Was ist eure Meinung: Ist die Pandemie endlich vorbei? Wie geht es jetzt weiter, alles wieder back to normal oder doch eher noch vorsichtig bleiben?

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DerOlf schrieb:
Du zeigst mir jetzt erstmal die Stelle, an der ich die Existenz von Impfschäden bezweifelt habe.
Nicht die Existenz grundsätzlich, aber enorm heruntergespielt, als mehr oder weniger Lapalie oder Nichtigkeit.

DerOlf schrieb:
Dann bitte die Stelle, an der ich Impfschäden für Hirngespinste erklärt habe.

Also das hier geht schon sehr in die Richtung:

"An dieser fachlichen Einschätzung wird sich auch nichts ändern, wenn man sich auf dem Boden herumwälzt und herzerweichend plärrt. Die Tatsache, dass es andere Meinungen gibt, zeigt auch nicht, dass sich die Mehrheit irrt ... es gibt nur einfach einen dankbaren Markt für "alternative Wahrheit" (um es mal vorsichtig zu umschreiben) und es gibt eben die Klientel, die solange den Arzt wechselt, bis einer mal die gewünschte Diagnose stellt."

Das geht in die Richtung von: Betroffene wollen nicht akzeptieren, dass sie NICHT an Nebenwirkungen der Impfung leiden und rennen dann solange von Arzt zu Arzt, bis es ihnen attestiert wird, um dann hinterher sagen zu können: "Seht ihr's, ich hab's doch gewusst".

Dass Betroffene aber aus ganz anderen Gründen von Arzt zu Arzt rennen, nämlich weil bislang kaum ein Arzt jemals von Post-Vac gehört hat, geschweige denn die Symptome zuordnen kann, wird hier nicht wahrgenommen.

Und WENN es wenige Ärzte gibt, die das können, dann trauen die sich nicht, die Impfung als "Schuldigen" auszumachen aus Angst vor Stigmatisierung und Brandmarkung. Schuld daran ist einzig und alleine der total aus dem Ruder gelaufene Diskurs der letzten 3 Jahre, wo jegliche Kritik, egal wie berechtigt sie auch sein mochte, sofort zum Schweigen gebracht wurde und als Schwurbel diskreditiert wurde. Da fragt man sich als Arzt 3x, ob man dann nicht lieber einfach eine Depression diagnostiziert und man hat Friede und Ruhe und eine nicht gefährdete Karriere.

Darüber hinaus kann es gar nicht anders sein, als dass hier eine hohe Dunkelziffer bei den Zahlen vorliegt, denn (ebenfalls in der ZDF-Reportage genannt) haben niedergelassene Hausärzte gar nicht die Kapazitäten, um solche umfänglichen Meldungen ans PEI oder sonstwohin neben ihrem regulären Praxisjob zu übermitteln.

Die vermeintlich offiziellen Zahlen, an die du dich so klammerst, dürften deshalb wenig bis gar nicht aussagekräftig sein. Und das sage ich nicht, weil ich selbst von der Impfung nicht überzeugt wäre oder ein Schwurbler wäre... Aber es bringt auch nichts, die Augen zu verschließen, nur aus Angst, man könnte jetzt gewissen Gruppen in die Karten spielen, oder deren Argumentationen nutzen. Das ist doch Unsinn!

Man muss hier ganz neutral und unparteiisch mit höchstem wissenschaftlichen Blick und Standard diese Gegebenheiten nun untersuchen und ihnen nachgehen...
 
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BeBur schrieb:
Bei den Impfungen hingegen wird nun genau das Gegenteil behauptet.
Dass nach eben genau diese Zählung aller Toten mit Corona diese Reaktion hervorgerufen hat, überrascht mich persönlich dabei keineswegs.

Leider ist es immer schwierig zu beurteilen, ob die Leute, die bei dem ersten Sachverhalten A sagen, und die Leute, die beim zweiten Sachverhalt stattdessen B sagen, tatsächlich die gleichen sind.
Ergänzung ()

Marvolo schrieb:
Das geht in die Richtung von: Betroffene wollen nicht akzeptieren, dass sie NICHT an Nebenwirkungen der Impfung leiden und rennen dann solange von Arzt zu Arzt, bis es ihnen attestiert wird, um dann hinterher sagen zu können: "Seht ihr's, ich hab's doch gewusst".
Ja, kann man so interpretieren.

Kann man aber auch so interpretieren, dass es einfach Tatsache ist, dass manche Leute wirklich eine bestimmte Diagnose bestätigt haben wollen.
So gab es ja bspw auch Leute, die sich gezielt Ärzte gesucht haben, um eine Maskenbefreiung zu erhalten.

Und ich glaube Olf wollte da eher auf diesen Fall hinaus: Manche Personen gehen einfach zu Ärzten mit einem konkreten Ziel. Und auch wenn ich glaube, dass der Anteil an Personen, die einfach nur ihre eigene Überzeugung - impfnebenwirkungen zu haben - bestätigt haben wollen, ist genau dieser Anteil natürlich gerade zu Beginn der Impfung medial sehr hochgekocht.
 
Marvolo schrieb:
Nicht die Existenz grundsätzlich, aber enorm heruntergespielt, als mehr oder weniger Lapalie oder Nichtigkeit.
Wo?
Ich heiße zwar Olaf, aber nicht Scholz und ich kann mich trotzdem nicht dran erinnern, sowas geschrieben zu haben.

Den zweiten Absatz hast du einfach in den falschen Hals bekommen (wie so vieles - ganz offensichtlich).
Ich kenne Leute, die sich ganz genau so verhalten, wie ich das dort beschrieben habe.
Und ja, diese Leute sind dankbar für jede Meldung, die von den "Mainstreammedien" abweicht ... und genau das meinte ich mit "dankbarer Markt für alternative Wahrheit". Donald Trump hat dieser Markt sogar zum Präsidenten der USA gemacht.

Das mit dem "herzerweichend plärren" war tatsächlich unnötig ... ich finde es nur einfach ziemlich kindisch, eine Diagnose auch beim dritten Arzt nicht zu akzeptieren, sondern diesen Ärzten dann einfach die fachliche Kompetenz abzusprechen.
Wer Post-, Long-Covid oder ein Post-Vac-Syndrom nicht diagnostizieren kann, der hat an einen Facharzt zu verweisen, der das kann ... und ja, wer das nicht tut, der ist ein schlechter Arzt.
Gleiches gilt übrigends für Ärzte die noch nie von Post-Vac gehört haben ... das geht seit Jahren durch alle Medien (mögliche Impfnebenwirkungen wurden bereits diskutiert, als die Impfung noch nichtmal zugelassen war) und da muss man schon als träumende Monade leben, um das 2 Jahre lang nicht mitzukriegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
Wer Post-, Long-Covid oder ein Post-Vac-Syndrom nicht diagnostizieren kann, der hat an einen Facharzt zu verweisen, der das kann ... und ja, wer das nicht tut, der ist ein schlechter Arzt.

Es gibt Fachärzte für Long- und Post-Covid bzw. für das Post-Vac-Syndrom? Mein Kenntnisstand war der, dass bis auf die Uni Marburg (und die leider auch nur als Ausschlussdiagnose) bisher niemand überhaupt sagen kann, was die Diagnosekriterien dafür sind, eben weil es leider noch keinen Biomarker gibt.

Der obige Artikel zur epigenetischen Veränderung an der DNA könnte ein vielversprechender künftiger Biomarker sein.
Ergänzung ()

DerOlf schrieb:
Gleiches gilt übrigends für Ärzte die noch nie von Post-Vac gehört haben ...

Davon gehört zu haben, befähigt dich als Arzt leider nicht, es auch zweifelsfrei diagnostizieren zu können. Wie gesagt, es fehlen medizinisch-wissenschaftliche Grundlagen. Es gibt noch nicht mal Biomarker.
 
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SW987 schrieb:
Jetzt bist Du endlich richtig abgebogen!

Du kennzeichnest Deine Aussagen als persönliche Meinung, was in innerhalb einer FDGO immer zu respektieren ist (außer die Aussagen verstoßen gegen irgendwelche Gesetze).

Du musst die Ansicht der Verfassungsrichter und der Mehrheit nicht respektieren, nur akzeptieren, denn auch das gehört im Geben und Nehmen innerhalb einer FDGO dazu.

Ich hoffe wir kommen nie zum Status "Verteidigungsfall", denn dann würdest Du sehen, was richtige(!) Einschränkungen sind. Vor allem, wenn Du im wehrfähigen Alter bist...

https://www.gesetze-im-internet.de/wehrpflg/__51.html
Zunächst einmal bin ich ja sowieso untauglich. Die könnten zwar sicher eine neue Musterung anordnen, aber dann gehe ich halt stiften (wäre ich Ukrainer, wäre ich übrigens nötigenfalls halt durch den Wald gestapft um rauszukommen, denn auch wenn ich klar pro-Ukraine bin, finde ich es absolut inakzeptabel, dass Selenskij DDR-mäßig seine eigenen Männer nicht mehr rauslassen will).

Übrigens hatte ich bereits während der Lockdowns überlegt, auszuwandern (nach Schweden), weil ich wirklich nicht dauerhaft in einem Infektionsschutzmaßnahmen-Land leben will.

Schweden hat, nur als kleine Info, in der "Endabrechnung" minimal mehr "an oder mit" Corona verstorbene als D pro Einwohner, sprich, die Maßnahmen in D waren quasi vollständig unnötig.
 
j-d-s schrieb:
Schweden hat, nur als kleine Info, in der "Endabrechnung" minimal mehr "an oder mit" Corona verstorbene als D pro Einwohner
Schweden ist ja auch genauso groß und bevölkerungsreich wie Deutschland :rolleyes: Wurde übrigens schon zigmal durchgekaut, warum man Schweden nicht mit Schland vergleichen kann, aber das wollt ihr Schwurbler ja nicht hören
j-d-s schrieb:
weil ich wirklich nicht dauerhaft in einem Infektionsschutzmaßnahmen-Land leben will.
es hält dich keiner auf :-)


j-d-s schrieb:
die Maßnahmen in D waren quasi vollständig unnötig.
dein ganzer Kommentar ist unnötig
 
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j-d-s schrieb:
Übrigens hatte ich bereits während der Lockdowns überlegt, auszuwandern (nach Schweden), weil ich wirklich nicht dauerhaft in einem Infektionsschutzmaßnahmen-Land leben will.
Und jetzt wird gerade wie erwartet und angekündigt alles zurückgefahren und die ganzen Dystopien Szenarien sind wenig überraschent alle nicht eingetroffen. Was war doch los damals, als der Staat das Infektionsschutzgesetz damals aktualisierte, da wurde der Weltuntergang prophezeit. Deutschland die Diktatur wurde bis zuletzt noch ausgerufen, weil man die bösen Masken tragen musste in einigen Kontexten. Jetzt kommt hoffentlich bei einigen 'das erwachen' aus den Katastrophen-Denkschleifen.
Nur schade, dass viele jetzt schon nahtlos thematisch in den Ukrainekonflikt gewandert sind bzw. hinpropagiert worden sind. Du kannst dich ja sogar hier kaum davon abhalten, darüber zu sprechen. Was interessiert, was vor 1 Jahr zu Corona gesagt und prophezeit wurde oder gar vor 2 oder 3 Jahren.
 
j-d-s schrieb:
Zunächst einmal bin ich ja sowieso untauglich. Die könnten zwar sicher eine neue Musterung anordnen, aber dann gehe ich halt stiften[...]
Kann es sein, dass Du generell gegen irgendwelche Vorgaben bist, die nicht nach Deinem Gusto sind?

Das macht eine sachliche Diskussion zu Einzelthemen natürlich nicht einfacher.

Eventuell kannst Du mal erklären, wie sich ein Land verteidigen soll, wenn alle seine Bürger im Ernstfall "stiften gehen".
j-d-s schrieb:
[...]Schweden hat, nur als kleine Info, in der "Endabrechnung" minimal mehr "an oder mit" Corona verstorbene als D pro Einwohner, sprich, die Maßnahmen in D waren quasi vollständig unnötig.
Und wieder die Kennzeichnung "persönliche Meinung" vergessen.

Was ist eigentlich Deine Absicht bei der Teilnahme an diesem thread? Suchst Du Verbündete gegen unser Gemein- und Staatswesen?
 
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j-d-s schrieb:
Schweden hat, nur als kleine Info, in der "Endabrechnung" minimal mehr "an oder mit" Corona verstorbene als D pro Einwohner
Ist das bezüglich der Bevölkerungsdichte bereinigt? Wie war es in den Ballungsgebieten in Schweden, z.B. Stockholm vs. Deutschland? Ich hoffe schwer, das hast du von Anfang an berücksichtigt, weil die unterschiedliche Bevölkerungsdichte ist ein absolut offensichtlicher Unterschied.
 
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wolve666 schrieb:
Schweden ist ja auch genauso groß und bevölkerungsreich wie Deutschland
Ehm, deswegen werden Infektionszahlen pro 100.000 Einwohner angegeben?


wolve666 schrieb:
Wurde übrigens schon zigmal durchgekaut, warum man Schweden nicht mit Schland vergleichen kann, aber das wollt ihr Schwurbler ja nicht hören
War es das Argument des ländlichen Schwedens, obwohl der Urbanisierungsgrad von Schweden sogar höher ist als der von DE?
Oder weswegen können Schweden und DE nicht verglichen werden?
 
SW987 schrieb:
In Schweden war die relative Todesrate höher als hierzulande.
Schweden hat 2.7m bestätigte Coronafälle und 24,000 coronatote zum 01.03.. Das ganze bei ca. 10.4m Einwohnern.
DE hat 38.25m bestätigte Coronafälle und 169,000 Coronatote. Das ganze bei ca. 83.2m Einwohnern.

Schweden hat also 0.23% Todesfälle auf die Gesamtbevölkerung, 0.89% Todesfälle auf die Coronafälle und 26% Coronafälle auf die Gesamtbevölkerung.
Bei DE sind das 0.20%, 0.52%, und 46%.

Damit liegt Schweden verglichen mit DE:
13.6% höher bei den Todesfällen auf die Gesamtbevölkerung
101% höher bei den Todesfällen auf die Coronafälle
43.5% niedriger bei den Coronafällen auf die Gesamtbevölkerung.

Also ja, Schweden ist bei den Todesfällen höher. Aber sind die getroffenen Maßnahmen in DE für eine Senkung der Todesfälle oder für eine Senkung der Coronafällen gedacht gewesen?
 
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Aus den Fallzahlen folgen halt die Todesfälle. Man kann ja nur an Corona sterben, wenn man sich vorher infiziert hat. Also sind die Maßnahmen m. E. sowohl in Hinblick auf die Senkung der Fallzahlen als auch der Todesfälle gedacht gewesen. Was denn sonst?

Die Diskussion geht für mich in die Richtung, als wenn nach Saisonende der Tabellenfünfzehnte gegenüber dem Tabellendritten sagt "Wir haben aber schöner gespielt". Pustekuchen, der Dritte spielt in der Championsleague.
 
SW987 schrieb:
sowohl in Hinblick auf die Senkung der Fallzahlen als auch der Todesfälle gedacht gewesen. Was denn sonst?
SW987 schrieb:
In Schweden war die relative Todesrate höher als hierzulande.
Dir ist schon klar, dass wir in diesem konkreten Fall jetzt das Problem einer höheren Todesfallzahl aber geringeren Fallzhl haben?
Also war Schwedens vorgehen jetzt sinnvoller oder nicht?
Falls es dir nicht aufgefallen sein sollte: Mit deiner Aussage
SW987 schrieb:
Aus den Fallzahlen folgen halt die Todesfälle. Man kann ja nur an Corona sterben, wenn man sich vorher infiziert hat.
wurden damit die Maßnahmen primär zur Minimierung der Fallzahlen eingeführt. Die Verringerung der Todesfälle ist dann ein wünschenswerter, aber sekundärer Effekt.
Damit würde Schweden besser liegen.


SW987 schrieb:
Pustekuchen, der Dritte spielt in der Championsleague.
Und nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
Fußball hat nunmal ein eindeutiges (willkürliches) Verfahren um einen Sieg zu bestimmen. Sowohl was das einzelne Spiel angeht als auch die Tabellenplatzierung.

Corona hat das nicht. Du kannst auf die Fallzahlen oder auf die Todesfälle gucken. Was ist jetzt wichtiger? Was ist aussagekräftiger für die Wirksamkeit von Maßnahmen?
 
Bonanca schrieb:
Dir ist schon klar, dass wir in diesem konkreten Fall jetzt das Problem einer höheren Todesfallzahl aber geringeren Fallzhl haben?[...]
Eventuell hast Du ein Problem damit, ich nicht.
Bonanca schrieb:
Also war Schwedens vorgehen jetzt sinnvoller oder nicht?[..]
Die Todesrate war höher. Was Sinnvolles soll sich daraus ableiten?
Bonanca schrieb:
Falls es dir nicht aufgefallen sein sollte: Mit deiner Aussage

wurden damit die Maßnahmen primär zur Minimierung der Fallzahlen eingeführt. Die Verringerung der Todesfälle ist dann ein wünschenswerter, aber sekundärer Effekt.[...]
Ein Arzt verschreibt blutdrucksenkende Mittel, weil er damit gezielt die negativen Folgen des zu hohen Blutdrucks bekämpfen will und nicht um sich an den dann niedrigeren Werten zu erfreuen.
Es ging um zwei Aspekte die aus den hohen Fallzahlen folgen, die Überlastung des Gesundheitssystems und die Menschen die an Corona sterben.
Bonanca schrieb:
Damit würde Schweden besser liegen.[...]
In Schweden sind realtiv mehr Menschen "besser" gestorben?


Bonanca schrieb:
Und nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
Fußball hat nunmal ein eindeutiges (willkürliches) Verfahren um einen Sieg zu bestimmen. Sowohl was das einzelne Spiel angeht als auch die Tabellenplatzierung.

Corona hat das nicht. Du kannst auf die Fallzahlen oder auf die Todesfälle gucken. Was ist jetzt wichtiger? Was ist aussagekräftiger für die Wirksamkeit von Maßnahmen?
Die Maßnahmen zielen auf beides ab, weshalb versuchst Du das zwanghaft auseinander zu halten?

Höhere Fallzahlen > Risiko der Überlastung des Gesundheitssystems

Höhere Fallzahlen > Mehr Tote

Der Zusammenhang gilt auch für Schweden...

1678522082477.png

1678522115175.png

Selbst nach den gesunkenen Todesraten wegen der Impfung, bleibt der Zusammenhang:

Mehr Infektionen > Mehr Tote bestehen

Wie willst Du das trennen?
 
warum wird hier schon wieder pber etwas diskutiert, was faktisch so nie war?Schweden hat sich keineswegs durchweg anders verhalten in der pandemie als Deutschland. Die massnahmen waren nur zu beginn anders. Schweden ist von diesem anfänglichen kurs durchaus abgerückt. Das sieht man auch in den obigen charts. Natürlich vermischt mit anderen Faktoren wie dann der steigenden impfquote etc.
 
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Bonanca schrieb:
Damit liegt Schweden verglichen mit DE:
13.6% höher bei den Todesfällen auf die Gesamtbevölkerung
101% höher bei den Todesfällen auf die Coronafälle
43.5% niedriger bei den Coronafällen auf die Gesamtbevölkerung.

Also ja, Schweden ist bei den Todesfällen höher. Aber sind die getroffenen Maßnahmen in DE für eine Senkung der Todesfälle oder für eine Senkung der Coronafällen gedacht gewesen?
Kausale Zusammenhänge zuverlässig zu ermitteln ist oftmals sehr schwierig. Bezüglich der Coronafälle denkt man sofort an das Problem, wie die ermittelt worden sind. Das wurde in jedem Land anders gehandhabt und auch die Timings waren unterschiedlich. Ich zum Beispiel hatte definitiv Corona, aber ich werde nie in den offiziellen Coronastatistiken auftauchen, weil ich keinen PCR Test gemacht habe der das offiziell bestätigt. Die Handhabe schwankt stark von Land zu Land und von Monat zu Monat.
Todeszahlen zu Corona haben ein ähnliches Problem, aber man muss in jedem Fall genau hinschauen, wie die Zahlen ermittelt worden sind. Unproblematisch diesbezüglich ist die Übersterblichkeit, die Anzahl der Toten wird routinemäßig dokumentiert und die Unterscheidung ob jemand tot oder lebendig ist ist auch trivial, von daher ist diese Angabe sehr zuverlässig. Die Wiederum ist aber natürlich auch nur ein Teil des Gesamtbildes.
 
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Und was soll dieser akribische Unterscheidungsmist jetzt bezwecken oder beweisen? Das die Schwurbler doch "Recht" haben, das die Maßnahmen unnütz waren und alle ihrer Freiheit beraubt wurden?

Die getroffenen Pandemie Maßnahmen waren fast alle richtig, man ist damals ganz normal nach Richtlinien vorgegangen. Isolation von betroffenen, Kontakteinschränkungen, gesichtsmaske. Um eine Überlastung vom Gesundheitswesen zu verhindern. (Habt ihr noch die Bilder aus Italien im Kopf, wo Lkw die Leichen abtransportiert hatten?).

Es gab natürlich auch nicht so tolle Regelungen, zb Die Ausgangssperren damals waren eher unnötig in meinen Augen bzw haben nix bewirkt. Die unnötig komplizierte Kontaktbeschränkung zw Familienmitglieder und Kindern ..völliger nonsense, hat sich eh keine Sau dran gehalten.

Aber: wir hatten eine Ausnahmesituation, und es wurde jeder Strohhalm ergriffen.

Wären einige Menschen vernünftiger und nicht so "Ich bezogen egoistisch" gewesen und jeder hätte sich an einfachste Maßnahmen gehalten, hätten wir die Pandemie schneller und weniger verlustreich überstanden. Aber dagegen sein und anderen Dummschwätzern von Twitter, Facebook oder WhatsApp nachzueifern ohne sein Hirn einzuschalten, ist nicht "In"
 
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wolve666 schrieb:
Und was soll dieser akribische Unterscheidungsmist jetzt bezwecken oder beweisen? Das die Schwurbler doch "Recht" haben, das die Maßnahmen unnütz waren und alle ihrer Freiheit beraubt wurden?
Es gibt auch eine Diskussion jenseits von "wir gegen die anderen". Es ist einfach wichtig zu verstehen, dass es sehr viele Fallstricke gibt wenn man Daten interpretiert.

wolve666 schrieb:
Die getroffenen Pandemie Maßnahmen waren fast alle richtig
Das ist letztendlich eine Glaubensfrage, die sich nicht rein durch Fakten ableiten lässt, davon abgesehen Teile ich diese Meinung. Die Maßnahmen waren eben politisch, nicht wissenschaftlich, und anders geht es auch nicht, denn die Wissenschaft kann entsprechende Daten entweder nicht rechtzeitig oder prinzipiell gar nicht liefern und zum Teil ist das auch eine qualitative Abwägungsfrage, die sich wissenschaftlich gar nicht bearbeiten lässt. Trotzdem ist natürlich wichtig, dass Maßnahmen wissenschaftlich fundiert sind und das war bei uns ja auch so.

Die professionelle Auswertung der Pandemie, auch der Maßnahmen, läuft natürlich schon, aber das wird ggf. noch Jahre dauern, bis sich da ein klares Bild abzeichnet, falls überhaupt.

wolve666 schrieb:
Es gab natürlich auch nicht so tolle Regelungen, zb Die Ausgangssperren damals waren eher unnötig in meinen Augen bzw haben nix bewirkt. Die unnötig komplizierte Kontaktbeschränkung zw Familienmitglieder und Kindern ..völliger nonsense, hat sich eh keine Sau dran gehalten.
Das sehe ich tatsächlich anders und in meinem Umfeld wurden die Kontaktbeschränkungen definitiv sehr berücksichtigt. Auch wenn sich nicht immer alle daran gehalten halten war das durchaus ein einflussreicher Entscheidungsfaktor. Deutschland ist sehr groß, da muss man aufpassen, das man vom eigenen Umfeld nicht zu stark auf die ganze Gesellschaft schließt.
 
BeBur schrieb:
Das ist letztendlich eine Glaubensfrage, die sich nicht rein durch Fakten ableiten lässt,
naja, ich bin da nicht ganz deiner Meinung ;) Es gibt Pandemiepläne/Katastrophenpläne, die umgesetzt wurden. Das schiere Ausmaß der Pandemie und die Schnelligkeit mit der sich der Virus verbreitete und Menschen sich ansteckten, hat viele Entscheidungsträger aber auch einfach überfordert. Die konnten teils nur abwägen zwischen "Richtig und weniger Richtig".
Sicherlich waren einige Maßnahmen auch politischer Natur (einige Politiker wollten sich profilieren, hust Söder hust und teils inkonsequent, das bestreite ich überhaupt nicht. Z.b. hätte man die Verbreitung etwas eindämmen können, wenn an Flughäfen viel strengere Kontrollen und Maßnahmen erfolgt wären. Wie es die asiatischen Länder z,.b. gemacht hatten, mit Fieberkontrolle, test, Quarantäne (wobei es relativ gute Tests anfangs ja garnicht gab)

Und gottseidank war ja eine Mehrheit der Bevölkerung durchaus vernünftig.

BeBur schrieb:
Das sehe ich tatsächlich anders und in meinem Umfeld wurden die Kontaktbeschränkungen definitiv sehr berücksichtigt
Bei uns in Ludwigshafen haben sich auch ein Großteil daran gehalten, aber hab im Nachtdienst genug Helden draußen gesehen, die das nicht interessiert hat. Anfangs ja, da fuhr die Polizei/Ordnungsamt noch Streife.

von den späteren Demos dann ganz zu schweigen, aber das ist dann ein anderes Thema
 
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