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Der Strom kommt vom Netzteil, die Daten kommen via Datenkabel vom Motherboard. Der Anschluss am/ im Wechselrahmen dient lediglich der Verbindung von Netzteil/ Motherboard zum Wechselrahmen und von da aus zu den Laufwerken.
Man kann sogar SATA 6GB/s auf eSATA durchschleifen und extern eine SSD mit eSATA Adapter dranhängen - selbst das funktioniert bestens und ohne Geschwindigkeitsverluste (obwohl eSATA theoretisch nur für SATA 3 GB/s ausgelegt ist).
So ein Wechselrahmen ist ja aber eigentlich nur ein fest verbauter SATA Stecker, da muss das Signal eigentlich gar keine Hürden überwinden, das geht also erst recht.
Ganz so einfach ist es bei Signalen mit so hohen Frequenzen nicht mehr. In diesen Fall spielen Reflexionen und Impedanzen eine Rolle.
Fast alle Controller können einige dieser Probleme in begrenzt Rahmen ausgleichen, indem sich die Sata Sende- und Empfangseinheiten den Problemfall anpassen.
Woher kommt eigentlich der Trend SSDs in Wechselrahmen zu stecken? Die sollten nicht so häufig defekt sein, dass täglich neue eingeschoben werden müssen.
evtl. könnte das Signal durch den zusätzlichen Widerstand des Steckers "gedämpft" werden oder meinst Du das mit deinem Post?
Woher kommt eigentlich der Trend SSDs in Wechselrahmen zu stecken? Die sollten nicht so häufig defekt sein, dass täglich neue eingeschoben werden müssen.
Nö, es kommt wahrscheinlich eher vom Spieltrieb, wenn man aus Neugierde mal eben die SSD wechselt auf welcher sich das geklonte OS befindet und sich damit erhofft, Performanceunterschiede zu "erfühlen"
Zumind. würde ich es so machen.
Ich weiß schon. Ich habe es nur kürzlich ausprobiert mit einer Crucial C300, die ich per eSATA Slotblende an einen SATA 6GB/s Controller angehängt habe, und da funktioniert es ohne Probleme. Das muss natürlich nicht immer funktionieren, denn wie ich schon geschrieben habe, ist SATA 6GB/s offiziell nicht per eSATA vorgesehen.
Bei einem Wechselrahmen sehe ich aber kein Problem, da der Wechselrahmen ja im Normalfall wirklich nur ein fest angeschraubter SATA Steckverbinder ist - nichts anderes, als wenn man ein normales Kabel an die SSD anstecken würde.
Hallo32 schrieb:
Woher kommt eigentlich der Trend SSDs in Wechselrahmen zu stecken? Die sollten nicht so häufig defekt sein, dass täglich neue eingeschoben werden müssen.
Auf meiner externen SSD ist mein Test-Windows drauf, das ich zum Rumspielen und Ausprobieren boote. So brauche ich die SSD nicht ständig im Rechner angesteckt haben, sondern verbinde sie nur, wenn ich was ausprobieren möchte (neue Software etc.)
Bei einem Wechselrahmen sehe ich aber kein Problem, da der Wechselrahmen ja im Normalfall wirklich nur ein fest angeschraubter SATA Steckverbinder ist - nichts anderes, als wenn man ein normales Kabel an die SSD anstecken würde.
Das liegt am Rahmen. Einige Modelle haben für ihren Rahmen einen proprietäre Steckverbindung. Dort geht es im äußeren Gehäuse vom Sata Port auf die proprietäre Steckverbindung und im Einschub von der proprietären wieder zurück auf Sata.
Aber theoretisch müssten solche Wechselrahmen dann ja vom Hersteller für einen gewissen SATA Level freigegeben sein, zumindest bei qualitativ ordentlichen Modellen. Und wenn der Hersteller sagt, das Ding läuft mit SATA 6Gb/s, dann sollte es doch auch funktionieren.