Zuerst einmal Chapeau
@Jan , dass Du/Ihr bei CB Stellung zu den Daniel Owen Enthüllungen (nVidias Schadensbegrenzung bzw. verkündete Unwahrheiten seitens CEO Huang für die vermasselte DLSS5 Vorstellung) bezieht.
Natürlich gibt es schon andere, empörtere Influencer, bspw. MLID und JTC, die dahinter respektive einen Weg zu einem faktischen Monopol (vom aktuellem Quasi-Monopol kommend, also AMD und Intel damit zukünftig aussperrend) im Grafikkartenmarkt von nVidia sehen oder daran glauben, dass aktiviertes DLSS5 irgendwann Pflicht in modernen Spielen werden könnte (auf Basis des Indiana Jones und der große Kreis Spielbeispiels, welches Raytracing fähige dGPUs vorausetzt).
Beides sehe ich aktuell noch nicht (auch wenn ich das für die Zukunft nicht ausschließen kann), aber angesichts der simplen Umsetzung von DLSS5 mit generativer KI (auf die Entwickler begrenzt Einfluss nehmen können und die dem ursprüngl. Design der Entwickler entgegen stehen kann) und vor allem der Artefakte/Grafikdefekte in Bewegung, bleibe ich sehr skeptisch, dass man DLSS5 Neural Rendering insgesamt bei nVidia für alle Gamer zufrieden stellend hinbekommen wird.
Dem Pseudo-Gamer Huang bzw. nVidia geht es dabei offensichtlich nur um noch weiterhin gesicherte oder noch mehr Marktmacht durch das proprietäre DLSS5 und natürlich dem aus dem eigenen KI-Bereich übernommenen/gesourcten Neural Rendering für DLSS5 als Grundlage für noch teurere nVidia Grafikkarten, deren Anschaffung und Aufpreise zukünftig so begründet werden sollen (nur, mit welchem echten Mehrwert für Gamer?).
Es bleibt zu hoffen, daß AMD und Intel zukünftig eine offenere (Neural Rendering) Alternative anbieten können, die sich subtiler vielleicht nur Beleuchtung oder nur Oberflächenstrukturen ohne aufällig starke Eingriffe in die künstlerisch-grafische Gestaltung von Spielen, wie bei den vorgestellten DLSS5 Demos, annimmt (für Next-Gen Konsolen sowie Radeon RDNA5/UDNA1 und Intel Arc Celestial Grafikkarten).