@Head82
Du sprichst mir aus der Seele...

Ich will hier um Gottes Willen keinem Anime-Fan auf den Schlips treten oder beleidigen, ich akzeptiere diese Art der Freizeitgestaltung, jeder hat da seins.
Nur so als Anekdote:
Viele halten mich schon für mein Hobby Auto und Motorsport für objektophil, weil ich manchmal nicht der hübschen Frau im knappen Kleid hinterhersehe sondern dem blubbernden AMG der grad vorüberfährt. Aber wie gesagt, jeder hat so seins

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Sorry, aber mir geht das auch auf den Keks. Ich habe einige Freunde, die finden den ganzen Anime Kult genial und sehen sich sogar ur-japanische Filme mit deutschen Untertiteln an.
Mir geht diese quietsch-bunte Welt ziemlich auf den Nerv. Sie versuchen mich immer zu überzeugen, dass viele Filme eine Intention verfolgen und besser als manch ein Anti-Kriegsfilm sind, doch spätestens dann verlasse ich den Raum, mit einem Format wie Apocalypse Now Redux können die einfach nicht mithalten.
Beim besten Willen, aber auf solch eine Abendunterhaltung kann ich verzichten, da ist ja der Musikantenstadel bekömmlicher.
Ich teile auch das Vorurteil, dass diese Sparte mehr in die Kinderunterhaltung trifft als einen Erwachsenen mit wirklich ernsthaften Problemstellungen zu konfrontieren, dazu ist die Gestaltung einfach viel zu unseriös, zumal sich im Anime Genre knallharte Inhalte (was wollten sie mir letztens vorschlagen, genau: Neon Genesis Evangelion hieß das glaube ich) und Kinderkrams (naja, die bekannten Verdächtigen: Dragonball, Pokemon etc.) irgendwie für Außenstehende schwer differenzieren lassen.
Ich kann diese Filme einfach aufgrund ihrer Gestaltung nicht ernst nehmen, wahrscheinlich bin ich zu pragmatisch und konservativ geprägt um einen tieferen Sinn und/oder eine Intention zu sehen.
Ich entschuldige mich noch mal für meinen Zynismus, ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, es ist keine Kritik an eurer Person, sondern mein Standpunkt zum Thema Anime.
Wie gesagt, ich habe Freunde die des Klasse finden, ich kann das aber nicht teilen.