nicht, was zB SVN alles tut, um verschiedene Versionen vorzuhalten usw. Du siehst nur dein Arbeitsverzeichnis mit deinen ganzen Dateien und mit denen arbeitest du einfach. Aber ohne "i" und den ganzen Kram.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sage jetzt mal wie ich das mache:
Habe 3 Festplatten für Backups und einen Festplatten Wechselrahmen im Rechner.
Die Festplatten sind hinten beschriftet mit Festplatte 1, 2 und 3 und heute nehme ich Festplatte 1 morgen Festplatte 2 und übermorgen Festplatte 3 zum Backup.

Das ganze Backup ist ein Icon auf dem Desktop, der eine selbst geschriebene Batchdatei startet.
Also Festplatte reinstecken, doppelklick, 1 Minute warten bis er fertig ist, Festplatte abmelden und wieder raus nehmen. Backup fertig.

Der BackupBatch schreibt immer nur neue Dateien und löscht keine Dateien und sieht so aus:
xcopy "F:\Meine Bilder" "D:\Backup\Meine Bilder" /E /D /Y
echo Meine Bilder fertig
xcopy "F:\Meine Downloads" "D:\Backup\Meine Downloads" /E /D /Y
echo Meine Downloads fertig

So habe ich eine Liste mit allen Verzeichnissen, die ich sichern will, wo jetzt hier nur 2 Verzeichnisse als Beispiel sind.
xcopy "F:\Meine Downloads" macht alle Dateien und Unterverzeichnisse von dem Ordner Meine Downloads.
 
kronen schrieb:
Erstellt man 1 Ordner wo dann viele andere Ordner drin sind oder lieber alles in verschiedene Ordner? Also angenommen ihr schreibt einen Text und dann habe ihr verschiedene Kapitel und zu jedem Kapitel habt ihr Literatur in Form von PDFs und Textdateien würdet ihr dann für jedes Kapital nen Ordner aufmachen und dort dann alles rein und immer wenn ihr was geändert habt den Ordner umbennen so dass ihr seht, dass hier wieder was gemacht wurde zum Beispiel indem man ein zusätzliches "i" ranhängt oder das Datum hinten ändert?
Ich weiß ja auch nicht aber ich komm bei sowas immer durcheinander das passiert einfach automatisch. :(

Ich würde einzelne Kapitel anlegen und dann tageweise sichern und die Sicherung mit dem Datum versehen.
 
Für mich hört sich das an, als ob du auch Dateien auf deinen Backupmedien bearbeitest? Wenn ja, dann solltest du zuerst einmal damit aufhören und immer nur die Originaldateien auf deinem PC bearbeiten. Deine externen Festplatten / USB-Sticks sind nur Backupmedien, also werden deine bearbeiteten Dateien vom PC nur auf die Backupmedien kopiert und das war es.

Sehr einfach wäre es, deine Dateien per Robocopy (ein in Windows 7 bereits vorhandenes Programm zum Kopieren/Synchronisieren/usw) über eine Batchdatei zu starten und so deine Daten vom PC auf die externen Festplatten zu synchronisieren.

Code:
robocopy C:\Users\Admin\Documents D:\Backup\Documents /MIR

Bei der ersten Ausführung wird das Verzeichnis C:\Users\Admin\Documents komplett in D:\Backup\Documents kopiert, bei der zweiten Ausführung werden alle Änderungen an C:\Users\Admin\Documents auch auf D:\Backup\Documents übernommen, also gelöschte Dateien gelöscht, geänderte Dateien geänderte, hinzugefügte Dateien kopiert, usw.
Du darfst nur keine Dateien in D:\Backup\Documents bearbeiten, da die Synchronisierung nur in eine Richtung erfolgt (würde sich per Parameter sicher auch anpassen lassen, verkompliziert aber alles unnötig).
 
Hi Leute,

nein ich bearbeite nicht auf den externen Festplatten da speicher ich nur.

Ich hab Angst, dass ich wenn ich jetzt irgendein Programm wie GIT verwende dann am Ende damit nicht klar komme und noch mehr durcheinander komme. Wenn man so ein Programm verwendet legt das Programm dann eigene Backups an in einem eigenen Ordner auf die es dann zurückgreift? Gibts dann da nen GIT-Ordner den ich auch täglich sichern muss? Angenommen ich bearbeite eine Datei und speicher auf dem Computer selbst immer nur die neuste Version dann bringt so ein Programm ja nichts, oder? Das bringts doch nur wenn ich sobald ich eine Datei bearbeite diese abspeicher ohne die alte zu löschen, richtig?

Ich arbeite derzeit daran aus den verschiedenen Festplatten die aktuellsten Dateien und Ordner zu finden und diese dann auf dem Desktop in einen aktuellen Ordner einzufügen und wenn das fertig ist dann würde ich nur noch diesen Ordner sichern und nur noch darin arbeiten.

Mein Problem war auch, dass ich mal hier, mal da gesichert habe und dann hab ich auf den ext. Platten teilweise Ordner mit demselben Namen die mal identisch sind aber mal auch nicht und dann muss ich das mühsam abgleichen um zu sehen ob die wirklich identisch sind.
Ich habs schon gehabt, dass 2 Ordner denselben Namen hatten und fast gleich groß waren aber eben nur fast und dann musste ich suchen welche Datei abweicht und dann wars schon so, dass zum Beispiel eine Open Office Datei nur um paar KB abgewichen ist und größer und aktueller war als ihr Gegenstück auf ner anderen Festplatte und das sind dann vielleicht nur paar KB aber bei ner Textdatei können paar KB sehr viel Arbeit ausmachen das können paar Seiten sein die man getippt hat und hab keine Lust Arbeit doppelt zu machen oder womöglich ne Dateiversion zu benutzen die alt ist. Das ist meine größte Sorge bei der Sache, dass ich irgendwo was übersehen und dann ne alte Version benutze.
Angenommen ich häng jetzt an jede Datei immer ein Datum hintenran ist das dann überhaupt der Reihenfolge nach geordnet oder sind die dann durcheinander weil der Computer dann einfach nach der Zahlengröße der Zahl geht?
 
Also irgendwie machst du das alles komplizierter als es tatsächlich ist.

Ansonsten kauf dir Acronis True Image und lass die Dateien automatisch täglich sichern.

Natprlich kannst du da Ordner mit dem Datum als heutigen Namen erstellen lassen.
Und natürlich bleibt die alte Datei bei der Sicherung erhalten.

Mit ner inkrementellen Sicherung sichert er dir dann auch täglich nur die Dateien, die sich geändert haben, die alten bleiben dabei natürlich erhalten.

Dann machst du z. B. jede Woche ein Vollbackup und täglich eine inkrementelle Sicherung.

Du konntest alternativ z. B. bei Word 2003 auch mehrere Versionen in einer Datei speichern, dass geht aber glaub ich leider nicht mehr.

Ansonsten wende dich vllt mal zur näheren Beschreibung an den nächsten PC-Fachmann deines Vertrauens. Die Beratung wäre sicher auch ihr Geld wert, wenn ich mir dein Backup-Chaos so ansehe...
 
Zuletzt bearbeitet:
kronen schrieb:
Ich hab Angst, dass ich wenn ich jetzt irgendein Programm wie GIT verwende dann am Ende damit nicht klar komme und noch mehr durcheinander komme. Wenn man so ein Programm verwendet legt das Programm dann eigene Backups an in einem eigenen Ordner auf die es dann zurückgreift? Gibts dann da nen GIT-Ordner den ich auch täglich sichern muss? Angenommen ich bearbeite eine Datei und speicher auf dem Computer selbst immer nur die neuste Version dann bringt so ein Programm ja nichts, oder? Das bringts doch nur wenn ich sobald ich eine Datei bearbeite diese abspeicher ohne die alte zu löschen, richtig?

Das GIT-Verzeichnis muss natürlich gesichert werden. GIT ist nur eine Software zur Versionsverwaltung, eine Backup-Funktion hat es nicht. Nutze zum Backup aber ein Programm, dass die Sicherung automatisch macht! Die Sicherung ist nur dafür da, falls GIT mal die Grätsche machen sollte.

GIT merkt sich alle Versionen einer Datei, die ihm übergeben werden. Alle! Selbst die Dateien, die mal im Verzeichnis drin waren, du sie aber später gelöscht hast. Du selbst arbeitest immer an der aktuellsten Version einer Datei. Willst eine ältere Version oder eine gelöschte Datei wieder haben, dann rufst du GIT auf und lässt dir sie ausgeben.


Statt GIT verwende ich mal SVN im Beispiel. GIT funktioniert vom Prinzip her aber fast genauso.
  1. Checkout (= aktuellste Versionen aller Dateien hervor kramen)
  2. Dateien bearbeiten, wie ich lustig bin.
  3. Commit (= Dateien an SVN übertragen, SVN sucht sich selbst die Änderungen zum vorherigen Zustand und speichert das entsprechend)
Jetzt ist es so, dass du in deinem Arbeitsverzeichnis die aktuellste Version hast. SVN kennt sowohl die aktuelle als auch die ältere Version.


Ich verstehe jetzt nicht, wo da das Problem ist. Wenn du Software wie GIT oder SVN verwendest, dann brauchst du keinen Gedanken mehr an eine manuelle Versionierung mit "i" oder Datum im Namen verschwenden. Das übernimmt die Software komplett.

Und damit in einem Crash keine Daten verloren gehen, nimmt man eine Backupsoftware, die zB täglich 19:00 Uhr die Daten von GIT oder SVN sichert. Das bedeutet, dass du dir auch hier keinen Kopf mehr machen musst, dass es eine oder viele Sicherungen deiner Daten gibt.
 
@Kranky
wobei ich bei robocopy mit /MIR ja gefährlich lebe. Lösche ich versehentlich eine Datei im Quell Ordner, dann wird die automatisch im Backup auch gelöscht, was ja auf keinen Fall sein darf.
 
kronen schrieb:
Ich hab Angst, dass ich wenn ich jetzt irgendein Programm wie GIT verwende dann am Ende damit nicht klar komme und noch mehr durcheinander komme.
Das mag vielleicht möglich sein, allerdings sind deine Daten deswegen nicht verloren. git ist so angelegt, dass es Daten, die man einmal eingebracht hat, nicht wieder vergisst. Wenn du also aus Versehen eine Datei löschst o.Ä., kannst du den Commit (also die Änderung) einfach rückgängig machen.

Wenn man so ein Programm verwendet legt das Programm dann eigene Backups an in einem eigenen Ordner auf die es dann zurückgreift?
Ja, git legt einen Ordner namens ".git" an, in dem es alle Infos sichert. Dort steht dann genau drin, welche Änderungen zwischen bestimmten Dateiversionen stattgefunden haben, die zeitliche Reihenfolge etc.

Gibts dann da nen GIT-Ordner den ich auch täglich sichern muss?
Klar, gegen Festplattenausfall etc. musst den Ordner natürlich sichern. Gegen versehentliches löschen von Textstellen/Dateien bist du aber sicher (außer du löschst den ganzen git-Ordner). Und du hast das Problem mit der "letzten" Version nicht.

Angenommen ich bearbeite eine Datei und speicher auf dem Computer selbst immer nur die neuste Version dann bringt so ein Programm ja nichts, oder? Das bringts doch nur wenn ich sobald ich eine Datei bearbeite diese abspeicher ohne die alte zu löschen, richtig?
Ja, das ist der Sinn, immer die aktuelle Version bearbeiten zu können und dabei gleichzeitig im Blick zu haben was sich jeweils geändert hat. Du musst bedenken, dass git aus der Software-Entwicklung kommt, und dort interessiert man sich genau für das (was hat sich zwischen zwei Versionen geändert).
 
kauf dir eine 2 TB Platte und lade all deine backups dort rauf!

dann fängst du an,NUR mit einem programm (Norton Ghost,Acronis etc.) Backups anzulegen.die programme haben eine "merk"-funktion-wo du wann was gespeichert hast.
anderes wirst du keine ruhe+ordnung finden.meist löscht man gerade backups die man später noch braucht!

dazu habe ich ein kleines heft,wo ich mir die backups notiere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, das heißt ich brauche sowas wie GIT zum Verwalten + ein Backupprogramm? Und was für eines wäre gut und kostenlos? Und wo sichert das Backupprogramm die Dateien? Sichert das dann generell alles oder nur das was man einstellt was es sichern soll? Und hat das Backupprogramm dann einen Ordner auf der Festplatte wo es sämtliche Backups reinpackt? Müsste man diesen Backupordner dann auf einer externen Platte sichern, falls der Computer abstürzt?
 
Die Antwort auf diese Fragen kannst du dir alle ergoogeln, denn die werden schon in der Werbung für Backupsoftware beantwortet.
 
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