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Kingdom Come: Deliverance EINS ist auch so ein Spiel, das ich mir auf jeden Fall nochmal genauestens zu Gemüte führen muss bzw. auch will. Ich habs in der Vergangenheit immer schonmal angespielt und den Prolog abgeschlossen, bin dann aber nie wirklich darüber hinausgekommen.
Das mag auch ein wenig an der Grafikpracht liegen, die ich unbedingt in vollen Zügen genießen wollte, das mit der 3060 Ti aber nur schwer möglich war. Mittlerweile mit der 4080 Super sollte das vor allem in 4K UHD (oder entsprechend runterskaliert) kein Problem mehr sein.
Dann wäre ich auch mal bereit für den zweiten Teil
Aaaaaber: ich hab die letzten Tage ja auch wieder Dinge gedaddelt. Eigentlich steht das Replay von The Witcher 3 immer noch ganz weit vorn bei mir. Als ich dort jedoch nun auch wieder in Velen angelangt bin, den Prolog in Weißgarten also abgeschlossen habe, hat's mich plötzlich gepackt: wie schaut's denn mit der VORGESCHICHTE aus?
Selbstverständlich bekommt man, wenn man das Witcher-Universum mag, zwangsweise viel von der Lore rundherum mit, die zweifellos umfangreich und stets sehr glaubwürdig ausgearbeitet ist. Trotzdem wollte ich die Entwicklung zumindest der Spiele endlich mal selbst erleben, also habe ich mit The Witcher 1 angefangen (was in den letzten 18 Jahren auch schon mehrmals passiert ist) und muss sagen: spätestens, wenn man in Wyzima ankommt, nimmt das Spiel so RICHTIG an Fahrt auf! Klar, das Gameplay ist etwas altbacken (dafür einfach), die Inventar-Mechanik ist überholt, das Voice Acting teilweise noch etwas holprig, aber: das Witcher-Feeling bekommt man PERFEKT transportiert und obendrein erfährt man eben all die ganzen politischen Intrigen und Beweggründe vieler Charaktere endlich mal am eigenen Leibe, die man sonst nur so durch Hörensagen und Questverläufe aus dem dritten Teil kennt.
Genug gelabert! SCREENSHOT-TIME!
PS: The Witcher 1 lässt sich nicht wie üblich screenshotten (mit PRINT-Taste bzw. WIN+PRINT, kacke ^^) - muss immer den Umweg über STRG+V und Abspeichern in MSPAINT machen
Im Fischerdorf vor Wyzima. Eigentlich ja ganz idyllisch hier.
Und schon ein weiterer, bekannter Name: Zoltan Chivay!
Auch diesen Kollegen kennt man besser aus The Witcher 3: Eredin, König der Elfen der Wilden Jagd.
Hierbei ein Fun Fact: die wilde Jagd ist ja keinesfalls ein Konstrukt aus den Spielen oder gar besonders dem dritten Teil. Das ist ein tief verwobenes und wichtiges Element der Geralt-Saga, das insbesondere auch in den Büchern behandelt wird.
Für alle die, die (wie ich Schnösel) nur den dritten Teil gespielt haben, mal ein dramatisch zusammengefasstes Recap der Bücher zu diesem Thema:
Geralt ist Monsterschlächter (ochjo, echt?!) und hat einst "Duny", dem zukünftigen bzw. jetzigen Kaiser von Nilfgaard, Emhyr var Emreis bei einem Fluch geholfen. Als Belohnung, weil Duny nicht wirklich etwas anzubieten hatte, forderte Geralt getreu dem Hexerkodex "Das Gesetz der Überraschung" ein - also eine Belohnung, die durchaus in der Zukunft liegen kann und etwas ist, von dem der Schuldner zum aktuellen Zeitpunkt noch nichts weiß.
Fast Forward: Ciri, die Tochter von Duny/Emhyr var Emreis wird geboren, Geralt wollte selbstverständlich nie ein Kind und Emhyr wollte sie auch nie hergeben. Als Emhyr sich in Nilfgaard zum Kaiser thronen lassen hat, wurde Ciri von ihrer Mutter Pavetta versteckt und letztlich führten Ciris und Geralts Schicksal die beiden zusammen. Ciri blieb dann lieber bei einem Hexer und durchlebte die Ausbildung zur Hexerin in Kaer Morhen, als bei ihrem herrschsüchtigen und kriegstreiberischen Vater zu bleiben.
Aufgrund des Pogroms (Menschen gegen alle "Anderlinge") in Riva, Geralts Heimat, wurde Geralt tödlich verletzt, genauso wie seine - ebenfalls durch das Schicksal mit Geralt verwobene (siehe Buchband: "Der Letzte Wunsch") Geliebte, Yennefer. Zu diesem Zeitpunkt war Ciri etwa 17 Jahre alt und sowohl Geralt als auch Yen waren für sie wie eine Familie.
Da Ciri vom "Älteren Blut" ist und aufgrund ihrer magischen Eigenschaften zwischen Raum und Zeit springen kann (jedoch eher unkontrolliert), hat sie in einem letzten Rettungsakt sowohl Geralt als auch Yennefer vor dem Tod in der sterblichen Welt bewahrt und sie in einer Art Taschendimension (die Insel "Malus" - siehe Buch: "Die Frau vom See").
Bereits zuvor war die Wilde Jagd auf der Suche nach Ciri, da sie, allesamt dem Elfengeschlecht entstammend, Ciri mit ihrem Elfenkönig (Eredin) verbündeln wollen, damit die beiden wieder das Blut der Älteren im Elfengeschlecht etablieren können und diese wiederum wieder ihre einstigen magischen Kräften zurückerlangen.
Ciris Rettung von Yen und Geralt hinterließ (wie jeder Raum-Zeit-Sprung) eine magische Signatur, die von den besagten Wilde Jagd-Elfen (genauer: den Aen Elle - nicht zu verwechseln mit den Elfen aus der Witcher-Welt, den Aen Seide) geortet werden konnte. Geralt und Yen werden gefunden, Yen gefangen genommen und Geralt bietet aufgrund seiner unendlichen Liebe zu Yen (erneut: ihre Schicksale sind unzertrennlich verwoben aufgrund eines Dschinn-Wunsches) Sich im Austausch an.
Fortan reitet Geralt - seinem eigenen Willen geraubt - für die Wilde Jagd, die über die Zeit (die Zeit zwischen dem letzten Buch und The Witcher 1) hinweg mehrere Kinder und Jugendliche entführten - stets mit der Hoffnung der Aen Elle, ein Kind mit dem Blut der Älteren darunter zu haben.
Die Wilde Jagd hätte hierfür niemals Geralt, einen "schwachen Menschen-Hexer" gebraucht. Der Beweggrund war aber ganz klar: Ciri sollte den Köder schlucken und versuchen, Geralt aus den Klauen der Wilden Jagd zu retten.
Dies geschah auch, jedoch mit entsprechendem Erfolg für Ciri. Sie entriss Geralt aus dem magischen Band der Wilden Jagd und teleportierte ihn in die Wälder von Kaer Morhen, wo Geralt desorientiert und vollkommen das Gedächtnis verloren zusammenbrach. Von Ciri fehlt erneut jede Spur. An dieser Stelle startet The Witcher 1.
Zurück zu The Witcher 1, wo Geralt bekanntlich erst einmal sein Gedächtnis wieder zurückerlangen muss und politisches Geplänkel sowie Ciri und die wilde Jagd erst einmal nebensächlich erscheinen (es aber nicht sind).
Derweil steht da ein lustiger Zauberer der Salamandra auf der Brücke und sperrt den rückwärtigen Ausweg mit einer Wand aus Flammen ab - nichtsahnend, dass er damit sein eigenes Schicksal besiegelt, denn: entweder du fliehst durch's Feuer oder durch mein Schwert!
So, äh... ich präsentiere: Abigail! Eigentlich machte sie mir bis zu diesem Zeitpunkt im Spiel den Eindruck einer netten Kräuterhexe, die den Dorfbewohnern bei ihren Belangen hilft.
Ohne das storytechnisch zu spoilern, belasse ich es einfach mal bei: man kann die olle "romancen" und bekommt dann dieses tolle Bild eingeblendet. Ich glaube, die ist ... wie soll ich sagen... IRRE?! Das Bild schwankt zwischen Sexy und Ultracreepy!
Schlimmer noch: da schnackselt man sich so durch, mitten während eigentlich noch der kleine Junge Alvin als Begleiter dabei war... dann sieht man nur in der "finalen" Gesprächsaktion, bevor's zwischen Geralt und Abigail zur Sache geht, wie er im Hintergrund plötzlich weggeht und ... naja... Dinge zwischen Mann und Frau passieren.
Wenn man sich dann wieder frei bewegen kann, geht man in der Höhle (ja, es war ne Höhlenpimperei ^^) den einzigen Gang weiter und SIEHE DA: da steht Alvin!!! Der Junge muss jetzt gestört fürs Leben sein (war er vorher schon), denn egal, was Geralt und Abigail da um die Ecke am Feuer getrieben haben, der hat definitiv ALLEs mitbekommen
Okay, zurück zu "gemütlicheren" Dingen. Vor dem Höhlenausgang wartet bereits der Mob um Abigail, Geralt, Alvin oder am Besten gleich alle zu meucheln.
Währenddessen brennen die Salamandra fröhlich Siedlungen im Umland von Wyzima nieder - auch dafür ist bestimmt Geralt verantwortlich. Jedenfalls, wenn es nach den Einheimischen geht.
Ein "Ertrunkener" in der Kanalisation von Wyzima - Spielgrafk von The Witcher 1. Wenn ich ehrlich bin: das Vieh sieht in diesem Setting und in der Beleuchtung krasser und gruseliger aus als alle Ertrunkenen, die The Witcher 3 zu bieten hat.
Spiele ohne Abwasserlevel sind keine echten Spiele
Der Mond steht hoch über Wyzima. Wir sind raus aus der Kloake, aber noch lange nicht raus aus der Misere.
An dieser Stelle spiele ich nun weiter The Witcher 1 und bin schon tierisch gespannt, wie sich die Ereignisse weiterhin zusammenfügen, damit The Witcher 3 endlich das gesamte Bild für mich darstellen kann
Und ja, um die wirklich genial inszenierten politischen Intrigen besser zu verstehen (bestes Beispiel: König Radovid's tiefer Hass gegen alle Magierinnen aufgrund der Vergangenheit mit Philippa Eilhart), werde ich danach The Witcher 2: Assassins of Kings einwerfen.
Erst dann geht's (erneut) mit Teil 3 weiter, der aber auch sicherlich weiterhin mein Lieblingsteil bleiben wird.
Die "Wilde Jagd" ist auch keine Erfindung Sapkowskis, sondern hat ihren Ursprung in der germanischen und keltischen Kultur, kommt aber auch in unterschiedlichen Versionen in anderen, frühen europäischen Kulturen vor.
Soweit ich weiß, gab es schon immer Geschichten einer Geisterkavalkade, die des Nachts Kinder klaut. Ich vermute aber mal, dass das Konstrukt der Elfen aus einer Paralleldimension entsprechend hinzugedichtet ist.
So oder so: die slawische Folklore bietet wahnsinnig viel Content, weshalb die Welt von Geralt dem Hexer für mich auch so faszinierend und glaubwürdig ist. Selbst die ganzen Bestien und Dämonen: der Bies, der Leshy, der Chort, all die "Viecher" gibt's ja seit Jahrhunderten in der slawischen Kultur.
@DJMadMax Du kannst auch ReShade installieren, ohne jegliche Effekte. Damit kannst Du dann auch Screenshots anfertigen, was vermutlich etwas komfortabler wäre als den Umweg über Paint
@eightcore
Zum Anfertigen von Screenshots gäbe es ja diverse Möglichkeiten und ich bin mir sicher, da sind auch diverse Möglichkeiten schon installiert (Afterburner/RTSS, Nvidia Overlay, Steam <- wobei Witcher 1 über GOG kommt bei mir, evtl. kann das sogar Playnite).
@Deathangel008
LOL, die ersten beiden hatte ich ja schonmal gepostet, haha ^^
Das kommt davon, wenn man knappe 10 Tage Pause hatte und dazwischen was anderes gespielt hat (poste ich auch noch).
Ich schieb's auf mein Alter!
Ergänzung ()
So, was kam denn dazwischen?! Auch das hatte ich ja schon vor ein paar Posts geschrieben - und nein, das hatte ich jetzt ausnahmsweise nicht vergessen
Diablo 2 Resurrected
Wieso? Weil man es cool modden kann und ich mag Spiele, die man cool modden kann. Das Spiel selbst hatte ich schon eine Weile, es hat mich aber einfach nie auch nur im Ansatz nochmal so gepackt, wie seinerzeit Diablo 2 bzw. dessen geniales Addon LoD.
Da ich auch kein Interesse daran habe, groß online zu spielen, kam mir der Solomodus und dessen Modding-Community gerade recht!
Im Kern: Mehr Inventarplatz, mehr Loot, mehr Skill- und Statpunkte inkl. höherem eigenen Level (bis 999) und höheren max. Skilllevels (max. 99).
Das klingt jetzt erstmal massiv vereinfacht - ist es auch. Paart man das ganze jedoch mit 10x so vielen Monstern, dann wird es nicht nur wieder unfassbar spaßig mit praktisch jeder Charakterklasse, es sieht auch noch extrem fetzig aus!
So viele Monster hat Akara einen noch nie töten lassen in der Höhle des Bösen
Und noch lange kein Ende in Sicht. Die fünf Skeletties des Summoners kämpfen sich durch.
Draußen sieht's nicht besser aus - überall wuselt es.
Und noch mehr!
MEHR!!!
Wie man an der Telemetrie oben links sieht: hat der Necro erst einmal 35 Skelettkrieger, 35 Skelettmagier, den dollen Golem und on top noch 99 Wiederbelebte um sich herumrennen, schafft es auch ein 9800X3D nicht mehr, die 100 FPS zu halten.
Der Wuselfaktor ist ...
...einfach geisteskrank
Der Nekro diente aber tatsächlich nur zum Testen fürs Balancing und ob die Mods wie ich sie eingestellt habe, alle funktionieren. Deshalb hatte der auch irgendwann nach nur einem Hauer auf nen Pupsi-Gegner bereits 999 Levelups
Nachfolgend ein paar "echte" Gameplay-Screenshots.
Mmmhhhhhh, Spinnen... ich mag Spinnen Hier mit meiner Bowmazone noch im 3. Akt auf "Normal".
Es dauerte gar nicht lange, dann durfte Diablo auch schon ins Gras beißen... oder in seinen komischen Pentagramm-Asphalt.
Und weil Diablo ja nicht das einzige große Ungeziefer ist, kam Baal direkt hinterher.
Juchu, ich bin Slayer! Fehlen ja nur noch zwei weitere Durchläufe.
Der Anfang ist schonmal getan: im Feld der Steine herrscht auch in Alptraum noch Blitzgewitter.
So, dann geht's mal weiter im Schnelldurchlauf, damit ich auch weitere Screenshots liefern kann
Dieses übertriebene Marvel-Spektakel mit Lichteffekten und krachenden Bässen bei WuWa gefällt mir besonders.
Eigentlich kann ich mit diesen konsoligen Autotarget-Kampfsystemen generell nicht so viel anfangen, aber WuWa ist eine Ausnahme. Liegt aber auch daran, dass die Storykämpfe so leicht und fehlertolerant sind. Wirklich "Souls" sind nur die höchsten Endgame-Level, die man nicht spielen muss. Das Storygame ist quasi Cheat-Mode.
Ich find' das Gameplay gerade außerhalb des Story-Contents für total fehl am Platze, weil dem Spiel schlicht und ergreifend eine streamlined character progression fehlt. Als Neueinsteiger/Rückkehrer ist man da, auch, weil man das World Level nicht heruntersetzen kann (wie das bspw. in Endfield möglich ist), schon dezent am Arsch, wenn man auf einmal höherlevlige Bosse besiegen muss, um an bestimmte Upgradematerialien zu kommen; dann aber wenig Kontrolle über die eigenen Charaktere hat und die Tells der Bosse kaum sichtbar sind (entweder wegen des Effektgewitters oder aber wegen schlechter Animationsarbeit).
Ich hab' jetzt bspw. zu 3.0 wieder hereingeschnuppert (habe nur zu 1.0 und einige Patches danach ein wenig gespielt) dank den Trailern pp. dazu und von der angesammelten Premium Currency Chisa, Lynae und Aemeath bekommen, kann mit den Charakteren aber nichts anfangen, weil ich die Charaktere mit frei zugänglichen Materialien nur bis Lv. 40 bekomme und Level 60+ Bosse bekämpfen muss, um an Breakthrough-Materialien zu kommen. Dazu kommt auch, dass diverse Events ein bestimmtes World Level verlangen. Meines Erachtens könnte das alles deutlich mehr gestreamlined werden, damit man Einsteiger/Rückkehrer nicht vergrault. Zumindest habe ich unter den Voraussetzungen wenig Lust, das Spiel weiterzuspielen.
Gut, Endfield ist jetzt erst in 1.0 erschienen. Der Content ist aber bislang nicht vom World Level abhängig und das World Level lässt sich senken, wenn man das möchte. Allein von der Grundkonzeption her gefällt mir Endfield da deutlich besser - auch, wenn sich das natürlich zukünftig noch ändern kann.