Vorschlag: Anfänger-Leitfaden für den Umstieg

Ich versuch jetzt mal Mittelsmann zu spielen:
Das Problem, @Windows->Linux, für dass du nichts kannst, ist, dass hier vergleichsweise viele Nutzer aufschlagen, die umsteigen "wollen", aber nichts dafür tun wollen, sich beschweren dass nix so läuft wie unter Windows, und dann greinend wieder davonziehen, fast schon hämisch rufend dass Linux so nie in den Mainstream kommt. Das zerrt auf Dauer, vor allen Dingen, wenn die Linuxnutzer hier pro Thread schon ~4 Seiten damit zugebracht haben, dem Umsteiger zu helfen.

Da kannst du dann noch so hilfsbereit um die Ecke kommen, man ist da einfach schon etwas müde, weil man ähnliches schon drölfzig Mal durchgespielt hat und man nicht weiß, dass du jetzt der erste wärst, bei dem alles rund läuft. Zumal dein Anliegen frappierende Ähnlichkeit mit den anderen Threads hat.

Ist jetzt blöd für dich, aber am Ende bleibt halt einfach zu sagen: Linux ist nicht Windows, und ohne lernbereitschaft geht es halt meistens nicht.
 
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Ja, das habe ich schon verstanden, rallyco. Ändert aber nix daran, dass ich binnen weniger Beiträge von Keylan, ropf und Grimba übel angegangen, wenn nicht beleidigt wurde.

Das hätte man einfacher haben können: auf meinen ersten Post antworten mit: "so etwas diskutieren wir hier nicht", fertig.

Mal zusammengefasst: auf meine Frage gab es folgende sachlichen Antworten:

1. Der Hinweis auf Tuxedo & Co
2. Der Hinweis darauf, dass bei ixsoft die Vielzahl der BS-Einträge durch GUI-Varianten bedingt sein könnten.
3. Der Hinweis, dass Asus Notebook nicht besonders Linux-affin sind bzw der Support sich da wenig engagiert. In dem Zusammenhang der Hinweis, dass für einen Einsteigerleitfaden der Hinweis wichtig ist, nicht einfach irgendeinen Notebook / PC zu nehmen. Besser wäre ein Gerät, das explizit für Linux gebaut ist.
4. Der Hinweis, dass es auch bei Linux Distrubutionen gibt, die mit Autoupdate arbeiten. Welche das wären, ist noch unbeantwortet.

Alles (!) andere waren Metadiskussionen: ich wäre ignorant, ein Troll, ich solle bei Windows bleiben, ich wäre nicht bereit mich damit zu beschäftigen (obwohl ich ausdrücklich was anderes geschrieben habe - ich habe nur eine andere Zielsetzung), ... letzteres finde ich übrigens besonders verblüffend, da ich sogar schrieb, ich wäre bereit, extra für das Projekt einen Notebook zu kaufen. Ja, ne is klar. Ich gebe mal eben 1000 Euro aus, um hier rumzutrollen. Was wäre ich dann? So was wie ein "Wal-Troll"? ;-)

Naja. Ist gut, ich habe meine Lektion gelernt. Passt schon.
 
Das eskalierte jetzt wirklich etwas unerwartet schnell.

Am besten probierst du Dich einfach mal an der Installation und der Anleitung.
 
Windows->Linux schrieb:
4. Der Hinweis, dass es auch bei Linux Distrubutionen gibt, die mit Autoupdate arbeiten. Welche das wären, ist noch unbeantwortet.
Was meinst du denn mit Auto Update? Das updaten ist doch in der Linux-Welt viel einfacher als in Windows. In den meisten Distris hast du einen Paketmanger über welchen die Software installiert/aktualisiert/gelöscht wird. Über diesen kannst du auch weitere Pakete automatisch mit installieren, wenn benötigt. Ist viel einfacher als unter Windows.
 
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Windows->Linux schrieb:
Grimba übel angegangen, wenn nicht beleidigt wurde.
Ich denke es gibt da einen Unterschied zwischen beleidigt worden sein und beleidigt sein. Für ersteres wärst du einen Nachweis schuldig.
 
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@Windows->Linux
Ich schreibe momentan zufälligerweise an einer Anleitung. Ist bald fertig. Vielleicht ist es etwas für dich.
Es hat Auto-update, automatische Snapshots für einfache Rollbacks, Nvidia Treiber usw.
Ca. 75% der User hat eine Nvidia Grafikkarte. Linux und Nvidia sind noch keine Freunde.
Für absolute DAU empfehle ich
1) vorinstalliertes Betriebssystem
2) jemanden bitten Linux zu installieren

Im Internet gibt es genug Anleitungen mit Bildern für die Installation von Linux Mint.
 
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D.S.i.u.S. schrieb:
Linux und Nvidia sind noch keine Freunde.
Ich mag diese Verteufelung von Nvidia nicht. Mein aktueller Rechner hat auch eine AMD-Graka. Allerdings hatte ich davor knapp 20 Jahre lang Nvidia-Grafikkarten.

Ja, die Nvidia-Treiber sind Closed Source. Allerdings haben die eigentlich immer funktioniert. Und Hardwarebeschleunigung gab's auch, als Doom, Quake und Unreal Tournament Anfang der 2000er die einzigen kommerziellen Linux-Spiele waren.

Und noch heute bekommt man über den Legacy-Zweig von Nvidia Treiber für Grakas, die älter als 15 Jahre sind. Nvidia stellt übrigens auch Grafikkartentreiber für BSD zur Verfügung.

Eine hübsche Diskussion, die mehrere Punkte zu Nvidia betrachtet:
https://www.reddit.com/r/linux/comments/1b61kiz/eli5_why_doesnt_nvidia_play_well_with_wayland/

AMD hat vor ca. 10 Jahren erst angefangen, die Linux-Treiber zu überarbeiten. Davor hatten sie auch Closed-Source-Treiber (Catalyst). Und die waren ziemlicher Schrott.
 
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Kaerper schrieb:
Was meinst du denn mit Auto Update?
Einen Mechanismus, der Updates ohne Zutun des Nutzers einspielt. Bei den meisten Distros hingegen muss man das Updaten standardmäßig selbst anstoßen und müsste damit ggf. erst selbst Hand anlegen. Spielt Ubuntu nicht zumindest Sicherheitsrelevante Updates automatisch ein?

Kaerper schrieb:
Das updaten ist doch in der Linux-Welt viel einfacher als in Windows.
Für einen Umsteiger ist es erst einmal schwieriger, weil viele Dinge anders als von Windows gewohnt funktionieren bzw. sich konfigurieren lassen.

Windows->Linux schrieb:
Zielgruppe: Normale Kunden ohne jedes Interesse an IT/ Software
Es braucht für einen Umstieg auf jeden Fall Interesse. Ganz egal von welchem Betriebssystem man auf welches Betriebssystem umsteigt. Auch mit macOS kommt so mancher Windows-Umsteiger nicht klar, obwohl dort alles aus einer Hand kommt und Apple mit seinen Entwicklervorgaben sich redlich um Konsistenz auf dem Desktop bemüht. Man muss sich immer einarbeiten.

Windows->Linux schrieb:
Bei Linux scheint es so was nicht zu geben.
Es gibt eine Reihe Anbieter, die ein schlüsselfertiges System liefern, aber die Auswahl ist naturgemäß beschränkt. Es ist eine Nische.

Windows->Linux schrieb:
Ich habe mal ganz primitiv "Linux-Notebook" in die Suche geschmissen. Der einzige (!) vernünftige Treffer war "ixsoft". Sind die vertrauenswürdig?
Wie kommst Du darauf, gerade den Treffer als vernünftig zu bewerten? Ein Computerladen mit antiquierter Webseite. Spannend.

Bekannte, etablierte Namen sind dagegen Tuxedo, System76 und Dell, die für mich alle auf der ersten Seite auftauchen. Ohne sich damit beschäftigen zu wollen, ist die Auswahl also sehr klein und damit wäre der gewünschte Leitfaden wenig praxistauglich.

Ich würde einem potentiellen Umsteiger empfehlen, sich erst einmal mit Ubuntu zu beschäftigen (was mit einem Live-System oder einer VM zwar recht einfach möglich ist, aber eben wieder Interesse voraussetzt). Da sieht man dann recht schnell, ob ein Umstieg lohnenswert wäre. Manche Software gibt es nicht nativ unter Linux. Wer MS Office oder Adobe Produkte benötigt und nicht auf die Online-Varianten ausweichen kann, wird nicht glücklich. Wer sich nicht umstellen möchte, wird vermutlich auch keine Freude haben. Und selbst wer die notwendige Motivation mitbringt, wird die eine oder andere frustierende Erfahrung machen.

Das Linux Ökosystem funktioniert anders, als die Windows Welt. Das hat Vor- und Nachteile und verlangt einen gewissen Einsatz.

Windows->Linux schrieb:
Mein Ziel wäre ja ein Leitfaden für Leute, die sich gerade NICHT damit beschäftigen wollen. Und wenn das nicht geht - wenn die Erkenntnis wäre: ohne Linux-Wissen kann man das nicht machen... dann wäre das zumindest mal deutlich ausgesprochen.
Machbar ist das sicher, würde aber den Rahmen sprengen, wollte man das erschöpfend behandeln. Die genannten Punkte spiegeln nicht den kompletten Alltag wider.

Windows->Linux schrieb:
Dann würden ich und Millionen latente Interessenten halt doch einen Windows 11-Rechner kaufen. Zwar mit Grummeln, aber es wäre dann halt so.
Ich würde vermuten, darauf läuft es hinaus.
 
@Pummeluff
Mit "noch keine Freunde" meine ich nur, dass es mehr Probleme mit Nvidia GraKa als mit AMD geben kann. Es sind halt potenzielle Stolpersteine für DAU. Ich habe negative Erfahrungen in 6 Monaten mit Linux und Nvidia gesammelt.
Mittlerweile habe ich nvidia-dkms Treiber. Es gibt keine Probleme mit X11 und kernel updates.
Nvidia Treiber werden immer besser. Und das ist auch gut so.
 
Windows->Linux schrieb:
Wenn ich bei ixsoft ein Gerät ausgesucht habe, muss ich ein Betriebssystem wählen. Schon da scheitert es bei mir, denn ich kenne nicht mal den Unterschied zwischen "Ubuntu GNOME" und "Ubuntu Budgie". Und nein, ich will den Unterschied jetzt auch nicht lernen.

Und wie bitte willst du deine Wahl treffen, wenn du nicht weißt, wo du abbiegen willst? Zumal du deine Antwort schon bekommen hast:

Kuristina schrieb:
Der Unterschied ist nur die Benutzeroberfläche. Fertig. ^^

Windows->Linux schrieb:
1. Ein Betriebssystem mit Autoupdate
2. GraKa-Treiber extra aktualisieren ist man von Windows gewohnt
3. Browser mit Autoupdate
4. Bürosoftware
5. Steam
6. Video-SW
7. Audio-SW
8. Email/ Chat
9. PDF-Bearbeitung
10. Zip oder ähnliches
11. EBook-Reader

1. Macht jedes gängige Linux-OS mit einem vorinstallierten Desktop
2. A. Kein DAU-Problem & B. Ist das doch selbst seit Windows 10 nicht mehr nötig, weil das System es automatisch macht. Es gibt zudem nicht den "einen" Grafiktreiber bei Linux. Wenn du eine AMD-Karte hast, ist der Treiber sogar schon Teil des Kernels. Diese Gewohnheit das selbst machen zu wollen, legt man besten komplett ab.
3. Wie der Treiber, kümmert sich das System drum.
4. Gibt es viele, such dir aus welche du willst. Ich bin ein Fan von OnlyOffice
5. Logisch, oder?
6. Gibt es
7. Gibt es auch
8. Na aber sicher
9. Auch kein Problem
10. Im Ernst?
11. Kein Plan, wahrscheinlich aber schon

Windows->Linux schrieb:
Mein Ziel wäre ja ein Leitfaden für Leute, die sich gerade NICHT damit beschäftigen wollen. Und wenn das nicht geht - wenn die Erkenntnis wäre: ohne Linux-Wissen kann man das nicht machen... dann wäre das zumindest mal deutlich ausgesprochen.

Dafür braucht es keinen Leitfaden. Meine Freundin hat überhaupt keine Ahnung von Technik und die nutzt seit 3 oder 4 Jahren ein Manjaro, dabei weiß sie nicht mal, wie ihr OS eigentlich heißt. Es updatet sich von allein und legt Sicherungen automatisch an. Der Rest funktioniert für sie genauso wie bei allen anderen Geräten auch: Einstecken und loslegen. Diese Dramatik mit der du auffährst ist völlig unnötig, weil:
Keylan schrieb:
Windows gewinnt, weil vorinstalliert.

Du willst einen einfachen Einstieg? Schnapp dir ein Manjaro KDE und leg los. Wenns Probleme gibt, meldest du dich wieder.
 
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AMD hat vor ca. 10 Jahren erst angefangen, die Linux-Treiber zu überarbeiten
Ich hatte die Diskussionen damals ziemlich genau verfolgt. Das war eine Transformation, die sich über mehrere Jahre hinzog. Zunächst hatte Linus himself sich geweigert, den neuen Treiber in den Kernel aufzunehmen. Nach langen Diskussionen und Weiterentwicklungen von AMD wurde der neue Treiber amdgpu dann doch akzeptiert und ist heute der Standard.
Für ganz alte AMD-Hardware, die es nicht mehr in den amdgpu geschafft hat, gibt es übrigens immer noch den alten radeon-Treiber
 
Windows->Linux schrieb:
Ich habe mal ganz primitiv "Linux-Notebook" in die Suche geschmissen. Der einzige (!) vernünftige Treffer war "ixsoft".
Also ich habe mein "Linux-Life" vor knapp 15 Jahren als Linux-DAU begonnen und in dieser Zeit 5 PC/Notebooks genutzt. Auf 4 davon habe ich (mindestens) 1 Linux manuell installiert. 3 davon waren mit einem vorinstallierten Windows geliefert worden. Kein einziger dieser Rechner aber war speziell für Linux konzipiert. Dennoch ließen sich alle Linuxe problemlos installieren und in der Folgezeit ebenso bedienen. Und all das obwohl ich im Grunde genommen immer noch sehr wenig Ahnung von Linux habe.

Vielleicht liegt das auch daran, dass ich mich im Grunde auch nur innerhalb des von Dir aufgestellten 11-Punkte-Plans bewege. Alle notwendigen Programme sind unter Linux vorhanden und kenne ich zudem großenteils schon aus der Windows-Welt.

Tuxedo & Co sind was für Leute, die maßgeschneiderte Anzüge bevorzugen; ich kaufe aber lieber von der Stange. Ich recherchiere natürlich vor dem Kauf ein bißchen, ob es ausgerechnet für den ins Auge gefassten Rechner irgendwelche substantiellen Gegenanzeigen in Punkto Linux gibt und - falls ja - nehme dann eben ein anderes Standardmodell.

Windows->Linux schrieb:
1. Ein Betriebssystem mit Autoupdate
Diese Frage wurde im wesentlichen schon von den Vorrednern hinreichend beantwortet. Hier noch ein paar Anmerkungen:
- 'Auto' sollte stets nur bedeuten, dass man über verfügbare Updates benachrichtigt wird. Den Anstoß (ggf. nur ein Klick auf "Ja, jetzt installieren") sollte stets der Nutzer selbst geben. Updates, die einfach ohne Vorwarnung starten, können kritische Probleme verursachen. Es muß auch nicht unbedingt jedesmal sofort aktualisiert werden, wenn was Neues vermeldet wird. Man kann sich selbst angemessene Intervalle vorgeben (Tage oder Wochen), nach denen man jeweils die gesammelten Updates durchwinkt.

An Update-Typen muss man mindestens diese drei Kategorien unterscheiden:
  • Sicherheits-Updates (umfassen auch sicherheitskritische Programme wie Browser und Emailer) sind möglichst zeitnah zu genehmigen.
  • Programm-Updates sind an die Methodik einer Distribution gekoppelt. Sogenannte Point-Releases (z.B. Ubuntu LTS-Versionen, Linux Mint) aktualisieren Programme und Desktops während ihres Support-Zyklus (LTS = 5 Jahre) normalerweise nicht. Sogenannte Rolling Releases (z.B. Manjaro, PCLinuxOS) aktualisieren alles, was an Neuem gerade reinkommt. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile.
  • OS-Upgrades meinen hingegen den kompletten Austausch der Betriebssystemversion gegen die nächsthöhere. Das kann natürlich nur mit expliziten Einverständnis des Nutzers erfolgen. Distributionen mit Rolling Relase Modell kommen im Idealfall ganz ohne Upgrades aus, da ja alles laufend angepasst wird.

Windows->Linux schrieb:
Aber ein Hinweis wie "Teste ein paar Distributionen in einer VM" (so gelesen in einem anderen Strang) würde halt komplett an meinem Vorschlag vorbeilaufen.
Da muss ich widersprechen. Das gehört auf jeden Fall in so einen Leitfaden. Theorie ohne fortlaufenden Abgleich mit der Praxis läuft sich nämlich schnell tot. Mit solchen Praxistests kommst Du Deinen eigenen Vorlieben und Geschmäckern auf die Spur und lernst nebenbei ein paar Basics zu Linux im allgemeinen und zur gewählten Distri. Solche Tests innerhalb von VMs nehmen dem sogenannten DAU zudem die Schwellenängste. Und so ein Durchschnittsnutzer, der Windows-Systeme bedienen kann, schafft es auch eine VM mittels VirtualBox oder VMware aufzusetzen.

Darüber hinaus, bzw. eigentlich davor, steht die Beschäftigung mit dem jeweiligen Linux-Live-System. Im Prinzip sind das die Installations-Disks der Distributionen. Im Unterschied zu Windows sind diese aber zugleich auch ein bereits auf der Installationsdisk installiertes, vollwertiges Betriebssystem. Auf diese Weise läßt sich vor allem die Kompatibilität des ins Auge gefassten Linux-OS mit der Hardware des eigenen Rechners testen.

Windows->Linux schrieb:
Also wir leben alle in irgendwelchen Filterblasen. Das ist noch nicht mal ein negativer Begriff für mich. Es ist nur so, dass man für gewöhnlich nur die der anderen sieht (und auf sie mit Fingern zeigt). Man versuche sich einmal an einem Computersystem, das man - sagen wir mal - vor 20, 30 Jahren noch aus dem Eff-Eff beherrscht hat. All die Sachen, die einem damals doch so selbstverständlich waren, sind weg! Man sieht das Ganze jetzt von außerhalb der Filterblase, in der man sich doch einstmals selbst befunden hat und denkt sich: "Mein Gott, war das ein Krampf damals!". Erkennt man da etwa Parallelen zu heutigen "Blasenleiden"?
 
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Windows->Linux schrieb:
Ich tendiere immer noch zu einer "Out of the box"-Lösung.
Dann bist du halt sehr eingeschränkt bzw. unterziehst dich einer Selbstbeschränkung. Aber gut, die Hersteller mit vorinstalliertem Linux wird's freuen.
Die Crux ist halt, weil du ein vorinstalliertes Linux willst, zahlst eigentlich mehr für so ein Notebook obwohl das Betriebssystem im Gegensatz zu Windows kostenfrei ist. Der geringen Stückzahl sei's gedankt.

Und wenn du da flexibler sein willst musst eben selbst Hand anlegen und installieren. Die dann sofortige Funktionalität einer Mainstream Distro ist im Gegensatz zu Windows umfänglich gegeben, da alles wichtige an Bord ist oder im eigenen App Store zur Verfügung steht.
Die Meinung, die du hier vertrittst bzgl. der Funktionalität von Windows kann eigentlich nur jemand vertreten, der das noch nie neu clean neu installiert hat.

Dein grundsätzliches Ansinnen mit dem Leitfaden ist im Prinzip überflüssig, da es haufenweise Anleitungen dazu im Netz gibt. Jede namhafte Distro hat mindestens ein entsprechendes Wiki.

Und dass manche Leute "genervt" reagieren, kommt halt auch nicht von ungefähr, da man das hier nicht zum ersten Mal liest und User/Umsteiger gerne dazu neigen, ihr ureigenstes Anliegen zum selbstverständlichsten Ding der Welt zu machen und nicht verstehen warum man dem gerade nicht folgen vermag.

Hättest du geschrieben......
Hi Leute, ich will demnächst auf Linux umsteigen und brauche Hilfe.....
hätte der Thread einen ganz anderen Verlauf genommen als bei.......das muss aber nun alles genauso funktionieren wie.......!
Wie man in den Wald hinein ruft.........!
 
Ich darf mich an dieser Stelle noch mal bei @Tevur bedanken, der a) verstanden hat, was ich vorgeschlagen habe und b) auch sofort einen sinnvollen Vorschlag gebracht hat.
 
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Danke, ich wünsch dir viel Erfolg mit deinem Vorhaben. :daumen:

Oder auch viel neues Wissen, wenn es doch nicht klappt.
 
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Ich würde für so einen Leitfaden ein aktuelles Video der Installation einer aktuellen Distribution anvisieren. Je nach Wahl der Distribution ist das auch wirklich einsteigerfreundlich.

Ich nutze gerne Ubuntu mit der normalen GNOME Oberfläche. Die Installation empfinde ich als denkbar einfach.

Empfehlenswert ist es aus meiner Sicht bei der Installation eine Internetverbindung aufzubauen um auch die Hardwaretreiber von Drittanbietern mit zu installieren. Möglicherweise geht das auch nachträglich, aber da kenne ich mich auch nicht aus, wie die Befehle dazu heißen.

Bei Ubuntu hat man einmal den Software Store und das Aktualisierungscenter. Beim Aktualisierungscenter kann man auch einstellen wie oft er nach Updates suchen soll. Das lässt sich relativ detailliert konfigurieren.

Bisher läuft Ubuntu nach meiner Erfahrung auch seit mindestens 2020 auch auf relativ neuer Hardware (gefühlt) fehlerfrei. Allerdings meine ich mit relativ neu so ab 4-6 Monate nach Marktstart. Aber aus meiner Sicht ist das immer noch ok.


Hier ist eine Anleitung, wie man das System auf einen USB Stick bekommt:

https://ubuntu.com/tutorials/create-a-usb-stick-on-windows#1-overview


Hier wäre eine Anleitung zur Installation:

https://www.pcwelt.de/article/2107887/ubuntu-installieren.html



Vermutlich gibt es auch einige Videos auf YouTube.
 
Windows->Linux schrieb:
Aber ich habe einfach keine Lust mehr, mich noch irgendwo einzulesen oder rumzufrickeln.

ich hab mir damals einen alten Rechner genommen und es einfach probiert - heute hab ich einen Laptop mit dem ich gern vor dem Fernseher rumsurfe bzw. chatte; auf dem könnte ich zwar Wiindows booten, aber wenn man einmal linux gewohnt ist, nutzt man es einfach

also: kaufe dir einen alten Laptop, 4 GB und eine SSD sollten reichen für den Einstieg und probiere es mal aus
 
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Windows->Linux schrieb:
Ich tendiere immer noch zu einer "Out of the box"-Lösung. ...
https://manjaro.org/hardware/

Manjaro bietet auch vorinstallierte Systeme an, ist aber nicht ganz so bekannt wie Tuxedo.
Manjaro ist eine Linux-Distribution mit Rolling-Release-Modell, d.h. kontinuierlichen Updates. Das kommt in meinen Augen einem "Auto-Update" wie bei Windows recht nah, kann aber auch Probleme mit sich bringen, die für Anfänger "gewöhnungsbedürftig" bis "problematisch" in Sinne von "ohne Hilfe nicht zu lösen" sind.
Das ist mir aber unter Windows durchaus auch schon diverse Male nach Updates passiert. Auch hier ist es eine Frage der Lernbereitschaft und Leidensfähigkeit.
Eventuell solltest du dir als Distro Fedora ansehen. Da hört man mMn derzeit wenig Negatives.
 
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