Was ist eure Meinung: Ist die Pandemie endlich vorbei? Wie geht es jetzt weiter, alles wieder back to normal oder doch eher noch vorsichtig bleiben?

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SW987 schrieb:
Eventuell hast Du ein Problem damit, ich nicht.
Dir ist schon bewusst, dass "Problem" in diesem Kontext eine Schwierigkeit zur eindeutigen Bewertung des Sachverhalts darstellt?
Muss ich dir jetzt in Zukunft erstmal jedes Wort definieren?


SW987 schrieb:
Die Todesrate war höher.
Und die Fallzahl war niedriger.
Guter Diskurs, sehr zielführend. Top Beitrag.


SW987 schrieb:
Ein Arzt verschreibt blutdrucksenkende Mittel, weil er damit gezielt die negativen Folgen des zu hohen Blutdrucks bekämpfen will und nicht um sich an den dann niedrigeren Werten zu erfreuen.
Du solltest es unterlassen Beispiele zu bringen, dir zeigen nur auf, dass du nicht verstehen kannst/willst. Dein Beispiel hier scheitert daran, dass du alle negativen Folgen des hohen Blutdrucks über einen Kamm scherst.
Jetzt sind aber die Folgen von Corona auch abseits des Todesfalls durchaus relevant angegangen zu werden.


SW987 schrieb:
Es ging um zwei Aspekte die aus den hohen Fallzahlen folgen, die Überlastung des Gesundheitssystems und die Menschen die an Corona sterben.
Und sollte diese Überlastung und das Sterben vermieden werden indem die Leute sich nicht anstecken oder indem man die Folgen einer Ansteckung mindert?


SW987 schrieb:
In Schweden sind realtiv mehr Menschen "besser" gestorben?
Ich weiß echt nicht ob du wirklich so ignorant bist oder nur so tust, dass du es nichtmal schaffst zu lesen was ich geschrieben habe:
Schweden besser in Fallzahlen.
War das verständlich genug für dich oder hast du damit immernoch Verständnisprobleme?

SW987 schrieb:
weshalb versuchst Du das zwanghaft auseinander zu halten?
Kann man sich nicht ausdenken...
SW987 schrieb:
In Schweden war die relative Todesrate höher als hierzulande.
SW987 schrieb:
Aus den Fallzahlen folgen halt die Todesfälle.
SW987 schrieb:
Die Todesrate war höher.
SW987 schrieb:
In Schweden sind realtiv mehr Menschen "besser" gestorben?
Und dann lies nochmal meine Posts. Ich versuche einfach nur beide Punkte zu beleuchten. Du hingegen versteifst dich krampfhaft auf die Todeszahlen.


SW987 schrieb:
Höhere Fallzahlen > Risiko der Überlastung des Gesundheitssystems

Höhere Fallzahlen > Mehr Tote

Der Zusammenhang gilt auch für Schweden...
Du kommst der Sache so nahe...
SW987 schrieb:
Mehr Infektionen > Mehr Tote bestehen

Wie willst Du das trennen?
...und zeigst dann dein vollständiges Unverständnis.
Ist dir aufgefallen dass Schweden relativ gesehen deutlich weniger Fallzahlen hat bei relativ trotzdem mehr Toten?
Macht daher vllt eine separate Betrachtung der Todeszahlen und der Fallzahlen zumindest in Teilen Sinn, weil länderübergreifend scheinbar kein Zusammenhang Mehr Fallzahlen <-> Mehr Tote besteht?

Aber Guck dir ruhig weiterhin ausschließlich deines Todesraten an. Wen interessieren schon Hintergründe.





wolve666 schrieb:
Und gottseidank war ja eine Mehrheit der Bevölkerung durchaus vernünftig.
Was heißt denn in diesem Kontext "vernünftig"?
Weil man sich hat impfen lassen? Ich weiß nicht wie das in der Allgemeinheit ist, in meinem Umfeld haben sich die Leute größtenteils impfen lassen, weil sie so schnell wie möglich wieder Großveranstaltungen haben und besuchen wollten.
Ist da der Ungeimpfte Einsiedler mit Home Office, der nur 1-2x die Woche zum Einkaufen unter Menschen ist, soviel unvernünftiger?
Sind Menschen vernünftig, die erst ne Pandemie und offizielle Maßnahmen benötigten, um festzustellen, dass es vllt nicht so geil ist seinem Vordermann in einer Schlange so dicht aufzurücken, dass man ihm in den Nacken atmet?

Das sind jetzt Extrembeispiele, aber eben weil da jeder individuell an so etwas rangeht, finde ich es schwierig, pauschal von (Un-)Vernunft zu sprechen.
 
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wolve666 schrieb:
Sicherlich waren einige Maßnahmen auch politischer Natur (einige Politiker wollten sich profilieren, hust Söder hust und teils inkonsequent, das bestreite ich überhaupt nicht.
Nur zur Klarstellung: Wenn ich schreib "das ist eine politische Entscheidung" meine ich das überhaupt nicht bewertend, insbesondere nicht negativ. Politische Entscheidungen zu treffen ist der Job von Politikern und daran ist erstmal nichts schlechtes. Das ist einfach eine spezielle Aufgabe/Arbeit und oft kann man auch gar nicht objektiv messen, ob die nun richtig oder falsch war, einfach weil sehr viele qualitative Faktoren mit rein spielen. Das kann dann aber trotzdem jeder für sich bewerten und sollte das auch tun, denn das ist Teil des demokratischen Prozesses.
 
Bonanca schrieb:
Was heißt denn in diesem Kontext "vernünftig"?
du weist schon, was ich damit meine, das muß ich auch nicht weiter ausführen.

Wenn ich z.b. bei meiner Arbeit unvernünftig gewesen wäre und hätte beim Besuch der Patienten keinerlei Schutzmaßnahmen getroffen (Maske, Kittel, Handschuhe, Haube etc) wäre nicht auszudenken gewesen, wieviele Leute ich wohl angesteckt haben könnte bzw. wie oft ich Covid gehabt hätte.

Wenn ich im Supermarkt keinen "Lappen" vorm Gesicht gehabt hätte und keinen Abstand gehalten hätte...usw usf . Wie ich mich immer über diese Idioten aufgeregt habe, die mit runtegezogener Maske oder falsch aufgesetzter Maske (wo schön die Nase raushängt) aufgeregt habe..trotz Aufklärung..einige wurden sogar richtig frech, wenn ich sie darauf hingewiesen habe...einige waren Kassiererinnen, die wohl meinten, das nach beiden Seiten offene Plexiglas hält Viren ab , dann muß man ja keine Maske tragen, während man um sich rum hustet und schnieft :rolleyes:

Und ja, Impfen lassen war der nächste Vernünftige Schritt. Ich lasse mich auch nicht wegen jedem Mist impfen, z.b. Grippeimpfung. , wohingegen diese Impfung vernünftiger bei zb. Senioren ist.
Bonanca schrieb:
der nur 1-2x die Woche zum Einkaufen unter Menschen ist, soviel unvernünftiger?
ja, denn in der Zeit, in der er in den Markt latscht und unvernünftigerweise keine Maßnahmen trifft (Maske auf, Abstand) kann er andere Anstecken bzw. sich anstecken..und u.a. wg. genau solcher Helden hat sich das Virus ja schön verbreitet.
 
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Bonanca schrieb:
Ich weiß nicht wie das in der Allgemeinheit ist, in meinem Umfeld haben sich die Leute größtenteils impfen lassen, weil sie so schnell wie möglich wieder Großveranstaltungen haben und besuchen wollten.
In meinem Umfeld war das überhaupt keine Frage, das man sich impfen lässt. Es war eine Pandemie und man war froh, als es endlich eine Impfung gab. Das hatte nichts mit Veranstaltungen zu tun. Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt jemanden kenne, der sich vorrangig wegen Veranstaltungen und Co. hat impfen lassen.

Bonanca schrieb:
Das sind jetzt Extrembeispiele, aber eben weil da jeder individuell an so etwas rangeht, finde ich es schwierig, pauschal von (Un-)Vernunft zu sprechen.
Dann muss man es den politischen Maßnahmen zuschreiben, dass insgesamt alles relativ gut funktioniert hat. Ich würde aber schon sagen, dass die Menschen hier relativ vernünftig waren in dem Sinne, dass die überwiegende Mehrheit zwar an irgendwas was auszusetzen hatte, daraus dann aber halt nicht folgte, auf Demos gegen "alles und vor allem diese Politik" zu demonstrieren und ähnliches. Die meisten haben eine gewisse Verhältnismäßigkeit gewahrt und das Fehlen dieser zeichnet für mich auch das Querdenker Milieu aus.
 
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wolve666 schrieb:
du weist schon, was ich damit meine, das muß ich auch nicht weiter ausführen.
Weiß ich nicht, genau deswegen habe ich nämlich gefragt und sogar konkrete Beispiele gebracht, weswegen ich diese Unterteilung schwierig finde.

Aber toller Diskussionsstil deinerseits 👍


wolve666 schrieb:
hätte beim Besuch der Patienten keinerlei Schutzmaßnahmen getroffen (Maske, Kittel, Handschuhe, Haube etc) wäre nicht auszudenken gewesen, wieviele Leute ich wohl angesteckt haben könnte bzw. wie oft ich Covid gehabt hätte.
Geht es hier also um das einhalten der gegebenen Vorschriften? Oder wie oft haben sich deine Kollegen angesteckt, die diese Schutzmaßnahmen nicht getroffen haben, weil sie auf Freiwilligkeit basierten?


wolve666 schrieb:
Wenn ich im Supermarkt keinen "Lappen" vorm Gesicht gehabt hätte und keinen Abstand gehalten hätte...usw usf .
Also wieder das einhalten von Vorschriften?
Sind Leute ohne Maske bis Tag X unvernünftig und an Tag X+1, wo diese Regelung aufgehoben wird, vernünftig?
Verstehst du wieso ich diese Differenzierung nicht nachvollziehen kann?


wolve666 schrieb:
Ich lasse mich auch nicht wegen jedem Mist impfen, z.b. Grippeimpfung. , wohingegen diese Impfung vernünftiger bei zb. Senioren ist.
Es ist ja nicht so, dass deine Impfdosis oder Termin der Grippeimpfung dann bei einem Senioren fehlen würde. Man könnte genauso gut argumentieren, dass keine Grippeimpfung auch bei dir (und fast allen anderen) unvernünftig wäre.


wolve666 schrieb:
und unvernünftigerweise keine Maßnahmen trifft (Maske auf, Abstand)
Jetzt dichtest du dem Ungeimpften weitere Eigenschaften an. Könntest du das bitte unterlassen und auf den bekannten Eigenschaften urteilen?
Wenn du Kenntnis über Maske und Abstand brauchst, okay:
Unser ungeimpfter Einsiedler trägt Maske und hält Abstand.
Was nun? Vernünftig oder unvernünftig?


wolve666 schrieb:
und u.a. wg. genau solcher Helden hat sich das Virus ja schön verbreitet.
Und genau diese unsachliche Einwürfe und Entgleisungen sind es, die diese Diskussionen stets vergiften.

Weil ich mir aufgrund deiner Antwort gut vorstellen kann, dass du daraufhin nachhaken wirst in der Hoffnung, dass ich einlenke:
Ich könnte genauso gut sagen, dass es an den geimpften Helden auf den 2G Superspreader-Events lag.
Ist halt nicht zielführend, lenkt vom Kern ab und vergiftet nur die Diskussion. Deswegen lasse ich sowas. Denk Mal drüber nach.



BeBur schrieb:
Es war eine Pandemie und man war froh, als es endlich eine Impfung gab. Das hatte nichts mit Veranstaltungen zu tun.
Sondern, mit was dann?
Dem Solidaritätsgedanken, weil man ständig in Altersheimen abhängt und alte Menschen um sich herum hat?
Könnte es nicht sein, dass man froh war, "als es endlich eine Impfung gab", weil man so leben wollte wie vorher? Aber die Impfung verhindert keine Übertragung. Wäre es daher nicht viel vernünftiger gewesen, trotz Impfung isoliert zu Hause zu bleiben?



BeBur schrieb:
Ich würde aber schon sagen, dass die Menschen hier relativ vernünftig waren in dem Sinne, dass die überwiegende Mehrheit zwar an irgendwas was auszusetzen hatte, daraus dann aber halt nicht folgte, auf Demos gegen "alles und vor allem diese Politik" zu demonstrieren und ähnliches.
Ist "vernünftig" dann in diesem Kontext, die Maßnahmen zu befolgen, unabhängig davon, wie man denen gegenüber eingestellt war?
Sind Demos unvernünftig?

Ich glaube ich erkenne eine Richtung, bin mir aber noch nicht zu 100% sicher, wie ich das am besten einordne.
 
Bonanca schrieb:
Weiß ich nicht, genau deswegen habe ich nämlich gefragt
ich habe dir als Antwort 2 Beispiele genannt, was ich gemeint hatte. aber egal

Bonanca schrieb:
Verstehst du wieso ich diese Differenzierung nicht nachvollziehen kann?
warum muß man da ständig differenzieren? Diejenigen, die die angeordneten und auch empfohlenen Maßnahmen befolgt haben, waren durchaus vernünftig. Dienten diese Maßnahmen doch der Eindämmung einer weiteren Verbreitung und dem Schutz der Bevölkerung
Bonanca schrieb:
etzt dichtest du dem Ungeimpften weitere Eigenschaften an
was ist daran angedichtet? Ist es etwa nicht unvernünftig (ja sogar fahrlässig) wenn derjenige zu der damaligen Pandemiezeit sich nicht an die Vorschriften des Maskentragens gehalten hat?
Bonanca schrieb:
Und genau diese unsachliche Einwürfe und Entgleisungen
was soll daran unsachlich sein? Ich glaube, die Pandemie und deren Auswirkungen (vor allem was die Totenzahl betrifft, von LongCovid will ich erst garnicht anfangen) wären weit weniger schlimm gewesen, wenn es nicht soviel Querdenker (<--Helden) gegeben hätte...

aber man muß auch fairerweise sagen, wenn es klarere Regeln bundeseweit gegeben hätte und nicht jedes Bundesland sein eigenes Süppchen gekocht hätte, wäre die Verunsicherung in der Bevölkerung weniger gewesen.

Ganz unsinnig z.b. finde ich gerade jetzt, das wir als Bedienstete seit 01.03. KEINE masken mehr tragen müssen und uns auch nicht mehr Testen müssen...Besucher dagegen sehr wohl ^^
 
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Bonanca schrieb:
Sondern, mit was dann?
Dem Solidaritätsgedanken, weil man ständig in Altersheimen abhängt und alte Menschen um sich herum hat?
Könnte es nicht sein, dass man froh war, "als es endlich eine Impfung gab", weil man so leben wollte wie vorher? Aber die Impfung verhindert keine Übertragung. Wäre es daher nicht viel vernünftiger gewesen, trotz Impfung isoliert zu Hause zu bleiben?
Zum Einen, weil die Impfung schwere Verläufe verhindert bzw. die Verläufe abmildert. Das alleine reicht an sich schon. Das ist ganz klar, dass man sich impfen lässt, wenn die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass man der Krankheit demnächst ausgesetzt sein wird. Ich lasse mich auch gegen FSME impfen, wenn ich in ein Zeckengebiet fahre. Dann gab es eine ganze Reihe von individuellen Gründen. Meine Eltern haben sich impfen lassen, weil sie altersbedingt zur Risikogruppe gehören. Ein Kumpel, weil er krankheitsbedingt zur Risikogruppe gehört. Einige, weil sie viel mit Alten und/oder Kranken arbeiten und die Impfung bekannterweise die Ansteckungsrate verringert. Einige aus dem Solidargedanken heraus, genau.
Im übrigen spricht so ziemlich nichts dagegen, Komplikationen sind so selten, wer sich darüber sorgen macht, der kann im Prinzip nicht mehr sorgenfrei vor die Tür gehen.

Bonanca schrieb:
Ist "vernünftig" dann in diesem Kontext, die Maßnahmen zu befolgen, unabhängig davon, wie man denen gegenüber eingestellt war?
Sind Demos unvernünftig?
Du hast schon recht, der Begriff ist zu vage, um ihn als Ausgangsbasis für eine Diskussion zu verwenden. Demonstrationen jedoch sind vor allem erlaubt und wichtig in einer Demokratie, von daher kann die Teilnahme an einer Demo kaum unvernünftig sein.
 
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@Bonanca
"vernünftig" bedeutet doch zunächst mal rational ... es geht bei "vernünftigen Verhaltensweisen" also um Verhaltensweisen, für die es eine rationale Begründung gibt.

Ich habe mich impfen lassen, weil zu der Zeit (Mitte 2021) eine "Impfpflicht" in bestimmten Bereichen diskutiert wurde und ich keine Lust hatte, mich entweder
A) nach einem neuen Job umzusehen oder
B) mich dann gemeinsam mit Millionen anderen um einen Impftermin bemühen zu müssen.
Diesen beiden Szenarien wollte ich vorbeugen ... mit Eigen- oder Fremdschutz hatte dise Entscheidung damals nichts zu tun. Ich habe allerdings keinen Impftermin machen müssen, weil unser zentrales Impfzentrum zu der Zeit von ca. 3 Menschen am Tag besucht wurde. Ich bin dran vorbeigelaufen, habe bemerkt, dass da wirklich niemand ansteht, und habe mir dann mal eben den Piks mit Johnson&Johnson abgeholt ... nichtmal eine Stunde später war ich dann geimpft.
Dennoch habe ich eine rationale Begründung für die Entscheidung mich überhaupt impfen zu lassen ... und dadurch wurede daraus eine rationale Entscheidung und somit "vernünftiges Verhalten".

Bei der Maske das gleiche ... ich war verpflichtet, an meinem Arbeitsplatz Maske zu tragen ... zunächst ging es also auch da eher um den Schutz meines Arbeitsplatzes, als um den vor Covid.
Ich habe dann allerdings bemerkt, dass weit weniger Menschen die Maske "vergessen", wenn die Kassenkraft selbst eine trägt.
Also auch hier gab es einen rationalen Grund, eine Maske zu tragen ... auch als es uns freigestellt war, den Kunden aber (noch) nicht ... ich trage lieber Maske, als mir den Mund mit "ich bitte sie, eine Maske aufzusetzen - ja, ihre Nase muss da auch drunter" fusselig zu reden ... vor allem hatte ich nach knapp 1einem Jahr auch einfach keine Lust mehr, mir von jedem Kunden seine diesbezügliche Meinung anhören zu müssen.
Hat einer damit angefangen, dann kam von mir nur ein Spruch "Keine Maske - Kein Service - keine Diskussion".
Da ging es dann schon irgendwie um den Selbstschutz ... aber eher nicht um den meiner Gesundheit ... mich hat das einfach genervt.

Auch wenn jemand die Maske nur getragen hat, um den teilweise brutal überzogenen Bußgeldern aus dem Weg zu gehen, dann ist auch das ein rationaler Grund. Und daher war es auch für diese Leute "vernünftig", eine Maske zu tragen.

All diese Begründungen sind vernünftig ... und dennoch hat keine einzige wirklich was mit der pandemischen Situation oder dem Gesundheitsschutz zu tun.
Ich persönlich hätte es als mindestens "unvernünftig" empfunden, wegen eines kleinen Lappens, den ich nicht vorm Gesicht haben möchte, ein Bußgeld in Höhe von bis zu €250,- zu riskieren ... "unvernünftig" ist da sogar der falsche Ausdruck ... ein solches Verhalten hätte ich einfach für "saublöd" gehalten.

Natürlich war es ebenfalls unvernünftig, dass sich zu viele aufgrund ihrer Impfung (oder dem Doppel- bzw. Triplebooster) unvorsichtig verhalten haben ... "ich brauche keine Maske, ich bin x-mal geimpft" ... ich kann garnicht zählen, wie oft ich diesen Satz gehört habe. Man wird auch irgendwann müde, den Lezuten zu erklären, dass die Impfung eben NICHT vor Ansteckung schützt und eine geimpfte Person die Infektionskette eben NICHT abbrechen lässt. Den meisten war das sowieso egal, weil es ihnen bei der Einhaltung der Maßnahmen maximal um den Eigenschutz ging, und sie eben glaubten, die Impfung schütze sie auch vor einer Infektion mit SARS-CoV2 (warum auch immer jemand auf so eine hirnrissige Idee kommt ist mir schleierhaft ... es wurde mehr als deutlich kommuniziert, dass die Impfung keine sterile Immunität bedeutet ... geimpfte können sich anstecken, und sie können auch andere anstecken).
Vielen war das aber wohl ziemlich egal ... Hauptsache wieder ohne Maske Party machen ... naja ... "alle Inzidenzen gehen HOOOOOCH".

Es gab viel Unvernunft ... aber das tragen von MNS, das Einhalten von Abstand und sogar die Impfung sollte man eher auf der Seite der Vernunft sehen.

Damit ist nicht gemeint, dass es vernünftig ist, sich an jeden Scheiß zu halten, den eine Regierung so beschließt ... sondern eben nur, dass es vernünftig ist, sich an sinnvolle Regeln (wie sie z.B. in der StVO stehen) auch zu halten.

Zu dem. Es geht nicht darum, was heute (3 Jahre nach den ersten Maßnahmen) von den Gesamtpaketen zu halten ist ... es geht immer um die Gegenwart ... und in der war es 2020 eben durchaus eine gute Idee, einen MNS zu tragen, sobald es mal etwas enger wird. Wenn es irgendwann mal wissenschaftlich fundierte Daten gibt, die den Sinn der Maskenpflicht in Frage stellen, dann ändert das an der Einschätzung in der damaligen Gegenwart nicht das geringste ... und es macht eine im Lichte der damals zugänglichen Informationen vernünftige Handlungsweise eben auch nicht "unvernünftig".
 
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Bonanca schrieb:
[...]Du kommst der Sache so nahe...[...]
Jetzt hast Du es auch verstanden.
Bonanca schrieb:
...und zeigst dann dein vollständiges Unverständnis.[...]
Wohl doch nicht.
Bonanca schrieb:
Ist dir aufgefallen dass Schweden relativ gesehen deutlich weniger Fallzahlen hat bei relativ trotzdem mehr Toten?
Macht daher vllt eine separate Betrachtung der Todeszahlen und der Fallzahlen zumindest in Teilen Sinn, weil länderübergreifend scheinbar kein Zusammenhang Mehr Fallzahlen <-> Mehr Tote besteht?[...]
Der Zusammenhang besteht ganz deutlich. Der geht nur unter, wenn man wie Du den zeitlichen Verlauf der Fälle unterschlägt und unberücksichtigt lässt, dass die Letalitätsrate über die Zeit nicht konstant war. Sie war zu Beginn ohne Immunität sehr hoch und ist dann durch die Impfung stark gesunken.

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Schweden hatte um den Mai21 bereits ca. 40% seiner Gesamtfälle, wir hierzulande nur ca. 10%.

Da Fallzahl (zum Zeitpunkt t) * Letalitätsrate (zum Zeitpunkt t) = Todesfälle (zum Zeitpunkt t + ca. 10 Tage) gilt, hat sich Schweden die insgesamt höhere spezifische Todesrate eingehandelt.

75 % der Coronafälle hierzulande kamen erst seit Feb22 dazu. da war die Letalitätsrate durch eine hohe Grundimmunisierung bereits im Keller, deshalb weniger Tote.

So viel zum Thema Unverständnis.
 
BeBur schrieb:
Ist das bezüglich der Bevölkerungsdichte bereinigt? Wie war es in den Ballungsgebieten in Schweden, z.B. Stockholm vs. Deutschland? Ich hoffe schwer, das hast du von Anfang an berücksichtigt, weil die unterschiedliche Bevölkerungsdichte ist ein absolut offensichtlicher Unterschied.

Schweden hat sogar einen höheren Anteil an Stadtbewohnern (88,2%) als Deutschland (77,5%). Das ist das, worauf man schauen muss, weil in Schweden wohnen halt 88,2% in Städten, und Malmö, Göteborg, Stockholm usw. sind auch nicht von geringerer Bevölkerungsdichte als Berlin oder Köln.
Dass in Schweden der Anteil an Landbevölkerung sogar geringer ist, ist auch relativ logisch, weil das Land sehr groß ist, aber in den meisten Gegenden nur extrem wenig Leute wohnen, auch weil dort im Gegensatz zu Deutschland bspw. kaum Landwirtschaft möglich ist, wodurch der ländliche Raum noch weniger attraktiv ist als hier.
Es ist nicht ganz so wie in der Wüste, aber ein ähnliches Prinzip. Algerien oder Ägypten haben zwar auch ne riesige Landfläche, aber in der Wüste wohnt halt niemand. Das bei einer Statistik mitzurechnen und dann mit D zu vergleichen, wo es keine riesigen unbewohnten Gebiete gibt, ist eben verfälschend.

BeBur schrieb:
Und jetzt wird gerade wie erwartet und angekündigt alles zurückgefahren und die ganzen Dystopien Szenarien sind wenig überraschent alle nicht eingetroffen. Was war doch los damals, als der Staat das Infektionsschutzgesetz damals aktualisierte, da wurde der Weltuntergang prophezeit. Deutschland die Diktatur wurde bis zuletzt noch ausgerufen, weil man die bösen Masken tragen musste in einigen Kontexten. Jetzt kommt hoffentlich bei einigen 'das erwachen' aus den Katastrophen-Denkschleifen.
Nur schade, dass viele jetzt schon nahtlos thematisch in den Ukrainekonflikt gewandert sind bzw. hinpropagiert worden sind. Du kannst dich ja sogar hier kaum davon abhalten, darüber zu sprechen. Was interessiert, was vor 1 Jahr zu Corona gesagt und prophezeit wurde oder gar vor 2 oder 3 Jahren.

Zum einen bleibe ich dabei, dass jeder Tag von Infektionsschutzmaßnahmen unberechtigt war, zum anderen muss man festhalten, dass die Politiker auch heute nicht einsehen wollen, dass sie falsch waren. Daher besteht die Gefahr weiterhin, dass wenn mal wieder ein Virus rumgeht, die Bürgerrechte erneut weitgehend ausgeschaltet werden.

Wieso du mich in Bezug auf den Ukrainekonflikt schon wieder in einen Topf mit anderen wirfst, zeigt, dass du einfach nur Schubladendenken hast und da ist jeder der nicht deine Meinung teilt ein Spinner.
In der Realität kann man auch differenzierte Meinungen zu unterschiedlichen Themen haben und ich bin, das habe ich gesagt, klar pro-Ukraine und bin auch seit über einem Jahr für massive Waffenlieferungen, und zwar auch von Panzern und Kampfflugzeugen. Hätte man das schon damals konsquent gemacht, bspw. die Hälfte des Materials der Bundeswehr abgegeben, wäre Russland jetzt schon vom Großteil des ukrainischen Gebiets vertrieben.
Übrigens denke ich nicht, dass die Ukraine einen Mangel an Soldaten hätte, wenn sie Männern die Flucht erlauben würde. Es gibt genug Freiwillige und auch derzeit ist es ja nicht so, dass die Ukraine besonders viele Männer rekrutiert, die das wirklich nicht wollen (das würde recht großen Aufwand erfordern und auf dem Schlachtfeld wären diese Leute eh kaum zu gebrauchen). Zumal, womit will man denen drohen? Wenn du Ukrainer wärst und nicht Soldat werden willst, und dich weigerst, wenn sie dich einziehen, wirst du vielleicht ins Gefängnis gesteckt. Aber verglichen damit, an die Front geschickt zu werden, ist das Gefängnis keine schlechte Wahl...
 
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wolve666 schrieb:
was ist daran angedichtet?
Der Verlauf:
Bonanca schrieb:
Ist da der Ungeimpfte Einsiedler mit Home Office, der nur 1-2x die Woche zum Einkaufen unter Menschen ist, soviel unvernünftiger?
wolve666 schrieb:
ja, denn in der Zeit, in der er in den Markt latscht und unvernünftigerweise keine Maßnahmen trifft (Maske auf, Abstand)




wolve666 schrieb:
wenn es klarere Regeln bundeseweit gegeben hätte und nicht jedes Bundesland sein eigenes Süppchen gekocht hätte, wäre die Verunsicherung in der Bevölkerung weniger gewesen.
Ich fand das mit Nah- und Fernverkehr immer sehr spannend. Da ich zum Glück sehr wenig Fernverkehr fahre war ich davon nicht betroffen, aber da den Überblick zu behalten wo jetzt eigtl was gilt habe ich mir immer sehr mühselig vorgestellt.





SW987 schrieb:
Der Zusammenhang besteht ganz deutlich.
Nein, tut er nicht.
SW987 schrieb:
Der geht nur unter, wenn man wie Du den zeitlichen Verlauf der Fälle unterschlägt und unberücksichtigt lässt, dass die Letalitätsrate über die Zeit nicht konstant war.
Aka wenn man sich ganz andere Daten anschaut die auch du bisher nicht angesprochen hast. Aber ja, die können wir uns auch gerne angucken:


SW987 schrieb:
75 % der Coronafälle hierzulande kamen erst seit Feb22 dazu. da war die Letalitätsrate durch eine hohe Grundimmunisierung bereits im Keller, deshalb weniger Tote.
Was bei mir eher die Frage aufwirft, wieso wir dann in DE zu dem Zeitpunkt eine vergleichsweise hohe Letalitätsrate. Denn dein Argument (viele infizierte erst später => weniger Tote durch Grundimmunisierung) führt umgekehrt doch zu genau dieser Überlegung, warum wir in DE anfangs überhaupt so viele Tote hatten.

Denn nehmen wir deine Zahlen von Mai'21:
SW987 schrieb:
Schweden hatte um den Mai21 bereits ca. 40% seiner Gesamtfälle, wir hierzulande nur ca. 10%.
Schweden hatte da ca. 13k Tote, während DE bei ca. 80k Toten lag.
Das hieße also ca. 1.08m Coronafälle in SWE (40%) und 13k Tote => Letalitätsrate <1%;
Dagegen ca. 3.83m Coronafälle in DE (10%) und 80k Tote => Letalitätsrate >2%.

Wie kommt es also, dass Schweden deutlich besser gestartet hat bezogen auf die Letalitätsrate, dann aber so stark abgefallen?
Bzw ist Schweden überhaupt abgefallen (Letalitätsrate über den gesamten Zeitverlauf: 0.89%), oder hat Deutschland einfach massiv nachgezogen (Letalitätsrate über den gesamten Zeitverlauf: 0.52%)?



DerOlf schrieb:
Hat einer damit angefangen, dann kam von mir nur ein Spruch "Keine Maske - Kein Service - keine Diskussion".
Find ich gut :D


DerOlf schrieb:
Ich persönlich hätte es als mindestens "unvernünftig" empfunden, wegen eines kleinen Lappens, den ich nicht vorm Gesicht haben möchte, ein Bußgeld in Höhe von bis zu €250,- zu riskieren ...
Meine Erfahrung, wie schnell die Leute im ÖPNV die Maske weggelassen haben, lässt mich vermuten, dass das der Anreiz bei den meisten Leuten war.


Sehr gute Ausführung ansonsten, dem habe ich nichts hinzuzufügen.
 
Bonanca schrieb:
[...]Schweden hatte da ca. 13k Tote, während DE bei ca. 80k Toten lag.
Das hieße also ca. 1.08m Coronafälle in SWE (40%) und 13k Tote => Letalitätsrate <1%;
Dagegen ca. 3.83m Coronafälle in DE (10%) und 80k Tote => Letalitätsrate >2%.

Wie kommt es also, dass Schweden deutlich besser gestartet hat bezogen auf die Letalitätsrate, dann aber so stark abgefallen?
Bzw ist Schweden überhaupt abgefallen (Letalitätsrate über den gesamten Zeitverlauf: 0.89%), oder hat Deutschland einfach massiv nachgezogen (Letalitätsrate über den gesamten Zeitverlauf: 0.52%)?[...}
Gerade hatte ich Dir erklärt, dass man nicht über einen längeren Zeitraum rechnen kann, da bzgl. der Letalitätsrate kein linearer Zusammenhang besteht und Schweden sich durch seine lockere Art zu Beginn im Verhältnis mehr Tote eingehandelt hat als wir hierzulande.

Mach doch den Vergleich nochmal für Nov20, ach was, ich mach's gleich selber...

Schweden hatte Nov20 ca. 135.000 Fälle und 6.000 Tote (0,044 %)
Deutschland hatte Nov20 ca. 580.000 Fälle und 12.000 Tote (0,020 %)

Zu diesem Zeitpunkt hatte Schweden sich bereits den Rückstand eingehandelt, den es nicht mehr aufholen konnte. Das erkennt man auch an der Grafik, der Sockeleffekt zu Beginn war für Schweden nicht mehr aufzuholen, denn der restliche Verlauf ist nahezu identisch...
1678550511193.png


Fazit: Schweden hat es zu Beginn verbockt.

Wie kann man anhand dieser klaren Fakten behaupten "Schweden hat es besser gemacht"?
 
Weil in den Gesamtzahlen Schweden 235 Todesfälle/100k Einwohner hat und D 203 (https://coronavirus.jhu.edu/data/mortality).

Allerdings die noch-härter-als-D-Lockdown-Länder Tschechei 397, Italien 311, Frankreich 255. Davon hatte übrigens die Tschechei in der ersten Welle quasi gar nichts (also noch weniger als D).

Insgesamt kann man also schon festhalten, dass der Effekt der Maßnahmen in D bestenfalls minimal war.
Ergänzung ()

Erkekjetter schrieb:
Genau da, wo sie meinten einen sonderwwg gehen zu müssen. Danach waren die maßnahmen nämlich weitgehend identisch…
Das stimmt nicht. In Schweden gab es nie einen Lockdown und auch nie eine Maskenpflicht.

Das was hier in D in den Medien teilweise als sowas dargestellt wurde, waren Empfehlungen, aber selbst dazu gab es nie eine Empfehlung, Geschäfte zu schließen, oder eine Empfehlung, das Haus nur "mit triftigem Grund" zu verlassen...
 
j-d-s schrieb:
Allerdings die noch-härter-als-D-Lockdown-Länder Tschechei 397, Italien 311, Frankreich 255. Davon hatte übrigens die Tschechei in der ersten Welle quasi gar nichts (also noch weniger als D).

Insgesamt kann man also schon festhalten, dass der Effekt der Maßnahmen in D bestenfalls minimal war.
Nicht unbedingt, es kommt z.B. auch darauf an, ob die Gesellschaft die Maßnahmen akzeptiert oder ob diese auch durchgesetzt werden. In Deutschland hat man meiner Wahrnehmung nach durchaus darauf geachtet, nur Maßnahmen zu beschließen, die auch durchgesetzt werden können. Wie das in anderen Ländern war, weiß ich nicht.
 
Erkekjetter schrieb:
https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/wie-sinnvoll-ist-der-schwedische-corona-sonderweg/

:rolleyes:

Aber du hast ja vorsorglich erklärt, dass die deutschen medien das nur so darstellen. In einem punkz hast du recht, es gab keine maskenpflicht. Hatte ich aber auch gar nicht behauptet…


Nun, eine Aussage davon stimmt nicht: Schweden hat nicht die Grenzen geschlossen und auch keine Einreisetestpflicht (habe ich seinerzeit regelmäßig auf der Webseite vom Auswärtigen Amt nachgeschaut), vielmehr haben Norwegen und Finnland ihre Grenzen geschlossen, Schweden nicht. Und die Einreisetestpflicht galt nur für Leute die nicht aus einem Nachbarland einreisen (und übrigens, anders als der Artikel behauptet, erst ab Mitte der 2. Welle, im gesamten Jahr 2020 konnte jeder ohne Test rein).

Den Rest in Bezug auf die Maßnahmen (die Bewertungen natürlich nicht) ist akkurat, aber bestätigt doch, was ich gesagt habe: Keine Geschäftsschließungen, keine Maskenpflicht, keine Ausgangsbeschränkungen.

Das ist dann doch sehr weit weg von dem, was wir in D hatten.
 
Klar. Quarks denkt sich das aus und du weisst es besser weil du „regelmässig“ die seite des auswärtigen Amtes angeschaut hast. Lol.

Steht übrigens nicht nur bei quarks, sondern ist durch alle quellen gleich die aussage…

Aber wie man sieht liest du nur, was du lesen willst. Es ist komplett sinnlos, dir irgendwas als quelle zu liefern.
 
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SW987 schrieb:
Fazit: Schweden hat es zu Beginn verbockt.
Du weißt aber wie Änderungsraten funktionieren?
Du könntest ne Millionen Zeitpunkte rauswählen, in denen die Letalitätsrate von Schweden schlechter ist. Solange ich einen Zeitpunkt finde, in dem die gesamte Letalitätsrate von DE schlechter als die von SWE ist, muss an irgendeiner Stelle auch die momentane Letalitätsrate von DE schlechter gewesen sein.
Ich frage lediglich, woran das gelegen haben könnte. Dass das zwischenzeitlich so war, ist Fakt. Egal wie sehr du dich dagegen sträubst.
 
Das kann mehrere Gründe haben, z. B. auch die Gefährlichkeit der vorherrschenden Virusvariante oder die Behandlungsmöglichkeiten zu dem Zeitpunkt, wann eine Welle durchläuft.

Den Grafiken ist zu entnehmen, dass in Schweden zu Beginn deutlich mehr Menschen gestorben sind als hierzulande oder z. B. auch in den anderen skandinavischen Ländern. Über all dort, wo der Sockel an Toten zu Beginn fehlt, ist die spezifische Todesfallrate zum gegenwärtigen Zeitpunkt geringer als in Schweden.

Deshalb nochmal die Frage an Dich: Was hat Schweden besser gemacht, wenn am Ende im Verhältnis mehr Menschen tot sind als anderswo?
 
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