Welche Objektive für D60

s_lehmann22

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Feb. 2009
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Möchte mir eine Nikon D60 kaufen,aber welches Objektiv nehme ich dazu.
Bin Einsteiger der DSLR.
Möchte Landschaften und Portraits fotografieren.
 
Salut,

ich empfehle ganz klar das Nikkor 18-70, sehr gute Abbildungsleistungen, ein exquisites Preis-Leistungsverhältnis und gebraucht ab ~ € 130 zu bekommen.
 
Also für das VR 16-85er spricht der Bildstabilisator, der oftmals noch scharfe Aufnahmen bei Verschlusszeiten ermöglicht, die ohne selbigen nicht mehr erreicht worden wären.
Die Abbildungsleistung des 18-70ers sind allerdings etwas besser.

Eine Alternative wäre auch das VR 18-200 von Nikon. Damit hast Du praktisch mit einer Linse einen extrem breiten Brennweitenbereich abgedeckt.

Punkto Abbildungsleistung reicht keines der 3 Objektive an hochwertige, aber wesentlich teurere Zoom-Objketive oder Festbrennweiten heran. Aber dafür sind diese "Durchschnitts-Linsen" auch weder konzipiert, noch wirst Du das brauchen, wenn Du keine großformatigen Abzüge von Deinen Aufnahmen machen willst, wo es auf entsprechende Auflösung ankommt.

Das VR 18-200 nenne ich selbst mein Eigen und bin sehr zufrieden damit. Verzeichnung, chromatische Abberation ... elendig ... aber ... oft genug habe ich ein gutes Foto deswegen machen können, weil ich die Brennweite, die ich gebraucht habe, mit diesem Objektiv abgedeckt habe, ohne, dass ich erst meine "hochwertigeren" Linsen aus der Tasche holen musste.

Der Preisunterschied zwischen dem VR 16-85 und dem VR 18-200 ist ja nun nicht mehr sooo groß. Von daher kannst Du Dir überlegen, ob Du ein Quentchen mehr Weitwinkel haben möchtest, oder aber auf eine ordentliche Telebrennweite Wert legst.
Hier ein interessanter Vergleich der beiden Linsen von einem Fotografen, der recht passable Tests schreibt:

http://www.kenrockwell.com/nikon/16-85mm-vs-18-200mm.htm
 
Salut,

vielleicht solltest du mal dein Budget angeben ...
 
Und was kann man über das Nikon 18-105mm sagen ?
Das 18-200 ist erst mal doch noch zu teuer.
Ich bin am überlegen das Nikon 18-105mm erst mal zu nehmen und mir dann noch eine Festbrennweite ,
Nikon 1,4/50mm zusammen zu sparen.
 
Und wieviel schlechter ist das Tamron 18-200mm ?
Habe gehört der Autofokus ist etwas langsamer.
Wenn ich keine Bilderserien machen möchte,wird es doch keine Nachteile geben..?
 
Das VR 18-200 kostet momentan ca. € 55,00 mehr, als das VR 16-85 ... von daher nicht die Welt, vor allem wenn man bedenkt, dass Du Dir damit für lange Zeit eine Anschaffung eines Teleobjektives ersparenk kannst, wenn Du nicht gehobene Ansprüche entwickelst, bzw. hohe Lichtstärke willst.

Das VR 18-105er ist sicher nicht wesentlich schlechter oder besser, als die anderen genannten Objektive. Für Monitorbetrachtung, bzw. Abzüge/Ausdrucke bis 10x15/13x18 wirst Du keinen eklatanten Unterschied zu Aufnahmen mit hochwertigen Objektiven bemerken. Bei größerformatigen Ausdrucken hingegen sehr wohl.

Ich hab zu Testzwecken Aufnahmen vom Stativ mit dem VR 18-200 und dem 80-200/2,8 - beide von Nikon - von ein und demselben Motiv gemacht. Im direkten Vergleich ist der Unterschied gewaltig, hinsichtlich Auflösung, Schärfe, Kontrast, Verzeichnung, aber auch Gewicht und Preis ;-).

Über das Tamron kann ich nichts sagen, hab das Objektiv nicht getestet. Grundsätzlich gilt, dass Objektive mit herkömmlichen AF-Motor ZUM TEIL WESENTLICH langsamer und auch geräuschvoller beim Fokusieren sind, als solche mit einem Ultraschallmotor.
Der Nachteil von Objektiven mit herkömmlichen "Antrieb" liegt also nicht in der Serienbildkapazität sondern grundsätzlich im Geschwindigkeitsmanko beim Fokussieren generell, somit auch bei der Einzelbildaufnahme. Das Tamron hat, soviel ich weiß, keinen USM, müsstest Dich auf der Herstellerseite diesbezüglich schlau machen.
Vielleicht hast Du ja auch die Möglichkeit die Objektive bei irgendeinem Elektronikmarkt vor Ort auszuprobieren. Dann siehst Du ja, ob Du mit dem jeweiligen Objektiv "leben" kannst.
 
Naja, das billige 18-200 mit dem 80'er zu vergleiche...wers mag.

Kann's sein, dass da jemand "zu Testzwecken" überlesen hat? :D
Schließlich dürfte es im Allgemeinen doch interessant sein, ob diese lichtstarken und nicht gerade billigen Zooms/Objektive ihr Geld wert sind oder nicht ... das Ergebnis - eindeutig "ja".
Ob man es "braucht" oder "sich leisten will/kann" steht auf einem anderen Blatt.
 
Hallo,

Landschaften und Portrait sind ja zwei Paar schuhe.

Für deine Kamera und Portraits scheint mir das neue AF-S 50 1.4 von Nikon sehr geignet.
Für Landschaften ist die frage was genau du machen willst, detail aufnahmen oder ehr "Panoramen"? Für letztes würde ich die DX enstprechen ein UWW Objektiv empfehlen, die D60 hat keinen eigenen AF motor oder? Dan sollte es eins mit eingebautem motor sein.
Das Nikon AF-S 12-24 ist sehr gut dafür der preis mit ca 900 euro aber auch nicht ohne.
Die Frage ist dein Budget. Wenns niedriger ist würde ich auch eines dieser low cost objektive empfehlen wie z.b. dem 18-105, erwarte aber keine wunder den lichtstark und abbildungs stark ist ein zoom in der preiskategorie nicht.

MfG Chrisi
 
Die 900€ für das Nikkor 12-24 kann er sich schenken und eher ein Tokina 12-24 DX II oder Sigma 10-20 kaufen. Als Portraitlinse noch das AF-S 50 1.4G. Das Sigma 50 1.4 hat zwar ein schöneres Bokeh und ist etwas schärfer, dafür ist es aber ein Sigma. Bis du ein gutes erwischst kann es unter Umständen dauern. Und sterben tun die Dinger auch gern.
 
Stimmt von Tokia bzw Sigma gibts auch noch die alternativen...
Alles mehrfach besser wie diese universal zooms.. von Bildquali, Lichstärke und AF.
 
Also ich würde Objektive von Sigma, Tokina und Tamron generell nicht automatisch hinsichtlich Abbildungsleistung aber auch Verarbeitungsqualität über vergleichbare preiswerte Pendants von Nikon, Canon & Co. stellen.

Gerade vor kurzem gab es einen Vergleichstest der 18-200er Zooms in einer Fotofachzeitschrift, wo Canon und Nikon mit ihren Vertretern zwar auch nicht gerade geglänzt haben, aber immer noch besser als zwei Fremdhersteller waren.

Das Sigma 10-20 besitze ich selbst und bin hinsichtlich Preis-Leistung sehr zufrieden. Schärfe ist gut, Abfall zum Randbereich ist bei Superweitwinkelzooms immer ausgeprägter, als bei weniger extremen Zooms, Kontrast sehr gut, Mechanik erstklassig, Verzeichung sehr gut. Aber gerade bei Sigma braucht man angeblich Glück, weil die Serienstreuung sehr hoch sein soll.

Tokina hatte ich ein analoges 20-35er, das ich nach kurzer Zeit wieder verkauft habe. Nerviger Autofokus, gepaart mit extrem starker Vignettierung, Verzeichnung grenzenlos ...

Legt man sich hingegen die Spitzenlinsen der Fremdhersteller zu, so hält sich die Preisersparnis zu Originalobjektiven deutlich in Grenzen.

Das Sigma 50 1.4 hat zwar ein schöneres Bokeh
Zum Thema Bokeh möchte ich anmerken, dass hier wohl das persönliche Empfinden eine große Rolle spielt und zB das Nikon VR 18-200 ein - imho - überraschend schönes Bokeh besitzt.

Da s_lehmann22 das VR 18-200er von Nikon lt. eigenen Angaben etwas zu teuer ist, nehme ich an, dass er vorerst seine fotografischen Bedürfnisse mit einem einzigen Objektiv abdecken möchte, somit nach einem Standard-Universal-Zoom Ausschau hält.

Ob als Porträtbrennweite unbedingt ein 50er mit Lichtstärke 1,4 her muss, oder die 1,8er-Version nicht auch ausreicht, sollte geklärt werden. Die Abbildungsleistung der 1,8er ist bei offener Blende hinsichtlich Schärfe besser, als jenes der 1,4er, das Bokeh ist wie gesagt Geschmackssache, der Anschaffungspreis eines 1,4ers jedoch deutlich über dem eines
1,8ers.

Hab selbst in Zeiten analoger Fotografie das Nikon AF 85/1,8 als bevorzugte Porträtbrennweite benutzt und bin nach wie vor davon begeistert, will mir aber wegen des Brennweitenverlängerungsfaktors mal ein 50er zulegen. Aufgrund des Preisunterschiedes tendiere ich aber eher zum 1,8er.
 
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