Wechselrichter ohne (China)Cloudzwang und mit Home Assistant

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Fhnx

Ensign
Registriert
Feb. 2010
Beiträge
141
Hallo zusammen,

ich bin spät dran, wollte aber nun auch endlich ein Balkonkraftwerk anschaffen. Da das Ding ja kWh langsam "abarbeitet" (Bestenfalls ~1 kWh pro Tag = ~0,3 €), spielt der Preis natürlich eine essentielle Rolle, damit sich die Anlage auch schnell amortisiert.
Gleichzeitig möchte ich aber weder von einer (chinesischen) Cloud oder App abhängig sein, noch zwangsweise eine nutzen müssen.

Deswegen die Frage: Welche Wechselrichter kennt ihr, die mindestens 2 (gerne auch mehr) MPPTs haben, kompatibel mit dem 800W BKW-Gesetzen sind (Inselschutz, Stecker, Sicherheitsabschaltungen, ...) und eben keinen Cloud-/Appzwang haben?

Mittelfristig würde ich das ganze dann auch mit oder ohne Shelly dazwischen in meinen Home Assistant haben wollen. Da geht es mir aber hauptsächlich um die abgegebene Leistung.

Nach meinem Verständnis scheint der APsystems EZ1-M mit dem DIY-Gedanken gebaut und sieht sehr interessant aus.
Auch scheint die Hoymiles W-Serie vielversprechend (und günstig!), aber noch nicht so wirklich (direkt) von Home Assistant unterstützt.
Habt ihr Tipps & Erfahrungen? Vielen Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:
Fhnx schrieb:
Da das Ding ja kWh langsam "abarbeitet" (Bestenfalls ~1 kWh pro Tag = ~0,3 €)
Das wäre ein winziges Balkonkraftwerk. Wenn es dir um schnelle Amortisation geht kommt es natürlich auf deinen Verbrauch während der Erzeugungszeit an den man kompensieren könnte, aber 1kWh pro Tag wäre ein mageres Ergebnis. Da würde ich mir gut überlegen, ob man auf Verbraucherseite nicht optimieren kann.

HMS-800-2T
An jeden Tracker 1-2 Module(parallel), zb das hier. Insgesamt bis zu 4 Module.
Bei der Größe lohnt sich dann auch eine Batterie, besonders wenn du unverschiebbare Lasten am späten Abend oder Nachts hast. Da wird die Steuerung dann aber komplizierter. Growatt NOAH sind zb Preisgünstig und erlauben dir, deine Modulleistung ungedrosselt abzunehmen und deinen Mittagspeak dahin zu verschieben, wo du ihn brauchst. Aber da wartet die nächste Cloudlösung zur Steuerung auf dich und die von Growatt ist meines Erachtens echt grottig.

Hoymiles kann man mit OpenDTU verkoppeln und sich den Cloudzugang damit sparen. Läuft dann auch mit Home Assistant.

Mit Akku, Smartmeter und Eigenverbrauchsoptimierung erreicht man übrigens durchaus Deckungsgrade um die 50%, wenn keine E-Autos geladen, Durchlauferhitzer oder Wärmepumpen in Betrieb sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fhnx und SaxnPaule
Fhnx schrieb:
Mittelfristig würde ich das ganze dann auch mit oder ohne Shelly dazwischen in meinen Home Assistant haben wollen. Da geht es mir aber hauptsächlich um die abgegebene Leistung.
Das bringt dir bei nem Wechselrichter ohne Akku nichts. Der überschüssige Strom der nicht direkt verbraucht wird, wird ins Netz eingespeist.

wie @ghecko schon sagt: Hoymiles ist normalerweise das was ich verwenden würde
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fhnx
Ich persönlich würde den holen:
https://geizhals.de/deye-sun-m80g4-eu-q0-a3124864.html
Er entspricht der aktuellen EU Norm und daran kannst du bis zu vier Solarmodule anschliessen z.b. 4x 450W (Mit Y-Kabeln) oder alternativ zwei Mikrowechselrichter holen und die in Reihe schalten.
Du kannst entweder per WLAN lokal darauf zugreifen oder per App von überall aus.

https://de.deyeinverter.com/product...1000W-Single-Phase-2-MPPT-Micro-Inverter.html
Kannst dir ja mal das Handbuch runterladen und reingucken, da ist alles sehr gut erklärt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fhnx
Der HMS-800W-2T benötigt zur Einrichtung die Hoymiles App mit lokalem AccessPoint, funktioniert anschließend aber auch komplett offline. Keine Cloud erforderlich! Einbindung in HA funktioniert problemlos mit der entsprechenden Integration. Läuft hier so seit zwei Jahren. @KingLz scheint da nur Halbwissen zu besitzen 😉

Solltest du über den Betrieb eines Speichers + verbrauchsgesteuerter Einspeisung nachdenken, dann würde ich dennoch die Variante ohne W in Kombination mit einer opendtu nutzen.

Die Steuerung des von @ghecko angesprochenen Growatt Noah funktioniert gut, allerdings nur mit Cloud. Kann man jedoch umgehen, wenn man einen opendtu kompatiblen Wechselrichter wie den HMS-800-2T verwendet.

Alles Wissenswerte zu Noah findest du in Kurzform hier: https://www.photovoltaikforum.com/wissen/blog-entry-list/50/
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fhnx
SaxnPaule schrieb:
@KingLz scheint da nur Halbwissen zu besitzen
Man lernt nie aus und ich hatte in der Tat nur gefährliches Internethalbwissen mit dem ich vorsorglich von den W Geräten abgesehen habe. ;)
Spricht aber anscheinend immernoch für Hoymiles wenn deren Geräte nicht permanent nach Hause telefonieren müssen um die Leistungsdaten zu erfassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Laie22 und Fhnx
Hallo zusammen,
vielen Dank für die zahlreichen Antworten. :daumen:

ghecko schrieb:
Das wäre ein winziges Balkonkraftwerk. Wenn es dir um schnelle Amortisation geht kommt es natürlich auf deinen Verbrauch während der Erzeugungszeit an den man kompensieren könnte, aber 1kWh pro Tag wäre ein mageres Ergebnis. Da würde ich mir gut überlegen, ob man auf Verbraucherseite nicht optimieren kann.
Die 1 kWh war sehr pessimistisch, ja. Aber mit irgendetwas muss man ja rechnen und so rechnet es sich sehr einfach ;).
Speicher brauche ich im Moment noch nicht, da ich noch einen Zähler habe, der sich rückwärts drehen kann.
Tagsüber würde sonst mein Leistungspeak verpuffen, da ich relativ wenig Grundlast habe, ja.

Deswegen werde ich für die erste "Baustufe" ohne Speicher und Cloud bauen wollen. Also ist der HMS-800W-2T schonmal im Rennen.
D0m1n4t0r schrieb:
Ich persönlich würde den holen:
https://geizhals.de/deye-sun-m80g4-eu-q0-a3124864.html
Er entspricht der aktuellen EU Norm und daran kannst du bis zu vier Solarmodule anschliessen z.b. 4x 450W (Mit Y-Kabeln) oder alternativ zwei Mikrowechselrichter holen und die in Reihe schalten.
Wie kann man denn zwei MWR in Reihe schalten? Geht das immer (und ich habe es noch nie gehört) oder ist das ein spezielles Feature, von den Deye Sun?

Wisst ihr, ob ich z.B. den 1600W hoymiles HMS-1600-4T auf 800W drosseln und legal ohne Speicher betreiben kann/darf? Im Datenblatt habe ich nichts gefunden.

Zu meiner Panelsituation:
Also ich bekomme klassisch 2 Panele quer vor meinen Balkon. Da läuft gerade die Diskussion mit der Hausverwaltung, man will sich ja nicht selbst in den eigenen Vorgarten scheißen, auch wenn man Recht hat. Diese zwei Panele wären gleich ausgerichtet, da aber die Sonne meistens durch Baumkronen hindurch scheint, werden sie vmtl auch relativ ungleich bestrahlt werden.
Ich könnte noch ein drittes Panel anschließen, welches dann um 90° versetzt, dann nur noch etwas Nachmittagssonne einsammelt. Ein viertes wäre dann wirklich kompliziert unter zu bekommen. Als Tischplatte o.Ä. wäre vielleicht noch möglich.
--> Jedes Panel bräuchte mMn einen eigenen MPPT, sonst macht es keinen Sinn. Ich habe aber noch keinen guten & günstigen 4xMPPT Wechselrichter gefunden, außer den oben.
 
Fhnx schrieb:
Wisst ihr, ob ich z.B. den 1600W hoymiles HMS-1600-4T auf 800W drosseln und legal ohne Speicher betreiben kann/darf? Im Datenblatt habe ich nichts gefunden.
Kann dir keiner garantieren, dass dein Netzbetreiber das akzeptiert. Die sind ja auch nicht doof und wissen, dass sich die Drosselung mit einem Klick aufheben lässt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fhnx
Fhnx schrieb:
Jedes Panel bräuchte mMn einen eigenen MPPT, sonst macht es keinen Sinn. Ich habe aber noch keinen guten & günstigen 4xMPPT Wechselrichter gefunden, außer den oben.
Also wenn das eine Panel um 90° versetzt angebracht wird, kann man das sehr gut parallel mit einem anderen Panel an einem MPPT betreiben. Die Erzeugung verschiebt sich dann mit der Zeit von einem auf das andere Panel.
Verluste wirst du dadurch nicht viel haben, die Panels sind von der Ausrichtung zu stark abweichend das sich ihr Peak überschneiden würde.
Fhnx schrieb:
Den kannst du drosseln und legal betreiben (wenn der Netzbetreiber das zulässt). Bei 3 Panel mit der genannten Ausrichtung reicht der mit 2 MPPTs aber völlig aus.
Fhnx schrieb:
Wie kann man denn zwei MWR in Reihe schalten?
Indem man sie an denselben Stromkreis anschließt. Oder Unterschiedliche. "WR in Reihe" bedeutet hier, das ihre Leistung kombiniert wird. Es gibt Stringwechselrichter, die werden hintereinander an dasselbe Stromkabel angeschlossen. Das ist eine Möglichkeit, aber nicht die einzige.

Ein Balkonkraftwerk kann aus mehreren Balkonkraftwerken bestehen, die gesamte WR-Leistung darf halt maximal 800W sein. Und 2000Wp bei den Solarpanels.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vllt als Idee: Einen Akku mit 4 MPPTs dazu holen? Hätte IMO mehrere charmante Punkte:
  • Jedes der bis zu 4 Panels kann individuell auf die optimale Leistung gebracht werden
  • Nulleinspeisung möglich
  • Man nutzt hinter dem Akku einen 800W WR = kein Stress mit dem Anerkennen irgendwelcher Drosselungen
  • weniger Wechselverluste als bei AC-Akkulösungen die nur über die Steckdose geladen werden
  • den 800W WR kannst du schon ohne Akku mit 2 Modulen und Y-Kabeln an einem MPPT Eingang nutzen
 
@CubeID
Ich habe das gleiche überlegt bin aber zu dem Entschluss gekommen das sich das 0 lohnt vor allem nicht wenn man auf die Premium Akkus von Anker oder Zendure zurück greift.

Siehe https://www.computerbase.de/forum/t...stausrichtung-mit-oder-ohne-speicher.2235160/

Die Akkus sind Einfach viel zu teuer als das es sich jemals rechnet für ein BKW zumindest nicht wenn man nicht wesentlich mehr Peakleistung als WR Leistung hat.

Wenn man jetzt in der Realerzeugung wesentlich mehr hat als die 800W dann kann es sich lohnen. Meiner Meinung nach frühstens ab 4 Solarpanelen.

Hier könnte uns zudem das Gesetz bald nen Strick durch die Rechnung machen. Man möchte (warum auch immer) die gesamt Peakleistung je BKW auf 1,2kW begrenzen.

Man darf folgendes bei den Akkus nicht außer acht lassen:
  • Lade/Entladeverluste
  • um Langzeithaltbarkeit zu gewährleisten am besten nie ganz voll und nie ganz leer laden
  • Standort draußen auf dem Balkon im Winter suboptimal
  • zusätzliche Kosten für Smartplugs oder Shelly inkl. Montage durch einen Elektriker
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fhnx
SaxnPaule schrieb:
Kann dir keiner garantieren, dass dein Netzbetreiber das akzeptiert. Die sind ja auch nicht doof und wissen, dass sich die Drosselung mit einem Klick aufheben lässt.
Ich habe mal unverbindlich angefragt. Aber wir sind ja in Deutschland (und ich im Spießer-Schwabenland). Ich mache mir keine großen Hoffnungen... 😢
ghecko schrieb:
Also wenn das eine Panel um 90° versetzt angebracht wird, kann man das sehr gut parallel mit einem anderen Panel an einem MPPT betreiben. Die Erzeugung verschiebt sich dann mit der Zeit von einem auf das andere Panel.
Verluste wirst du dadurch nicht viel haben, die Panels sind von der Ausrichtung zu stark abweichend das sich ihr Peak überschneiden würde.

Den kannst du drosseln und legal betreiben (wenn der Netzbetreiber das zulässt). Bei 3 Panel mit der genannten Ausrichtung reicht der mit 2 MPPTs aber völlig aus.

Indem man sie an denselben Stromkreis anschließt. Oder Unterschiedliche. "WR in Reihe" bedeutet hier, das ihre Leistung kombiniert wird. Es gibt Stringwechselrichter, die werden hintereinander an dasselbe Stromkabel angeschlossen. Das ist eine Möglichkeit, aber nicht die einzige.

Ein Balkonkraftwerk kann aus mehreren Balkonkraftwerken bestehen, die gesamte WR-Leistung darf halt maximal 800W sein. Und 2000Wp bei den Solarpanels.
Habe ich dich jetzt richtig Verstanden. Du würdest:
An MPPT1 Panel 1 "gute Seite" & Panel "schlechte Seite" und dann an MPPT2 Panel 2 "gute Seite" anschließen?
Macht nicht beide Paneele "gute Seite" an einem MPPT und die schelchte Seite an ein anderen MPPT mehr Sinn?
Sahit schrieb:
@CubeID
Ich habe das gleiche überlegt bin aber zu dem Entschluss gekommen das sich das 0 lohnt vor allem nicht wenn man auf die Premium Akkus von Anker oder Zendure zurück greift.

Siehe https://www.computerbase.de/forum/t...stausrichtung-mit-oder-ohne-speicher.2235160/

Die Akkus sind Einfach viel zu teuer als das es sich jemals rechnet für ein BKW zumindest nicht wenn man nicht wesentlich mehr Peakleistung als WR Leistung hat.

Wenn man jetzt in der Realerzeugung wesentlich mehr hat als die 800W dann kann es sich lohnen. Meiner Meinung nach frühstens ab 4 Solarpanelen.

Hier könnte uns zudem das Gesetz bald nen Strick durch die Rechnung machen. Man möchte (warum auch immer) die gesamt Peakleistung je BKW auf 1,2kW begrenzen.

Man darf folgendes bei den Akkus nicht außer acht lassen:
  • Lade/Entladeverluste
  • um Langzeithaltbarkeit zu gewährleisten am besten nie ganz voll und nie ganz leer laden
  • Standort draußen auf dem Balkon im Winter suboptimal
  • zusätzliche Kosten für Smartplugs oder Shelly inkl. Montage durch einen Elektriker
Ja. Ich verstehe den Charme von Akkus und darauf werde ich vermutlich auch Aufrüsten, sobald ich einen digitalisierten Zähler habe. Aber man kann ja in D auf die nicht-Digitalisierung pokern bzw. davon profitieren und das werde ich, so lange es geht...
--> Akku kommt erst, wenn neuer Zähler da ist... :daumen:

Nachtrag: Mit den Akkus steigt ja auch das Brandpotential. Da würde ich dann auch nicht billigst kaufen wollen, was dann auch wieder die Amortisierung weiter verzögert ...
 
@Sahit
Ja es kommt sehr auf die Gegebenheiten/Nutzungsverhalten des Einzelnen an, gut möglich dass es sich für dich nicht lohnt. Ohne Akku ist das bei den Preisen akutell ja echt fix wieder drin. Mit einem 800W WR mit 2 MPPTs/Eingänge steht ja sowohl die Option ohne als auch mit Akku offen.

Was jetzt gesetzlich genau kommt, abwarten, da kommt ja alle Tage / Wochen eine andere Info.
Mit den 1,2kWp will man überdimensionierte BKWs unterbinden, was ich durchaus anvollziehen kann, da frisst Gier oft Hirn.

@Fhnx
Der Zähler wurde bei mir (im Schwabenland) schneller gewechselt als ich schauen konnte, nach 2 Tagen kam der Anruf wann sie zum Wechseln anrücken können. Hatte es bewusst mir Anmeldung und Bürokratie gemacht, dass ich mir da nix unterstellen oder vorwerfen lassen kann.
Um eine Übersicht zu haben, wieviel tatsächlich rausgeht, würde ich eh einen Shelly 3em o.ä. vorschlagen.
Bei meinem modernen, digitalen Stromzähler ist das sehr grob in 1kWh Schritten, und ich hab das Gefühl der rechnet eher noch zu meinen Gusten, wenn ich sehe was ich vom BKW bekomme und viele laut Zähler ins Netz gegangen sind 😅 Die Option Netzspeicher ist natürlich die beste Option an der Stelle 🤑
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fhnx
Fhnx schrieb:
Ich habe mal unverbindlich angefragt. Aber wir sind ja in Deutschland (und ich im Spießer-Schwabenland). Ich mache mir keine großen Hoffnungen... 😢
Die Limitierung auf 800W hat schon seinen Sinn.
Hintergrund: Die eingespeisten 800W sieht die Sicherung im Sicherungskasten nicht.
Die 0815 Hausabsicherung ist 16A macht bei 230V = 3680W
Jetzt nehmen wir mal den Worstcase an und du belastest in der gleichen Phase wie dein WR hängt dein Hausnetz mit vollen 3680W + 1600W vom Wechselrichter so werden auf deinen Leitungen im Haus mal eben aus 16A mal eben ~23A

Das 0815 Standardstromkabel ist meines Wissens aber halt nur nen 1,5mm² und das ist gemäß VDE Norm nur bis 18A zugelassen.

Die 800W hat mal also nicht willkürlich festgelegt. Nicht immer auf deutsche Normen schimpfen am ende erspart es dir den Wohnungsbrand.

@CubeID Das muss am Ende jeder selbst wissen.
Man muss es am Ende sehen.
Meiner Meinung nach braucht es, zumindest bei den hochpreisigen Akkus, zu lange um sich zu Amortisieren. Wer Lust an der Technik hat --> auf gehts. "Mehr" Geld Sparen wird man damit meiner Meinung nach nicht. Wenn man ganz eskalieren will müsste man ja auch sehen das wenn ich das Geld jetzt für 10 Jahre Amortisierungszeit gut Anlege kommen nochmal 4-6% Zins oben drauf :D
 
Sahit schrieb:
[...]
Die 800W hat mal also nicht willkürlich festgelegt. Nicht immer auf deutsche Normen schimpfen am ende erspart es dir den Wohnungsbrand.

@CubeID Das muss am Ende jeder selbst wissen.
Man muss es am Ende sehen.
Meiner Meinung nach braucht es, zumindest bei den hochpreisigen Akkus, zu lange um sich zu Amortisieren. Wer Lust an der Technik hat --> auf gehts. "Mehr" Geld Sparen wird man damit meiner Meinung nach nicht. Wenn man ganz eskalieren will müsste man ja auch sehen das wenn ich das Geld jetzt für 10 Jahre Amortisierungszeit gut Anlege kommen nochmal 4-6% Zins oben drauf :D
Danke für die Belehrung. Ich bin auch halb vom Fach und war mir der technischen Gründe durchaus bewusst ;).
Ich habe ja auch nicht auf das 800W-Limit geschimpft, sondern, dass man nun dann doch wieder mit einem gedrosselten, großen Wechselrichter den Mehraufwand hat, dass man es durch bekommt.

@Akku: Sagen wir mal wir bekommen 1 kWh zusätzlich in den Akku, was schon viel ist bei einem 2 kWh - 500€ Akku. Dann brauche ich 1500 Tage, bis er sich amortisiert, also knapp 4 Jahre. Dann muss ich im Winter aber auch diesen Überschuss produzieren.
--> Ich warte erstmal ab, was ich mit dem jetzt geplanten BKW so heraus bekomme.

@CubeID: Also was ich so gehört habe, könnte ich mit meinem Wohnblock (viele Wohnungen müssen für den Tausch vom Netz) und dem BKW-Peak (viele Leute melden gerade an), Glück haben.
Wann hattest du denn dein BKW angemeldet? War es vielleicht noch vor dem Hype 2024?
 
Fhnx schrieb:
Wann hattest du denn dein BKW angemeldet? War es vielleicht noch vor dem Hype 2024?
Yes, hab ich schon 2022 gemacht. Eben auch weil es eine Mietwohnung in einem MFH ist, wollte ich das wasserdicht haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fhnx
Fhnx schrieb:
--> Ich warte erstmal ab, was ich mit dem jetzt geplanten BKW so heraus bekomme.
Das ist der Weg :D
Fhnx schrieb:
@Akku: Sagen wir mal wir bekommen 1 kWh zusätzlich in den Akku, was schon viel ist bei einem 2 kWh - 500€ Akku. Dann brauche ich 1500 Tage, bis er sich amortisiert, also knapp 4 Jahre. Dann muss ich im Winter aber auch diesen Überschuss produzieren.
Das kannst so nicht rechnen. Je nachdem wie viel Panels und auch wie viel Verbrauch du dran hängst bist du deutlich drunter mit den "vollen" Ladezyklen im Jahr.
Ich dachte mal irgendwas von ca. 120 Tagen gelesen zu haben --> das wären dann 12,5 Jahre bis es sich lohnt.
Ist natürlich alles von den Gegebenheiten abhängig --> aber die richtige Schlussfolgerung hast du ja schon gezogen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fhnx
Fhnx schrieb:
Macht nicht beide Paneele "gute Seite" an einem MPPT und die schelchte Seite an ein anderen MPPT mehr Sinn?
Nein, weil die Leistung eines MPPT begrenzt ist. Wenn einer 400W kann und da die beiden Panel der guten Seite drauf sitzen, könnten sie 800W liefern, er kann aber nur 400W abnehmen.
 
@ghecko OK, sagen wir die beiden guten panel sprengen nicht das Leistungslimit (habe schon ganz gut Schatten).
Wie verhält es sich mit dem Point Tracking?
Macht es da nicht eher Sinn, dass die ähnlicheren Panels an einen MPPT zu hängen?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben