Weg von Windows hin zu Linux (Fedora) als Primäres OS

CountSero schrieb:
  • Apple TV
  • Apple Music
  • Netflix App oder Browser
  • VLC
  • PowerDVD
  • LibreOffice
  • Affinity Designer, Photo, Publisher
  • Calibre
  • Audible
  • Librewolf
  • Firefox
  • Raspberry Pi Imager
  • PuTTY
  • Python-Tools wie VS Code
  • Steam
  • GOG Galaxy
  • Ubisoft Connect
  • EA App
  • ScummVM
  • Guild Wars 1 und 2
Apfel: kein Plan
Netflix schau ich im browser, läuft, ich nutze eh nur 1080p da mein TV nicht mehr kann den ich als 4ten Bildschirm angeschlossen habe. Ich schaue im Firefox und sage dann im Volume-manager dass firefox über HDMIout ausgegeben wird.

VLC: nativ
Powerdvd: als dvd player? gibt's das Ding noch immer :D VLC kann das auch alles
Libreoffice: nativ
Affinity Designer etc.: kenn ich gar nicht, aber grade da gibt's 200 Alternativen
Calibre: dort gibts nen "download for linux" zumindest
Audible: schau mal https://openaudible.org/
Librewolf: hat nen flatpak - https://librewolf.net/installation/linux/
Firefox: nativ
Raspberry Pi Imager: wenns nur drum geht ein image auf die SD karte zu hauen: 100000 Programme und methoden
Putty: nativ
Python-tools: nativ
Steam: nativ
Gog galaxy: heroic launcher
Ubisoft connect - mehhhhh
Ea app - more mehhhhh
ScummVM - hat nen flatpak
Guild Wars - wohl mit nem compatibility launcher (in steam easy ansonsten halt mit Lutris z.b)

installier doch mal ne VM und teste.

Weil du auch gamer bist, teste Bazzite oder CachyOS, Fedora oder Mint. Ich persönlich nehme KDE als Desktop weil es sich mehr "windows heimisch" anfühlt, das aktuelle Gnome find ich furchtbar von der bottom-bar her.


schau dir mal den software Perlen thread an:

https://www.computerbase.de/forum/threads/software-perlen-fuer-linux.2262877/


zu den Flatpaks: sind Programme die du einfach aus dem software store installierst und updatest, die sind eigentlich vom System getrennt, aber mit dem Konfigurationstool flatseal kannst du sagen dass ein Programm dann mehr Zugriffe hat als vordefiniert (z.b auch deine Cam, komplettes filesystem etc etc)
 
phreeze schrieb:
Ich schaue im Firefox und sage dann im Volume-manager dass firefox über HDMIout ausgegeben wird.
Ist hier auch so - und vom TV via optische Verbindung zur Soundbar bringt dann auch noch 5.1 Sound.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CountSero
Also dass man Netflix im Browser unter Linux nur mit 720p reinbekommt, kann ich nicht bestätigen.

Auf meinem Notebook läuft Zorin OS mit Vivaldi, wahlweise mit Brave wenn gewisse Websites sich sperren. Ich hatte im Urlaub den Hotel-Fernseher per HDMI mit dem Laptop verbunden und am Abend Netflix geguckt, war überhaupt kein Thema.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CountSero, h2f und Habicht
Ich habe den Eindruck, dass oft vor Arch basierten Rolling Release Distributionen Angst gemacht wird, dass nach einem Update irgendwas zerschossen wird.
Ich hatte jetzt auf einem System, auf dem jetzt gute 1,5 Jahre CachyOS läuft, 2 Situationen gehabt, wo das Update etwas ausgemacht hatte:
Einmal war VLC weg, weil eine benötigte Abhängigkeit sich verändert hat. Dazu hat es eine neuere Variante von VLC bedarf, welche ich manuell nachinstallieren musste. Eigentlich hätte das updaten, das in einem Rutsch gemeinsam angehen müssen, hat aber aus irgendeinem Grund nicht funktioniert.
Dann gab es noch eine Situation, bei der ich mich nur noch daran erinnere, dass aufgrund dessen, dass sich etwas in der Basis verändert hatte, man nachher etwas manuell anpassen sollte. Das Team von CachyOS hatte darüber aber im Vorfeld informiert und entsprechend die Anleitung online gestellt, was man manuell tun sollte, weil es mit dem Update nicht automatisch umgestellt werden konnte:
https://discuss.cachyos.org/t/annou...-5-upgrade-requires-manual-intervention/10427

Diese "Probleme" können auf Dauer mit jeder Distribution auftreten. Es ist denkbar, dass es bei Rolling Release häufiger auftritt, aber nicht dokumentiert, ob das jetzt wirklich so ist. In meinem Fall kann ich bei einem anderen System sagen, dass es auch wenn mal 3 Monate nicht upgedatet wurde, das System trotzdem noch weiterläuft und nach dem notwendigen Update auch sonst keine Fehler auftraten.

Wenn Fedora für dich interessant ist, aber du dennoch die eine oder andere Gaming Optimierung haben willst, kannst du dir auch gerne Nobara anschauen. Das basiert auf Fedora und hat diverse Gaming Optimierungen.
Mir persönlich hat es nicht zugesagt, könnte aber vielleicht für dich passend sein.
Ergänzung ()

phreeze schrieb:
Powerdvd: als dvd player? gibt's das Ding noch immer :D VLC kann das auch alles
Am Windows Rechner ist das momentan die schmerzfreieste Lösung BluRays abspielen kann.
Das kann VLC, weder auf Windows, noch auf Linux. Gekaufte (geschützte) BluRay Discs sind unter Linux noch ein größeres Problem, wofür ich noch keine gute Lösung gefunden habe.
Das ist halt, genauso wie mit HDMI 2.1, so ein Thema mit der proprietären und geschützten, weil lizensierten, technischen Umsetzung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: CountSero
@SavageSkull der erwähnte Rolling Release ist einer der Punkte weswegen ich für meinen Teil nicht auf eine Archbasierte Distro wie CachyOS setzen mag, sondern lieber Bazzite oder allenfalls Nobara in Betracht ziehen würde. Ich bin da mehr bei der "set and forget" Fraktion.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CountSero
@SavageSkull

SavageSkull schrieb:
Ich habe den Eindruck, dass oft vor Arch basierten Rolling Release Distributionen Angst gemacht wird, dass nach einem Update irgendwas zerschossen wird.
Nun, 2x kaputt in 1,5 Jahren ist für Einsteiger nicht gut.
Meine Erfahrung sagt unabhängig von solchen "Effekten": wenn man es nicht als "daily Driver" nutzt (ich hatte ne rolling release mal zum testen als Werkstattrechner") ist die Chance dass das nächste Update das System zerschießt wenn man ne Weile (paar Monate?) nicht dran war, gar nicht so gering. (ist mir passiert). Deshalb kommen für mich rolling Releases für die Werkstatt oder den alten Laptop nicht mehr in frage. Bei der Kiste, an der ich täglich sitze, wäre das zwar anders, aber ich hab mich trotzdem für ne andere Distri entschieden.
Nix für ungut, ist nur meine bescheidene Meinung, die halt auf meinen Erfahrungen fusst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Linuxfreakgraz
SavageSkull schrieb:
Ich habe den Eindruck, dass oft vor Arch basierten Rolling Release Distributionen Angst gemacht wird, dass nach einem Update irgendwas zerschossen wird.
Ja, da wird unnötig Verunsicherung gestreut. Oft von Menschen, die selber Arch überhaupt installiert haben und nutzen. Oder man bastelt zu sehr am System rum, ohne ausreichende Kenntnisse und wundert sich dann. ^^ Ich selber hatte nur ein einziges Problem, vor paar Jahren mal mit Grub. War aber schnell zu lösen und ich hab das dann auch gleich genutzt, um zu systemd-boot zu wechseln. Sonst alles immer entspannt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Linuxfreakgraz und SavageSkull
Kuristina schrieb:
Ja, da wird unnötig Verunsicherung gestreut.
Man muß sich ja nur mal anschauen wie voll die Foren sind, wenn Ubuntu zu einer neuen Version wechselt, besonders bei LTS^^
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SavageSkull und Kuristina
h2f schrieb:
Nun, 2x kaputt in 1,5 Jahren ist für Einsteiger nicht gut.
Mein persönlicher Eindruck aus dieser Situation war ein anderer:
1. würde ich diese Punkte nicht als "kaputt" bezeichnen, denn das System als solches läuft völlig schmerzfrei
2. sind solche Punkte leider bei allen Distributionen bei meinen Tests immer wieder vorhanden. Ob das jetzt einmalig beim Einrichten (von Programm XYZ) auftritt, oder wie in dem Fall bei einem Update habe ich in beiden Fällen gehabt.
Linux hat durchaus Baustellen, die nie so glatt laufen, wie manch ein Anwender das gerne hätte. Das ist auch einfach daran geschuldet, dass es nie den Ansatz hat, per se ein in sich geschlossenes Komplettpaket zu sein. Je nach Anwendung könnte das dann gefordert sein und schon gibts die nächste Distribution, die sich das auf die Fahne geschrieben hat.

Bei einem Rechner, den ich für 3D Drucker im Bastelkeller eingerichtet habe, hatte ich keine Probleme mit Rolling Release. Update nach den 3 Monaten gemacht, einmal reboot und alles lief problemlos genauso weiter wie vorher.

Dennoch verstehe ich das, wenn man kein RR haben möchte. Mich triggert das manchmal, dass man eigentlich nie aktuell ist, weil man heute noch kein Update gemacht hat (das kann den inneren Monk manchmal irre machen).

Wenn man davor Angst hat, sollte man dann bei immutablen Distributionen bleiben und ausschließlich Flatpaks nutzen. Auch die Point Releases sind vor einem Update nicht sicher, dass Abhängigkeiten sich geändert haben und dann ein Programm plötzlich nicht mehr möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
SavageSkull schrieb:
1. würde ich diese Punkte nicht als "kaputt" bezeichnen, ...i
2. sind solche Punkte leider bei allen Distributionen bei meinen Tests immer wieder vorhanden.
Hast mit beiden Punkten recht. War vielleicht ein bisschen dramatisiert von mir...;)
Ansonsten hab ich halt trotzdem meine unguten Erfahrungen mit rolling Release.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CountSero und Kaito Kariheddo
h2f schrieb:
Hast mit beiden Punkten recht.
Nicht zwingend. Es spielt halt viel persönliches Empfinden mit, weswegen für den einen die Distribution A und für den anderen die Distribution B eher stimmig ist. Das heißt aber nie, dass Distri A oder B "besser" ist.
Ich denke in dem Beispiel hier könnte @CountSero Nobara OS gut passen. Mir hat die Distri gar nicht zugesagt.
Ich habe auch SteamOS von meinem Deck runtergeworfen, weil mir das immutable gar nicht zugesagt hat. Da läuft jetzt auch CachyOS und ich kann auch auf dem Desktop "PC Dinge" mit dem Deck machen. Das geht zwar auch mit SteamOS, aber eben nicht so wie ich mir das vorstelle.
 
Nobara hat sich aber auch vom Fedora-Releasezyklus verabschiedet und ist mittlerweile rollend.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CountSero
CountSero schrieb:
– Ich gehe davon aus, dass ich Fedora problemlos im Dualboot mit Windows 11 nutzen kann, aber was sollte ich trotzdem beachten bevor ich loslege?
  • Windows vor der Fedora-Installation sauber runterfahren.
  • Bei der Installation genau darauf achten, auf welche SSD du Fedora installierst.
  • Nach der Installation ins Bootmenü des BIOS gehen und Fedora bzw. GRUB an die erste Stelle setzen.
  • Bei Problemen ggf. SecureBoot im BIOS deaktivieren, nach erfolgter Installation kann es wieder eingeschaltet werden.
  • Den Gedanken, ein von Windows und Fedora gemeinsam benutztes Laufwerk (NTFS-formatiert) in die fstab einzubinden, begraben. (Linux kann zwar NTFS lesen und schreiben, sobald du aber wieder mit Windows darauf zugreifst, kommt es zu Problemen.)

CountSero schrieb:
Gibt es von Haus aus etwas wie Snapshots, die regelmäßig oder manuell angelegt werden können? Wenn man experimentiert, wäre so etwas schon sinnvoll oder halt ein Tool, das ich dafür nutzen kann.
Snapper benutzen, nicht Timeshift.

CountSero schrieb:
Was ist sinvoller zum Installieren von Programmen DNF oder Flatpak ?
Generell: DNF. Nur dann Flatpak, wenn es das Paket nicht in den Standard-Repos gibt.

CountSero schrieb:
Ich wollte es auf die 1TB NVMe installieren 250GB Root und 750GB für Home (Beides in BTRFS ?)
Ich halte es für Einsteiger nicht für sinnvoll, /home auf eine getrennte Partition zu machen. Viel sinniger ist es, weitere Partitionen / Laufwerke in /home zu mounten.

Fedora kommt von Haus aus ohne proprietäre Grafiktreiber und Audio-Video-Codecs. Grafik spielt keine Rolle, da du ja keine nvidia-Karte hast, den Rest must du nachinstallieren.

Zum Abspielen gekaufter BluRays: VLC mit dem Hinweis aus #28
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CountSero
Da Gaming einer meiner Schwerpunkte ist, wären Distributionen wie Nobara oder CachyOS eigentlich sehr naheliegend gewesen. Beide liefern ein starkes „Out‑of‑the‑Box‑Erlebnis“ für Spiele und Multimedia. Aber genau das wollte ich diesmal nicht. Ich wollte eine Basis‑Distribution, die mir die Möglichkeit gibt, selbst Hand anzulegen, aber im Kern dennoch stabil ist. Auch wenn ich nicht so tief eintauchen möchte, wie es bei Arch oder Gentoo nötig wäre, soll es trotzdem ein Lernschritt sein, damit ich Linux und mein System Stück für Stück besser verstehe.

Am Ende fiel meine Wahl daher auf Fedora KDE. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt, eine Distribution zu wechseln ist ja immer noch möglich.

Mir ist bewusst, dass ich hier gegebenenfalls mehr selbst konfigurieren muss als bei anderen Gaming‑Flavors, um ein perfektes Spielerlebnis zu bekommen. Aber genau das ist Teil des Plans. Ich möchte mich intensiver mit Linux beschäftigen, mehr verstehen, wie die Dinge zusammenhängen, und nicht nur ein vorkonfiguriertes Gaming‑System nutzen, auch wenn Out of The Box nice ist. Dennoch soll sich der Aufwand im Rahmen halten.

Da ich in FHD mit V‑Sync spiele, sollten die Leistungsunterschiede gegenüber einem Gaming‑Flavor für mein System ohnehin gering ausfallen. 60 FPS sind 60 FPS.


BFF schrieb:
Dann wirst Du auch dieses Jahr nix finden. 😉
Damals bin ich mit dem Gedanken rangegangen „Fire and Forget“ – einmal wie Windows: installieren und 90 % laufen out of the box. Ich habe damals viele Distributionen mehrere Wochen getestet (manche auch nur Tage, wie Mint). Das beste Out‑of‑the‑Box‑Erlebnis hatte ich tatsächlich bei Manjaro, aber dort hatte ich Probleme mit Tearing/Interlacing beim Bewegen von Fenstern. Der Displaymanager war wohl nicht meins.

Nach einem Jahr gehe ich auch davon aus, dass die damals neue RX 9070 nun zu 100 % unterstützt wird, und ich gehe mit einem anderen Mindset an die Sache heran. Ich bin mittlerweile gewillt, mich wieder wesentlich mehr mit dem Thema Linux zu beschäftigen und tiefer in die Materie einzutauchen.



@Linuxfreakgraz Danke dir, RPMFusion werde ich mir auf jeden Fall anschauen.
Multiplayer‑Titel von EA habe ich zwar auch noch ein paar, aber wenn ich die wirklich spielen will, habe ich ja immer noch meine win11 Installation. Mir geht’s bei Linux aktuell eher darum, die ganzen Singleplayer‑Games sauber zum Laufen zu bekommen.

@Metalveteran Ja das ist mir bewusst.

@Habicht Da ich Windows im Dualboot habe, habe ich dort bereits eine EFI‑Partition. Beim SWAP‑Volume dachte ich, dass Fedora es nicht braucht, weil es eine Swap‑Datei nutzt. Da ich aber Platze habe macht 32GB keinen unterschied für ein SWAP Volume.

Auch die Volumes anzupassen ist ja nicht das Problem. Ich werde mir hier nochmal Gedanken machen, wie groß ich sie machen werde. Ein Daten‑/Media Volume ist auf jeden Fall keine schlechte Idee.



@Garmor Danke für die Tipps, und ja, mein Gedanke war tatsächlich, dass ich für eine Neuinstallation dann nur bestimmte Volumes neu anlegen muss und der Rest erhalten bleibt. Für die Snapshots kann ich ja auch Snapper nehmen.

@Fliz Ja, dem bin ich mir bewusst.

@oiisamiio Ok, ich klopfe mal auf Holz, das ich hier verschont bleibe.

@Kuristina Das hört sich gut an^^ Und ja, GW2 macht immer wieder Spass. Arch ist zwar intressant aber ich möchte eine andere Basis.

@sedot Danke, Cider werde ich mir mal anschauen. Aber du hast mich auf einen anderen Gedanken gebracht: Ich kann ja auch auf meinem Mac die Filme anstoßen und per AirPlay den Sound an meinen Linux‑Rechner schicken. Die Monitore stehen direkt nebeneinander und ich nutze immer Kopfhörer.

@phreeze Danke für die Infos und die Tipps, ich schaue mir das Audible‑Tool mal an. hust Aber dank Rainbow + ffmpeg habe ich meine Audiobooks bereits befreit und im M4B‑Format vorliegen. Somit hat das erstmal keine Priorität hust. Power DVD nutze ich für BluRays.

@SavageSkull Angst ist so eine Sache. Ich wollte diesmal bewusst keinen Flavor wählen, und Arch an sich wäre für mich wahrscheinlich doch ein sehr harter Einstieg. Auch wenn ich beim Thema Linux tiefer einsteigen möchte, will ich natürlich ab einem bestimmten Punkt ein fixes, stabiles System haben und genießen. Mir ist bewusst, dass jedes Update bei jeder Distribution, ja selbst bei Windows, ein Problem erzeugen kann, aber ich glaube, bei Fedora eher weniger als bei Arch. Du musst bedenken, dass ich hier erst einmal reinkommen muss und mir wohl das Wissen fehlt.

@m1key_SAN Danke werde ich mir anschauen.

@gimmix Danke für die Tipps, werde ich berücksichtigen. Bei Windows habe ich Fastboot immer aus und fahre meinen Rechner immer komplett herunter. Das Problem mit NTFS ist mir bekannt, daher werde ich die Laufwerke auch nicht unter Linux einbinden. Für den Austausch zwischen den Systemen richte ich eine Freigabe auf meinem Server und meiner NAS ein, sodass sich die Systeme nicht direkt berühren.

Und ja, Snapper habe ich mir schon vorgemerkt dmit ich mich dort einlese.

Zur Aufteilung der 1‑TB‑NVMe: Ich wollte eigentlich nur eine Partition mit Btrfs anlegen und dort ausschließlich Subvolumes einrichten. Oder ist es sinnvoller, die 1‑TB‑NVMe in zwei getrennte Partitionen aufzuteilen? Die erste rein mit Btrfs, damit Fedora dort sein Ding machen kann, und die zweite Partition mounte ich dann im System als zusätzliches Laufwerk?

_________________________
Image wird nun gezogen ich sichere mal die Daten von den Laufwerrken die ich übernehmen werde ^^

Danke für die vielen Tips ^^
 
CountSero schrieb:
Ich wollte eigentlich nur eine Partition mit Btrfs anlegen und dort ausschließlich Subvolumes einrichten.
Ich würde erstmal die Partitionseinstellung übernehmen, die Fedora dir vorschlägt. Ohne Snapper, Subvolumes, ohne separate /home-Partition.

Bedenke, dass die Einrichtung von Snapshots mit btrfs eine vergleichsweise aufwendige Angelegenheit ist - und dass der Mehrwert von Snapshots überschaubar ist. Denn:
  • Was du ja eigentlich später mit Backups sichern willst, sind ja nur bestimmte Verzeichnisse in deinem /home, nicht einmal das ganze /home.
  • Je nach Größe von / nehmen die Snapshots viel Platz ein, den du auf deiner 1TB-SSD besser verwenden könntest.
  • Sich das System total zu ruinieren, dass man einen Snapshot wirklich braucht, kommt selten vor. Im schlimmsten Fall installierst du einfach neu und kopierst die aus /home gesichterten Daten wieder zurück.

Ich selbst habe mir angewöhnt, alle Veränderungen, die ich am System vornehme, auch alle installierten Pakete, in eine Notetaking-App reinzuschreiben. So entsteht mit der Zeit eine kleine Wiki mit deinen persönlichen Linux-Erfahrungen und Know-How.

Zu Steam (Gaming-Fokus): Weiß gerade nicht, ob es einen Steam-Installer in den normalen Fedora-Repos gibt, aber wenn nicht, und du Steam als flatpak installieren musst: Installier dir direkt Flatseal mit dazu, um Steam zu erlauben, auf andere Ordner als /home/.steam zuzugreifen, z.B. auf ein anderes Laufwerk. Und am besten auch direkt ProtonPlus (flatpak), um GE-Proton installieren zu können. Manchmal braucht man den (statt Steams Proton), weil der Videocodecs mit dabei hat, die im normalen Proton fehlen.
 
Zurück
Oben