Was ist eure Meinung: Ist die Pandemie endlich vorbei? Wie geht es jetzt weiter, alles wieder back to normal oder doch eher noch vorsichtig bleiben?

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SW987 schrieb:
Den Grafiken ist zu entnehmen, dass in Schweden zu Beginn deutlich mehr Menschen gestorben sind als hierzulande oder z. B. auch in den anderen skandinavischen Ländern.
Den Grafiken ist auch zu entnehmen, dass DE zwischendurch eine deutlich höhere Letalitätsrate hat und Schweden diesbezüglich sehr stabil geblieben ist.

SW987 schrieb:
Was hat Schweden besser gemacht, wenn am Ende im Verhältnis mehr Menschen tot sind als anderswo?
Würde ich das wissen, würde ich nicht selbst Fragen in diesem Thread stellen. Du ignorierst halt (mal wieder, scheint System zu haben) einfach alles bisher geschriebene und stellst daher einfach die falschen Fragen:
Bonanca schrieb:
Wie kommt es also, dass Schweden deutlich besser gestartet hat bezogen auf die Letalitätsrate, dann aber so stark abgefallen?
Bzw ist Schweden überhaupt abgefallen (Letalitätsrate über den gesamten Zeitverlauf: 0.89%), oder hat Deutschland einfach massiv nachgezogen (Letalitätsrate über den gesamten Zeitverlauf: 0.52%)?


SW987 schrieb:
Deshalb nochmal die Frage an Dich
Was hat DE schlechter gemacht, dass wir zwischendurch auf eine Gesamtletalität von über 2% waren, wo SWE schon bei unter 1% war?
 
Bonanca schrieb:
Den Grafiken ist auch zu entnehmen, dass DE zwischendurch eine deutlich höhere Letalitätsrate hat und Schweden diesbezüglich sehr stabil geblieben ist.[...]
Stimmt, das gilt auch gegenüber Dänemark, Finland und Norwegen...
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Aber das nutzt halt nichts, wenn man in Summe, und insbesondere zu Beginn, die Nase vorne hatte. Wenn eine Mannschaft 2:4 verliert, ok, dann war sie zweimal besser als der Gegner, und nun? Sieger der Herzen?

Im Vergleich zu den Ländern Dänemark, Deutschland, Finland und Norwegen steht Schweden bzgl. der spezifischen Todesrate am schlechtesten da. Also das Land, dass die Pandemie am lockersten gehandhabt hat, insbesondere zu Beginn (deutlich zu erkennen an den einzelnen Grafiken).
Bonanca schrieb:
[...]Würde ich das wissen, würde ich nicht selbst Fragen in diesem Thread stellen. Du ignorierst halt (mal wieder, scheint System zu haben) einfach alles bisher geschriebene und stellst daher einfach die falschen Fragen:[...]
Klar, wenn man keine Antwort hat dann werden die falschen Fragen gestellt.
Bonanca schrieb:
Was hat DE schlechter gemacht, dass wir zwischendurch auf eine Gesamtletalität von über 2% waren, wo SWE schon bei unter 1% war?
Ich habe im Beitrag vorher mögliche Gründe genannt, weshalb teilweise die Raten höher waren, aber daraus lässt sich nun mal nicht ableiten, dass Schweden besser oder Deutschland schlechter war. Ein Tag Regen macht kein schlechtes Klima.

Schweden ist "Tabellenletzter" und wird es auch bleiben. Du darfst es trotzdem feiern, kein Problem.

Wir können hier locker mit unterschiedlichen Meinungen auseinandergehen, das juckt niemanden, trotz Corona-Diktatur. ;-)
 
SW987 schrieb:
Aber das nutzt halt nichts, wenn man in Summe, und insbesondere zu Beginn, die Nase vorne hatte.
Verstehst du wirklich nicht, dass "Schweden hatte zu Beginn die Nase vorn" kein Argument ist, wenn Deutschland zwischendurch vorne lag und daher nie ein pauschaler "Vorsprung" seitens Schweden existiert hat weil die sich abgewechselt haben - (zeitlich) sowohl lokal als auch global?
Ernstgemeinte Frage: Verstehst du das nicht?
 
Hier noch was zum Thema "Krank durch Corona-Impfung" vom ZDF von heute mit einem Interview Karl Lauterbachs.
Dieser will fortan die Impfhersteller an einer Entschädigung beteiligen:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-hilfe-impfschaeden-long-covid-lauterbach-100.html

Der ZDF-Reporter fragt Lauterbauch unter anderem, warum er in seinem Tweet von 2021 von einer gänzlich "nebenwirkungsfreien" Impfung sprach, wo doch nichts in der Medizin je 100% nebenwirkungsfrei ist (außer Homöopathie) - daraufhin kommt er dann ordentlich ins Straucheln...
 
Erkekjetter schrieb:
Klar. Quarks denkt sich das aus und du weisst es besser weil du „regelmässig“ die seite des auswärtigen Amtes angeschaut hast. Lol.

Steht übrigens nicht nur bei quarks, sondern ist durch alle quellen gleich die aussage…

Aber wie man sieht liest du nur, was du lesen willst. Es ist komplett sinnlos, dir irgendwas als quelle zu liefern.
Zunächst einmal sind deutschsprachige Quellen eh schlecht für die rechtliche (!!!) Situation in Schweden, noch dazu in der Vergangenheit. Ist bereits die deutsche Juristensprache für Laien bisweilen schwer verständlich fällt das sicher bei schwedischer Juristensprache noch schwerer. Ob da ein "soll" oder "hat zu" steht ist dann (auf Deutsch) entscheidend - aber ob ein Übersetzungsprogramm das so akkurat übersetzen kann und ob die Quarks-Autoren Schwedisch können, wage ich zu bezweifeln.

Und dass in D nicht berichtet wird, wie die Einreisebedingungen von Dänemark nach Schweden sind ist nun auch nicht überraschend. Es wurde ja wohl auch nicht berichtet, wie die Einreisebedingungen von Bulgarien nach Rumänien sind.
Ergänzung ()

SW987 schrieb:
Stimmt, das gilt auch gegenüber Dänemark, Finland und Norwegen...
Anhang anzeigen 1334980

Aber das nutzt halt nichts, wenn man in Summe, und insbesondere zu Beginn, die Nase vorne hatte. Wenn eine Mannschaft 2:4 verliert, ok, dann war sie zweimal besser als der Gegner, und nun? Sieger der Herzen?

Im Vergleich zu den Ländern Dänemark, Deutschland, Finland und Norwegen steht Schweden bzgl. der spezifischen Todesrate am schlechtesten da. Also das Land, dass die Pandemie am lockersten gehandhabt hat, insbesondere zu Beginn (deutlich zu erkennen an den einzelnen Grafiken).

Klar, wenn man keine Antwort hat dann werden die falschen Fragen gestellt.

Ich habe im Beitrag vorher mögliche Gründe genannt, weshalb teilweise die Raten höher waren, aber daraus lässt sich nun mal nicht ableiten, dass Schweden besser oder Deutschland schlechter war. Ein Tag Regen macht kein schlechtes Klima.

Schweden ist "Tabellenletzter" und wird es auch bleiben. Du darfst es trotzdem feiern, kein Problem.

Wir können hier locker mit unterschiedlichen Meinungen auseinandergehen, das juckt niemanden, trotz Corona-Diktatur. ;-)
Achtung: Fake News! Schweden ist nicht "Tabellenletzter". Du hast einfach 5 Länder rausgepickt, die deine Behauptung untermauern - aber eine Tabelle muss natürlich alle Länder beinhalten.

https://coronavirus.jhu.edu/data/mortality

"Corona-Todesfälle pro 100.000 Einwohner"
1. Peru 665
2. Bulgarien 550
3. Ungarn 502
4. Bosnien 496
(...)
Italien 311
Spanien 248
Frankreich 244
Österreich 235
Schweden 223
Deutschland 200
Schweiz 160

Die meisten Länder, die schlechter als D dastehen, hatten längere und härtere Lockdowns als D.
Demgegenüber Schweden ca. 10% schlechter trotz nahezu gar keinen Maßnahmen - und interessanterweise steht die Schweiz sogar besser da als D, obwohl dort die Maßnahmen ab der 2. Welle sehr viel lockerer waren.

Unter anderem hat die Schweiz auch im Winter 2020/2021 den Skitourismus zugelassen, den ein gewissser Markus S. als "Superspreader" ansah. Dem schlossen sich dann die anderen Alpenländer an (Österreich hatte die Grenzen geschlossen, daher kein Tourismus) - und am Ende stehen sie alle schlechter da.
 
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Marvolo schrieb:
Dieser will fortan die Impfhersteller an einer Entschädigung beteiligen:
Wo ich mich wieder frage: Auf welcher Grundlage?

Die Grundlage für Entschädigungen für Geimpfte bestand ja auch bereits vor Corona durch §60 IfSG. Ich kann da jetzt nicht erkennen, an welcher Stelle die Hersteller sich haftbar gemacht habe sollen - maximal indem bei den Zulassungen nicht sauber (seitens Konzerne) gearbeitet wurde. Und selbst dann bekomme ich meine Entschädigung vom Staat, der wiederum das Geld allenfalls von den Konzernen (/deren Versicherungen) wiederbekommen kann.

In meinen Augen ist diese Forderung in der Form nicht wirklich haltbar. Übersehe ich etwas?
 
Bonanca schrieb:
In meinen Augen ist diese Forderung in der Form nicht wirklich haltbar. Übersehe ich etwas?

Ja, das hier (automatischer Start bei 6m 39s bis 7m 50s). Die Corona-Impfhersteller sind in diesem Fall schlichtweg rechtlich nicht belangbar bzw. genießen Immunität (nicht beabsichtigtes Wortspiel).

-----------------------

Und für all jene, die durch die kürzlich erschienene Cochrane-Studie geglaubt hatten, sie wären in ihrer Annahme bestätigt, dass Masken keinerlei Nutzen und Schutz gebracht hätten, hier ein Update von Cochrane selbst diesbezüglich:

Cochrane entschuldigt sich für falsche Interpretation der Maskenstudie
 
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Marvolo schrieb:
Und für all jene, die durch die kürzlich erschienene Cochrane-Studie geglaubt hatten, sie wären in ihrer Annahme bestätigt, dass Masken keinerlei Nutzen und Schutz gebracht hätten, hier ein Update von Cochrane selbst diesbezüglich:

Cochrane entschuldigt sich für falsche Interpretation der Maskenstudie
Man kann da eigentlich nichts falsch verstehen, wenn man sich kurz damit beschäftigt hat, was sie da untersucht haben. Die Studie hat noch weitere Schwächen bzw. Limitierungen, was nicht schlimm ist, man aber berücksichtigen muss. Wissenschaft funktioniert schlicht nicht nach dem Motto "1 Studie = Wir wissen jetzt alles über das Thema".
 
Marvolo schrieb:
Dieser will fortan die Impfhersteller an einer Entschädigung beteiligen
Ich habe vorhin erst einen Artikel auf Zeit Online dazu gelesen und da war ein kleines bisschen was von seinem Wortlaut zitiert. Konkret hat er wohl nochmal betont, dass auf Grundlage der EU-Verträge mit den Impfstoffherstellern der Staat für Impfschäden haftet. Aufgrund der exorbitanten Gewinne der Impfstoffhersteller fände er es wertvoll wenn die Firmen sich an den Entschädigungen beteiligen würden.

Rechtlich wird da nichts zu machen sein. Die haben das ja nicht umsonst vertraglich so vereinbart. Mehr als heiße Luft und Greenwashing (oder wie auch immer man das im Pharmabereich nennnt) wird da, glaube ich, nicht passieren.
 
Marvolo schrieb:
Die Corona-Impfhersteller sind in diesem Fall schlichtweg rechtlich nicht belangbar bzw. genießen Immunität (nicht beabsichtigtes Wortspiel).
Und damit ist die Forderung von Lauterbach in der Form nicht haltbar. Du bestätigst doch gerade das, was ich vermutet habe?
 
j-d-s schrieb:
[...]Achtung: Fake News! Schweden ist nicht "Tabellenletzter". Du hast einfach 5 Länder rausgepickt, die deine Behauptung untermauern - aber eine Tabelle muss natürlich alle Länder beinhalten.[...]
Den Vergleich Deutschland zu Schweden habe nicht ich eröffnet. Ich habe zu Schweden die drei anderen skandinavischen Länder dazugenommen, weil die sich eben viel mehr ähneln als irgenwelche Südländer mit Großfamilienstrukturen.

Deshalb: Nix Fake! Schweden bleibt in der Gruppe der fünf Länder Tabellenletzter.
 
Das einzig Positive was man hier mitnehmen kann ist wohl die Tatsache das nun das Thema Impfschäden "oben" kommuniziert wird, das dürfte den betroffenen schonmal helfen, allein bei der Argumentation mit den entsprechenden Behörden.

Das Narrativ, das die Impfstoffe Nebenwirkungsfrei sind war wahrscheinlich einer der dämlichsten Aussagen während der Hochphase der Pandemie und völlig unnötig, eine ehrliche und offene Kommunikation das es bei Impfstoffen immer zu Nebenwirkungen kommen kann und wenn es passiert das den betroffenen dann vollumfänglich geholfen wird, hätte wohl viel Leid erspart.

Man hat ja bereits schon in einigen Dokus gesehen wie Geschädigte unter diesem Narrativ leiden mussten, denn wenn die Impfung garantiert Nebenwirkungsfrei ist, welcher Arzt macht dann die Unterschrift das eine schwere Nebenwirkung diagnostiziert wurde - wenn gleich das bedeuten kann den Stempel Querdenker/Schwurbler/Rechts oder dergleichen zu bekommen?

Überhaupt war die Politisierung und der extreme Missbrauch des wissenschaftlichen Betriebes vorallem aus rechten und links-progessiven Kreisen vermutlich einer der gesellschaftlich problematischsten Fehlentwicklungen.
 
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The_waron schrieb:
Das Narrativ, das die Impfstoffe Nebenwirkungsfrei sind war wahrscheinlich einer der dämlichsten Aussagen während der Hochphase der Pandemie und völlig unnötig, eine ehrliche und offene Kommunikation das es bei Impfstoffen immer zu Nebenwirkungen kommen kann und wenn es passiert das den betroffenen dann vollumfänglich geholfen wird, hätte wohl viel Leid erspart.

Ein sehr gutes Beispiel dafür, was für ein horrender destruktiver Diskurs geherrscht hat und auch heute in Teilen (aber nicht mehr so heftig und vehement) vorherrscht, nämlich, dass nicht einmal die leiseste Kritik, die kleinste Unsicherheit und der leichteste Zweifel an den Covid-Impfungen erlaubt bzw. gesellschaftlich legitimiert war. Wer die Kühnheit (oder im damaligen Narrativ, die "Dummheit") hatte, diesem Diskurs nicht zu entsprechen, der war fortan gebranntmarkt als Schwurbler oder Querdenker - Karrieren, Ansehen und Rufe wurden dadurch zerstört - die Cancel Culture war auf ihrem Höhepunkt. Selbst wissenschaftlicher Diskurs, der davon LEBT, dass kritisiert, diskutiert, gezweifelt und neu erruiert wird, war in so einem von polarer Binarität geprägten Diskurs (Entweder "gut" oder "böse") kaum mehr möglich und ist ja auch der Beweis dafür, dass viele Mediziner lieber den Mund gehalten und die Augen verschlossen haben - gerade auch im Bezug auf die Diagnostik von Post-Vac. Da wird vielen ihr Ruf und ihre Karriere wichtiger gewesen sein, als ins Wespennest zu stechen. Dann sind die Beschwerden eben psychisch, tschüß, der Nächste!

Genau deswegen bin ich sicher, dass die offiziellen Zahlen der Post-Vac-Betroffenen massiv unterrepräsentiert sein dürften (im Sinne einer hohen Dunkelziffer).

Bleibt nur zu hoffen, dass die Forschung da jetzt dran bleibt - nur so kann den Betroffenen geholfen werden und nur so können ggf. die Impfstoffe noch sicherer und zuverlässiger gemacht werden. Man denke ja nur an AstraZeneca, der relativ früh schon aufgrund massiver Komplikationen aus dem Verkehr gezogen wurde.
Ergänzung ()

The_waron schrieb:
denn wenn die Impfung garantiert Nebenwirkungsfrei ist, welcher Arzt macht dann die Unterschrift das eine schwere Nebenwirkung diagnostiziert wurde - wenn gleich das bedeuten kann den Stempel Querdenker/Schwurbler/Rechts oder dergleichen zu bekommen?

Eben, das ist die Krux. Professionelle und seriöse Mediziner hätten eigentlich direkt hellhörig werden müssen bei Lauterbachs Aussage. NICHTS in der Medizin ist nebenwirkungsfrei, denn sonst wirkt es nicht. Lauterbach hat selbst Medizin studiert - der hätte das eigentlich selber wissen müssen. Selbst ne poplige Kopfschmerztablette hat zig Nebenwirkungen und ettliche davon gar nicht mal so harmlos.
 
Marvolo schrieb:
Ein sehr gutes Beispiel dafür, was für ein horrender destruktiver Diskurs geherrscht hat und auch heute in Teilen (aber nicht mehr so heftig und vehement) vorherrscht, nämlich, dass nicht einmal die leiseste Kritik, die kleinste Unsicherheit und der leichteste Zweifel an den Covid-Impfungen erlaubt bzw. gesellschaftlich legitimiert war. Wer die Kühnheit (oder im damaligen Narrativ, die "Dummheit") hatte, diesem Diskurs nicht zu entsprechen, der war fortan gebranntmarkt als Schwurbler oder Querdenker - Karrieren, Ansehen und Rufe wurden dadurch zerstört - die Cancel Culture war auf ihrem Höhepunkt. Selbst wissenschaftlicher Diskurs, der davon LEBT, dass kritisiert, diskutiert, gezweifelt und neu erruiert wird, war in so einem von polarer Binarität geprägten Diskurs (Entweder "gut" oder "böse") kaum mehr möglich und ist ja auch der Beweis dafür, dass viele Mediziner lieber den Mund gehalten und die Augen verschlossen haben - gerade auch im Bezug auf die Diagnostik von Post-Vac.
Das ist an mir vorbei gegangen in dieser Intensität. Impfungen haben selbstredend potentiell Nebenwirkungen und es können Komplikationen auftreten. Das Problem bei den Querdenkern ist stets gewesen, dass diese systematisch das Risiko der Impfungen überschätzt haben und das der Krankheit unterschätzt haben, auch heute noch. Das fing schon an mit "Corona ist nur eine Erkältung" (oder Grippe, je nachdem), ging weiter mit "Die sterben MIT Corona, aber nicht DURCH Corona" und ging dann nahtlos über in "Die sterben DURCH Impfungen, aber nicht MIT Impfungen".
 
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BeBur schrieb:
Das Problem bei den Querdenkern ist stets gewesen,
Das Problem war aber auch, dass jegliches nicht "systemkonforme" Gedankengut direkt in die "Querdenker" Ecke abgetan wurde, was du übrigens gerade auch tust. Nicht jeder "Querdenker" war gegen die Impfung, hat sich geweigert eine Maske zu tragen oder ist auf der Straße mit irgendwelchen Fähnchen herumgelaufen. Ich denke viele waren schlichtweg mit den unklaren Vorgaben und Entscheidungen unserer Regierung unzufrieden und wollten nicht alles so hinnehmen wie es ihnen serviert wurde.

Nicht falsch verstehen, ich hatte mich auch sofort impfen lassen als die Impfungen für die breite Masse verfügbar wurden. "Versprochen" hat man damals noch sehr sehr viel, eingehalten wurde davon kaum was und kurze Zeit später saß man trotz Impfung wieder zuhause. Nicht vergessen sollte man ebenfalls an dieser Stelle die Geschichte um AstraZeneca, da hat man sich erst recht zu weit aus dem Fenster gelehnt und hat einiges an Vertrauen verspielt.
 
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xexex schrieb:
Ich denke viele waren schlichtweg mit den unklaren Vorgaben und Entscheidungen unserer Regierung unzufrieden und wollten nicht alles so hinnehmen wie es ihnen serviert wurde.
Und die wurden direkt als Querdenker bezeichnet? In meiner Wahrnehmung nicht. Meine eigene Familie hat sich regelmäßig über die "sinnlosen" Vorgaben geärgert. Auf ner Querdenker Demo war trotzdem keiner von denen. Ich denke, dass das eine Unterstellung ist, die von denen kommt, die glasklare Querdenker sind, in ihrer Eigenvorstellung das aber nicht akzeptieren können/wollen. Wer berechtigte Kritik mit passenden Argumenten geliefert hat, dass zum Beispiel Maske beim Joggen draußen allein irgendwie nicht zielführend ist, ist in der Regel nicht direkt als Querdenker bezeichnet worden. Ich will nicht sagen, dass das gar nicht vorkam, denn auf jeder Seite gibt es jene, die übertreiben und den Meinungsgegner diffamieren. Aber die Regel? Sehe ich nicht und auch Bebur tut dies in seinem Beitrag keineswegs...

AstraZeneca hier als Beispiel zu bringen ist im übrigen grob unbillig. Auch Entscheidungsträger können weder in die Zukunft schauen noch jedwede nicht in ihrer Verantwortung liegende Möglichkeit eines Fehlers ausschließen. Warum man da "Vertrauen" verspielt hat, obwohl klar sein sollte, dass derartiges mit geringer Wahrscheinlichkeit immer passieren kann, kann ich nicht nachvollziehen. Nervt es? Ja. Aber wer es mal kurz reflektiert, merkt schnell, dass in diesem Fall die Verantwortlichen keine Möglichkeiten hatten, dies vorab zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern. Vertrauen sollte man erst dann aberkennen, wenn die Fehler in der jeweiligen Verantwortlichkeit liegen.
 
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Erkekjetter schrieb:
Und die wurden direkt als Querdenker bezeichnet? In meiner Wahrnehmung nicht.
In meiner Wahrnehmung schon und dafür spricht auch der Post von BeBur, oder wie wertest du eine solche Aussage sonst?
Das Problem bei den Querdenkern ist stets gewesen, dass diese systematisch das Risiko der Impfungen überschätzt haben und das der Krankheit unterschätzt haben, auch heute noch.
Waren Querdenker = Impfverweigerer oder Impfverweigerer = Querdenker? Ich denke man sollte bei solchen Themen grundsätzlich beim konkreten Begriff bleiben und nicht in irgendwelchen Schubladen denken. Abstempeln in die Linke, Rechte oder "Querdenker" Ecke lässt sich jeder schnell, aber nicht alle Inhalte sind völlig abwegig.

Zumal man an der Aussage von BeBur auch noch das eigentliche Problem von solchen Schubladendenken sehen kann. Durch Impfschäden sind nun mal Menschen zu schaden gekommen, wurde das Risiko von Impfungen überschätzt? Ich denke kaum! Risiko von Corona überschätzt? Muss jeder für sich wissen.

Im Nachtrag stellen wir doch vor allem eines fest, aktuell kümmert Impfung und Corona kaum noch jemand und die Leute stecken sich sich fröhlich weiter an. Auswirkungen? Eher gering! Wenn man sich die aktuelle Situation perspektivisch anschaut, waren die Gedanken der Impfgegner vielleicht doch gar nicht so abwegig, aber "damals" wollte man das nicht hören.
 
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Fast 200 Millionen verabreichte Impfdosen in Deutschland, rund 6800 Anträge auf Anerkennung von vermeintlichen Impfschäden. Weniger als 300 bestätigte Fälle von Impfschäden. Das sind die Zahlen.
 
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xexex schrieb:
In meiner Wahrnehmung schon und dafür spricht auch der Post von BeBur, oder wie wertest du eine solche Aussage sonst?
Anders als du, offensichtlich. Das was er da beschreibt, ist nachweisbarer Fakt. Querdenker bewerten die Gefahr aus der Impfung überproportional hoch, die Gefahr durch Covid wird klein geredet. Das kann man sogar hier im Thread mehrfach nachlesen. Und die Tatsachen dazu hat Lipo grade gepostet.
xexex schrieb:
Ich denke man sollte bei solchen Themen grundsätzlich beim konkreten Begriff bleiben und nicht in irgendwelchen Schubladen denken

Das funktioniert schon deshalb nicht, weil es keine klare Abgrenzung gibt, die Denkweisen fließend ineinander übergehen (können) und häufig sich überschneiden. Ist ja nicht grade ein Geheimnis, dass die Inhalte der Querdenker auch in anderen, den Staat eher ablehnenden Gruppierungen wie Neonazis und Reichsbürgern auf äußerst fruchtbaren Boden fielen.
xexex schrieb:
Im Nachtrag stellen wir doch vor allem eines fest, aktuell kümmert Impfung und Corona kaum noch jemand und die Leute stecken sich sich fröhlich weiter an. Auswirkungen? Eher gering!
Auch hier sehe ich das sehr anders. Grade in Bezug auf die Auswirkungen habe ich eine komplett andere Einschätzung.
 
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