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Welche Linux Distro für ASUS G14 (2022) Laptop

Simanova

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Ich würde gerne weg vom Windows 11, da die Performance mit den 16GB Ram im Laptop manchmal grenzwertig ist. SPECS AMD CPU 6900HS, GPU 6800S, https://jarrods.tech/asus-rog-zephyrus-g14-2022-review/ . Der Laptop ist grundsätzlich leistungsfähig genug für 60 fps in den meisten Spielen bei mittleren bis hohen Details. Der VRAM ist dediziert. Die iGPU schalte ich meist ab und nutze das Gerät stationär.

Ich habe bereits auf Arbeit Fedora Workstation (neuste Version) und bin ansonsten in der Linux Welt oft unterwegs.

Ich würde gerne eine Linux Distro einsetzen die ich funktional möglichst nahe an Windows heranführe, vorallem in der Bedienung. Bei Fedora musste ich teilweise Bäume ausreisen damit das System einigermaßen wie Windows arbeitet. Daher kommt das System für den Gaming Laptop nicht in Frage. Desweiteren ist ein funktionierendes Secure Boot extrem wichtig. Als GameClient kommt Steam, und geringfügig Battle.Net zum Einsatz. Als Display Server wäre Wayland schon gut und wünschenswert.

Was würdert ihr empfehlen? CachyOS mit ArchLinux Unterbau, Nobara, Bazzite?
Ich würde gerne in jeder Distro die Entscheidung über Treiber, Emulation und Kernel selbst behalten.
Als Anwendungssoftware nutze ich ganz normal LibreOffice, VLC, Firefox, Discord, OpenVPN und ein RDP Client meiner Wahl. Ich hoffe dass ich später die Lüfter vom Notebook sinnvoll mit einer quelloffenen Software verwalten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Simanova schrieb:
Bei Fedora musste ich teilweise Bäume ausreisen damit das System einigermaßen wie Windows arbeitet.
Fedora mit Gnome oder Fedora mit KDE? Ich würde dir nämlich ganz pragmatisch empfehlen das zu nehmen was du schon kennst und sei's mit ner anderen DE wie KDE.

Teste halt mal vorher aus ob alles funktioniert inklusive Ton Bluetooth etc. Asus bastelt gerne mal eigene Lösungen die unter Linux probleme machen können.
 
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Dein Problem scheint eher die verwendete Oberfläche zu sein und nicht die spezifische Distribution.
 
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Simanova schrieb:
Ich würde gerne in jeder Distro die Entscheidung über Treiber, Emulation und Kernel selbst behalten.

Na dann ist Arch und konsorten ja eigentlich schon raus...
Bei Arch (und dem darauf aufbauenden CachyOS) solltest du die updates zeitnahe einspielen um keine Konflikte zu erhalten.
Auf der anderen Seite hast Du dann halt noch debian (bzw. ubuntu) oder wirklich fedora.

CachyOS ist aber derzeit die Distro Nr1 bei gamern - im großen und ganzen läuft das wohl stabiler als Win11 - probiere es doch einfach mal aus.
Dazu dann KDE - das liegt doch relativ nah an Win10.
GNOME ist ja eher an Win11 vom Bedinkonzept, ich komme damit nicht so sehr zurecht...
 
Fedora mit Gnome oder Fedora mit KDE?
Dein Problem scheint eher die verwendete Oberfläche zu sein und nicht die spezifische Distribution.

Ich hatte bisher GNOME im Einsatz. Sieht zwar alles modern aus, bedient sich aber nicht gut. Der Aufwand für die Anpassung war mir bisher zu hoch. Dann werde ich mir wohl mal KDE ansehen. Am Ende sind es wirklich die einfachen Funktionen die mir unter GNOME gefehlt haben, und die ich dazu basteln musste: z.b Win+E öffnet den FileManager, Minimieren, Maxieren Knöpfe, überhaupt Desktop Symbole zu haben!
 
Oder du passt deine Arbeitsabläufe an Gnome an und musst dann am Arbeitsrechner weniger basteln und fluchen. :p
 
Geschmäcker sind verschieden, daher weiß ich nicht ob mein Beitrag was bringt. Ich habe die Rechner meiner Eltern auf Zorin OS umgestellt. Das funktioniert für sie als Windows "Veteranen" ganz gut.

Am Ende ist es immer noch am Besten einfach mal ein paar Distros auszuwählen und zu testen.
 
Solche Threads bringen immer recht wenig... man bekommt 47 Vorschläge für eine Distribution weil es die beste ist und am Ende bleibt man doch bei Windows weil alles nicht so funktioniert wie man möchte...

Simanova schrieb:
Ich würde gerne weg vom Windows 11, da die Performance mit den 16GB Ram im Laptop manchmal grenzwertig ist.
Was heißt den "grenzwertig"? Wenn ich Windows 11 mit 5000 Anwendungen zu ballere und 10 verschiedene "Secure Suits" nebenbei am Laufen habe ist die Performance vielleicht grenzwertig... was läuft den "grenzwertig"?
 
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Scheinriese schrieb:
Geschmäcker sind verschieden, daher weiß ich nicht ob mein Beitrag was bringt. Ich habe die Rechner meiner Eltern auf Zorin OS umgestellt. Das funktioniert für sie als Windows "Veteranen" ganz gut.

Am Ende ist es immer noch am Besten einfach mal ein paar Distros auszuwählen und zu testen.
Würde ich auch so sagen. Ich bin an Weihnachten auf Mint XFCE (hatte ich vorher schon im Dualboot) umgestiegen und probiere seitdem immer mal wieder neue Distros aus (CachyOS mit XFCE/KDE, Mint Cinnamon, Garuda in 2 Versionen, Fedora Gnome, ZorinOS, Suse, etc). Fedora KDE und garantiert noch andere werden folgen. Bis jetzt sagt mir die Kombination aus Mint und XFCE am ehesten zu.
Komischerweise gefällt mir nur die Kombi gut. Hatte Mint schon mit Mate/Cinnamon DE und wurde damit nicht warm. Mit CachyOS XFCE fremdele ich auch.
 
Simanova schrieb:
Bei Fedora musste ich teilweise Bäume ausreisen damit das System einigermaßen wie Windows arbeitet.
Warum sollte ein Linux wie ein Windows arbeiten? Ist alles nur Gewöhnung ich würde da eher Windows vergessen und mich an das jeweilige Linux anpassen. Ansonsten ist Linux für ein Notebook eine gute Wahl insbesondere wenn die Hardware schwächer ist. Ich habe ein Intel Atom (N150) 8 Zoll Reise-Notebook mit vorinstallierten Win11 absolut grausame Erfahrung mit passendem Linux läuft die Hardware um vieles besser als mit W11.
 
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Simanova schrieb:
Ich habe bereits auf Arbeit Fedora Workstation (neuste Version) und bin ansonsten in der Linux Welt oft unterwegs.
Du hast eh Fedora im Einsatz, warum keine Fedora basierte Linux Distro mit Gaming Fokus nehmen? Ich schlage Nobara Linux vor
 
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User38 schrieb:
was läuft den "grenzwertig"?
Wie bereits geschrieben Gaming. Da Windows + Apps schon bei 8GB im idle ist und ich einige simulationslastige Titel laufen lassen, die gerne mehr schnappen. Folge sind dann swappen, Nachladeruckler und die Apps reagieren teilweise sehr schlecht. Keine Angst das Windows ist frisch installiert, Telemetrie deaktiviert und unnötige Drittanbieteranwendungen sind erst gar nicht drauf.
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RedPanda05 schrieb:
Ich schlage Nobara Linux vor
Danke für den Input, ich denke darüber nach. Vorallem mit KDE Oberfläche wäre es interessant.
Ergänzung ()

Thomrock schrieb:
Warum sollte ein Linux wie ein Windows arbeiten?
Weil ich zu 50% Windows einsetze und alles kompatibel zu Windows halten möchte. Dateiformate, Remotedesktop, Software, Bedienung etc.
 
Simanova schrieb:
Ich würde gerne weg vom Windows 11, da die Performance mit den 16GB Ram im Laptop manchmal grenzwertig ist.
Dann reicht für Linux auf jeden Fall mit 16GB. Mein Notebook (Dell Latitude 5590) rennt wie Schmitts Katze mit MX-XFCE. Versuch doch erst mal Linux auf dem Gerät bevor Du Geld ausgibst.
 
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Lotsenbruder schrieb:
Versuch doch erst mal Linux auf dem Gerät bevor Du Geld ausgibst.
Eine Neuanschaffung stand auch im Raum, aber bei der aktuellen hardware und preislage schwierig. Zumal es kaum gute AMD Notebooks gibt. Ich finde sowas interessant, wenn es im 2k€ Preisbereich wäre https://www.notebooksbilliger.de/hp+zbook+ultra+g1a+b30fdes+882506?nbbct=4001_geizhals
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Lotsenbruder schrieb:
Dann vergiß Linux.
Noch nie Fedora Workstation mit Wayland genutzt? Hab ich bisher wie beschrieben auf der Arbeit im Einsatz und funktioniert gut (nach Anpassung). Würde ich aber nie für Gaming ranziehen.
 
Simanova schrieb:
Weil ich zu 50% Windows einsetze und alles kompatibel zu Windows halten möchte
Das ist grundlegend der falsche Ansatz wird so nicht funktionieren. Linux ist halt anders wird niemals ein Windows Du machst Dir nur selbst das Leben schwer egal welche Distribution es wird. Aber das gute im Linux Universum ist niemand wird Dich hindern was auch immer zu probieren und irgendwann ist jeder reich an Erfahrung. :cool_alt:
 
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Simanova schrieb:
Weil ich zu 50% Windows einsetze und alles kompatibel zu Windows halten möchte. Dateiformate, Remotedesktop, Software, Bedienung etc.
Mach dir nen Stick mit Ventoy und teste einfach mal einige Desktopumgebungen durch anstatt hier zu diskutieren. Oder mach dir eine VM zum Testen. Was auch immer du bevorzugst. Es hat sowieso jeder eine andere Meinung^^
 
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