Webdesign neben C++ machen

hallo 1337hAx,

danke für den Buchtipp, ich kuck mir das gerne an.
Für die Spiel-Physik habe ich Dir auch eines. Es enthält die Physik (Flugbahnen, Anziehung, Kollision, etcetc..) sowie den Code im C11-Stil. Es scheint mir ein gute Mischung zu sein:
Physics for Game Developers: Science, math, and code for realistic effects: Leverage Physics in Games and More, von Bryan Bywalec und David M Bourg
http://www.amazon.de/Physics-Game-D...qid=1391512648&sr=8-2&keywords=David+m.+bourg

Zu Mathematica von Wolfram: Das ist in erster Linie ein Algebra-Programm. D.h. wenn Du ihm (a+b)^2 eingibst, dann verrät es Dir, dass das a^2 + 2ab + b^2 ergibt. Natürlich kann es in zweiter Linie auch rechnen. Es ist kommerziell zu erwerben, und danach ist Deine Ferienkasse vermutlich gut geleert...

Die Black-Scholes-Formeln (besonders die für die PDF = partielle Differentialgleichung) sind ein guter Test: suche im Web, nach einer vollständigen C++-Lösung. Prüfe, ob Du alles Notwendige findest und wieviele Programmzeilen das ergibt. Was es für Scilab alles fix+fertig gibt, weiss ich zZ nicht. Aber ich weiss, dass das für Matlab so erhältlich ist (zu mindest in Büchern), es kaum mal 20-Programmzeilen sind. Ich weiss, dass Du den Matlab-Code verstehst, wenn Du Scilab-Code verstehst, und ich weiss, dass Scilab den Matlab-Code in Scilab-Code übersetzen kann. Der Effizienzunterschied für Deine Arbeit als Programmierer dürfte hie sehr gross sein.

Für Black-Scholes und Scilab, sieh mal diese zwei Links an. Ich fand sie mit den Suchworten "Black Scholes Scilab". Wenn Du darin auf die fett-blauen Wörter klickst, kommst Du gerade zum fertigen Scilab-Code :
http://page.math.tu-berlin.de/~papapan/ComputationalFinance.html
http://page.math.tu-berlin.de/~papapan/ComputationalFinance_SS2012.html
Jetzt nur copy+paste und das bei Dir laufen lassen, dann kannst Du von der Umsetzung her das ganze Theoretische Dir begreiflich machen. Das ist ein schneller Weg, um zu Inhalten und Programmierungs-Know-how gleichzeitig zu kommen.
:schaf:
Ergänzung ()

den Code im C11-Stil. [/QUOTE schrieb:
Sorry mit C11 war C++ gemeint
 
1337hAx' schrieb:
Kann man sich hier eigentlich irgendwo noch ins Thema Virus/Keylogger o.ä. einlesen? Sowohl vermeiden als auch selbst proggen. Tigerass 2.0 hat mir da schon einen Link geschickt, bezüglich reverse engineering..
Weiß nun echt nicht, was du mit Viren vermeiden meinst, aber zum Selberbau gibt dir hier hoffentlich niemand Tips. Um die Frage zu beantworten: Ja, man kann sich einlesen. Aber wenn es dir schon so an Kompetenz mangelt, sowas zu finden, werde ich einen Teufel tun und dir noch eine Anleitung geben.
 
Eine Frage @alle

Der Thread wurde hier eröffnet, um sich Gedanken zu geeigneter Programmierungssoftware zu machen. Das ist von Zeit zu Zeit richtig. Das insbesondere richtig, wenn ein neues Projekt ansteht, oder wenn jemand neu einsteigt.

Was C/C++ betrifft, so habe ich als alter Knabe seinen Aufstieg erlebt. Das war ein historischer Unfall, an dem wir heute noch leiden, der aber aus damaliger Sicht hinzunehmen ist, denn C war schnell, und C bot Mathe plus Systemzugriffsmöglichkeiten an, was damals Fortran oder Basic nicht genügend boten und nur Assembly die Systemprogrammierung abdeckte. Durch seine weite Verbreitung ist C/C++ nicht weg zu denken und muss auch nicht verteufelt werden. Ist es aber im Februar 2014 tatsächlich das zukunftsorientierte Werkzeug, wenn man neu an Aufgaben herangeht ?

Ich habe da gewisse Zweifel. Allerdings gibt es die berechtigte Frage, welches von den vielen neuen Programmierungstools dauerhaft bestehen bleibt. Für ein ernsteres Engagement ergeben sich so ein paar Anforderungen, wie:
(1) damit dein Produkt im Markt besteht, muss es (u.a.) schnell und effizient sein.
(2) damit du mit dem Produkt überhaupt in Marktnähe kommst, musst du in deiner Programmerstellungsarbeit auch schnell und effizient sein.
(3) deine Zeit und Hirnspeicherkapazität hat auch Grenzen. Darum sollte man sich nicht auf ein Sammelsurium von unterschiedlichen Goodies verstreuen müssen, sondern integrierte Tools bevorzugen können, die man mit der Zeit dann wirklich kennt.
(4) du solltest mit deinem Softwaretool klein einsteigen können, aber es sollte dir die Möglichkeit offen lassen, dass du dich nach oben skalieren kannst.
(5) es sollte dir nicht passieren, dass du plötzlich wegen grosser Lizenzkosten von dem Softwaretool Abstand nehmen musst, und es sollte dir nicht passieren, dass die Entwicklung deines Softwaretools plötzlich ausbleibt.

Mit diesen Gedanken im Kopf habe ich mich in den letzten Tagen etwas umgesehen, und dies mit dem offenen Anforderungsprofil, wie es 1344hAx anfangs aufgezeigt hat:
(1) ich will einen Core (Kern), mit dem ich Mathe betreiben kann
(2) ich will die Option offen haben, in Richtung interaktive Websites mit eingebundener Datenbank und/oder online Datenströmen gehen zu können
(3) ich will die Option offen haben, in Richtung Gaming mit einer starken gaming engine gehen zu können.

Nach der Umschau komme ich zum (vorläufigen) Schluss - und das ist auch die Frage @alle - :

(1) Python ist ein modernes Core-Tool, das Matlab, Scilab, C , C++ und Java ernsthaft die Stirne bieten kann, wenn es nicht sogar überlegen ist.
(2) in Richtung Websiteentwicklung steht im Verbund mit Django eine seriöse Möglichkeit zu skalierbaren Website zur Verfügung.
(3) in Richtung Gaming stehen im Verbund mit Blender, Panda3D oder PyGame (u.a.) ebenfalls ernst zu nehmende Möglichkeiten offen.

Glaube ich den verschiedenen Fundstellen, so ergibt sich Folgendes: Python werde von Apple schon jetzt auf Mac's routinemässig installiert (allerdings in einem reduzierten Funktionsumfang - fragt mich nicht, was das soll). Google hat schon oder will demnächst Python zur Haussoftware machen (das heisst viel). Die Financial Times will ihre Finanzdatenströme und -websiteapplikationen mit Python bewältigen. D.h. Python wird für einige Zeit noch im Gespräch sein.

Somit hätte man mit nur 3 Tools - Python, Django, Blender - auf zeitgemässe Art ein weites Spektrum offen, ohne dauernd an Grenzen zu stossen oder system-hopping machen zu müssen

Was denkt Ihr dazu ?

:freaky:
 
Ich denke dazu, dass OP zu C++ gefragt hat und es nicht zielführend ist, wenn jeder seine persönlichen Lieblingstools vorschlägt.

Persönlich finde ich C++ ja furchtbar und in vielen Belangen sogar einen Rückschritt gegenüber C. Aber das ist halt meine Religion, die ich anderen nicht aufzwingen will oder sollte.

Zu deinem konkreten Vorschlag:

Prima: Ich habe ein Problem und möchte C++ lernen
Secunda: Wie wäre es mit Python, Django, Blender?
Prima: Jetzt habe ich drei Probleme.
 
Ist nicht Microsoft schon dabei, so etwas zu kreieren? Oder vielleicht versuchen sie es eher, besser ausgedrückt.
Wenn ich mir C# so ansehe, was von der Bedienbarkeit wirklich verdammt einfach ist. Unity als Engine (gut, jetzt nicht wirklich dolle), aber DirectX bzw. Direct3D ist ja auch von Microsoft. ASP.NET für Websites...

@ysbär
danke für die Buchempfehlung. Ich hab Mathematica 9 hier schon laufen ^^ Um Geld brauch ich mich bei Software, die bekanntlich auch geshared wird, nicht kümmern. Dafür gibt es das Internet.
Ich habe auch schon mal die direkte Texteingabe, also keinen wirklichen code ausprobiert, funktioniert 1A :D
Zu Mathematica habe ich mir auch noch ein Buch geladen. Ist ein gutes Gesamtpaket, bei dem ich auch erstmal bleiben will.

Du meinst wahrscheinlich dieses Buch? http://www.amazon.de/Physics-Game-D...7&sr=8-1&keywords=Physics+for+Game+Developers
Aufgrund der Tatsache, dass es ein Taschenbuch ist, würde ich es mir definitv kaufen ^^

Englisch ist immer so 'ne Sache. Ist das "wissenschaftliches" Englisch, oder auch verständlich?
 
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Wer ordentlich Geld verdienen will, der lernt C neben Java.
Java kann echt jeder halbwegs der auch nur ein Studium anfängt und dient oft nur zum Einstieg nach dem Studium.

Später im Beruf wirkt sich dies auch auf das Gehalt aus. Programmierer für Treiber, Controller oder sonstigen embedded Kram verdienen deutlich mehr - und da braucht man ausschließlich C ! Man kann sich die Firma praktisch aussuchen wo man schaffen will.

C++ sehe ich praktisch nur noch bei den Spiele Entwicklern und den besseren Desktop Programmen, sonst ist die Sprache relativ nutzlos. Man muss halt auch schauen wo genau welche Sprache verbreitet ist. Objective-C -> IOS/Apple, Java -> Android/Firmenprogramme, C->Maschinen/Crontroller/Treiber/Betriebssystem Programmierung.



Man schaue hier:
http://www.tiobe.com/index.php/content/paperinfo/tpci/index.html
 
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black90 schrieb:
Java kann echt jeder halbwegs der auch nur ein Studium anfängt
"Können" ist dabei ein stark dehnbarer Begriff. Das erklärt aber, warum die Leute sowohl in Stellenanzeigen als auch in Bewerbungen alles mit Technologieabkürzungen vollkleistern.
Meines Erachtens braucht es Jahre, um die Eigenheiten einer Sprache hinreichend im Griff zu haben. Dabei sind dann allgemeinere Skills wie OOA/OOD, clean code in jeglicher Form, usw. noch gar nicht inbegriffen.
 
Eigentlich würde ich nicht hauptberuflich Software Developer werden. Jedenfalls nicht Richtung Treiber, Controller etc... <- wenn das an mich gerichtet war.

Man darf ja auch mehrere Sprachen lernen. C++ ist glaube ich auch eher was für Spiele und etwas mehr Performance, was man bei den meisten Windows Forms eh nicht merkt -> da nehme ich lieber C# oder VB.
Gut je spezifischer der Bereich, desto spezifischer auch vielleicht die Sprache.
Bei der NASA wird wahrscheinlich auch nicht in Java gecodet :D

Außerdem geht es doch nicht ums Gehalt. Man macht das, was man gut kann. Und wenn man wirklich gut darin ist, wird man wohl auch aufsteigen und ein höheres Gehalt bekommen. Wie wichtig das für einen ist, kann jeder für sich selbst entscheiden.

(Weiterhin, wenn das an mich gerichtet ist)
Ich würde ja lieber etwas Richtung "Applied Mathematics in Science", also so ne Art "scientific computing" machen. Mathe komplett gefällt mir nicht, bei Physik(weitere Naturwissenschaften einfügen) und Informatik das gleiche. Alle haben etwas, das mir aber gefällt, größtenteils. Alle drei kombiniert wäre toll :)
 
C# ist auch nur eine Interpreter Sprache. Allerdings versaut MS wieder mal alles.
Linux & Co. wird unzureichend supportet und da fragt man sich doch welchen Sinn es hat eine langsamere Interpreter Sprache zu nutzen, wenn das OS eh wieder limitiert ist. Das ist doch der Sinn und Zweck von Java, es soll überall laufen und nur deswegen nimmt man die Speed Einbußen hin. Wozu also C# ? Java hingegen findet man echt überall, in Touch Geräten, Smartphones, PCs...

Ich jedenfalls rate von Hersteller gebundenen Programmiersprachen ab. Die tun es bestenfalls so lange wie es ein kompatibles Windows dazu gibt.

Und Informatik ist nicht gleich Informatik.

Informatik: -> Theorie, alles mögliche ohne wirklichen Schwerpunkt.

Wirtschaftsinformatik: -> BWL & Programmierung

Angewandte Informatik: -> Programmierung, Hardware, Netzwerke, Steuerungen

Medieninformatik: -> Kunst / Design & Programmierung, aka Mädcheninformatik - deshalb hat das auch überall NC Anforderungen und die anderen Informatik Studiengänge nicht (sind schwerer).

Das was du willst findest du am ehesten in der angewandten Informatik, so ab dem 4. Semester wo die Wahlmodule starten. Da gibt es dann Kram wie KI, Graphentheorie (Navi programmieren) - alles sehr Mathe lastig. Das kannst du dann bis zum Ende des Masters weiter ausbauen.

Aber wirklich Mathe heavy gibt es nur in der Uni. An FHs brauchst das weniger, da reicht es wenn du die Logiken ausprogrammieren kannst, musst aber keine neuen erfinden ^^
 
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Graphentheorie ist also ein Teilgebiet der angewandten Informatik? Seltsam .. dann machen die das bei uns an der uni anscheinend falsch :D
Und auch "normale" Informatik besteht nicht nur aus Theorie.
 
Ich dachte eigentlich immer noch eher so an Mathe studieren. Ein ziemlich grosser Teil gefaellt mir daran auch, nur nicht alles ... Da ist es bei
''Informatik" schon anders, bspw. Schaltalgebra *wuerg*. Physik waere dann eig. so das letzte, da gibt's auch Leute die das studieren, ohne Mathe oder proggen zu koennen. Kommt vielleicht auch immer ein bisschen auf die Uni an..
 
black90 schrieb:
C# ist auch nur eine Interpreter Sprache.

Im Gegensatz zu Java-Bytecode wird MSIL-Bytecode niemals interpretiert, auch nicht einmalig, es wird bei der Ausführung alles genau einmal in Maschinencode übersetzt. Und auch wenn ich den Hintergrund deiner Aussage verstehe, selbst Java bezeichnet man wohl kaum als interpretierte Sprache.

black90 schrieb:
[...] langsamere Interpreter Sprache zu nutzen [...]

Die Geschwindigkeitsnachteile von .NET und JVM-Sprachen zur Laufzeit gegenüber gutem C/C++ Code haben hiermit weniger zu tun. Mit der Argumentation müsste nach dem erstmaligen Starten und "Aufwärmen" eines Programms (was logischerweise mehr Zeit in Anspruch nimmt als das direkte ausführen von Maschinencode) irgendwann kein wesentlicher Unterschied mehr feststellbar sein.

Der Grund liegt vielmehr im "managed code" (wie es Microsoft nennt, aber auch für Java zutrifft). Man kauft sich technische Sicherheit ein, indem zur Laufzeit sandbox-mäßig alles mögliche geprüft wird. Wenn man (technisch betrachtet) Mist baut, dann hagelt es Exceptions oder es passiert etwas absolut Vorhersehbares (z.B. bei integer over-/underflow), undefiniertes Verhalten gibt es nicht. Sowas existiert bei C/C++ nicht in vergleichbaren Umfang. In diesem Aspekt, der "verwalteten Sprache", liegt der Hauptanteil des Performance-Tradeoffs.
 
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1337hAx' schrieb:
Physik waere dann eig. so das letzte, da gibt's auch Leute die das studieren, ohne Mathe oder proggen zu koennen. Kommt vielleicht auch immer ein bisschen auf die Uni an..
Ich nehme doch an, du hattest Physik in der Schule? Ging das ohne Mathe? Und an der Universität ist das Kindergartenphysik. Ich habe ein Fach studiert, in dem Physik eher eine Randerscheinung war und trotzdem ging das -- auch was die Mathematik betrifft -- weit über Schulkram hinaus. Ich will gar nicht daran denken, was ich gemacht hätte, wenn mir einer die Schrödingergleichung vorgesetzt hätte :/
 
Vielleicht kann ich erklären, was mir an der Mathematik gefällt und an der Physik nicht (und umgekehrt):
(Mal alles rein nach meinem Verständnis, bitte seid gnädig):

Mathematik:

- baut auf Logik auf
- ist immer exakt, richtet sich also nicht nach Messungen
- ist erst richtig, wenn es durch einen plausiblen Beweis bewiesen werden kann
- hat keine Einheiten, vielleicht eher was Richtung Indikatoren, Variablen?

Physik:

-ist eine Naturwissenschaft, richtet sich also nach der Natur und versucht diese zu beschreiben
-richtet sich also auch nach Messwerten
-ist dann richtig, wenn ein Experiment es beweist
-besitzt Einheiten
-(Liste weiter ergänzbar)

Diese ganzen Messungen gefallen mir an der Physik nicht :/
Quanten, Magnetfelder, Kernspaltung etc... ist alles mega interessant, besonders das Thema Energie. Aber immer diese Experimente... Natürlich nicht so krass wie Chemie, aber trotzdem präsent.
Mich stört sozusagen die Praxis :D

Mathe: Ein Baum ist 4 Meter hoch, 2 Meter davon entfernt liegt ein Stein auf dem Boden. welche Beziehung haben die Strecken Baum-Stein und Baumhöhe mit der Strecke Baumkrone-Stein?

Physik: Ein Baum ist 3,9658 Meter hoch. Ein Hirsch kollidiert mit inkonstanter Geschwindigkeit mit dem Baum. Erstellen sie ein Versuchsprotokoll und berechnen sie die Bewegungsenergie des Hirsches.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir fällt dazu dies ein:

"Mathematik ist immer exakt" stimmt nicht so richtig, oder du hast das, was du meinst schlecht ausgedrückt. Irrationale und transzendentale Zahlen, die sich nicht exakt angeben lassen, wirst du sicher kennen. Dann gibt es sogar überhaupt nicht berechenbare Dinge, wie die Busy Beaver Funktion. Die Statistik ist auch ein offensichtliches Beispiel für einen nicht exakten Teilbereich der Mathematik.

Was dir an "hat Einheiten" nicht gefällt, verstehe ich nicht. Eigentlich sind Einheiten doch auch nur Dinge, mit denen man rechnen kann, wie mit Zahlen. Wenn du mit Einheiten eigentlich Größen meinst, kannst du die Zeile streichen, denn das gehört zu den (unvermeidbar ungenauen) Messungen, die du nicht magst.

Dann finde ich, du brauchst nicht zu begründen oder zu rechtfertigen, warum dir eine Sache gefällt und die andere nicht. Das endet nur wieder in Religionskriegen, von denen wir hier doch wirklich zu viele haben. Ich wollte in meinem letzten Post nur klarstellen, dass zur Physik Mathematik unvermeidbar dazu gehört und Leute, die kein Interesse dafür haben, es in dem Feld sehr schwer haben werden.

Mein Edit zu deinem Edit: Da Chemie tatsächlich ein großer Bestandteil meines Studiums war, muss ich sagen, dass die nicht wirklich "krasser" finde als Physik. Schon allein der Umfang dessen, mit dem man sich befasst, ist wesentlich überschaubarer :3

Und der Hirsch, der mit unkonstanter Geschwindigkeit kollidiert: So würde das nie in einer Klausur stehen, denn seine Geschwindigkeit ist ja hinterher auf jeden Fall 0. Sonst würde er ja durch den Baum durch laufen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Komisch, dabei ist sogar Statistik einer der Bereiche, die mir am meisten Spaß machen.
Vielleicht stört mich eher die Vorgehensweise an Probleme. In der Physik sind das ja dann schon eher Experimente, in der Mathematik ... äh ...
Je mehr ich darüber nachdenke, desto verwirrter werde ich

Edit zum Edit von dir:
Oh je ... Baum.setCollision = 1; :D
Was hast n du studiert, wenn ich fragen darf?
 
Zuletzt bearbeitet:
1337hAx' schrieb:
Komisch, dabei ist sogar Statistik einer der Bereiche, die mir am meisten Spaß machen.
Vielleicht stört mich eher die Vorgehensweise an Probleme. In der Physik sind das ja dann schon eher Experimente, in der Mathematik ... äh ...
Je mehr ich darüber nachdenke, desto verwirrter werde ich
Wie gesagt, das was dir zusagt, sagt dir zu. Ist doch egal, warum.

Edit zum Edit von dir:
Oh je ... Baum.setCollision = 1; :D
Was hast n du studiert, wenn ich fragen darf?
Pharmazie.
 

Nicht schlecht :)

Ich muss mich aber wirklich langsam entscheiden, ob ich erstmal Physik oder Info als LK nehme ...
Derzeit bewerbe ich mich bei so 'nem Internat, in dem man 3 LKs hat. Und ich kann mich irgendwie nicht so ganz entscheiden. Der Lehrplan von Info würde mir genau in den Kram passen, weil ich ja alles eig. jetzt schon mache... Mit der Absicht, gute Noten abzustauben ist das bestimmt keine schlechte Idee, blicke ich jedoch in die Zukunft, will ich nichts mehr mit theoretischer Informatik zutun haben X)

Physik ist für mich ja eher so angewandte Mathematik mit ein bisschen Naturfaktor drinne. Wie sehr gehen denn die beiden Studiengänge letztlich auseinander? "Der Physiker spricht nicht über das, was er schon kann" Der Mathematiker schon.

Ich hab mich schon im Internet viel dazu eingelesen, verstehe aber immer noch nicht, wie man in derMathematik forscht, was man eig. als Physiker macht und warum so viele Info studieren, wenns schließlich auch nur Mathe ist. Und da kann man auch gleich Mathe studieren.

Ich gehe da eigentlich nach meinen "Talenten", wo ich dann schließlich bemerke, dass ich in allen 3 Richtungen nicht weltklasse, aber definitiv auch nicht schlecht bin. Sollte es irgendwie sowas wie "computational mathematics in physics" oder so geben ...
Anwendungsbereich Physik, Methoden und Logik der Mathematik und Umsetzung durch Informationstechnologie mit Algorithmen, von denen ich schon immer angetan war.

Eine Art eierlegende Wollmilchsau :D

//auch wenn's gerade nicht passt:
Weiß jemand, wie man dafür sorgt, dass Qt die Qwt Header Dateien benutzt, also ausliest? Alles ist schon im richtigen Verzeichnis, Qt weigert sich aber die Dateien zu benutzen.
 
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1337hAx' schrieb:
Ich hab mich schon im Internet viel dazu eingelesen, verstehe aber immer noch nicht, wie man in derMathematik forscht, was man eig. als Physiker macht und warum so viele Info studieren, wenns schließlich auch nur Mathe ist. Und da kann man auch gleich Mathe studieren.
In der Mathematik forschen... hm, es gibt noch einige ungelöste Probleme in der Mathematik. Siehe die Hilbertschen Probleme. Ein Mathematiker kann aber in so ziemlich jeder Branche arbeiten, wo komplexere Mathematik vorkommt.

Physik und Informatik bedienen sich der Mathematik, aber sie sind keine Mathematik. Da gibt schon noch einiges anders. Die Mathematik zB erlaubt superluminare Teilchen, also Teilchen mit Überlichtgeschwindigkeit. Die hätten den lustigen Nebeneffekt, dass sie in der Zeit zurückreisen. Der Physik ist das so was von egal, da diese Teilchen nicht mit unserer supraluminaren Welt wechselwirken könnten. Die Mathematik kann also sagen, was es alles theoretisch geben kann und die Physik guckt dann nach, was es wirklich gibt. ;)
In der Informatik beschäftigt man sich damit, wie man Informationen mathematisch beschreiben kann und wie sie miteinander wechselwirken. Das lernt ein Mathematik nicht so, wie man es in der Informatik benötigt. Ich wüsste gern, ob sich Mathematiker mit P, NP und semi-entscheidbaren Problemen (zB Turing-Maschine) beschäftigen. Ich glaube irgendwie nicht, dass das in ihr normales Arbeitsfeld fällt.
 
Naja so ganz kann man das dann auch ab einem gewisssen Level nicht mehr trennen. In der theoretischen Info gibt es schon auch Überschneidungen mit der Mathematik. Es gibt auch ein paar Beweise, die man mit TM durchführen kann, die in die theoretische Mathematik fallen. Aber das ist dann natürlich auch ein sehr spezielles Gebiet der Mathematik (und der Informatik natürlich auch :D ). Was P, NP und co angeht fällt mir jetzt aber so auf die Schnelle auch ichts mehr ein, aber das ist ja auch eher für die Komplexittätstheorie bzw. Algorithmentheorie interessant.
Eine bunte Mischung aus Mathe und Info ist zB die Kryptographie. Das ist eigentlich reine diskrete Mathematik, aber eben mit dem Fokus auf Algorithmen, die dann in der Informatik Anwendung finden. Hier gibt es also keinen Unterschied zwischen Mathe und Info.
 
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