palaber schrieb:
Problem: Mathe
Ich könnte wetten würde es nicht so viel Mathe geben währen mehr Leute an Informatik interessiert.
Persönlich habe ich auch nur wegen diesem Fach zunächst auf ein Studium verzichtet.
Und wenn man ein qualifizierter Informatiker ist, wird man auch zugeben, dass man das Mathe, was man während Info gelernt hat, einfach braucht.
Wenn du irgendwas codest, ist halt auch die Theoretische Seite relevant, erstmal die Prognose, wie schnell läuft das mit der jeweiligen Implementierung (Hashtables, Listen, Bäume), und dann die Endanalyse, wenn man es auf ein embedded system macht (beliebiges Gerät mit BS+Software) was kann man optimieren, oder gar weglassen, oder was ist vielleicht garnicht möglich.
Info ist hart, aber was einen interessiert ist geil, und dann packt man es auch. Manchmal schafft man auch ne 2 oder gar ne 1 und das gibt wieder POWER fürs nächste Semester

Da muss man auch mal ne 4.0 in nem Knackfach wegstecken. Dafür gibts andere Praktika oder Laberfächer, wo man relativ sicher ne 1,x schaffen kann, das zieht wieder n bisschen hoch.
Auch wenn es unpopulär ist Studiengänge nach Härtegrad zu unterteilen, aber ich denke dass E-Technik und Mathe noch härter ist als Info. Wahrscheinlich auch Physik. Wem ein Info Studium zu hart ist, dem könnte ich jedoch Info auf Lehramt empfehlen, deutlich leichter weil weniger harte Prüfbedingungen, und ein Bedarf im Infolehrer, der ja bei unserer Schulzeit größtenteils ein Exot war, wird sicherlich anziehen. Also Info studieren auf Infolehrer, warum nicht? Wenn man es gut macht, kann man evtl. auch ganz normal in der Industrie anfangen. Sowie auch viele normale Infler Lehrer wurden.
Was mich eigentlich mehr ankotzt, ist, dass bei Info die meisten Studenten durchgeknallte Freaks sind, mit denen man sich kaum normal unterhalten kann, das geht einem mit der Zeit tierisch auf den Sack, vielleicht 20-30% sind "normal"...!