Was ist für euch wichtig?

Christian Matt schrieb:
... sondern ganz simples wie den nächsten Tag erleben, das schöne Abendessen, das ansteht... Bin jedenfalls der Meinung, dass es <immer> was zu erreichen gibt und wenn es (wie eben gesagt) "nur" ist das zu halten, was man sich erarbeitet hat.

Von Deinem Standpunkt aus hast Du Recht.

Aber mit dem, was ich bereits habe, bin ich bereits seit vielen Jahren vollkommen glücklich.
Da gibt es nichts zu verbessern.

Christian Matt schrieb:
Wo liest du da, was von ehrgeiziger sein?

Naja, Du schreibst:

"... Dann wär mir an deiner Stelle wichtig das zu halten, was ich erreicht hab
(und ich glaub da kommt auch noch was dazu.
.. und wenns nur ein neuer PC ist, der erreicht werden will..."

Diese Aussage bedeutet doch, dass, wenn ich mehr erreichen möchte, ich dieses "Mehr" nur durch mehr Arbeit und "es bleibt dann aber vieles auf der Strecke", erreichen kann.

Sprich, noch mehr Ehrgeiz an den Tag legen. Denn für das "Mehr" brauche ich diesen unbedingt.
 
Verbessern ist wieder was anderes (reden aneinander vorbei :D)

So wie du es jetzt hast, ist es nicht ohne Zutun geworden und wird es ohne Zutun auch nicht bleiben. Daher meinte ich, dass du erreichen solltest/wolltest (/ich an deiner Stelle) das jeden Tag zu halten. Und nich irgendwas daran zu verbessern oder das Konto achtstellig werden lassen.


Da kommt immer was dazu, beispielsweise der nächste Atemzug und das nächste Essen (mal vom beruflichen Erfolg und so weggehen und ganz einfach denken, dann verstehste, was ich mein).


MfG

CM
 
Stimmt, da haben wir wohl die Sache aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. ;)

Aber ich muß Dich trotzdem korrigieren: Doch, es bleibt ohne weiteres "Zutun" so.
Denn ich kann nichts weglassen oder schlechter machen, weil es der Alltag ist.

Aber Routine muß nicht schlecht sein, ganz im Gegenteil.

Wenn ich Dir jetzt sage, dass wir genau durch diese Routine keine Routine aufkommen lassen,
dann bin ich überzeugt, dass Du verstehst, WIE ich es meine.

Denn genau diese Routine ist es, was uns verbindet, weil dazwischen noch genug ungeplante Dinge Platz haben.

Mein vorheriges Beispiel mit dem Ausflug an den See war nur ein kleiner Auszug davon.

Ich schenke z. B. nichts zum Valentinstag. Das wäre ein aufgesetzter "muss- ich-machen-Effekt."
Ich schenke ohne Anlass, denn ungeplante Überraschungen bereiten viel mehr Freude.

Noch ein Beispiel:

Es ist ein ganz normaler Mittwoch, 19:30 Uhr. Es klingelt, der Nachbar gibt ein Paket für uns ab. Ich bitte ihn herein.

Er sagt: "Wie, gibt es was zu feiern?"
Ich sage: "Nein, warum?"

Nun, es brannten viele Teelichter.
Es stand ein Flasche Wein auf dem Tisch, und gegessen haben wir Grüne Nudeln mit Gambas und Roquefortsoße.

Anscheinend ist das nicht üblich.
An einem Sonntag, beim "Gemischten Braten mit Spätzle", wäre diese Frage wohl nicht gestellt worden.

Ich bin jetzt über 20 Jahre verheiratet und wir haben von Anfang an alles richtig gemacht.
Wir haben die gleichen Interessen und Ansichten aber trotzdem den nötigen Freiraum.

Es passt, wie "Arsch auf Eimer."

Ob eine Ehe/Partnerschaft gut läuft, dafür gibt es wohl kein allgemeines Rezept. Wir setzten nur einige Prioritäten...

... an 1 Stelle kommt der Partner.
... lasse dir nicht von anderen Leuten reinreden.
... es ist egal, was andere Leute denken, sei DU.
... zeige Respekt.
... verstehe, wenn man "Nein" sagt, dass "Ja", gemeint sein könnte.
... verstehe den Partner auch ohne Worte.

Und wenn man sich auch noch nach 20 Ehejahren freut, seine Frau am Abend zu sehen, dann sagt dass
in meinen Augen wohl alles aus.

Wir machen, was wir richtig finden. Wir leben unser LEBEN, denn wir haben nur 1.

Verstehst Du, WAS ich damit sagen möchte?
 
Zuletzt bearbeitet:
So langsam verstehen wir uns ;)
Auch wenn wir gedanklich von zwei verschiedenen Richtungen kommen.

Ich mein das so: Ohne dein Zutun, ohne dass du jeden Tag wieder deine Energie aufbringst diesen Alltag zu leben, ohne dass du dich den Problemen stellst, die den Alltag "bedrohen" (ihn ändern würden/könnten) wirds m.E. nicht so bleiben.

Gibt immer wieder Stolpersteine im Leben (und wenns nur Stolpersteinchen sind ;)), die überwunden werden wollen.


Hört sich schön an, was du über euer Leben erzählst. Und ich finds auch gut wie ihr das so macht, zumal ihr anscheinend ja auch glücklich seid damit.

Und ich meine schon zu verstehen, was du mir sagen willst, nur sind das noch weitere Aspekte, die mit dem Zutun direkt nciht ganz so viel zu tun haben. Z.B. das Leben leben. Ich finde, dass man das Leben schon so leben sollte, wie man es selber möchte. Man hat halt nicht immer die Möglichkeiten es exakt so zu leben und es kann auch schön sein, wenns zumindest in die Richtung geht, in die es gehen soll, aber wenns wirklich so ist wie man es gerne hätte, dann ists doch nochmal schöner. (Bin auch ein Freund von Überraschungen, besonderen Unternehmungen usw. außerhalb der üblichen Anlässe, um mich mal auf dein letztes Beispiel zu beziehen)

Ob man nur ein Leben hat, können wir nicht wissen, allenfalls glauben. Ich leb jedenfalls so, als hätte ich nur eins, ist schließlich der "worst case". Gibts noch ein zweites, dann hab ich noch eins, hab ich nur das eine, dann hab ichs (hoffentlich) so gelebt wie ich wollte. Sicher ist jedenfalls, dass man dieses Leben leben sollte, schließlich wissen wir auch nicht, wann es zuende ist.


Lebensfrohe Grüße

CM
 
Christian und Moquai,ihrseid ja richtige Philosophen in Sachen Leben:D

Wenn ihr schon so genial seid, könnt ihr mir mal hlefen. Ich denke immer, ich muss später ein hohen Rang haben, weil ich der Beste aus der Klasse bin und der Beste bleiben will.Das heißt, ich muss viel Geld verdienen und ein angesehener Mann sein. Ich will das zwar sein, aber ich will diesen Zwang, dass zu sein loswerden.Manchmal denke,man kann nur glücklich sein,wenn man ein richtig guten Job ganz oben hat und sonst nicht. Und manchmal weißich selbs nicht was ich will.Will ich viel Geld verdienen.Oder will ich eine Familie oder will ich einfach ein glücklicher Obdachloser sein, der durch die ganze Welt reist( das letzte denke ich wirklich oft). Ich fühle mich von anderen gezwungen, sehr gut zu sein.wenn ichs nicht bin, so mein Denken,werden mich die anderen nicht mögen/bewundern/....

Moquai scheint sehr glücklichzu sein. meine nach 20 Jahren noch so schön zu leben.Respekt.Ich sehe solche Menschen meistens beim Scheidungsanwalt.
 
Man denkt einfach ein wenig ;)


Der Zwang (so schlimm?) kommt ja nicht von irgendwoher. Du bist schon der Beste und möchtest das auch bleiben. Erwarten das auch andere von dir? Man MUSS es jedenfalls nicht sein. Ein guter Job und ein dickes Konto machen nicht zwangsläufig glücklich oder angesehen (gut, bei bestimmten (oberflächlichen) Menschen hat man dadurch schon großes Ansehen, aber Oberflächlichkeit ist auf Dauer tödlich - nicht direkt wörtlich zu nehmen ;)). Es ist zwar was Schönes, wenn man einen guten Job hat und angesehen ist, aber hängt ja noch einiges damit zusammen.

Der gute Job und das Ansehen sind Sachen, die vor allem von anderen gesehen und empfunden werden und nicht unbedingt von dir selber. Klar, man hat dann mehr Geld und kann sich teurere Sachen leisten und hat somit ein anders Wohnfeld, aber auch das macht auf Dauer keinen unglücklichen Geist glücklich.

Und auch Ansehen ist schon was Schönes, aber ebenso vergänglich. Und es ist nicht gut, wenn man sich immer danach ausrichtet möglichst viel Ansehen zu haben. Denn vor allem: allen recht machen kann mans eh nicht.
Meine Meinung: Wenn du dich selbst achtest und das machst, was du gern machst und was dir Freude bereitet, und noch dazu gewissenhaft handelst, dann hast du ohne dickes Konto und super Job (ehrliches) Ansehen. Und das ist viel mehr wert, zumal du dann auch nicht unglücklich sein dürftest.

Lass dir noch Zeit mit dem festlegen deines konkreten Ziels. Kannst dir ruhig alle Möglichkeiten durch den Kopf gehen lassen, aber schau auch erst mal auf die Gegenwart (die ja der Zukunft zugrunde liegt). Du MUSST nicht der Beste sein, aber es hat einen Vorteil: Du hast später viele Möglichkeiten offen, die andere nicht haben.

Noch ein bisschen was zum Gedanken machen für dich :):
"[...] aber diejenigen, die nicht mit Aufmerksamkeit den Bewegungen ihrer eigenen Seele folgen, geraten notwendig ins Unglück."


MfG

CM
 
High End schrieb:
Ich fühle mich von anderen gezwungen, sehr gut zu sein.wenn ichs nicht bin, so mein Denken,werden mich die anderen nicht mögen/bewundern/....

Es sind nicht zufällig Deine Eltern, die diesen Zwang auf Dich ausüben?

Aber egal, ob es die Eltern oder Freunde sind: Was Du machen sollst, diese Entscheidung kann Dir keiner abnehmen.
Denn wenn Du machst was andere sagen, dann drehst Du Dich den ganzen Tag im Kreis.

Und ob ein Obdachloser, ein glücklicher Obdachloser ist, das sei dahingestellt.

High End schrieb:
Moquai scheint sehr glücklichzu sein.

Ja, bin ich.
 
Nein,die nicht

Sind wir mal direkt: Wie viel Geld verdienen ist viel, wie viel normal, wieviel wenig.
 
High End schrieb:
Sind wir mal direkt: Wie viel Geld verdienen ist viel, wie viel normal, wieviel wenig.
Das kann man nicht so pauschal sagen.
Das kommt auf die vorherige Lebensweise, die weiteren Umstände, die Ansprüche und die Person an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meine für einen persönlich. Den Rest kann derjenige dazuposten
 
Christian Matt schrieb:
So langsam verstehen wir uns ;)
Auch wenn wir gedanklich von zwei verschiedenen Richtungen kommen.

Ja, ich glaube, wir sind uns jetzt einig.

Christian Matt schrieb:
Ob man nur ein Leben hat, können wir nicht wissen, allenfalls glauben.

Stimmt, man weiß es nicht. Deswegen ist mir/uns das JETZT wichtig, nur das zählt.
Falls man wie die Katze ist, wer weiß schon, wie es DA so ist... ;)
 
moquai schrieb:
Ja, ich glaube, wir sind uns jetzt einig.



Stimmt, man weiß es nicht. Deswegen ist mir/uns das JETZT wichtig, nur das zählt.
Falls man wie die Katze ist, wer weiß schon, wie es DA so ist... ;)

Noch ein kleiner Nachtrag bzw. bessere Formulierung:
Wir wissen nicht, ob wir mehr als ein Leben haben, wir können es allenfalls glauben. Aber eins wissen wir sicher: Wir haben mindestens dieses Leben.
Und das sollten wir nicht vergeuden (und dazu ist es nie zu spät).

So viel mal an dieser Stelle ;)
(wir lassen ja gar niemanden mehr zu Wort kommen, was jedem so wichtig ist^^)


MfG

CM
 
Hallo,

naja, die anderen User brauchen ja nur etwas zu schreiben.
Vielleicht nicht von Interesse. Aber jetzt ist ja auch keine Schule. :D
 
Mir wäre wichtig dass,

- ich keine Geldsorgen habe.
- später ne Familie habe mit der ich glücklich bin.
- einen festen Arbeitsplatz.
- Freunde.
- Gesundheit.
- ComputerBase niemals offline geht. :D


Das ist so das wichtigste für mich, es gibt noch mehr aber.... naja xD

PeaCe ^^
 
High End schrieb:
Nein,die nicht

Sind wir mal direkt: Wie viel Geld verdienen ist viel, wie viel normal, wieviel wenig.

Ob man viel Geld verdient oder nicht hängt bis zu einem recht niedrigen Grad von der Summe auf dem Gehaltsscheck ab, danach nur von deiner Person.

Wenn du 45 bist, Kinder hast, die studieren und noch monatlich deine Rate fürs Haus bezahlst, dann wirst du mit einem für so manch anderen hohen Betrag vielleicht dennoch unglücklich sein.

Und letztendlich muss man eh darauf hoffen, dass man später im Leben ein paar Löffel Weisheit abbekommt oder zumindest gute Prioritäten findet.

Diejenigen die hier was versäumen, werden auch mit Millionen auf dem Konto nicht glücklich.
 
Klar und Deutlich


Geld, warum? Mit Geld kannst du dir alles Kaufen, Glück, Liebe und einen gewissen Teil von Gesundheit. Klingt hart, ist aber so.
 
moquai schrieb:
Nein, ECHTE LIEBE kannst Du nicht kaufen!

Auf eine art hast Du recht. Ich bin selber seit 4 Monaten in einer Glücklichen Beziehung.

Es gibt aber Menschen, die brauchen keine echte Liebe. Und es gibt auch genug Menschen, die einen für Geld Lieben. Seih es weil Sie sehr Naiv sind, oder einfach nur den Luxus Leben und Lieben.
 
Klingt hart und ist nicht so :D

Vorübergehendes Glück kannst du dir vielleicht kaufen, aber umso schlimmer ist es, wenn du kein Geld mehr hast.

Liebe... Nunja, sexuelle Befriedigung kann man sich kaufen, ja. Aber wenn mich jemand nur liebt, weil ich Geld habe und nicht weil ich der Mensch (so Persönlichkeit, Charakter, gute und schlechte Seiten und so Kram), ist das eine wünschenswerte Form von Liebe? Wenns das für dich ist, bitte...

Teil von Gesundheit, ja. Aber auch nicht alles. Mensch bleibt Mensch.


Mit Geld kann man sich nicht ALLES kaufen.


MfG

CM
 
also für Geld kann man nicht kaufen:
richtige Freundschaften
Liebe (klar Frauen werden einen immer ansteigen wenn man viel geld hat.. siehe Promis 50Jahre und 20Jährige Freundin etc..)
Gesundheit (kaufen kann man nur nen guten Arzt oder ne bessere Behandlung - wenn man jedoch todkrank ist nützt es einem auch nicht)
Glück (wenn ich mit 200 gegen eine Mauer fahre wird es nicht vom Kontostand abhängig sein ob ich überlebe - hartes Beispiel aber das beschreibts am besten)

Meine Ziele:
- Familie inkl. Kinder (in ca. 5Jahren)
- sicheren Job mit mittelmäßigem Einkommen (denke da an so 2500€/mtl netto da hat man wenig sorgen)
- Haus bauen
- Autos fahren die mir gefallen - muss ja kein Lambo, Ferrari etc. sein..
- nicht täglich an den negativen Kontostand denken :D - finanziell einfach ein polster haben wo einem ein paar 100€ mtl. überbleiben für Notsituationen
Wie heißt es so schön: Geld macht nicht glücklich - kein Geld macht auch nicht glücklich - na gut wenn schon unglücklich dann doch lieber mit Geld!

Das mit dem Geld kann man nett beschreiben - man sorgt sich immer nur um Sachen die gar nicht bzw. zu wenig vorhanden sind! Wenn mtl. mehr Geld ausgegeben wird als reinkommt.. hat man die Sorge (und die Gewissheit) dass das Geld irgendwann ausgehen wird! Aber denkt mal dran wenn ihr in der Wüste seid und seit 3 Tagen kein Wasser mehr gesehen habt? An Geld? Bestimmt nicht - ihr wollt einfach nur Wasser haben- bei uns zuhause ist das ja kein Thema - Wasserhahn aufdrehen ein Glas anfüllen und gut ist!
In der Wüste isses ein Problem.. deswegen drehen sich in dem Moment einfach alle Sorgen um Wasser (wann bekomm ich eins, wieviel werd ich bekommen, wie lange wird es reichen)
 
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