VMWare 3 TB Festplatte

sYnq

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Hi,

ich spiele im Moment etwas mit VMWare rum. Mir geht es darum einen Fileserver zu basteln mit NAS4Free oder FreeNAS. Habe gerade mal den ESXi installiert und über den vSphere-Client eine VM erstellt. Über die IP der VM komme ich auch drauf, soweit alles gut :D

Nun habe ich 3x 3TB HDDs im Server, die ich gerne nutzen möchte. Ich habe über den Reiter "Konfiguration" alle 3 Platten hinzugefügt:


Wie gehe ich nun weiter vor? Theoretisch müsste ich ja die HDD nun irgendwie in die VM bekommen. DAzu bin ich in Einstellungen der VM gegangen und habe folgende Schritte durchgeführt:





Sobald ich bei der Größe eine Zahl, die größer als 2 TB ist, erhalte ich folgende Fehlermeldung:


Was muss ich tun?

Vielen Dank,
sYnq

EDIT: Ich habe gelesen, dass ich über RDM die 3 Festplatten auch in die VM direkt durchreichen könnte. Leider habe ich diese Funktion noch nirgends entdeckt.
 

Bogeyman

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EDIT: Ich habe gelesen, dass ich über RDM die 3 Festplatten auch in die VM direkt durchreichen könnte. Leider habe ich diese Funktion noch nirgends entdeckt.
Da kannste im Menü lange suchen geht nur über Commandozeile. Aber wieso spielst du mit VMWare rum? Mach doch einfach so NAS4FREE auf die Hardware, dazu brauchste auch nur nen USB Stick.

Soweit ich mich noch erinnere "mag" Nas4Free auch so VM nicht wirklich. Wenn du planst ZFS einzusetzen so sollte N4F direkten Zugriff auf die Platten bekommen, sprich am besten kein RDM. Entweder den Controller durchreichen oder direkt auf der Hardware ohne VM Zeugs arbeiten

Als Alternative zu N4F gibts noch OmniOS mit Nappit, besseres ZFS und besseren SMB Server (kein Samba).

In meinen Augen ist ZFS eh der einzige Grund für Unix, ansonsten würd ich eher Linux nehmen weil es hier deutlich mehr Software gibt
 
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sYnq

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Hi,

wenn ich schon einen Server rund um die Uhr betreibe, möchte ich da noch nen paar mehr Dienst drauf betreiben als nen reiner Fileserver. Momentan denke ich über Printserver, Telefonanlage und ggf. noch nen Exchange nach. Für FreeNAS habe ich mich nicht wegen ZFS entschieden, sondern wegen des Webinterfaces. Finde ich sehr schön damit neue User anzulegen etc.
 

eRacoon

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Das aktuelle limit virtueller VMDK HDD liegt bei 2TB, deswegen geht da nicht mehr.
Wenn du allerdings eh kein Raid drunter hast kannst du die HDDs auch direkt über RDM an die VM mounten.

Das wird allerdings nicht offiziell supportet und ist daher nicht über die GUI auswählbar.
Hier mal ein Guide:

http://www.experts-exchange.com/Software/VMWare/A_9174-HOW-TO-Add-Local-Storage-e-g-a-SATA-disk-as-a-Raw-Disk-Mapping-RDM-or-Mapped-RAW-LUN-to-a-virtual-machine-hosted-on-ESXi.html

Ich betreibe so mehrere HDDs direkt an VMs, funktioniert wunderbar. Hat auch den Vorteil das auf den Platten direkt das Filesystem des Guest OS liegt, somit sind Windows formatierte HDDs z.B. auch an allen anderen Windows Maschinen nutzbar.

Oder du wartest bis Ende des Jahres, dann kommt vSphere 5.5 mit Unterstützung bis 64TB ;)
 
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d4nY

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In meinen Augen ist ZFS eh der einzige Grund für Unix, ansonsten würd ich eher Linux nehmen weil es hier deutlich mehr Software gibt
sehe ich genauso, FreeNAS/NAS4free bringts eigentlich nur, wenn man ZFS nutzen will...sonst gibts genügend andere NAS-OSes auf Linux Basis bzw. man installiert sich seine eigene GUI

Die performance war bei mir auf dem ESXi übrigens auch nicht der hammer...je nach verwendeter vNIC zwischen 10 und 40MB/s, extrem schwankend mit aussetzer (zum vergleich: windows hat saubere 100MB/s geliefert, vollkommen ohne schwankungen)
evtl war auch das VMFS in verbindung mit FreeBSD schuld, aber ich würde trotzdem zu linux oder windows raten, wenn du ZFS nicht nutzt, einfach weil du in sachen zusatzsoftware und treiber deutlich flexibler bist
 

Bogeyman

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FreeBSD (Nas4Free und FreeNAS) ist eh nicht grad das schnellste was ZFS und CIFS (Samba) betrifft. Bei mir hat es auch stark geschwankt immer, sogar direkt auf der Hardware ohne VM. Daher bin ich auch auf OmniOS und Nappit als WebGUI umgestiegen.

ZFS wird aber immer langsammer als ein nativer Windows Server mit NTFS sein. Will man Sicherheit dann ZFS, will man Performance dann halt nen Windows Server mit NTFS.

Aber der Nachteil ist halt es gibt kaum Software. Man bekommt manches vielleicht irgendwie ans Laufen wenn man sich aber nicht auskennt ist das sehr zeitintensiv. XAMPP für Solaris ist die letzte Version beispielsweise von 2011 wenn ich mich richtig erinnere.

Find es daher weniger klug nur wegen der WebGUI auf FreeBSD zu setzen, außer du bist mit den Sachen zufrieden die bei NF4 und FreeNAS schon dabei sind. Gehts dir aber rein um ZFS und Freigaben für Windows würde ich wegen der Performance sogar eher zu OmniOS raten.

Ist dir aber ZFS egal tu dir Unix nicht an.
 
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Xile

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Schau Dir mal Raw Device Mapping in Verbindung mit dem ESX an... damit könnte es gehen!
 

sYnq

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vSphere 5.5 ist inzwischen draußen und hat alle meine Probleme gelöst ;-)

Vielen Dank für eure Hilfe!
 
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