Warum ein Macbook?

B

Basileus

Gast
Hallo zusammen

Ich beginne im Sommer ein berufsbegleitendes Bachelorstudium in Wirtschaftsinformatik und brauche dafür ein Notebook. Bei Studenten sind ja die Macbooks sehr beliebt. Ich frage mich allerdings, warum ich mir denn ein Macbook kaufen sollte? Was sind die Vorteile?

Ich habe ansonsten bis auf einen geschenkten iPod keine Apple-Geräte im Haus. Ein Tablet brauchte ich bisher nicht, Handy schwöre ich auf Android, PC ist Windows zum mehrheitlich zocken und das Netbook ist ebenfalls Windows weil ich schon immer mit Windows gearbeitet habe.

Ich habe von demher nichts grundsätzliches gegen Apple (abgesehen vom iPhone/iOS), aber ich sehe für mich keinen Grund, ein Macbook zu kaufen. Das kommt vielleicht auch von Unwissen/fehlender Erfahrung. Deshalb möchte ich gerne von euch Experten wissen, warum soll ich ein Macbook kaufen?

Danke schonmal für eure Antworten.
 
1. du sitzt in der bib und brauhchst kein netzteil -> akku hält 7-8 stunden
2. beste verarbeitung
3. die eltern zahlen es zu 99% der fälle
4. ich bin cool und hab appleprodukte
5. airdrop (google es wenn du es nicht kennst) komme in der uni damit nicht mehr ohne
6. es ist silent
 
Macbooks sind bei IBSlern und Grafik Studenten beliebt, wobei die Gründe unterschiedlich sind:

IBS: es ist ein Apple Gerät und reiht sich somit nahtlos in die Reihe des iPhone, iPod, iPad und iMacs. Es ist nicht sinnvoll, wird aber mit Stil verwechselt.

Grafik: früher war es mal so, dass die guten Grafikprogramme Mac only waren und die PowerPCs waren relativ leistungsstark. Die Professoren sind daher oftmals bei Apple geblieben und empfehlen es ihren Studenten, die dann, da Apple keine schlechte Verarbeitung hat, aber überteuert ist, ebenfalls gute Erfahrungen machen.

Wenn du kein MacOs Fetischist oder hirnloser Stilfetischist (wobei letzteres eher ein Trugschluss ist) bist, gibt es keinen Grund ein Macbook zu kaufen.
 
Ein MacBook ist nicht zum Zocken(abgesehen von irgendwelchen minigames ausm Store), ein dicker Pluspunkt ist die Akkulaufzeit, ich schaffe mit meinem im Officebetrieb, den man so an Unis ja hat tatsächlich 7 Stunden.

Weiterer Vorteil ist das stabile Betriebssystem, ich hatte noch nie irgendein Ausfall. Airdrop ist eine klasse Sache um sich von andern Mac Usern Daten zukommen zu lassen.Jedoch ist Win7 auch gut mittlerweile!

Ich glaube es ist einfach so beliebt weil es chic aussieht und EXTREM hochwertig ist. Ich kann es für den Bildungsbedarf nur empfehlen. Ich mache viel kreatives und Büro und Presi an dem Gerät, nebenher hab ich das Pad mit nem Buch daneben und erarbeite mir dinge.
Alles in allem ein guter Allrounder!
Top Design(Geschmacksabhängig)
Sehr guter Akku,
tolles OS(zügig stabil sieht gut aus leicht zu bedienen)
hoher Wiederverkaufswert!
 
Zuletzt bearbeitet:
zur Akkulaufzeit: Das Notebook meiner Freundin (Acer nicht Apple) hat vor 2 Jahren 700€ gekostet, verfügt über eine 160GB SSD (Intel) und hat eine Akkulaufzeit von >7h, wenn nicht die ganze Zeit gespielt wird.
 
Ansonsten gibts da noch die ThinkPads, meins hat zum Bleistift nur 350€ gekostet(nur 13"), ist leise, meistert 8.5h ohne Steckdose und hat ein vernünftiges Tastaturlayout (wenn man mal was Programmiert kann es ganzschön nervig sein wenn auf Apple-Tastaturen die ganzen Sonderzeichen, die man sonst selten benutzt, irgendwo versteckt sind).
 
Also die Akkulaufzeit ist ja mal überhaupt kein Grund auf ein Apple-Produkt zu setzen. Sogar mein mittlerweile 3 Jahre altes Thinkpad X200s schafft mit dem frischen 9 Zellen Akku 8-9 Stunden und ist bei Office und Surfen dank SSD völlig lautlos, da hierfür der Lüfter nicht laufen muss. Falls man nicht auf OSX angewiesen ist, gibt es meiner Meinung nach keinen Grund dringend ein MacBook Pro zu kaufen, zumal es diese in dein "bezahlbaren" Versionen nur mit nem Spiegel als Display gibt.

Edit: Ich stimmt sossybing zu, vor allem wenn man häufiger Zwischen einem Mac und dem PC wechselt, ist die Tastaturbelegung ein Graus.

Die Verarbeitung ist natürlich gut, allerdings kann man dies in der Preisregion auch erwarten, und die meisten Businessclass-serien der Hersteller sind in Sachen Verarbeitung auch nicht schlecht wenn auch natürlich meist nicht aus Aluminium.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Ingenieuren sind Thinkpads sehr beliebt. Sie sind robust und funktionell - da spiegelt sich der Charakter wieder :D
Kosten auch einiges (700-1200€), wenn man Qualität will. Oft sind drei Jahre Garantie (Vor-Ort am nächsten Tag!) dabei - für ein Studium kann das schon sehr wichtig sein. Edge Thinkpads oder Budget-Reihen wie das x121e zählen nicht zu den "echten Thinkpads" und sind meist nur optisch verwandt.

Ein Macbook (Pro) ist in meinen Augen auch qualitativ hochwertig. Soll heißen: Es ist sein Geld wert. Das Touchpad ist unglaublich toll und habe es so noch in keinem anderen Notebook gesehen - Thinkpads haben hier den Trackpoint, der in meinen Augen besser als die üblichen Touchpads (aber gleich auf mit dem Macbook-Touchpad) ist. Nicht zu unterschätzen ist das MacOS, denn wenn man es mag (Geschmackssache!), kann es dir mehr als jeder mögliche Preis sein.

Finde es jedoch schade, dass unter Windows die Laufzeit richtig mies ist. Ansonsten kann ich es durchaus verstehen, falls man ein Macbook mit Windows betreibt. Auch wenn dann einige schreien "Da kriegt man doch zum gleichen Preis einen qeiiLen Acer Aspire Gaming-Notebook!" ;).
Früher gab es sogar mal eine Pufferbatterie, sodass man den Akku austauschen konnte, ohne, dass das Notebook aus geht (natürlich auch ohne Netzteil). Leider nicht mehr verbaut (und nirgends anders).
 
Wow, sind ja schon viele Antworten. Ich muss vielleicht noch einige Dinge anmerken:
- Das Notebook wäre wirklich nur fürs Studium und nicht zum Zocken
- Ich stelle mir da ein 13 Zoll Modell vor
- Meine Eltern bezahlen keinen Rappen (Schweiz :) Bei euch keinen Cent) daran, ich wohne und lebe selbstständig :D
- Das Design ist unwichtig für mich, Funktionalität wäre wichtiger

In unserer Firma habe ich Lenovo X200 (12 Zoll glaube ich) und HP EliteBook (13 Zoll) mit WinXP und Win7 kennengelernt und war eigentlich mit beiden relativ zufrieden.

Interessant wäre es vielleicht eher das OS zu beurteilen.
 
Wie bereits erwähnt ist das OS in Verbindung mit dem touchpad grandios(ja andere haben auch multitouch Gesten) Die multitouch Gesten sind Hammer! ich habe mich wahnsinnig schnell an das hin her wischen um Seiten vor oder zurück zu springen gewöhnt :D apple.de ist ne gute Anlaufstelle um sich über das OS zu informieren
 
Ein Macbook macht nur Sinn wenn dir Design, Image und Lifestylefaktor wichtiger als alle
vernünftigen Faktoren sind!

Am besten erkundigst du dich welche Programme du im Studium später benötigst.
Auf dem PC laufen ca. 90% der Programme auf einem Mac nur ca. 10%.
In technischen Berufen/Studiengängen kommen die Macs deshalb nur sehr selten zum Einsatz. Die Mac Pros werden auch nicht mehr regelmäßig aktualisiert da Apple nur noch das dicke Geld mit den Lifestyle Geräten für anspruchslose Homeuser macht.

Wenn du ein vernünftiges Notebook haben willst, mußt du nach den Business Geräten
von Lenovo, HP, Dell etc. suchen. Besonders die T-Serie der Thinkpads sind sehr robust und
gut durchdacht.

Natürlich werden gleich wieder einige ankommen mit dem Touchpad und dem Unibody Gehäuse, vernünftig und produktiv kann man aber nur mit der Maus arbeiten und das Alugehäuse neigt schnell zu Kratzern und Dellen von der Abschirmung des WLAN Signals ganz zu schweigen, Plastik Fantastic ist da einfach besser.
 
Kommt drauf an wie du das Notebook im Studium nutzen willst.
Wenn es nur Office, Internet und Skripte anschauen ist, ist das OS in meinen Augen vollkommen egal. Da kommt man mit jedem (Linux/MacOS/Windows) zum Ziel - auch gleich schnell, weil eben nicht komplex. Mein x220t habe ich verkauft, weil es primär nur ein E-Book-Reader für Skripte war. Nun habe ich ein iPad dabei... Da mache ich mir auch keine Sorgen mit der Laufzeit. Produktivität ist jedoch eher schlecht - konsumieren in Form von PDFs anschauen oder surfen funktioniert jedoch sehr gut.

Am besten gehst du zu einem Bekannten, der einen Mac hat und lässt dich einweisen. Das muss man einfach selbst getestet haben, weil es eben Geschmackssache ist.
 
Lenovo Thinkpad X220 wurde mir als freshman auch empfohlen und ich bereue es kein bisschen

HDD+SSD möglich
IPS Panel nehmen
kein Adapter notwendig bei Präsentationen
Softwarevielfalt
Zotero (ein Gott-Addon für das wissenschaftliche arbeiten) funktioniert nur eingeschränkt unter OS
div. sonstige Software die es nur bei Windows gibt
etc.
 
Johnny0405 schrieb:
Wie bereits erwähnt ist das OS in Verbindung mit dem touchpad grandios(ja andere haben auch multitouch Gesten) Die multitouch Gesten sind Hammer! ich habe mich wahnsinnig schnell an das hin her wischen um Seiten vor oder zurück zu springen gewöhnt :D apple.de ist ne gute Anlaufstelle um sich über das OS zu informieren

Naja, auf apple.de ist halt typische apple Propaganda... Es gibt extra eine Sektion, wo einem erklärt wird warum man auf Mac wechseln soll. Begründung, das OS ist einfach besser und fortschrittlicher. Warum? Keine Ahnung :D Typisch halt, das muss ich an dieser Stelle schon sagen...

Ich habe übrigens schon vor ein paar Monaten gefragt, was man denn mit dem Notebook können muss. Man sagte mir, ein handelsübliches Notebook sei okay, nur WLAN sei wichtig. Von daher denke ich wirklich es geht um Office, Internet, PDF lesen usw.

Da ich evt. wegen dem Studiumsort noch reisen muss mit dem Zug, wäre vielleicht ein nicht-spiegel Display und 3g Modul wichtig, von daher glaube ich fällt Mac sowieso weg?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du musst allerdings auch beachten, das du den Umstieg selber wollen musst, denn es wird schon eine größere Umstellung auf die neue Umgebung, während du dich nicht anpassen müsstest bei einem Windows Notebook.

internes 3g gibt es bei MacBooks nicht soweit ich weiß, hier müsstest du also auf einen usbstick ausweichen. Ein mattes Display ist nur in Verbindung mit einem 15" Gerät möglich, was zum einen weniger transportabel, zum anderen ziemlich teuer ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ich wollte dir damit nur sagen das du da gucken kannst was die gestensteuerung angeht ;) Propaganda... da wäre selbst die alten Germanen erblasst das stimmt -.-
 
Basileus schrieb:
- Das Design ist unwichtig für mich, Funktionalität wäre wichtiger

Viel Spaß mit deinem neuen Thinkpad ;)

Ich benutze beides, zum programmieren bzw. Webdesign meinen Mac, nebenbei auch zum schreiben usw... und für alles andere einen PC.

Windows 7 und Mac OS X stehen auf einer Stufe. Mac OS X macht einige Dinge besser als Windows 7. Windows 7 macht einige Dinge besser als Mac OS X.
Speziell wenn du schon an Windwos 7 oder generell an Windwos gewöhnt bist, ist ein umstieg nciht annähernd so leicht wie alle Apple-User es gerne darstellen.

Gerade unter Mac sind einige Einstellungen deutlich komplizierter zu erreichen oder einzustellen als unter Windows, ebend besonders wenn du Windows schon kennst.

Wenn du nicht umbedingt auf Mac angewiesen bist sondern einfach ein Laptop suchst, welches dich durch das Studium begleitet, tut es auch ein Windows 7 Laptop. Vor allem schonst du dabei auch deinen Geldbeutel, welcher als Student ja eigentlich generell leer ist ;)

AppZ

PS: Ja, dieser Kommentar ist absolut subjektiv geschrieben, von jemandem der schon seit einigen Jahren beide Systeme parallel benutzt!
 
Überrascht bin ich tatsächlich weil ziemlich viele hier was von hirnlosem Stil und Angeberei geschrieben haben. Fasst euch mal bitte an den eigenen Kopf.

MacBook
+Verarbeitung
+Laufzeit
+OSX
-+ Windows

Das MacBook bietet mit OSX ein, meiner Meinung nach, überlegenes Betriebssystem. Sobald du auf deinem MacBook einmal Expose/Mission Control benutzt hast weißt du es selbst. Gerade im Studium, in dem ich oftmals bis zu 15 Dokumente parallel bearbeite kommt man mit Mission Control nicht so schnell aus dem Trott. Jeder der mich auf dieses komische Fenstermanagement angesprochen hat, ich ließ es oftmals selbst nachvollziehen an meinem MacBook, hatte kurze Zeit später selbst eins. Das beste Trackpad, die Gesten, prellfreie Tasten, sehr gutes Display das alles macht das MacBook zu einem guten Begleiter und vor allem zu einem langlebigen Begleiter. Qualitativ gleichwertige Produkte wirst du kaum zu so einem günstigen Preis finden. Gerade die Konkurrenz zum 13" MacBook Air (SSD etc.) ist ziemlich mau. Das ASUS Zenbook fällt mir als einzige vernünftige Alternative ein.
 
das neue Dell XPS 13" ist auch nicht schlecht...

Klar, wenn der TE ein Ultrabook möchte ist das Macbook Air meiner Meinung nach erste Wahl (hab auch selbst eins).

Wenn er aber wirklich nur zum arbeiten ein Laptop haben möchte braucht er keine 1100€ ausgeben. Dort reicht auch ein Acer ASpire mit guter Akkulaufzeit oder ein Thinkpad.

Und wie gesagt, ob Mac OS X überlegen ist oder nicht, dass muss jeder für sich entscheiden. Meiner Meinung nach ist es das zum Beispiel nicht!
 
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