Da Gaming einer meiner Schwerpunkte ist, wären Distributionen wie Nobara oder CachyOS eigentlich sehr naheliegend gewesen. Beide liefern ein starkes „Out‑of‑the‑Box‑Erlebnis“ für Spiele und Multimedia. Aber genau das wollte ich diesmal nicht. Ich wollte eine Basis‑Distribution, die mir die Möglichkeit gibt, selbst Hand anzulegen, aber im Kern dennoch stabil ist. Auch wenn ich nicht so tief eintauchen möchte, wie es bei Arch oder Gentoo nötig wäre, soll es trotzdem ein Lernschritt sein, damit ich Linux und mein System Stück für Stück besser verstehe.
Am Ende fiel meine Wahl daher auf Fedora KDE. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt, eine Distribution zu wechseln ist ja immer noch möglich.
Mir ist bewusst, dass ich hier gegebenenfalls mehr selbst konfigurieren muss als bei anderen Gaming‑Flavors, um ein perfektes Spielerlebnis zu bekommen. Aber genau das ist Teil des Plans. Ich möchte mich intensiver mit Linux beschäftigen, mehr verstehen, wie die Dinge zusammenhängen, und nicht nur ein vorkonfiguriertes Gaming‑System nutzen, auch wenn Out of The Box nice ist. Dennoch soll sich der Aufwand im Rahmen halten.
Da ich in FHD mit V‑Sync spiele, sollten die Leistungsunterschiede gegenüber einem Gaming‑Flavor für mein System ohnehin gering ausfallen. 60 FPS sind 60 FPS.
BFF schrieb:
Dann wirst Du auch dieses Jahr nix finden. 😉
Damals bin ich mit dem Gedanken rangegangen „Fire and Forget“ – einmal wie Windows: installieren und 90 % laufen out of the box. Ich habe damals viele Distributionen mehrere Wochen getestet (manche auch nur Tage, wie Mint). Das beste Out‑of‑the‑Box‑Erlebnis hatte ich tatsächlich bei Manjaro, aber dort hatte ich Probleme mit Tearing/Interlacing beim Bewegen von Fenstern. Der Displaymanager war wohl nicht meins.
Nach einem Jahr gehe ich auch davon aus, dass die damals neue RX 9070 nun zu 100 % unterstützt wird, und ich gehe mit einem anderen Mindset an die Sache heran. Ich bin mittlerweile gewillt, mich wieder wesentlich mehr mit dem Thema Linux zu beschäftigen und tiefer in die Materie einzutauchen.
@Linuxfreakgraz Danke dir, RPMFusion werde ich mir auf jeden Fall anschauen.
Multiplayer‑Titel von EA habe ich zwar auch noch ein paar, aber wenn ich die wirklich spielen will, habe ich ja immer noch meine win11 Installation. Mir geht’s bei Linux aktuell eher darum, die ganzen Singleplayer‑Games sauber zum Laufen zu bekommen.
@Metalveteran Ja das ist mir bewusst.
@Habicht Da ich Windows im Dualboot habe, habe ich dort bereits eine EFI‑Partition. Beim SWAP‑Volume dachte ich, dass Fedora es nicht braucht, weil es eine Swap‑Datei nutzt. Da ich aber Platze habe macht 32GB keinen unterschied für ein SWAP Volume.
Auch die Volumes anzupassen ist ja nicht das Problem. Ich werde mir hier nochmal Gedanken machen, wie groß ich sie machen werde. Ein Daten‑/Media Volume ist auf jeden Fall keine schlechte Idee.
@Garmor Danke für die Tipps, und ja, mein Gedanke war tatsächlich, dass ich für eine Neuinstallation dann nur bestimmte Volumes neu anlegen muss und der Rest erhalten bleibt. Für die Snapshots kann ich ja auch Snapper nehmen.
@Fliz Ja, dem bin ich mir bewusst.
@oiisamiio Ok, ich klopfe mal auf Holz, das ich hier verschont bleibe.
@Kuristina Das hört sich gut an^^ Und ja, GW2 macht immer wieder Spass. Arch ist zwar intressant aber ich möchte eine andere Basis.
@sedot Danke, Cider werde ich mir mal anschauen. Aber du hast mich auf einen anderen Gedanken gebracht: Ich kann ja auch auf meinem Mac die Filme anstoßen und per AirPlay den Sound an meinen Linux‑Rechner schicken. Die Monitore stehen direkt nebeneinander und ich nutze immer Kopfhörer.
@phreeze Danke für die Infos und die Tipps, ich schaue mir das Audible‑Tool mal an.
hust Aber dank Rainbow + ffmpeg habe ich meine Audiobooks bereits befreit und im M4B‑Format vorliegen. Somit hat das erstmal keine Priorität
hust. Power DVD nutze ich für BluRays.
@SavageSkull Angst ist so eine Sache. Ich wollte diesmal bewusst keinen Flavor wählen, und Arch an sich wäre für mich wahrscheinlich doch ein sehr harter Einstieg. Auch wenn ich beim Thema Linux tiefer einsteigen möchte, will ich natürlich ab einem bestimmten Punkt ein fixes, stabiles System haben und genießen. Mir ist bewusst, dass jedes Update bei jeder Distribution, ja selbst bei Windows, ein Problem erzeugen kann, aber ich glaube, bei Fedora eher weniger als bei Arch. Du musst bedenken, dass ich hier erst einmal reinkommen muss und mir wohl das Wissen fehlt.
@m1key_SAN Danke werde ich mir anschauen.
@gimmix Danke für die Tipps, werde ich berücksichtigen. Bei Windows habe ich Fastboot immer aus und fahre meinen Rechner immer komplett herunter. Das Problem mit NTFS ist mir bekannt, daher werde ich die Laufwerke auch nicht unter Linux einbinden. Für den Austausch zwischen den Systemen richte ich eine Freigabe auf meinem Server und meiner NAS ein, sodass sich die Systeme nicht direkt berühren.
Und ja, Snapper habe ich mir schon vorgemerkt dmit ich mich dort einlese.
Zur Aufteilung der 1‑TB‑NVMe: Ich wollte eigentlich nur eine Partition mit Btrfs anlegen und dort ausschließlich Subvolumes einrichten. Oder ist es sinnvoller, die 1‑TB‑NVMe in zwei getrennte Partitionen aufzuteilen? Die erste rein mit Btrfs, damit Fedora dort sein Ding machen kann, und die zweite Partition mounte ich dann im System als zusätzliches Laufwerk?
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Image wird nun gezogen ich sichere mal die Daten von den Laufwerrken die ich übernehmen werde ^^
Danke für die vielen Tips ^^