Was bringen Partitionen?

Der größte Vorteil einer getrennten Systempartition ist einfach das man jederzeit das System neu installieren kann ohne das dabei die Daten auf der 2. Partition angetastet werden.

Wenn man für die Datensicherung ein Imageprogramm (z.B. Acronis True Image) verwendet geht das Sichern und Zurückspielen der Daten auch bedeutend schneller als wenn jedesmal die gesamte Platte gesichert werden muss. Besonders wenn man sein System einmal so crasht das es nicht mehr startet hat man seine Daten sicher auf der zweiten Partition und man kann somit problemlos das System neu aufsetzen.

Auch geht das defragmentieren einer kleinen Partition bedeutend schneller, besonders wenn sich in der Systempartition auch große Datein ( z.B. Videos ) befinden dauert die Defragmentierung wesentlich länger.

Eine Defragmentierung der Datenpartition kann man sich in der Regel dann auch sparen weil das auf die Geschwindigkeit kaum einen Einfluss hat.
 
Dese schrieb:
gern geschehen. ich hab schon viele lacher zu diesem thema ersticken sehen. aber du wirst mir sicher nicht die gelegentheit dazu geben ;)

Nein, da ich ähnlich lange wie Du in dieser Branche bin und des Öfteren solche riesigen Prozentzahlen höre was Performance angeht. Nichts gegen Dich, aber leider ist das meistens nur (gefährliches) Halbwissen.

Es gibt heutzutage bei der Präzision der Leseköpfe praktisch keinen Unterschied in Geschwindigkeit zwischen den äußeren und inneren Bereichen der Festplatte.

Regelmäßiges Defragmentieren ist essentiell wichtig - keine Frage....natürlich mit einem anständigen Tool und nicht dem Windowsinternen Wannabe-Defrag. Das ist nicht sonderlich effektiv. Aber 20% halte ich für extrem aus der Luft gegriffen.

Der absolute Vorteil einer Partitionierung ist der Erhalt der auf der zweiten Partition befindlichen Daten. Denn aus Jahren des Aussendienstes weiss ich, dass nureine von 10 Neuinstallationen geplant sind (wenn überhaupt)....die anderen 9 müssen gezwungenermaßen durchgeführt werden wegen Virenbefall, beschädigten Systemdateien (Ich rede natürlich im Fall von Laien) oder Ähnlichem.

Man formatiert dann die Windowspartition einfach viel entspannter, wenn man weiss, dass die Bilder aus dem letzten Urlaub oder die Doktorarbeit sicher auf der zweiten Partition liegen. :)
 
The_1st_Knight schrieb:
Kannst du das mit Zahlen belegen? Zumal die Schwankungsbreite ohnehin schon ziemlich groß gewählt ist. Was genau ist denn schneller? Woran kann man das feststellen?

also, 5-20% sind die zahlen. aber mal anders:

die tests leifen wie folgt ab:
eine paltte wurde erst 3 monate all-in-one benutzt und dann neuaufgesetzt und 3 monate mit einer minimalen systempartition. nach ca. einem monat jeweils eine schnelle defragmentierung.

damit der test auch bezüglich älteren laufzeitsystemen gilt, hab ich extra etwas mehr installiert und deinstalliert. das ganze hatte ich protokoliert, damit ich dann in der zweiten hälfte das gleiche mache.

den gleichen test hat parallel der angesprochene freund mit seinem rechner gemacht.

anschließend wurden die bootzeiten am ende der jeweiligen 3 monate verglichen. und eben diese sind in etwas 5-20% kürzer gewesen bei uns beiden, wenn wir ne minimale systempartition genutzt haben.

einen ähnlichen test hatte ich schon einmal ca. 5 jahre zuvor gemacht, allerdings alleine. und bekam ähnliche ergebnisse.
 
Groove-T schrieb:
Es gibt heutzutage bei der Präzision der Leseköpfe praktisch keinen Unterschied in Geschwindigkeit zwischen den äußeren und inneren Bereichen der Festplatte.
das stimmt teilweise. der utnerschied ist mittlerweile weit geringer als z.b.zum zeitpunkt meines tests. das macht aber meine aussage nicht falsch, da nicht jeder brandktuelle paltten verbaut hat.
ausserdem stimmt deine aussage nicht ganz. ich hab in meinem htpc eine brandneue WD und eine Samsung und beide habe ich einen performance test unterzogen. zwischen anfang der platte und der mitte ist ein geschwindigkeitsgefälle von ca 10%.

Regelmäßiges Defragmentieren ist essentiell wichtig - keine Frage....natürlich mit einem anständigen Tool und nicht dem Windowsinternen Wannabe-Defrag. Das ist nicht sonderlich effektiv.
definitiv. und wenn man das macht, dann bringt die von mir erwähnte partitionierung kaum bis gar nichts.
Aber 20% halte ich für extrem aus der Luft gegriffen.
ich schrieb extra 5-20%. die 20% sind zu erreichen, wenn viele wichtige dateien zwischen mitte und innen leigen und das auch noch sehr zerstückelt. sprich worst-case. natürlich setzt das voraus, dass das system nicht frisch ist und beim booten auch viel zu laden hat.
Der absolute Vorteil einer Partitionierung ist der Erhalt der auf der zweiten Partition befindlichen Daten. Denn aus Jahren des AUssendienstes ist nur eine von 10 Neuinstallationen geplant....die anderen 9 müssen gezwungenermaßen durchgeführt werden wegen Virenbefall, beschäfigten Systemdateien (Ich rede natürlich im Fall von Laien) oder Ähnlichem.
durchaus. obgleich man das auch ohne formatieren der partition machen kann. ein ordentliches delete aller relevanten verzeichnisse reicht aus.
aber die formatierung ist durchaus bequemer. mehr aber auch nicht.
das alleine wäre aber für mich kein grund zu partitionieren. wenn ich aber mich um rehcner anderer kümmern muss, schon ;)
 
@Groove-T:
was willst du mir mit dem post eigentlich sagen? ja das wort schwankungsbriete kenne ich.
ist dir aber aufgefallen, dass das system mit separater systempartition in den tests IMMER flotter war?
geschwankt hat nur der vorteil.
Ergänzung ()

Groove-T schrieb:

ich glaubs nicht, muss ich die jetzt extra wieder durch nen bench laufen lassen damit ich dir die screenshots posten kann?

am anfang schaft die samsung f3 ca 100MB/s, in der mitte sind es unter 90.
die wd green schafft ca 87 am anfang und fällt in der mitte auf 79MB/s.

jetzt darfst du mal rechnen.

p.s. beim lesen von zufälligen positionen ist die wd schneller als die samsung.

p.p.s. und bei meinen alten maxtor-platten (im spiele rechner) ist der unterschied zwischen aussen und mitte nochmal weit deutlicher!
Ergänzung ()

ach nochwas: die zugriffszeiten sind aussen im übrigen im allgemeinen auch kürzer.
 
Das muss ich nachher mal mit meiner Festplatte testen, es würde mich arg wundern, wenn es heutzutage noch solche großen Werte wären
 
Dese schrieb:
anschließend wurden die bootzeiten am ende der jeweiligen 3 monate verglichen. und eben diese sind in etwas 5-20% kürzer gewesen bei uns beiden, wenn wir ne minimale systempartition genutzt haben.

Ich hab fast vermutet, dass die Bootzeiten verglichen wurden. Deswegen habe ich so explizit nachgefragt. Die Bootzeiten hängen allerdings viel mehr an der I/O-Leistung der Festplatte, als an der Lese-/Schreibrate. Deswegen sind Bootvorgänge und Programmstarts mit SSD-Festplatten auch so viel schneller.

Abgesehen davon habt ihr das mit zwei verschiedenen Rechnern ausprobiert und ich glaube auch nicht, dass ihr exakt die selbe Nutzung abgestimmt und durchgeführt habt. Und nur dann wären die Ergebnisse vergleichbar! Alles andere ist reine Augenwischerei.

Es stimmt zwar das die Platten in den Anfangsbereichen eine höhere Transferrate aufweisen, aber ich wage zu bezweifeln, dass sich das so dramatisch auf die Performance auswirkt. Abgesehen davon defragmentieren gute Programme nicht nur die Dateien sondern ordnen sie auch auf der Platte an, um den zusammenhängenden freien Speicher zu maximieren. Im Regelfall landen die Daten dann ohnehin am Anfang der Platte.

Und noch ein kleines Abschlusswort zum Thema Bootzeiten... Wieso sind viele so erpicht darauf diese verdammte Bootzeit gegen Null laufen zu lassen? Wenn ich meinen Rechner schnell eingeschaltet haben will nutze ich den Standby, wenn nicht kann ich den PC auch ganz ausschalten. Mein PC braucht insgesamt rund 4-5 Minuten zum Booten. Ist er deshalb langsam? Nein! Bootzeiten sind für mich kein praxisrelevantes Performance-Kriterium!
 
Zuletzt bearbeitet:
The_1st_Knight schrieb:
Ich hab fast vermutet, dass die Bootzeiten verglichen wurden. Deswegen habe ich so explizit nachgefragt. Die Bootzeiten hängen allerdings viel mehr an der I/O-Leistung der Festplatte, als an der Lese-/Schreibrate. Deswegen sind Bootvorgänge und Programmstarts mit SSD-Festplatten auch so viel schneller.
unbestritten. nur ist es so, das 1. die zugriffszeiten am rand ebenfalls schneller sind und 2. war der unterschied zwischen rand und mitte nur EIN weiterer faktor. aber nicht der einzige und nicht der auschlaggebende. primär ist die verteilung der daten auf einen kleineren bereich wichtig. und das kann man mit defragmentieren entkräften.

Abgesehen davon habt ihr das mit zwei verschiedenen Rechnern ausprobiert und ich glaube auch nicht, dass ihr exakt die selbe Nutzung abgestimmt und durchgeführt habt. Und nur dann wären die Ergebnisse vergleichbar! Alles andere ist reine Augenwischerei.
du hast das experiment nicht verstanden. natürlcih habe wir nicht die gleiche nutztung gehabt, aber wir haben BEIDE einaml mit und einmal OHNE systemparition getestet und hatten BEIDE schnellere bootzeiten mit.

und gerade WEIL wir nicht die GLEICHE nutzung hatten, macht es den test aussagekräfiig (wobei bei nur zwei probanden das natürlich nicht unbedingt representativ sein muss ;) - mir reichts aber :P)

Es stimmt zwar das die Platten in den Anfangsbereichen eine höhere Transferrate aufweisen, aber ich wage zu bezweifeln, dass sich das so dramatisch auf die Performance auswirkt.
nochmal. niemand hat behauptet, dass sich DAS so dramatisch auswirkt. der hauptgrund liegt an was anderem siehe oben und oben und oben (ich habs dreimal schon geschrieben).

desweiteren, über tolle defragprogramme brauchen wir uns nicht zu unterhalten. ich sprach von der praxis der meisten user, und meiner erfahrung nach defragmenteiren die meisten selten bis gar nicht. und mit einer geschickten partitionierung kann ich mir die defragmentation sogar sparen, da sie kaum noch spührbarere vorteile bringt ;)

im übrigen, das ist leicht zu testen. wenn ich meine sys-partition ordentlich defragge, dann boote ich nicht schneller. deswegen defragmentiere ich seit jahren nur noch partitionen auf denen spiele liegen, und das auch nur, nachdem ich ne ganzen haufen de- und installiert habe.

ich defragmenteire praktisch nicht mehr, weil das so wie ich partitioniert habe in meinem fall eben nichts bringt, oder zu wenig im verlgeich zum aufwand.
 
Macht euch das Leben bezüglich des Themas Transferrate und Zugriffszeiten verteilt über die Festplatte doch nicht so schwer. HD Tune zeigt das sehr nett an. Das erste, was mir die Forensuche im Bereich Festplatten nach "HD Tune" geliefert hat macht das schön deutlich:




Den größten Vorteil sehe ich aber, wie auch schon oft geschrieben, dass man eine Partition nur für das Betriebssystem einfach löschen und das OS neu aufspielen kann, ohne sich um die Daten zu kümmern, sofern diese auf eine oder mehrere andere Partitionen gespeichert wurden. Wie viele und wie groß, ist davon abhängig, wie man selbst seine Daten in Ordnern oder Partitionen organisiert oder organisieren will.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
da sieht man doch schön wie die transferrate sinkt und die zugriffszeiten steigen ;)
und vorallem letzteres macht einiges aus.

dazu kommt dann noch der hauptgrund, dass dateien querr über die GANZE platte zu finden langsamer ist, als innerhalb eines kleinen begrenzten bereichs.

edit: aber gott sei dank wird dieses thema mit dem durchsetzten der ssds in den kommenden jahren aussterben. ist ist echt ne qual, das immer wieder zu erklären und kaum einer will es einsehen.

@groove-t: sag mir bescheid ob du immer noch lachst ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
interessant wie ruihg es plötzlich geworden ist.
 
Ich habe seit Amiga mit Rechnern zutun und habe es immer schon so gemacht das ich 2 Partitionen hatte, die erste für das OS und Programme die per Installation kopiert wurden. Alles andere zB. Bilder, Musik, Spiele usw. auf Partition 2, da früher jede Milisekunde gezählt hat.

Von wegen Geschwindigkeit, das es etwas schneller ist wenn OS Daten ganz vorne liegen sollte klar sein, ist aber mit heutigen Platten garnicht mehr messbar, das einzige ist das man die Technik sprich Schreiblesekopf weniger stresst als wenn man eine große Partition nutzt. Windows ist nämlich so schlau und lagert Daten auch gerne mal ans Ende einer Platte aus, so das der Kopf dann halt ständig weit hin und her springen muss, je kürzer der weg = weniger Bewegung = weniger Wärme wird produziert = weniger Verschleiß. Zwar ist das heute auch nicht mehr so gravierend aber trotzdem verlängert man die Lebensdauer bzw. schont die Platte etwas auch wenn die Platen heute eh eine lange Lebensdauer haben.

Fazit = egal, wer aber partitioniert macht nichts falsch im Gegenteil, man trennt OS von normalen Daten und das ist ok.
 
Dese schrieb:
interessant wie ruihg es plötzlich geworden ist.

Warum sollte man auch zum 1000. Mal über diese offensichtliche Glaubensfrage streiten? So ist das halt. Du hast lustige Messungen mit Ergebnissen durchgeführt, die zu wahnsinnigen Geschwindigkeitsgewinnen führen. Ich habe Messungen mit diversen Defragmentierungs-Tools durchgeführt und keine signifikanten Verbesserungen messen können. Wer misst, misst Mist. ;)

Ich kann Dir nur zustimmen, dass dieses Missverständnis der EDV-Technik zum Glück in ein paar Jahren mit der weiteren Verbreitung der SSD-Technik verschwunden sein wird. Dann wird man sich mit einem Lächeln auf den Lippen an Diskussionen wie diese zurück erinnern. Oder wahrscheinlicher nicht einmal mehr wissen, dass es solche unsinnigen Diskussionen jemals gab.
 
Lost_Byte schrieb:
Partitionieren bringt meistens nur in der Idealisierung etwas an Geschwindigkeit. Sofern man die HDD so partitioniert, dass das Betriebssystem und die Daten auf verschiedenen Plattern (Scheiben in der Festplatte) liegen
Festplatten arbeiten zylinderweise. Eine gezielte Nutzung der Platter für verschiedene Daten ist demnach nicht möglich. Man kann Partitionen nicht so anlegen, dass sie jeweils verschieden Scheiben nutzen. Alle Partitionen erstrecken sich immer über alle verbauten Magnetscheiben.

Lost_Byte schrieb:
Allerdings müssten sich dann die Leseköpfe unabhängig voneinander bewegen können. Das trifft nicht immer zu.
Das traf noch nie zu. Die S-/L-Köpfe konnten noch nie unabhängig voneinander bewegt werden.

Was die Diskussion über den Vorteil einer extra Systempartition betrifft, kann ich Dese im Großen und Ganzen nur Recht geben. Eine kleine Partition am Anfang der Platte für das Betriebssystem bewirkt innerhalb dieses "Kapazitätsfensters" sowohl eine höhere durchschnittliche sequenzielle Transferrate als auch eine um einiges niedrigere mittlere Zugriffszeit. Das kann man mit HD-Tune Pro sehr schön simulieren in dem man per short stroke den zum Benchen verwendeten Bereich entsprechend eingrenzt.

Schaut auch mal hier: klick!

/Edit
Eine Defragmentierung mit Drittherstellerprogrammen kann übrigens auch kontraproduktiv sein. Aktuelle Windows Versionen analysieren das Ladeverhalten von Programmen und ordnen die Dateien optimal an um sie in einem Rutsch lesen zu können. Das bringt weit mehr als das stumpfe Neuordnen der Daten nach Ordner, letztem Zugriff oder sonstigen Anordnungsmethoden. Andere Defragmentierungsprogramme können diese Optimierung wieder zunichte machen.

Die c't hatte über dieses Thema vor einige Zeit einen interessante Artikel geschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dese schrieb:
...und meiner erfahrung nach defragmenteiren die meisten selten bis gar nicht.
...
ich defragmenteire praktisch nicht mehr, weil das so wie ich partitioniert habe in meinem fall eben nichts bringt, oder zu wenig im verlgeich zum aufwand.

Mit der Einführung von Windows Vista und jetzt schon so hohen Verbreitung von Windows 7 braucht man das auch nicht mehr machen. Das System macht es nämlich von ganz allein. Und man muss es noch nicht einmal einschalten.

Dese schrieb:
da sieht man doch schön wie die transferrate sinkt und die zugriffszeiten steigen ;)
und vorallem letzteres macht einiges aus.

Komischer Weise hast du die Zugriffszeiten erst zu deinen Argumenten hinzugezogen, als ich sie erwähnt hatte. Vorher hatte ich nur etwas von Datentransferraten gelesen.

Dese schrieb:
ist ist echt ne qual, das immer wieder zu erklären und kaum einer will es einsehen.

Über den Fakt an sich brauchen wir uns auch gar nicht zu unterhalten. Ich bezweifle einfach nach wie vor, dass es sich im täglichen Betrieb bemerkbar macht. Und dazu hast du einfach keine Belege. Weder in deinen beschriebenen Tests (die ich für wenigstens zweifelhaft halte) noch in unabhängigeren Tests unter "Laborbedingungen".

Dese schrieb:
interessant wie ruihg es plötzlich geworden ist.

Jop, weil ich Abends selten noch mal zu CB reinschaue. Außerdem ist es müßig mit Leuten zu diskutieren, die Ihre Meinung als Fakt verkaufen und diese nicht so recht belegen können/wollen.

Erinnert mich mittlerweile an die undankbaren Esoterik-Diskussionen über Astrologie, Homöopathie und den ganzen anderen Quatsch.

Madnex schrieb:
Was die Diskussion über den Vorteil einer extra Systempartition betrifft, kann ich Dese im Großen und Ganzen nur Recht geben..

Das bestreitet auch hier keiner. Die Performance-Kurve einer Festplatte ist uns allen bekannt. Es geht nur um den Fakt, dass es daramatische Auswirkungen (bis zu 20% wurden genannt) auf die Performance (eigentlich wurde nur über die Bootzeit gesprochen) haben soll.

Madnex schrieb:
Aktuelle Windows Versionen analysieren das Ladeverhalten von Programmen und ordnen die Dateien optimal an um sie in einem Rutsch lesen zu können.

Wohl wahr. Hatte ich ja auch schon erwähnt. Und das hat imho eine wesentlich größere Auswirkung als die Position der Daten. Dazu braucht man nur mal sequentielle und zufällige Lesezugriffe der Platten betrachten. Hier können wir uns vielleicht noch mal über die 20% unterhalten.

Allerdings geht es auch hier wieder nur um die Bootzeit. Und was ich von dem Hokuspokus halte, hatte ich hier schon mal geschrieben. Es ist schlichtweg nicht praxisorientiert.
 
Zuletzt bearbeitet: (Letzten Post übersehen. :-))
Neue Technik birgt immer auch neue Probleme.

Die erste Generation ohne TRIM haben wir doch schon überstanden... :-)
 
Deliberation schrieb:
Warum sollte man auch zum 1000. Mal über diese offensichtliche Glaubensfrage streiten? So ist das halt. Du hast lustige Messungen mit Ergebnissen durchgeführt, die zu wahnsinnigen Geschwindigkeitsgewinnen führen.
5-20% sind wahnsinnige gewinne (wobei 20% ne art best case war und nicht der durchschnitt)?
Ich habe Messungen mit diversen Defragmentierungs-Tools durchgeführt und keine signifikanten Verbesserungen messen können. Wer misst, misst Mist. ;)
was haben deine messungen bzgl. defrag mit meinen messungen bzgl. partitionierung und nicht partitionierung (ohne defrag) zutun?

und da oben wurden bilder von messungen anderer bzgl seek times und transfer-times von platten gepostet die deutlich demonstrieren, dass beides sich deutlich verschlechtert sobald man vom rand der platten weg kommt. mir währe neu, dass schnellere seek-times keinen einfluss auf z.b. die bootgeschwindigkeit haben.

und wie dein vorredner schon sagte (trotz seines widersprüchlichen fazits), windows schiebt gerne daten quer über die ganze platte, was die leseköpfe damit zwingt hin und her zu sausen. und da soll ne begrenzung inchts bringen?

p.s. nur für denn fall, dass ein schlauermaier damit anfängt: wenn man mit guten defraggern defragmenteirt (die auch die daten möglichst an den anfang der platte schieben), dann tut es das auch. wenn das nichts hilft, dann war bzgl. der relevanten daten nichts mehr zu verbessern, da sie schon "gut" auf der platte lagen.
Ergänzung ()

Groove-T schrieb:
Allein diese Aussage sagt schon viel darüber, wie Recht Du doch hast in Deiner Welt
ach groove-t, erst leute auslachen und dann kommen die bilder von werten die dein lachen ersticken. und dann nicht einmal das rückrat haben den fehler zuzugeben. stattdessen gleich weiter mit polemik drauf.

was denn nun, halten die platten ihre performance von aussen bis ende oder hast du aufgehört zu alchen, weil sie von aussen bis mitte um 10%+ fällt? du hattest diesbezüglich doch so ne große klappe vorhin. so groß, dass du mich lächerlich machen woltlest.

du hättest es auch sachlciher bringen können.

ja, ich hab die "stille" genossen. ich mein, du ahst meine aussage diesbezüglich ohne sachlcihen kommentar lächerlich verscuht zu machen. ok. du warst vieleciht dann nicht online oder keine zeit gehabt zu posten. fakt ist, du widersprichst dem jetzt auch nciht, wie auch mit den obig geposteten beweisen.

ich bitte dich hiermit nett, leute nicht gleich "auszulachen". fehler passieren. aber du könntest ihn wenigstens eingestehen statt jetzt noch polemisch zu werden.
 
was denn nun, halten die platten ihre performance von aussen bis ende oder hast du aufgehört zu alchen, weil sie von aussen bis mitte um 10%+ fällt? du hattest diesbezüglich doch so ne große klappe vorhin. so groß, dass du mich lächerlich machen woltlest.

And again... das hat zu keinem Zeitpunkt jemand bezweifelt.

Edit:
Groove-T schrieb:
Es gibt heutzutage bei der Präzision der Leseköpfe praktisch keinen Unterschied in Geschwindigkeit zwischen den äußeren und inneren Bereichen der Festplatte.

Oje, ich muss mich leider selbst korrigieren. Ich habe das zu keine Zeitpunkt angezweifelt!
 
Zuletzt bearbeitet:
@the_1st_knight: ich wollts grad sagen.
ich bezog mich auch nie auf dich.
 
Alternate 1
Zurück
Oben