Vom grundlegenden Prinzip her siehts da nicht viel anders aus als auf den Bildern die du verlinkt hast.
Allerdings sind solche Laufwerke deutlich massiver gebaut als IDE-Platten. Denn dort muß nicht die Spindeldrehzahl von 7.200 U/Min sicher beherrscht werden können, sondern eine Drehzahl die mehr als doppelt so hoch ist (15.000 U/Min).
Die Anforderungen an die Stabilität des Plattengehäuses und der damit einhergehenden mechanischen Konstruktion sind deshalb höher als bei PATA-Laufwerken. Das merkt man auch am Gewicht. Eine Maxtor Atlas 15KII mit 147 GB bringts auf über 900 Gramm, während eine Seagate Barracuda 7200.9 mit 160 GB knapp 600 Gramm wiegt. Tja, diese sehr hohen Drehzahlen sind auch der Grund dafür warum Platter mit verringertem Durchmesser zum Einsatz kommen. Herkömmliche 3,5"-Scheiben würden sich aufgrund der enormen Fliehkräfte die während dem Betrieb auf die Scheiben einwirken regelrecht verbiegen bzw. verformen.
Hinzu kommen auch noch gestellte Anforderungen wie Dauerbetrieb, Dauerbelastung, höchste Verfügbarkeit und auch eine höhere Wärmeabgabe die das Laufwerk aushalten bzw. bieten muß.
Die Unterschiede sind also gegeben, wobei die konstruktiven und mechanischen Anforderungen mit steigender Leistungsfähigkeit ebenfalls zunehmen. Umgekehrt heißt das, dass eine Platte mit 10K etwas einfacher konstruiert sein darf.
Nunja, ich kann hier leider nicht mit eigenen Bildern dienen, deshalb habe ich mich mal auf die Schnelle im Internet umgesehen. Hier mal die Bilder einer
Hitachi Ultrastar 15K147, einer
Hitachi Ultrastar 10K300 und einer
Seagate Cheetah 15K4.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch folgendes PDF-Dokument von Seagate:
More than an interface - SCSI vs. ATA
Bye,