Welche Art von Netzwerkfestplatte

andiak

Lt. Commander
Registriert
Okt. 2010
Beiträge
1.036
Ich wollte mal fragen, was für eine Art NAS für mich am besten ist.

Ich brauche halt viel viel Datenspeicher um sowohl vom Computer als auch vom Fernsehr (evtl handy) draufzuzugreifen.
Einen Mediaplayer am Fernsehr habe ich schon (Blu-Ray Player).

Ich würde halt nach und nach Festplatten dazukaufen (wohl nur 4TB ).

Wäre da ein selbstbau minicomputer besser als ein Fertig nas ?!

Ich glaube das nas brauch hauptsächlich eine Unterstützung in dlna und oder upnp
 
Ich habe mir, auf Rat aus dem Forum, einen kleinen Server zusammengebaut. Auf dem läuft mit sehr geringem
Stromverbrauch ein Windows Home Server.

Der Rechner hat nen kleinen Pentium, 4 GB RAM und eine 120 GB SSD als Systemplatte.
Dazu als Datenspeicher 3 x 1 TB 2,5 Zoll Festplatten. Auf denen liegt gespeichert was an Film, Musik und Foto so am Start sein sollte.

Dazu habe ich eine 3 TB externe Festplatte, auf denen ich ein Backup der Daten speichere.

Das läuft über Freigaben und mit dem PS3MediaServer perfekt und verbraucht fast nix an Strom im Vergleich zur vorherigen Lösung.

Als Gehäuse habe ich ein einfaches genommen, es müssen 4 Festplatten verbaut werden können.
Netzteil ist von be Quiet.
 
Für deine Lösung würde ich dir eine Synology DS112j empfehlen oder wenn sogar 2-Bay NAS in Frage kommt einen DS213j / DS214se.

Einfach zu administrieren und zuverlässig im Dienst mit etlichen Zusatzdiensten. Schau dir aufjedenfall noch das Webinterface der Anbieter an.

http://demo.synology.com

Natürlich bieten sich hier auch noch andere Anbieter wie Zyxel / QNAP an mit denen ich leider aber keine Erfahrung habe.
 
Wichtig sind folgende m.E. Faktoren:
- Variabilität: Soll der Speicher nur Daten für Streaming bereitstellen oder sollen auch andere Aufgaben darauf laufen?
- Speicherbedarf: Reicht für die Standardanwendungen eine Festplatte oder muss es ein NAS oder Server mit Redundanz, o.ä. sein?
- Kosten: Wieviel Geld will ich in die Hand nehmen um eine bestimmte Aufgabe zu realisieren?
- Netzwerkstruktur: Wie viele Clients soll der Speicher (parallel) bedienen?
- Administration: Will und kann ich einen Server/NAS administrieren? Lohnt sich der Aufwand?

Leider neigen viele User hier zu totalem Oversizing. Mehr bringt hier nicht immer mehr!

Ich habe mich bei meinem Bedarf für folgende Konstellation entschieden:
- WD Netzwerkfestplatte (WD Cloud 4TB) - Hier sind alle aktuellen Musik und Videodaten gespeichert, welche ich spontan nutzen will.
Vorteil: Geringer Stromverbrauch (<10 Watt); sehr einfach in der Admin.; kostengünstig
Nachteil: nicht sehr schnell; nicht erweiterbar; keine Spiegelung; ...

Eigentlich würde hier auch eine am Router angeschlossene Festplatte ausreichen.

Die Platte wird regelmäßig auf meinem Homeserver, welcher bei Bedarf an ist, gesichert.

Ich hatte früher auch etliche NAS und Server im Test und bin schlussendlich auf diese Lösung gekommen. Für meinen Bedarf optimal! Etliche meiner Kollegen haben mittlerweile ich "24/7 Server bzw. NAS" nur noch als Bedarfsgeräte laufen und nutzen jetzt auch eine einfach Netzwerkfestplatte, wie ich.

Fraglich ist also, ob Du immer alle Daten im Zugriff haben muss. Soll heißen muss der Server/NAS mit den Daten immer an sein.

Kostengünstig ist hierfür ein HP N36/40/54L mit WHS.
 
Eigentlich würde hier auch eine am Router angeschlossene Festplatte ausreichen.

Davon würde ich abraten, da viele Router z. B. Fritz.Box 7390, was ich jetzt einfach mal als "hochwertig und oft empfohlenes" Produkt bezeichne, zu schwach von der CPU Leistung ist um ordentliche Bandbreiten zu erreichen. Die Wiedergabe eines HD-Films ist dadurch teilweise unmöglich.

Ansonsten stellst du natürlich Fragen, die man sich vor Anschaffung eines NAS grundsätzlich stellen sollte.

Ich persönlich würde Laien immer zu einem fertigen Produkt alla WD NAS, QNAP, Synology etc. empfehlen, da meistens keine oder sehr eingeschränkte Linux Kenntnisse vorhanden sind. Das erspart unnötigen Frust für den zukünftigen NAS-Käufer.

Prizipiell möchte ich noch hinzufügen, dass auch ein NAS z.B. von Synology die Festplatten (je nach Einstellung) nach xx Minuten ohne Zugriff in den Ruhezustand schickt und selbst das Starten / Runterfahren das Gerätes nach einem Zeitplan erfolgen kann. Eine größere Stromersparnis kann man glaube ich nicht erreichen. Die aktuellen Synology Geräte haben im Stand-Bye einen Stromverbrauch um die 3,5 Watt (Festplatten Ruhezustand) und ca 20 Watt (Festplattenzugriff) an Strom verbraucht. Ich denke das ist mit einem Selbstbau PC / NAS / Server schwer zu erreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kugelfisch: also DS112j ist definitiv zu klein, sollten schon 4 Festplatten sein die man anschließen kann. (mehr ist natürlich auch nicht verkehrt)
Ich probiere mal ein paar Fragen der o.g. Themen zu beantworten:


- Variabilität: Der Speicher soll nur Daten für Streaming bereitstellen, Video/Musik/Bilder Ablage
- Speicherbedarf: Redundanz ist nicht erforderlich, da die wirklich wichtigen Dinge (Private Bilder, Dokumente nochmal extra gesichert sind.
- Kosten: Nun ja da ich keinen mega Server mit extrem viel Rechenleistung benötige, wo zich Serveranwendungen, ssh, ftp oder ähnliches drauf laufen soll. Denke ich mal allgemein weniger ist besser.

- Netzwerkstruktur: 2 Clients maximal parallel, Beispiel: Freundin schaut auf dem Fernseher einen Film von der Festplatte und ich am Computer z.b. auch einen Film oder kopiere etwas auf den Festplatten.
- Administration: Naja lieber mehr Einstellungen als zu wenige ein rudimentäres Rechte System wäre ganz nice.

Habe bisher ein 2TB Seagate Goflex Home im Betrieb, welches wenn es erweiterbar wären auch vollkommen ausreichen würde. Leider passt dort in den Sockel nur eine Festplatte. Das Goflex home hat zwar noch ein USB Anschluss für eine externes Speichermedium, aber dieses wird z.b. am Fernseher gar nicht erkannt.
 
Gerade bei 4-bay wird es i.d.R. schon etwas teurer bei Anbieter alle QNAP, Synology, Thecus, etc. Von daher rate ich dir zu einem Selbstbau NAS / Server. Da ich mich mit dieser Materia allerdings zu wenig auskenne, bin ich hier leider raus :).
 
ich habe in letzter Zeit öfter davon gelesen, dass diese kleinen HP Server sehr gut für Eigenbau-NAS geeignet seien.

Vom Preis her sieht das jedenfalls sehr gut aus, die Erweiterbarkeit und Anschlussmöglichkeiten sowie Leistung dürften jedes NAS übertreffen - und wenn man ein System wie FreeNAS darauf installiert, wird die Administration auch nicht so viel schwerer sein, als ein fertiges NAS zu administrieren. Von alleine läuft so ein Synology ja auch nicht!

Ich spiele auch gerade mit dem Gedanken, mir so ein HP Serverchen zuzulegen, der Preis ist wirklich gut!
 
highks schrieb:
ich habe in letzter Zeit öfter davon gelesen, dass diese kleinen HP Server sehr gut für Eigenbau-NAS geeignet seien.

Vom Preis her sieht das jedenfalls sehr gut aus, die Erweiterbarkeit und Anschlussmöglichkeiten sowie Leistung dürften jedes NAS übertreffen - und wenn man ein System wie FreeNAS darauf installiert, wird die Administration auch nicht so viel schwerer sein, als ein fertiges NAS zu administrieren. Von alleine läuft so ein Synology ja auch nicht!

Ich spiele auch gerade mit dem Gedanken, mir so ein HP Serverchen zuzulegen, der Preis ist wirklich gut!

Die bereits oben von mir genannten HP Microserver sind von der Leistung her mit Einstiegsgeräten von Synology, Qnap, WD, Thecus, ... zu vergleichen. Sie übertreffen keinesfalls jedes NAS. Sind allerdings wesentlich flexibler.
FreeNAS ist m.E. zwar nicht wirklich schwer zu administrieren, aber fertige NAS-System sind auf jeden Fall erheblich einfacher.
Es macht m.E. keinen Sinn ein großes System aufzusetzen, welches 24/7 läuft, um hin und wieder mal einen Film zu streamen.
Hier wird behauptet, dass vom "Western Digital My Cloud 2 TB" bis zu 70 MB/s gelesen werden können. Das reicht für 2 Filme spielend aus.
Ein für den Heimgebrauch ausreichendes Rechtesystem auf Userbasis ist vorhanden.
Falls dies mittelfristig nicht ausreichen sollte, kann man sich immer noch ein größeres System (NAS - Miniserver - o.ä.) zulegen. Die "Fehlinvestition" ist hierbei eher gering, da man fast nur die Festplatte zahlt.
 
@TE:
Wenn du Lust, Laune und technisches Wissen hast, würde ich dir ein Selbstbau-NAS empfehlen.
Wenn du jedoch so wie ich einfach eine out of the Box Lösung haben möchtest, ohne viel Aufwand und Zeit aufzuwenden, dann kauf dir ein Fertig-NAS.
Ein Selbstbau-NAS ist zum selben preis auf alle Fälle leistungsfähiger als ein Fertig-NAS. Wobei du wirklich keine großen Anforderungen hast.
Da dir hohe Verfügbarkeit nicht wichtig ist, brauchst du nicht mal ein RAID laufen lassen. JBOD mit einem regelmäßigen automatisierten Backup sollte bei dir reichen.

Wenn du dich für ein Selbstbau-NAS entscheidest, dann musst du mal ein bisschen googlen (Microsoft Home Server, FreeNAS, NAS4Free, Win 7+DLNA-Server würde für deine Anforderungen auch schon reichen).
Hab auf die schnelle eine kleines HowTo auf CB gefunden: https://www.computerbase.de/forum/threads/howto-nas-bauen-und-einrichten-fuer-anfaenger.1178633/
Hab mir das jetzt nicht durchgelesen, nur überflogen.

Bei einem Fertig-NAS kann ich dir QNAP empfehlen. Da hab ich schon sowohl zu Hause als auch in der Arbeit gute Erfahrungen gemacht.
Das hier sollte für deine Anforderungen vollkommen reichen und kostet nicht ganz 300€ ohne HDD: http://geizhals.at/eu/qnap-turbo-station-ts-420-a915861.html
Das obige hat eine Marvel-CPU. Alle gängigen Programme (Plex, Twonkey, Pyload, ...) sind dafür verfügbar.
Solltest du mal Basteln wollen und irgendwelche Zusatzprogramme (z.B. Teamspeak-Server) installieren wollen, dann würde ich dir zu einem NAS auf Intel-Basis raten, da es da einfach mehr Möglichkeiten gibt. Das hier würde dann passen: http://geizhals.at/eu/qnap-turbo-station-ts-469l-a813354.html
Hier die Supportseite von QNAP: http://www.qnap.com/i/de/product_x_grade/
Da sind alle HDDs aufgelistet die kompatibel sind.

Als alternative kann ich dir Synology empfehlen, wobei ich selbst noch nicht damit gearbeitet habe.
ARM: http://geizhals.at/synology-diskstation-ds413j-a826507.html
Intel: http://geizhals.at/synology-diskstation-ds412-a752497.html

Ich hab mich damals für ein QNAP-NAS entschieden, da ich einfach zu faul zum Basteln war. Ich bereue den kauf meiner TS-459 Pro II bis heute nicht. Ich würde heute aber andere HDDs einbauen. Momentan sind drei Seagate ST3000DM001 verbaut. Diese verbrauchen relativ viel Strom im Betrieb. Außerdem wurde schon eine auf Garantie getauscht.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzungen, sch* Rechtschreibung)
Mal eine reguläre frage bei den meisten Fertig NAS Systemen z.B. von Synology steht z.b. bis zu 16 TB (4xTB). Mittlerweile sind ja auch 5TB Festplatten im kommen und es dauert bestimmt auch nicht sehr lange bis es noch größere Festplatten gibt.
Meint ihr diese werden dann von dem NAS via Update unterstützt oder eher nicht?
 
Bei QNAP weiß ich das es geht.
Hier:
Note14
To use these models with QNAP NAS, please upgrade the NAS firmware to v3.4.0 or later. A disk volume can only be expanded to maximum 16TB by online RAID capacity expansion or adding hard drives. Online RAID capacity expansion and adding hard drives are not supported for a disk volume of over 16TB.
Das heißt ich kann Volumes mit mehr als 16TB erstellen (z.B. 5x4TB). Ich kann aber nicht bei einem 4x4TB Volume noch eine weiter HDD über die onlinemigration hinzufügen. Hier muss ich das Volume löschen. Die fünfte 4TB Platte hinzufügen. Ein neues Volume mit 20TB erstellen und dann meine Daten vom Backup wieder auf das neue Volume überspielen.
Das wird bei anderen Herstellern genau so sein.

Edit: Hier was zu Synology, wenn es war ist:
volumes below 16tb created with dsm 3.0 or earlier CANNOT be expanded >16tb. only volumes created newly with at least 3.1 (available since only 2 months) can be expanded to >16tb later. that solution qnap can probably realize soon as well, but it doesn't solve your problem. so they have exactly the same issue. i guess everybody has currently exactly the same problems regarding >16tb resize (unless they used another OS or filesystem already before which maybe doesn't have this limitation, like XFS afaik, but has other disadvantages and issues).

Edit2: Hab gerade irgendwo gelesen, das die Onlinemigration größer 16TB nicht funktioniert, weil Linux die EXT4-Tools für diese Funktion noch nicht bereitstellt.
 
Zuletzt bearbeitet: (Info hinzugefügt)
Mal eine reguläre frage bei den meisten Fertig NAS Systemen z.B. von Synology steht z.b. bis zu 16 TB (4xTB). Mittlerweile sind ja auch 5TB Festplatten im kommen und es dauert bestimmt auch nicht sehr lange bis es noch größere Festplatten gibt.
Meint ihr diese werden dann von dem NAS via Update unterstützt oder eher nicht?

Bisher war es immer so, dass durch Updates die größeren Platten Supportet wurden. Zu der Zeit wo ich meine Synology DS211j gekauft habe, waren gerade mal 2TB Platten da und die 3 TB Platten im kommen. Kurz nachdem die Platten verfügbar waren, kam dann auch schon das Update. Selbst die 4TB Platten von Heute werde in meiner alten DS211j supportet. Also da brauchst du dir definitiv keine sorgen machen.

Das heißt ich kann Volumes mit mehr als 16TB erstellen (z.B. 5x4TB). Ich kann aber nicht bei einem 4x4TB Volume noch eine weiter HDD über die onlinemigration hinzufügen. Hier muss ich das Volume löschen. Die fünfte 4TB Platte hinzufügen. Ein neues Volume mit 20TB erstellen und dann meine Daten vom Backup wieder auf das neue Volume überspielen.
Das wird bei anderen Herstellern genau so sein.

- Speicherbedarf: Redundanz ist nicht erforderlich, da die wirklich wichtigen Dinge (Private Bilder, Dokumente nochmal extra gesichert sind.

Bitte vorher lesen. Es steht nirgends das der TE ein Raid erstellen will ... Von daher ist eine Onlinemigration bei mehr als 4 Festplatten hier absolut nebensächlich und führt nur zu Verwirrung.

Edit2: Hab gerade irgendwo gelesen, das die Onlinemigration größer 16TB nicht funktioniert, weil Linux die EXT4-Tools für diese Funktion noch nicht bereitstellt.

Auch hier wieder der TE will kein RAID aufbauen sondern JBOD Laufwerke. Von daher gibt es hier im moment keinen limitierenden Faktor und auch 5x5TB Platten würden z.B. bei einem QNAP oder Synology Gerät keine Probleme bereiten. Es gibt ja schließlich auch Geräte z.B. Synology DS2413+ mit HDD Kapazität von 12 bzw. bis zu 24 Platten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich dachte die Beschränkung gilt auch für JBOD Volumes. Da muss ich mich noch mal informieren.

Edit: Mist, ich habe JBOD mit einem linearen Volumen verwechselt.

JBOD - ein haufen Festplatten die alle einzeln angesprochen werden können
lineares Volumen - ein haufen Festplatten werden zusammengefasst, so das es für den Anwender wie ein großer zusammenhängender Speicher erscheint

Wie es aussieht kann man ein lineares Volumen nicht erweitern. Zumindest nach diesem Post von vor fünf Jahren: http://forum.qnapclub.de/viewtopic.php?p=12155#p12155
Zum aktuellen Stand hab ich nichts gefunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben