Was macht ihr beruflich?

Was macht ihr beruflich?

  • Land-, Forst- und Tierwirtschaft und Gartenbau

    Stimmen: 2 0,7%
  • Rohstofgewinnung, Produktion und Fertigung

    Stimmen: 37 12,1%
  • Bau, Architektur, Vermessung und Gebäudetechnik

    Stimmen: 16 5,2%
  • Naturwissenschaft, Geografe und Informati

    Stimmen: 112 36,7%
  • Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit

    Stimmen: 22 7,2%
  • Kaufmännische Dienstleistungen, warenhandel, Vertrieb, Hotel und Tourismus

    Stimmen: 33 10,8%
  • Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung

    Stimmen: 30 9,8%
  • Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung

    Stimmen: 34 11,1%
  • Sprach-, Literatur-, Geistes-, Gesellschafts- und wirtschaftswissenschaften, Medien, Kunst, Kultur u

    Stimmen: 12 3,9%
  • Militär

    Stimmen: 7 2,3%

  • Umfrageteilnehmer
    305
vaju schrieb:
Respekt, du musst (als Externer) schon einen verdammt guten Ruf genießen
Danke. Aber ganz so ist es dann doch nicht :) Am Ende des Tages war es eine Verkettung vorteilhafter Umstände und die Tatsache, dass ich hier und da Leute auf Ebene Werksleiter und C-Suite kenne durch vorherige Zusammenarbeiten. Normalerweise bin ich eher im Bereich Mitte 8-stellig unterwegs, da ist der Druck auch nicht so krass. Glück war da auch reichlich dabei und ich habe nicht abgesagt um selber noch mehr dabei zu lernen und voranzukommen. Größtes Learning: Wenn du denkst du hast Nerven aus Stahl, mach was größeres und fange wieder bei 0 an.

Skysnake schrieb:
Über welche Zeiträume redet man da eigentlich?
Dieses Projekt sind ca. 30 Monate. Wir bauen eine komplett neue Produktionslinie damit eine gewisse Firma, die den technologischen Anschluss verpasst hat nicht gänzlich von der Klippe fällt. Ob es was bringt, sehen wir spätestens Anfang 2026. Der Rest fällt unter NDA :D
 
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LotusXXL schrieb:
Es soll auch deutlich machen, dass man sich besser so früh wie möglich auf den Hosenboden setzt und nicht, wie in meinem Fall, erst viele Jahre später die Notwendigkeit einer möglichst hohen Qualifikation erkennt und in die Tat umsetzt.
Kann man so pauschal nicht sagen.

Es gibt auch Menschen die bevorzugen ein eher chilliges Leben.
 
Xiaolong schrieb:
Dieses Projekt sind ca. 30 Monate. Wir bauen eine komplett neue Produktionslinie damit eine gewisse Firma, die den technologischen Anschluss verpasst hat nicht gänzlich von der Klippe fällt. Ob es was bringt, sehen wir spätestens Anfang 2026. Der Rest fällt unter NDA :D
Das sind dann aber auch "nur" noch ~100Mio pro Jahr. So viel ist das dann auch nicht mehr. Also klar noch immer ne Stange Geld sie man verantworten muss, aber jetzt keine Unsummen mehr in meinen Augen. So was würde ich auch mal gerne auf dem Papier verantworten und nicht nur praktisch Teilbereiche die das gesamte Projekt killen können.
Ergänzung ()

ZeT schrieb:
Es gibt auch Menschen die bevorzugen ein eher chilliges Leben.
Was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich nehme praktisch jeder Gelegenheit wahr Verantwortung zu übernehmen. Auch wenn Sie mir Risiken verbunden sind.

Irgendwie komme ich on der Karriere trotzdem nicht in dem Maße vorwärts wie ich es gerne hätte. Es gab aber auch einfach nie die Gelegenheit :/
 
Ich habe Modellbau in einer bekannten Autofirma gelernt. Durch meinem Engagement bin ich nach kurzer Zeit in höhere Stellen geklettert: über Fertigungskontrolle der Modelle zu ZQS (Zentrale Qualität Sicherung) zu DQV (Design Quality & Verifikation). Meine Arbeit hat mir sehr viel Freude bereitet. Eigentlich wollte ich weitermachen, aber Frauchen zu liebe:kuss:, habe ich meinen wohlverdienten Rentenantrag gereicht und bekommen.
Ab und zu treffe ich ehemaligen Kollegen und sie sagen, ich werde doch noch vermisst.

Na ja, das Leben muss doch weitergehen, oder? 🧓
 
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Skysnake schrieb:
Was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich nehme praktisch jeder Gelegenheit wahr Verantwortung zu übernehmen. Auch wenn Sie mir Risiken verbunden sind.
Das eine schließt das andere ja nicht aus.
Skysnake schrieb:
Irgendwie komme ich on der Karriere trotzdem nicht in dem Maße vorwärts wie ich es gerne hätte. Es gab aber auch einfach nie die Gelegenheit :/
Nicht jeder strebt eine berufliche Karriere an.

Es gibt halt unterschiedliche Menschen. Einige sehen in ihrem Beruf eine Erfüllung, andere wollen einfach nur Geld scheffeln und wieder andere sehen Arbeit als reines Mittel zum Zweck.
 
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Skysnake schrieb:
Das sind dann aber auch "nur" noch ~100Mio pro Jahr. So viel ist das dann auch nicht mehr.
Ist näher an der 2 als der 1 bei deiner Zahl. You get used to it, stimmt, aber dahinter stehen Werte und vor allem auch Menschen, deren berufliche Zukunft davon abhängt wie man performt.

Skysnake schrieb:
Auch wenn Sie mir Risiken verbunden sind.
Genau das hält die meisten Menschen davon ab etwa zu machen, wird mir jeden Tag auf's Neue bestätigt.

Skysnake schrieb:
Es gab aber auch einfach nie die Gelegenheit :/
Oder das richtige Vitamin B. Nicht auf Gelegenheiten warten, proaktiv etwas unternehmen :)

ZeT schrieb:
Es gibt halt unterschiedliche Menschen.
This! Das vergessen leider viel zu viele.
 
Xiaolong schrieb:
Oder das richtige Vitamin B. Nicht auf Gelegenheiten warten, proaktiv etwas unternehmen :)
Was willst du da erzwingen? Wenn sich keine Chance ergibt ergibt sich halt keine Chance. Ich hätte such kein Problem den Job oder Arbeitgeber zu wechseln.

Eventuell mache ich ja auch noch meinen Dr. Das wäre auch ein ziemliches Wagnis mit 41

Wenn sich aber halt nichts anderes ergibt um weiter zu kommen dann halt das.
 
Bei uns in der Firma wurden eigentlich alle Ausländer über Vitamin B eingestellt. Das gilt auch für die meisten Ausländer die ich hier (in China) kennengelernt habe.
 
Ich bin gelernter Verwaltungsfachangestellter mit einer ausgeprägten Abneigung gegen ein Studium (ich habe es versucht, aber nach 3,5 Semestern abgebrochen - den LL.B brauche ich heute nicht mehr. Außerdem hat sich die trockene Theorie, nur um später im Beamtenverhältnis durch die Einöde von Recht und Gesetz zu wühlen, nicht gerade als meine ideale berufliche Perspektive herausgestellt). Meine Laufbahn begann bei einer Kreisverwaltung, wo ich in den Praxisphasen mehr im IT-Bereich der Verwaltung tätig war, als bei der tatsächlichen Sachbearbeitung an vorderster Front mit Kundenkontakt. Mittlerweile bin ich seit einigen Jahren Führungskraft (ob Sachgebietsleitung, Fachdienstleitung, nennt es, wie ihr wollt) bei einem kommunalen IT-Dienstleister im Bereich Fachverfahren - und Anwendungen. Die grds. Aufgabe in diesem Bereich ist es, Support zu leisten, Anwendungen zu betreuen und Lösungen für unsere kommunalen Kunden im Bundesland bereitzustellen.

Bin ich mit meinem Job zufrieden? Inzwischen ja, mehr als zufrieden sogar, auch wenn es bedeutet, viele Projekte gleichzeitig im Blick zu behalten, sich mit Nebenkriegsschauplätzen und Durchlauferhitzern auseinanderzusetzen, strategischen Weitblick zu wahren, sich oft in Geduld zu üben (die Mühlen im ÖD mahlen anders), Gremienarbeit zu leisten und zudem die Verantwortung für 12 Mitarbeiter zu tragen. Es ist allerdings ein harter Kampf, sich im öffentlichen Dienst die Hierarchieebenen hochzuarbeiten, wo altbackene, an das Beamtentum angeknüpfte Ansichten zu Abschlüssen immer noch eine große Hürde darstellen. Man wird oft nur nach formalen Qualifikationen bewertet, unabhängig von den tatsächlich erbrachten Leistungen oder der gesammelten Erfahrung. Aufsteigen zu wollen, ohne einen akademischen Abschluss vorzuweisen, erfordert nicht nur fachliches Können, sondern auch Beharrlichkeit, Geduld und die Fähigkeit, sich immer wieder zu beweisen. Das macht den Weg nach oben nicht unbedingt leichter, aber es schärft den Blick dafür, was wirklich wichtig ist: praktische Lösungen, Durchhaltevermögen und der Wille, sich nicht entmutigen zu lassen.
 
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Ich bin aktuell Konstruktionsingenieur bei einer Firma die Radargeräte für Industrie sowie Automotive Anwendungen Herstellt. Davor war ich 3 Jahre lang Applikationsing. bei der gleichen Firma. Da musste ich automotive Sensoren bei den verschiedenen OEMs applizieren auf Prüfgeländen etc. Wintererprobung usw. Wurde mir dann irgendwann aber einfach zu viel Rumgefahre und Hotelaufenthalte.

Mein Werdegang war aber auch etwas länger :D
  • Hauptschulabschluss
  • Ausbildung zum KFZ Mechatroniker
  • Halbes Jahr als Geselle gearbeitet
  • Fachhochschulreife über Berufsoberschule gemacht
  • Maschinenbaustudium mit Bachelorabschluss
Auf den Bachelorabschluss bin ich aber schon recht stolz :D Wenn ich jemanden zu Zeiten der Hauptschule gesagt hätte, ich studiere später mal Maschinenbau, ich glaub die meisten hätten mich ausgelacht :D
 
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Müs Lee schrieb:
Zum Thema - ich bin Maschinenbauer und beende in wenigen Wochen meine Promotion. Was danach kommt, ist ungewiss.
Update: Promotion Februar 23 beendet, dann ein halbes Jahr Postdoc gemacht und danach ein halbes Jahr gegammelt - war äußerst willkommen. Auch das musste ein Ende haben, denn demnächst fange ich beim hiesigen Umweltamt an und werde Statistiken mit SQL machen. Nicht nur aufgrund der überaus schlechten Joblage hier bin ich sehr froh über diese Gelegenheit. Gehalt, Stresslevel und Homeoffice wären weder in der Industrie noch in der Forschung vergleichbar.
 
Du hast in Maschinenbau promoviert um Statistiken in SQL beim Umweltamt zu machen?
 
Es war nicht das Ziel, aber das Resultat. Die lokale Joblandschaft gibt momentan nichts für mich her (Luxemburg, 19k Arbeitslose vs 5.9k offene Stellen). Kollegen, die vor mir promovierten, haben tlw. 18 Monate hier gesucht. Da bin ich noch gut weggekommen.
 
[X] Rentner / Pensioner .... also auf der faulen Haut liegen und den Ruhestand genie ßen.
 
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Lehr-Therapeut für die Fachbereiche Psychosoziale und arbeitstherapeutische Behandlungsverfahren an einer Berufsfachschule für Ergotherapie

Nach Jahren der Arbeit an der Front als Ergotherapeut in psychiatrischen Kliniken (hier vor allem: Sucht, Forensik, Persönlichkeitsstörungen, etc.), bin ich nun schon seit längerer Zeit als Dozent tätig und liebe meinen Beruf immer noch. :)
 
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Moin, bin Sozialarbeiter. Bin gerade außerdem dabei, mein Hobby (Musikproduktion) zum Nebenberuf auszubauen. Das wird noch ein paar Jahre dauern, aber ich bin auf dem Weg.
 
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HAse_ONE schrieb:
Auf den Bachelorabschluss bin ich aber schon recht stolz :D Wenn ich jemanden zu Zeiten der Hauptschule gesagt hätte, ich studiere später mal Maschinenbau, ich glaub die meisten hätten mich ausgelacht :D
Wenn du mal lustig bist, melde dich doch mal bei deiner alten Schule. Gerade bei der Hauptschule fehlen solche Erfolgsgeschichten. Die sind auch deutlich hilfreicher, als wenn es der Lehrer sagt oder der Vertreter der Agentur für Arbeit.

Die meisten Schüler dort sind ja, wie du weißt, nicht auf dem Kopf gefallen. Schlechtes Umfeld (Familie / Freundeskreis), Schicksalsschläge, oder sonstige Gründe haben die Leute auf die Hauptschule gebracht, obwohl das Potential für mehr da ist. Gibt zwar echt Leute, die verloren sind, aber das ist mMn die Minderheit. Die Schüler kriegen meist so ein komisches Bild von der Gesellschaft reingehämmert, was gerade in den Teenie Jahren extrem schädlich ist, und den weiteren Werdegang negativ beeinflusst. Aus rein persönlicher Sicht muss ich auch sagen, dass die Hauptschule deutlich sozialer war als das Gymnasium...
 
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Wir haben auch einen super FISI-Kollegen, der auf der Hauptschule war, dann Drucker gelernt hat, 2x wegen Insolvenz arbeitslos wurde, parallel noch das Haus in Stand hält (seine Mutter kann leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr viel machen, sein Vater ist früh verstorben) und dann eine Ausbildung bei uns gemacht hat.

Er ist super zuverlässig und war der beste Azubi, den wir seit Jahren hatten, obwohl die Startvoraussetzungen (z.B. schlechte Englischkenntnisse) nicht die besten waren, glücklicherweise ist er nach der Ausbildung bei uns geblieben.
Englisch hat er mittlerweile super im Griff, mein Chef hat ihm zwei Englischkurse bezahlt, die er super durchgezogen hat.

Das Arbeitsamt und die IHK waren beide übrigens überhaupt nicht hilfreich, Unterstützung gab es da keine, im Gegenteil, mit seinem Hauptschulabschluss wurde er mit seinem Wunsch in die IT zu wollen, eher belächelt.
Die IHK hat 2x nachgefragt, ob wir wirklich einen FISI-Azubi mit Hauptschulabschluss einstellen wollen, sie konnten es nicht glauben.

Fazit: Nicht jeder junge Mensch ist der ideale Schüler, das macht ihn aber nicht zwingend später zu einem schlechten Mitarbeiter, oftmals brauchen solche Leute nur mal jemanden, der an Sie glaubt und Ihnen eine Chance gibt.
 
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Ausnahmen bestätigen die Regel.

Aber sind wir mal ehrlich: Wenn ich als Chef die Wahl zwischen mehreren Kandidaten habe und sie sich von der bisherigen Lebenserfahrung nicht sonderlich unterscheiden, werde ich mich im Zweifel immer für den Kandidaten mit dem höheren Bildungsabschluss entscheiden. Abitur bekommt man (z.B. gerade in Bayern) nicht geschenkt, somit hat der Kandidat zumindest schon mal bewiesen, dass er sich auch mit komplexeren Aufgabenstellungen auseinandersetzen und diese lösen kann.

Je höher die Stelle, umso mehr spielt natürlich die (fachliche) Qualifikation und akademische Laufbahn eine noch wichtigere Rolle. In Großkonzernen ist i.d.R. eine AT Stelle ohne akademischen Abschluss nicht zu bekommen. Bei uns in der Abteilung gibt es wiederum jemanden, der sich nur mit Ausbildung bis in den AT Bereich hochgekämpft hat (dies ist aber wie gesagt eine absolute Ausnahme; er hat einen extremen Biss, liefert stets sehr gute Arbeitsergebnisse und hat wohl auch einen recht hohen IQ).
 
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Meine Chefin mag Leute überhaupt nicht, die studiert haben. Sie will auch niemanden einstellen, der frisch von der Uni kommt. Findet sie alle arrogant und nicht nützlich. Aber einen Ingenieur hätte sie gerne :freak:
Ich kam ihr auch nur in die Tüte, weil mein Studium abgebrochen war. Inwieweit ihre Meinung jetzt besser ist, sei mal dahin gestellt.
 
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