Was bringen Partitionen?

Hc-Yami

Admiral
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Hallihallo,
ich weiß, dass es schon Themen hierüber gibt, doch ich hätte es gerne auf mich bezogen.
Ich habe mir gestern eine Samsung SpinPoint F4 geholt mit 320Gb.
Wenn ich diese jetzt partitioniere, bringt mir das einen Schub? Sprich, wenn ich jetzt 20Gb partitioniere und darauf Windows Xp Home Edition 32Bit installiere, startet der Pc dann schneller?

Ich bin eine Person, die niemals diese 320Gb voll bekommen wird, jetzt nach 2 Jahren Betrieb habe ich auf dieser Festplatte 50 voll... .

Wenn das partitionieren der Festplatte wirklich etwas bringt, kann mir jemand einen Link schicken, in der das eins zu eins erklärt wird?
 
Also eine Partition ist ja mindestens nötig, sonst lässt sich das Ding schwer benutzen ;)

Sinnvoll ist eine Partitionierung eigentlich nur um einen getrennten Bereich für das Betriebssystem zu erstellen. Das System wird dadurch nicht schneller, es dient aber der Strukturierung. Den restlichen Speicher würde ich an einem Stück lassen. Wenn du da Ordnung haben willst, dann benutze Ordner dafür ;)
 
Dein PC wird mit Sicherheit keine spürbaren Vorteile dadurch haben, allerdings ist es dann sinnvoll, wenn man Daten und System trennen möchte. Das ist immer dann gut, wenn man das System neuinstallieren will/muss und alle Daten weiterhin auf der 2. Partition vorhanden sind.

Leistungstechnische Hintergründe hat das nicht.
 
Partitionen sind dafür da bestimmte Berecihe zu gliedern so dass sie als einzelne Laufwerke erscheinen
dies ist nützlich wenn du zum Beispiel windows neu installieren musst dann bleiben deine Daten auch nach der Formatierung von C erhalten
 
das partitionieren "kann" was bringen und tut es in den meisten praxis fällen auch.

ich erklär mal:
ohne partition leigen deine windows dateien verstreut auf der paltte. gleich nach der sintallation nicht so sehr, aber mit der zeit wird einiges versstreut sein. mit defragmentieren kannst du das aufheben. dabei solte aber auch der freihe speicher defragmentiert werden, damit die dateien nahe beieinanderliegen.

mit einer kleinen partition am anfang der platte (der anfang ist der schnellste teil der platte) sorgst du dafür, dass wenn deine dateien zerstreut werden, diese wenigstens nicht über die ganze platte verteilt werden, sondern eben nur innerhalb der ersten 20gb.

defragmentieren soltest du zwar immernoch, da eine datei zerstückelt werden kann. aber falls du faul bist, wie die meisten, so ist es besser deine dateien inerhalb 20gb verstreut zu haben als über nen bereich von 320GB oder mehr.

edit: ich sehe, es gab schon ne menge (falscher) antworten. ich möchte nochmal betoten: der anfang der platte ist der schnellste teil. mit einer partition stellt man unter anderem sicher, dass die windows dateien am anfang liegen. defragmentieren einer grossen partition stellt das nicht sicher!

edit2: ich mach das jetzt schon seit über 14 jahren und eben wegen dieser debatte auch 2 mal tests dazu gemacht und es bringt meist spuhrbare geschwidnigkeitsvorteile bei einem nicht frischen system.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Starten wird höchstens dadurch minimal schneller, weil die Systemdateien von Windows nicht kreuz und quer auf 320 sondern nur 20 GB verstreut werden können. Aber den Unterschied wirst du nicht merken.

Eine Partitionierung macht Sinn zur Unterteilung seiner Daten (meinetwegen separate Partitionen für Dokumente, Videos etc.) oder auch um nicht alle Dateien zu verlieren, wenn man C:\ mal formatieren muss, aber nicht um das System zu beschleunigen.
 
Partitionieren bringt meistens nur in der Idealisierung etwas an Geschwindigkeit. Sofern man die HDD so partitioniert, dass das Betriebssystem und die Daten auf verschiedenen Plattern (Scheiben in der Festplatte) liegen, dann kann es rein theoretisch dazu führen, dass man kürzere Zugriffszeiten hat. Allerdings müssten sich dann die Leseköpfe unabhängig voneinander bewegen können. Das trifft nicht immer zu. Zudem müsste man die Partitionen zu legen, dass wirklich verschiedene Partitionen auf verschiedenen Plattern liegen. Je nach Partitionierungsprogramm: unmöglich

Bei der Spinpoint F4 ist nur ein Platter verbaut. Somit bringt es keinen Geschwindigkeitsvorteil.

Partitionieren hat aber im allgemeinen einen großen Vorteil: Wenn du dein Betriebssystem mal wieder platt machst, dann hast du noch alle Daten, die auf der Datenpartition waren erhalten und musst nur das Betriebssystem neu installieren.

(Ich gehe von nicht/kaum fragmentierten HDDs aus)
 
Der größte Vorteil ist, dass du Windows auf einer Partition installieren und weitere Daten auf einer anderen speichern kannst. Wenn du dann mal Windows neu installieren, musst du nur diese Partition formatieren um eine saubere Installation durchzuführen.
Wenn alles auf einer Partition wäre, dann müsstest du die übrigen Daten erst irgendwo sichern oder unsauber drüber installieren.
 
Der Sinn des Partitionierens liegt darin die Daten sinnvoll aufzuteilen. Geschwindigkeitsvorteile bringt das kaum. Einziger Vorteil, den du evtl. hast ist, dass du nur den äußeren Bereich der Platte benutzt, wenn du richtig partitionierst. Dadurch wird die mittlere Datentransferrate erhöht, da ja außen auf der Scheibe mehr Daten drauf passen als innen.

Soweit ich mich erinnere gab es auch Tools, mit der man die Festplatte so einstellen konnte, dass sie grundsätzlich nur den äußeren Bereich der Platte benutzt. Dadurch verringert sich dann auch die Zugriffszeit, da der Lese-/Schreibkopf nicht mehr so viel bewegt werden muss.

Wenn du aber wirklich nicht mehr Kapazität brauchst, würde ich direkt eine SSD nehmen. Da bist du dann auf jeden Fall deutlich schneller unterwegs.
 
Mehrere Partitionen sind völlig sinnlos.

Man braucht nur eine fürs System, damit man diese Partition bei ner neuinstallation formatieren kann und somit nicht die gesamte platte löschen muss.
 
Der Rechner wird nicht schneller, er wird unter Umständen langsamer langsam ;)
Und das Defragmentieren der Systempartition geht schneller, da er da nicht alles machen muss. Wie setzen sich denn deine genutzten 50 GB zusammen? Denn Programme würd ich schon noch in die Systempartition legen, nur halt Daten dann auf eine Datenpartition. Also sowas wie Briefe, Musik, etc ...
Würd dann aber an deiner Stelle lieber mindestens 50 GB für die Systempartition nehmen.
 
Mhh, ich bin keiner der faulen und Defragmentieren meine Festplatte eigentlich nach jeder neuinstallation und ca. 1x im Monat.

Meine Daten sehen so aus:
Windows Xp
Service Pack& Alles was Windows brauch (Firefox etc.)
Paar Lieder
Paar Bilder
1 Spiel
Paar Datein
Office 2007
 
Hc-Yami schrieb:
Mhh, ich bin keiner der faulen und Defragmentieren meine Festplatte eigentlich nach jeder neuinstallation und ca. 1x im Monat.

dann bist du ziemlich der einzige (falls die andern "faul" sind) bei dem die partitionierung geschwindigkeitsmäßig nichts bringt.

p.s. zum neuisntallieren brauch man keine partitionierung, da man nicht gleich die ganze partition formatieren muss. das sit so ziemlich der sinnloseste grund.

und nochmal, bei einem system,d as schon ne weile läuft bringt eine geschickte partitionierung spührbar einen performancevorteil. getestet! er leigt im bereich von 5-20% bei meinem letzten test vor ca 5 jahren (wo ich diese debatte mit einem freund hatte).
ob ihr's glaubt oder nicht ;)
 
du hast über die ganzen monate nur so wenig speicher verbraucht? du brauchst auch eigentlich keine 320gb? dann hole dir eine ssd, mit 60gb, von der Geschwindigkeit und Lautstärke nr1 und Fragmentierung war auch gestern :D
 
Partitionieren kann unter Umständen auch mehr Speicherplatz bedeuten.
Und zwar dann, wenn man sich mal mit den Clustern und den Clustergrößen der jeweiligen Partitionen beschäftigt.

Bei kleineren Partitionen (und Clustern) gibt es patentiell weniger verschwendeten Speicherplatz.

Kannst dir ja mal anschauen wie viel Speicherplatz z.B. allein durch dein Windows Systemverzeichnis verschwendet wird. Klicke mit rechts auf das Windowsverzeichnis auf C: und wähle Eigenschaften.

"Größe" beschreibt die tatsächlich benötigten Bytes
"Größe auf Datenträger" zeigt dir wie viel Speicherplatz konkret belegt wird.

Die Differenz ist der verschwendete Platz.

Bei Bedarf erkläre ich das auch nochmal ausführlich.
 
Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass User mit steigender Anzahl von Einzelpartitionen auch vermehrt Platz verschwenden. Und zwar in dem Sinne, dass ständig darauf acht gegeben wird, dass ausreichend freier Platz auf allen Partitionen vorgehalten wird. Das führt letztlich oft zu vermehrt reserviertem Platz, der im Endeffekt gar nicht genutzt wird.
 
Partitionieren kann unter Umständen auch mehr Speicherplatz bedeuten.
Und zwar dann, wenn man sich mal mit den Clustern und den Clustergrößen der jeweiligen Partitionen beschäftigt.

Haarspalterei, wenn man bedenkt, dass der TE die Platte ohnehin nicht mal zu 50% füllen will/wird.

und nochmal, bei einem system,d as schon ne weile läuft bringt eine geschickte partitionierung spührbar einen performancevorteil. getestet! er leigt im bereich von 5-20% bei meinem letzten test vor ca 5 jahren

Kannst du das mit Zahlen belegen? Zumal die Schwankungsbreite ohnehin schon ziemlich groß gewählt ist. Was genau ist denn schneller? Woran kann man das feststellen?

Das führt letztlich oft zu vermehrt reserviertem Platz, der im Endeffekt gar nicht genutzt wird.

Bingo! Die gleichen Erfahrungen habe ich auch gemacht.
 
Alternate 2
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