Vom Desktop-PC auf Laptop?

GiGaKoPi

Captain
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Dez. 2005
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Hallo zusammen,

ich überlege, ob ich komplett vom Desktop PC zum Laptop hin wechseln soll.

Folgende Situation bei mir:
Ich habe einen relativ guten Desktop-PC (i5-2500K, AMD HD 7850, SSD, Lian-Li Gehäuse, etc.).
Ich habe also, wie man sieht, in den letzten Monaten schon eine Stange Geld reingepumpt.
Im Grunde genommen habe ich jeden Kauf hinterher zwar nicht bereut, aber den Sinn angezweifelt, weil ich einfach kaum auf dem PC zocke (habe eine PS3). Wenn, dann Spiele wie Civilization 5, also eher ältere Titel und keine modernen Ego Shooter.

Sonst ist viel Internet-Surfen angesagt, Musik hören, und alles was dazu gehört.

Da wäre es natürlich schön, etwas mobiler, flexibler sein zu können. Auch mal aufs Sofa legen, oder im Garten hinsetzen.
Ich habe im Moment zwar ein Office Laptop, welches fast unbenutzt in der Ecke liegt. Wenn ich dann mal vorm PC sitze, dann habe ich auch keine Lust mehr, wieder zu wechseln. Vor allem ist es dann ein ständiges Hin und Her mit den Daten. Alles zu streßig.

Meine Überlegung ist deswegen, mir ein gutes (Budget im vierstelligen € Bereich) Laptop zuzulegen, den Desktop PC so wie er hier steht zu verkaufen, mir zum Laptop eine Dockingstation zu kaufen, dann kann ich, wenn ich mal Spielen will, am Schreibtisch sitzen und Monitor, Maus und Tastatur problemlos weiternutzen.

Ich weiß, dass mir keine diese Entscheidung abnehmen kann.
Aber evtl. kann der ein oder andere ein paar Tipps geben, ob es überhaupt Sinn macht, ein Laptop als Alltagsgerät doch nicht wirklich taugt, etc.

Vielen Dank!
 
Also ich bin Anfang des Jahres ebenfalls komplett auf mein Notebook umgestiegen (13" MBP). Erstmal hatte ich keine Lust mehr auf Windows, außerdem spiele ich ohnehin kaum noch und für Office und internet reicht mir das Notebook vollkommen aus (bin Student).

Meine Daten liegen auf mehreren externen Festplatten, was ich regelmäßig brauche außerdem zusätzlich auf der internen Festplatte.

Ich habe den Schritt bis jetzt nicht bereut, komme super damit klar, und wie du es ja auch schon angesprochen hast, endlich fällt der ewige datenabgleich zwischen Desktop und Notebook weg.

Vor allem bin ich aber auch froh von Windows weg zu sein ;).

In deinem fall lohnt sich sogar noch ein Verkauf der pc-Komponenten, also wenn du den pc nicht zum spielen nutzt sehe ich keinen Nachteil in einem reinem Notebook-Betrieb.

Und wenn es ein hochwertiges gerät sein soll, das dann ohnehin "nur" für office/Internet etc genutzt wird, wie wäre es mit dem neuen Retina MacBook? Das wird wohl auch mein nächstes werden. ;)

MfG Tim
 
Den Schritt wie du ihn beschreibst habe ich schon vor drei Jahren getroffen.
Ich nutze für all meine Arbeit und Freizeitgestaltung ein Gaming-Notebook aus der oberen Mittelklasse wie du es in meiner Signatur sehen kannst.
Dazu habe ich auch einen Monitor, Maus, Tasta, USB Hub uvm. und komme damit wirklich angenehm über die Runden. Ich bin ein Mensch, der seine Daten überall mit rumschleppen muss und letzendlich auch will um mobil zu sein. Das ist der Hauptpunkt, denn ich kann zur Not überall arbeiten, sei es in der Bahn, im Garten, im Wohnzimmer oder auf dem Campus/auf Arbeit.
Natürlich muss man bei dem Schritt bedenken, dass man einen starken Leistungseinbruch in Kauf nehmen muss, den du aber denke ich im Gamingsektor mit deiner Konsole abdecken kannst. Auch kann man sich darauf einstellen, das man sich alle 3-4 Jahre spätestens um ein neues Notebook bemühen muss, da das alte einfach zu leistungsschwach geworden ist - es sei denn es ist ein reines Office Book.
Das damit verbundene Geld was man zum einen durch die Umstellung verloren hat und zum anderen durch die erkaufte Mobilität ausgeben muss kommt nicht mehr zurück, man muss sich mit diesem Kompromiss arrangieren können.
Ich kann das wie gesagt recht gut, da ich mich nicht als Hardcore Gamer bezeichnen würde, eher als Gelegenheitsspieler und die Leistung für die Arbeit (3D CAD, Tech-Simulationen etc.) ausreichend ist.

Es ist ein schwieriger Schritt, den man aus voller Überzeugung gehen muss. Auch darf man vor etwaigen Aufpreisen und Kompromissen nicht zurückschrecken.

Aktuell als Tipp kann man Modelle in der Region wie das Notebook aus meiner Signatur empfehlen, z.B. Dell Inspiron 17R SE, Asus N56/N76, MSI GE60/GE70, Deviltech und Schenker Modelle.
Die sind zwar als reine Office Modelle total überdimensioniert, aber es lassen sich - wenn die Option weiterhin bestehem soll - auch aktuellere Titel zur Zeit und in Zukunft damit spielen.
Wenn dies nicht gewünscht ist, gibt es auch andere schöne Desktopreplacements.
 
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Hallo GiGaKoPi,

also ich stand vor fast zwei Jahren vor dem selben Problem wie du. Ich hatte die selben Beweggründe und habe über einen Monat hin und herüberlegt bis ich mich für ein Notebook entschieden habe.
Zurzeit habe ich ein Asus G73SW und war in der Vergangenheit sehr zufrieden damit. Das Problem ist, man hat viel Leistung in einem "kleinen" Gerät und man brauch keine Daten mehr abgleichen aber will man wirklich immer diese 4Kg + Netzteil Rumschleppen? Wenn ich Zuhause bin steht das Gerät auch nur am Schreibtisch da das ständige Kabel raus und rein nervt. Wenn man was im Garten oder auf der Couch lesen will nehme ich lieber ein Tablet statt das Notebook.

Ich kann im Grunde sagen, dass ich das Gerät am ende nicht so Mobil genutzt habe wie ich es vorhatte und würde ich nicht zwischen zwei Wohnsitzen pendeln hätte ich den Kauf bereut. Das Ende vom Lied ist, dass ich, wenn das Pendeln in zwei Monaten vorbei ist, wieder zu einem Desktop-PC wechseln werde. Da das Aufrüsten billiger ist und die Angst vor teuren Defekten verschwindet.
 
Bei einem Desktop-Ersatz führt meines Erachtens kein Weg an einer Dockingstation vorbei. Man kommt nach Hause, packt das Notebook rein und arbeitet am großen Monitor mit Maus und Tastatur. Wie meine Mitbewohner es schaffen, auf einer 15 Zoll Displaykrücke mit 13xx * 7xx mit spiegelndem Display zu arbeiten und zu spielen ist mir ein absolutes Rätsel^^. Und zum Mitschleppen in die Uni ist es dann natürlich zu schwer.

Aber das hast Du ja schon richtig erkannt. So viele Laptops mit Docking-Station gibt es ja nicht, was schwebt Dir denn vor?
 
Ich danke euch!

Dann hab ich ja schonmal beide Seite zusammen.

Ich geh mal auf ein paar Punkte mit Bezug auf mich ein:

In deinem fall lohnt sich sogar noch ein Verkauf der pc-Komponenten, also wenn du den pc nicht zum spielen nutzt sehe ich keinen Nachteil in einem reinem Notebook-Betrieb.
Spielen möchte ich ja schon, nur in kleinerem Ausmaß, also eher ältere Spiele.

Ich habe bspw. BF3 höchstens zwei Stunden gezockt, Max Payne 3 auch nicht viel länger. Ich weiß nicht, ob es an den Spielen lag oder ich einfach lieber an der PS3 zocke.

Meine Angst ist, dass irgendwann (lass es 2013 sein) ein Spiel rauskommt, dass es so nur auf dem PC gibt bzw. die PC Version die PS3 Version deutlich in die Tasche steckt (GTA 4 z.B.) und ich dann mit meinem Laptop in die Röhre gucke.
Wobei .. wenn ich keinen PC habe, dann kann ich es nicht zocken und muss damit leben lernen. Aber möglicherweise würde ich die Sache dann bereuen.

Auch kann man sich darauf einstellen, das man sich alle 3-4 Jahre spätestens um ein neues Notebook bemühen muss, da das alte einfach zu leistungsschwach geworden ist
Ja, das hatte ich mir auch schon überlegt.
Da werd ich direkt alles ersetzen müssen, beim PC rüste ich das auf, was gerade zu schwach ist.

Das Problem ist, man hat viel Leistung in einem "kleinen" Gerät und man brauch keine Daten mehr abgleichen aber will man wirklich immer diese 4Kg + Netzteil Rumschleppen? Wenn ich Zuhause bin steht das Gerät auch nur am Schreibtisch da das ständige Kabel raus und rein nervt. Wenn man was im Garten oder auf der Couch lesen will nehme ich lieber ein Tablet statt das Notebook.
Für mich würde ein Ultrabook in Frage kommen, das 1. um 1,5 kg wiegt (teilweise weniger) und 2. eine gute Akkulaufzeit vorweisen kann.
Das würde schon passen, denk ich.

Vor allem würde sich das Akku über eine Dockingstation eh immer aufladen, sodass er immer relativ voll ist, wenn ich mal mobil sein möchte.

Im Moment bin ich es gewohnt, am Schreibtisch zu sitzen, wenn ich den PC nutze. Kann natürlich schon sein, dass die Gewohnheit so stark ist, dass sie sich auch bei einem Laptop auf Dauer durchsetzt. Dann wäre die Geschichte letztendlich wohl auch ein Fehlkauf gewesen.

Das alles ist nicht so einfach :p

So viele Laptops mit Docking-Station gibt es ja nicht, was schwebt Dir denn vor?
Ohne, dass ich mir alle hier genannten Tipps schon genauer angeschaut hab, würde ich jetzt sagen: ein Ultrabook oder ein HP Elitebook. Sind zwar zwei Welten, aber auch das HP würde trotz seiner Ausmaße in Ordnung gehen.
Wahrscheinlich würde es, wenn ich recht überlege, auf das HP (von der Richtung) hinauslaufen. Hat einfach mehr Leistung als die Ultrabooks.
 
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Also für deine einsatzzwecke wie surfen, Musik hören und Aufbauspiele gibt es nix enspannteres als Notebook + Couch :)
Da kann der Desktop noch so viel Leistung haben.
 
Werde meine Desktop PC wahrscheinlich doch erstmal behalten, mir aber trotzdem folgendes Notebook dazu holen:
http://geizhals.at/de/787695

Relativ klein und kompakt, relativ leicht, usw. sollte für den mobilen Zweck perfekt sein, für mich.

Kein Top Gerät, aber als Alternative zum PC sicherlich ausreichend.
 
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