News Warhorse Studios: Kingdom-Come-Entwickler bestätigt schweren Cyberangriff

Tja, wahrscheinlich mal wieder nicht richtig abgesichert
Immer alles mit allem, mit den selben Passwortenr und Rechten, vernetzen und sich dann wundern,...
 
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@PhiE
Gemeinsam mit unabhängigen Fachleuten versucht das Studio momentan, die betroffenen Systeme zu schützen und das Ausmaß des Angriffs zu festzustellen.
Das "zu" kann gestrichen werden :)

onetwoxx schrieb:
Tja, wahrscheinlich mal wieder nicht richtig abgesichert
Immer alles mit allem, mit den selben Passwortenr und Rechten, vernetzen und sich dann wundern,...
Interessant, dass du bereits über so detaillierte Informationen verfügst...
Warum sind die Leute immer so schnell am Urteilen auf Basis von nicht vorhandenen Informationen?
 
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Wer nicht gerade hinterm Mond lebt sollte mitbekommen haben, dass durch die KIs derzeit Sicherheitslücken schneller gefunden werden, als man sie schließen kann.
Keiner weiß was bei dem Studio der Grund war, aber ich schätze wir werden so etwas in Zukunft noch viel häufiger lesen.
 
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Tja, scheiße abgesichert.
 
Was @Arboster sagt ist vollkommen richtig
Von Aussagen wie "nicht abgesichert" oder "selber schuld" sollte man ohne die genauen Hintergrund zu kennen Abstand nehmen, da mMn aktuell keiner sicher ist, außer man trennt alle Systeme vom Internet ab, was naja nicht wirklich zielführend ist, wenn man damit arbeitet/darauf angewiesen ist.
Wenn ich alleine überlege, wieviel kritische Lücken unser Team alleine in den letzten Wochen, bei Firewall, Netzwerkhardware, Webservern/-diensten patchen musste bzw. weil noch keine Patches da sind umkonfigurieren durfte - kann man nur von Glück reden, wenn man als Firma nicht selbst betroffen ist.
Häme ist also an dieser Stelle völlig unangebracht und zeugt nur von Unwissenheit, in Bezug auf das Thema, oder einfach nur Dummheit. In der heutigen Zeit vermutlich Letzteres.
 
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@raekaos Das ist Quatsch, ordentlich abgesichert, kommt da keiner so schnell rein, vor allem nicht unbemerkt. Sonst wäre unsere Infrastruktur schon lange am Boden und nichts würde mehr funktionieren. Wir verzeichnen inzwischen schon täglich, manchmal stündlich, Angriffe auf unser System, doch die Sicherheitsmaßnahmen halten.
 
@Syntax_41 ja das sagen sie alle und nachher schauen sie betreten aus der Wäsche, wenn es sie doch trifft. Hochmut kommt vor dem Fall.
Und wenn man die letzten großen Hacks auf Verwaltungen anschaut, zeigt das sehr deutlich wie angreifbar unsere Infrastruktur ist. Dazu kommt natürlich auch immer eine gehöriger Teil Ignoranz der Verantwortlichen und menschliches Versagen, aber die generelle Gefahr ist heute größer denn je - und ich mache den Scheiß jetzt schon bald 30 Jahre, kann also auf einige Erfahrungen in dem Bereich zurückgreifen.
Für eine Beurteilung dieses Falls fehlen die Details und ich bezweifle, dass man diese vollständig veröffentlichen wird, vorab schon mit dem Finger auf Opfer zu zeigen ist da ziemlich schäbig.

Ich wünsch den Admins und Forensikern jedenfalls viel Erfolg und Kraft, da steht jetzt ne Menge Arbeit an.
 
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Es reicht alleine, wenn die PHP Lücke ausgenutzt wurde. Die ersten Angriffe gab es schließlich vor dem Patch.
 
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Eigentlich kann man heute nur noch ein vom Internet abgekoppeltes Intranet nutzen um zu Entwickeln. Gefällt zwar der Homeoffice Fraktion nicht, aber ich sehe die Angreifer massiv im Vorteil und keimen echten Weg sich dagegen abzusichern ausser alles völlig abzuschotten.

Mich würde hierzu mal ein Beitrag eines Sicherheitsexperten interessieren. Welche realen Wege es gäbe sich best möglich gegen die KI Hacker zu schützen. Dem ausser reagieren, darf / kann man ja nichts machen.
 
Cabranium schrieb:
Eigentlich kann man heute nur noch ein vom Internet abgekoppeltes Intranet nutzen um zu Entwickeln. Gefällt zwar der Homeoffice Fraktion nicht, aber ich sehe die Angreifer massiv im Vorteil und keimen echten Weg sich dagegen abzusichern ausser alles völlig abzuschotten.
Aktuell sollte Homeoffice sowieso eigentlich nur via VPN abgewickelt werden. Der Datenverkehr ist verschlüsselt und wenn die Verschlüsselung (meistens AES) gebrochen ist, dann hat diese Welt viel größere Probleme als eine gehackte VPN Verbindung... Von außen sieht ein offener VPN-Port aus wie ein geschlossener, da Pakete ohne richtige Signatur einfach gedropped werden (so wie's die Firewall auch machen würde).
 
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FrozenPie schrieb:
Warum sind die Leute immer so schnell am Urteilen auf Basis von nicht vorhandenen Informationen?
Schau dir seinen Account an. Bevor man lieber nichts schreibt, lässt man sich zu Nonsens hinreißen.
 
raekaos schrieb:
@Syntax_41 ja das sagen sie alle und nachher schauen sie betreten aus der Wäsche, wenn es sie doch trifft. Hochmut kommt vor dem Fall.
Und wenn man die letzten großen Hacks auf Verwaltungen anschaut, zeigt das sehr deutlich wie angreifbar unsere Infrastruktur ist. Dazu kommt natürlich auch immer eine gehöriger Teil Ignoranz der Verantwortlichen und menschliches Versagen, aber die generelle Gefahr ist heute größer denn je - und ich mache den Scheiß jetzt schon bald 30 Jahre, kann also auf einige Erfahrungen in dem Bereich zurückgreifen.
Für eine Beurteilung dieses Falls fehlen die Details und ich bezweifle, dass man diese vollständig veröffentlichen wird, vorab schon mit dem Finger auf Opfer zu zeigen ist da ziemlich schäbig.

Ich wünsch den Admins und Forensikern jedenfalls viel Erfolg und Kraft, da steht jetzt ne Menge Arbeit an.


Ich denke mal, meine Mitarbeiter für die Cybersicherheit mit CISSP und OSEE werden dafür sorgen, dass es eben nicht passiert. Wie lange du etwas machst, ist irrelevant, es kommt ganz auf deinen Skill an.

Bei der Ignoranz kann ich dir aber zustimmen, die ist in dem Bereich leider sehr hoch, und vieles wird aus Bequemlichkeit nicht gemacht.
 
@Syntax_41 Woher weißt du denn, dass da schlecht abgesichert war? Aus der Meldung geht weder hervor wie, noch wann die rein sind, noch was überhaupt abgeflossen ist. Dass es bei euch bisher gehalten hat, sagt null über Warhorse. CISSP/OSEE im Team ist nett, gegen nen Zero-Day oder nen geklauten Account hilft dir das aber auch nix. "Bei uns kommt keiner rein" heißt meistens nur, dass man's noch nicht gemerkt hat.
 
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Syntax_41 schrieb:
@raekaos Das ist Quatsch, ordentlich abgesichert, kommt da keiner so schnell rein, vor allem nicht unbemerkt.
Das haben bestimmt auch alle Admins gedacht die in den letzten 2~3 Wochen von Ki-Agenten besucht wurden... Kein Tag ohne irgendwelche Abschaltung von Irgendwas wegen forcierter KI-Angriffen...
 
SheepShaver schrieb:
@Syntax_41 Woher weißt du denn, dass da schlecht abgesichert war? Aus der Meldung geht weder hervor wie, noch wann die rein sind, noch was überhaupt abgeflossen ist. Dass es bei euch bisher gehalten hat, sagt null über Warhorse. CISSP/OSEE im Team ist nett, gegen nen Zero-Day oder nen geklauten Account hilft dir das aber auch nix. "Bei uns kommt keiner rein" heißt meistens nur, dass man's noch nicht gemerkt hat.

Bei uns versuchen es wie gesagt täglich welche, der Netzwerkzugriff wird 24 h überwacht. Zahlreiche weitere Sicherheitsmaßnahmen sorgen dafür, dass eben nichts passiert. Es darf einfach nichts passieren. Geklaute Accounts gehen bei uns Technisch gar nicht, noch nicht mal eine Entführung entsprechender Mitarbeiter noch meiner Wenigkeit helfen da was (wie genau kann ich leider nicht sagen)
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shadowrid0r schrieb:
Das haben bestimmt auch alle Admins gedacht die in den letzten 2~3 Wochen von Ki-Agenten besucht wurden... Kein Tag ohne irgendwelche Abschaltung von Irgendwas wegen forcierter KI-Angriffen...

Denkst du, sowas wird nicht getestet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wird jetzt die nächsten Monate und Jahre durch KI wahrscheinlich erstmal richtig mies werden was Hackerangriffe angeht, bis alle (größeren) Lücken gefunden und geschlossen werden.
 
onetwoxx schrieb:
Tja, wahrscheinlich mal wieder nicht richtig abgesichert
Immer alles mit allem, mit den selben Passwortenr und Rechten, vernetzen und sich dann wundern,...
Stammtisch Profi, mehr kann man da nicht sagen 😂
 
Syntax_41 schrieb:
Ich denke mal, meine Mitarbeiter für die Cybersicherheit mit CISSP und OSEE werden dafür sorgen, dass es eben nicht passiert.
Schön dass es für Dich funktioniert, der Satz enthält trotzdem zwei Denkfehler.
1. Ein CISSP/... Zertifikat sagt nicht viel über die tatsächlichen Fähigkeiten der Mitarbeiter aus.
2. Cybersecurity hängt von jedem Mitarbeiter ab, bzw. den am wenigsten qualifizierten. Wenn ein CEO sich an keine Regeln hält und das Verhalten von CEO-Fraud nicht unterscheidbar ist, kann auch das beste Cybersecurity Team nicht viel bewirken.

Syntax_41 schrieb:
Wie lange du etwas machst, ist irrelevant, es kommt ganz auf deinen Skill an
Skills und Erfahrung, zumindest meiner Erfshrung nach 🙂
 
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