vServer welcher Anbieter

chr1zZo

Commodore
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Feb. 2009
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4.342
Hallo,

wann sind so gängige Anbieter wo auch relativ alles gut funktioniert und wo man nicht gleich den halben Server konfigurieren muss wenn man ne Webseite drauf setzen will.

Danke
 
Dafür nimmt man ein Hosting Paket und keinen VPS - wenn man sich nicht damit befassen will, dann miete dir nur das was du brauchst z.B: Hosting für Websites, Teamspeakserver, Gameserver ;)
Generell die großen: 1&1, Host Europe, etc.
 
Und was ist wenn ich dort TS3, GameServer und Webseiten laufen lassen will :P ?

Mit Linux komm ich ja ganz gut klar, jedoch hatte ich auch schon Hoster wo selbst die besten Apache Tunings nix genützt haben. Da konnte ich nginx nehmen wie ich wollte :D Bei Windows hab ich bloß so meine Probleme mit gewisse konfigurationen. Wordpress geht, Shopware geht wieder nicht :D 2008 R2 ist komisch.
 
Dann musst du dich auch ein wenig einlesen in die Materie, falls du keinerlei Kenntnisse von Linux hast - so wie sich das ließt, willst du ein Menü in dem du alles zusammenklickst was du brauchst an Anwendungen wie Apache, Teamspeak und Gameserver nur leider wird das nicht so einfach wie du es willst.
 
Du keine Angst. Mit Putty und WinSCP komm ich klar und weis auch wie man TS3, GameServer installiert. Services updated usw :)
 
Kann da nur Strato empfehlen.

  • Server stehen in Deutschlang (Datenschutz)
  • Anbindung ist Super
  • seid kurzem erhöhte Ressourcen
  • faire Preise
  • kostenloses Backup täglich (letzten 10 werden gespeichert)
  • rohes und funktionales Debian nach Installation

Habe nun auch auf dem kleinsten Server produktiv eine Webseite, ein Forum, ein Mailserver und ein Teamspeak Server :daumen:
 
Wenn du Linux schon etwas kennst und auch die Konsole, dann sehe ich da kein Problem. Aber natürlich hast du dort 0 Support, sprich du musst dir selbst helfen. ( Google ist dein Freund ) Ob ein V-Server für Gameserver reicht kommt auf das Spiel und den V-Server an.

Ich weiß noch wie damals ein Fear 1 Server ( 16 Slots ) einen P4 3.2 GH plattgemacht hat. ( 96% Auslastung )
Ich musste den regelmässig am Abend abschalten um unseren Counter Strike Servern genug Luft zu lassen.
Ansonsten kannst du zu Strato gehen, die Performance ist ok und man kann das System per Webinterface zurücksetzen und bekommt keine Trafficprobleme. Dank Telekomanbindung auch zockertechnisch geeignet. Allerdings stehen die in Berlin und nicht in Frankfurt, man wird also auf die letzten Millisekunden Vorsprung verzichten müssen. ( Die sind von der Telekom aufgekauft worden falls das noch nicht bekannt ist )

Die bieten auch eine 30 Tage Geld zurück Garantie, keine Einrichtungsgebühren mehr und keine Mindestvertragslaufzeit. Mit Plesk sollte dein Vorhaben auch nicht so schwer sein und wenn du mit der Kiste nicht klar kommst, gibst du sie wieder ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Suxxess schrieb:
Mit Plesk sollte dein Vorhaben auch nicht so schwer sein und wenn du mit der Kiste nicht klar kommst, gibst du sie wieder ab.

So etwas auf einem Linux Server zu instalieren empfinde ich als riesen Fehler.
Lieber ales per Hand machen und das dann ordentlich machen ;)
 
Preis Leistungs Technisch würde ich eher zu Hosteurope raten, da bekommt man mehr für sein Geld und die VPS sind Anbieter übergreifend Low Ping technisch erreichbar, da in FFM nahe DeCix gehostet wird:

http://www.hosteurope.de/Server/Virtual-Server/
 
Hosteurope hostet in Köln, das ist zwar näher an FFM als Berlin aber immer noch kein FFM.
@Gabbadome
Klar wäre es besser alles manuell aufzusetzen und keine GUI zu nutzen. Allerdings hatte ich damals Probleme bei der Konfiguration des E-Mail Servers. ( Der wollte trotz Anleitung und Fehlersuche nicht wie ich )

Und für den Alltag ist eine Oberfläche doch nichts verkehrtes solange man die Updates regelmässig einspielt. Du kannst auch eine Lücke im Apachen oder bei der Mysql Datenbank haben und dadrüber gehackt werden. Und wo ist Hosteurope billiger? Die starten bei 13 Euro und Strato will 8 Euro haben. Zwar mit weniger Leistung aber wenn er sich den Gameserver abschminkt, sollte das kein Thema sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Plesk halte ich einfach für Geldverschwendung. Es gibt ähnlich mächtige Open Source - Lösungen wie z.B. ISPConfig oder Froxlor. Es ist einfach nur mühsam und nervig, allen Mist laufend per Hand zu konfigurieren. Dann lieber eine gute Verwaltungslösung. Da fühlt man sich zwar vielleicht nicht so "Pro", ist dafür aber auch nach 5 Minuten statt nach 2 Stunden fertig.
 
Daaron schrieb:
[...] dafür aber auch nach 5 Minuten statt nach 2 Stunden fertig.[...]

Grob farlässige Aussage.
Dafür möchte ich jetzt doch bitte ein Beispiel haben.

Meist ist es nämlich eine Oberfläche die dem Nutzer die Schwierigkeiten verursacht. Etwas funktioniert nicht und der geübte Admin weiß meist wo er suchen muss bzw. anfangen muss. Der Nutzer der Oberfläche weis das nicht, da sein Klick auf den Knopf ja sonst immer gereicht hat.
Verfolgt man die Prozesse alle und schreibt diese dann auch noch per Hand, ist eine Fehlersuche meist deutlich schneller und auch effektiver erledigt als jemand anderes dafür wieder holen zu müssen. Kennt man sein System, kennt man seine Lücken und Fehlerquellen ergo kann man es auch besser administrieren.

Adminstrator Grundsatz: Kenne dein System!

Eine Oberfläche vermiedet genau das, denn da heißt es dann "kenne deine Oberfläche" nicht mehr und nicht weniger.
Hilft meist wenig ;)
 
Auch eine Weboberfläche greift im Hintergrund auf die normalen Dienste zurück. Sprich der Anbieter hat ebenfalls ein Interesse, dass das System läuft. Desweiteren kostet Plesk keinen Cent bei Strato extra. Auch wenn ihr recht habt, dass Froxler oder ähnlich eventuell besser wäre.

Auf der anderen Seite habe ich hinter Plesk einen kommerziellen Anbieter sitzen der bei eventuellen Sicherheitslücken oder Problemen schneller reagieren kann als Open Source Entwickler.
 
Gabbadome schrieb:
Meist ist es nämlich eine Oberfläche die dem Nutzer die Schwierigkeiten verursacht. Etwas funktioniert nicht und der geübte Admin weiß meist wo er suchen muss bzw. anfangen muss. Der Nutzer der Oberfläche weis das nicht, da sein Klick auf den Knopf ja sonst immer gereicht hat.
Die Oberflächen machen nix anderes, als eine Datenbank deiner VHosts mit deren Redirects, Alias, php.ini's, Apache Direktiven,... zu führen und per Cronjob selbige Datenbank in passende Config-Dateien gemäß einem Template umzusetzen.
Als "von Hand Schreiber"... kopierst du einen ältern VHost, der ähnlich konfiguriert ist und tippst dir in vim die Finger kaputt um die neue Conf für den neuen VHost anzupassen. Du legst n halbes Dutzend neuer Ordner an, natürlich nebst der User (denn wer lässt seine VHosts schon als www-data laufen?) und der Logs.
Oder du schreibst ein Shell Script, dass dir den neuen User, seine Ordnerstruktur (z.B. in /var/www/clients/), seine Basis-Konfiguration, seine SQL Datenbank, seinen FTP-Zugang, seine Mailkonten,... anlegt. Natürlich, da die Mailkonten und FTP-Zugänge alle per SQL authentifizieren, müsste dein Shell Script hier wirklich elend lang werden.

Tja, nur was macht das Shell-Script dann anderes als eines der Konfig-Panels eben auf Basis von PHP, Perl, Python,... tut?


@Suxxess: Was die Open Source Entwickler angeht:
1.) die brutalen Sicherheitslücken und lahmarschigen Update-Zyklen in vielen Closed Source Anwendungen, allen voran aus dem Hause Microsoft oder Adobe, zeigen, wie "wertvoll" kommerzielle Anbieter sind.
2.) der Support von ISPConfig ist z.B. super. Hab da schon n paar Mal mit den Jungs kommunizieren müssen wegen Kleinkram, und immer prompt Hilfe bekommen
 
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