Welche SSD und Schnittstelle

Holt schrieb:
Die Lanes der M.2 Slots haben nichts mit den 16 Lanes für die Graka zu tun.

Hauro schrieb:
Eine M.2 mit einer PCIe-Schnittstelle belegt PCIe-Lanes, je nach Anzahl und Mainboard-Layout kann dies dazu führen, dass der Grafikkarte nur noch 8 PCIe-Lanes zur Verfügung stehen.

Ähm, wat nu? :freak:

Nimmt mir die M2 SSD nun PCI Slots für die GraKa weg oder nicht? :confused_alt:

@Holt:
Nutzungsdauer:Bisher haben meine Rchner immer 8-10 Jahre gehalten. Mein Aktuelles ist jetzt auch schon 10 und steht heutigen Rechnern nicht viel nach. Stabil und bisher -klopf auf Holz-ohne jeglichen Ausfall. Ich denke mal, wenn man den Rechner nicht immer an der oberen Leistungsgrenze betreibt , kommt das der Haltbarkeitsdauer zugute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Steeler schrieb:
Ähm, wat nu? :freak:

Nimmt mir die M2 SSD nun PCI Slots für die GraKa weg oder nicht? :confused_alt:
Das hängt von der Plattform und dem konkreten Board ab, aber generell gilt, dass bei den Mainstream Plattformen die PCIe Lanes der M.2 Slot von den Chipsätzen kommen und die der Graka direkt von der CPU, wobei es bei AM4 eben der interne Chipsatz ist (die CPUs sind ja eigentlich SoCs und haben einen internen Chipsatz und Plattform hat auch noch mal einen externen Chipsatz, wie z.B. den X470). Ausnahmen kenne ich beim S.1151 keine, beim Vorgänger S.1150 nur die ASRock Z97 Extreme 6 und 9, da die S. 1150 Plattform nur die 16 PCIe 3.0 Lanes der CPU hatte und die Chipsätze nur PCIe 2.0 Lanes boten und auch nur maximal 8 davon, genau wie eben die externen Chipsätze von AMD. Außer ich meine einem X470 Board welche zwei M.2 Slots mit je 4 PCIe 3.0 Lanes bietet und dazu eben 8 der Lanes der Graka abzieht, gibt es kein AM4 Board bei dem die M.2 Slots eben nicht an den Lanes des internen Chipsatz hängen und dann eben an PCIe 2.0 Lanes bzw. nur einen SATA Port bieten.

Anders sieht es bei den HEDT Plattformen aus, die haben aber auch genug PCIe 3.0 Lanes um immer noch eine Graka mit 16 und mehrere SSDs mit je 4 PCIe 3.0 Lanes zu versorgen. Im Zweifel hilft es immer das Handbuch des Boards zu konsultieren, gerade auch vor dem Kauf.
Steeler schrieb:
wenn man den Rechner nicht immer an der oberen Leistungsgrenze betreibt , kommt das der Haltbarkeitsdauer zugute.
Das ist wohl richtig, die 5 Jahre solln ja auch bei voller Ausnutzung der Limits der Spezifikationen erreicht werden, weniger belastet und vor allem gut gekühlt, dürfte die Hardware meistens um einiges länger halten. Längere vom Hersteller geplante Haltbarkeiten fallen aber unter Extended Lifecycle oder sind eben bei Hardware für spezielle Anwendung wie z.B. Militär-, Industrie- oder Automobilanwendungen üblich.
 
Steeler schrieb:
Ähm, wat nu? :freak:

Nimmt mir die M2 SSD nun PCI Slots für die GraKa weg oder nicht? :confused_alt:
Dem Handbuch nach nicht. Falls es dennoch der Fall sein sollte, wäre dies Irreführung und ein Rücksendegrund.

Wir können hier nur Mutmaßungen anstellen. Genaue Kenntnis hat nur ASUS oder jemand der das Mainboard mit einer oder gar zwei PCIe SSDs verwendet. Zwei PCIe SSDs machen (für die meisten) keinen Sinn, wer dies benötigt, nimmt eine HEDT-Plattform wie Ryzen Threadripper, wie z.B. das MSI MEG X399 Creation mit M.2 Xpander Card. Bei zwei PCIe SSDs muss der gesamte Verarbeitungsprozess vom Auslesen, der Verarbeitung und dem Schreiben der Daten passen. Ansonsten kann die Leistung nicht genutzt werden und der Nutzen ist nicht vorhanden. Das Geld dann besser in andere Komponenten investieren.

ASUS Support (Montag bis Freitag, 9:00 bis 18:00)
Die telefonische Auskunft würde ich per E-Mail bestätigen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier mal ein Video zu den Ladezeiten.

 
Hauro schrieb:
Wir können hier nur Mutmaßungen anstellen.
Brauchen wir nicht, wenn wir wissen welche Resourcen die Plattform bietet und daher sage ich ja auch ganz klar, dass der M.2_1 Slot an den 4 PCIe 3.0 Lanes des internen Chipsatzes der CPU hängt, wie schon daran sieht das hier im Handbuch zwischen den AMD Ryzen und den "AMD 7th Generation A-Series/ Athlon X4 Processors" unterschieden wird, denn die haben da Unterschiede und der M.2_2 Slot eben an PCIe 2.0 (nicht 3.0 wie es im Handbuch steht) vom externen Chipsatz (X470) hängt, weil er sich diese mit den Slots teil die selbst nur PCIe 2.0 Lanes haben.
Hauro schrieb:
Zwei PCIe SSDs machen (für die meisten) keinen Sinn, wer dies benötigt, nimmt eine HEDT-Plattform
Oder zu Intels S.1151 mit einem ordentlichen Chipsatz, da kann man dann locker und bei einige Boards auch 3 PCIe SSDs mit je 4 PCIe 3.0 Lanes anbinden und da PCIe vollduplex ist, dann auch ohne Einschränkungen Daten von einer auf die andere kopieren, nur wenn man mit einem RAID aus PCIe SSDs beginnt, dann wird DMI zum Flaschenhals.
Pinguin1 schrieb:
ein Video zu den Ladezeiten.
Wobei man da auch sieht wie sehr es vom Spiel abhängt, mal braucht die HDD nämlich über 3x und mal nicht mal 1,5mal so lange.
 
:freak:
Ergänzung ()

Jetzt habt Ihr mich abgehängt.

Also ich werde vorauss folgende Komponenten verbauen:
CPU: AMD Ryzen 7 2700x
Asus: ASUS ROG STRIX X470-F GAMING
RAM: G.Skill DIMM 32 GB DDR4-3000 Kit (2x16GB Riegel)

als
1. SSD für win 10 PRO 256 GB
2. SSD für Programme 1 TB
3. HDD für Daten 1 TB

Aufgrund Eurer Ratschläge verbaue ich jetzt 1x M2
und 1x SATA und zwar habe ich mir die folgende rausgesucht:
Vor allem anhand R/W Geschwindigkeiten und IOPS R/W und Haltbarkeit
(durchschn. Ausfallzeit)

1. SSD (M2):
ADATA SX8200 PRO (256 MB) R: 3.500 MB/s, W: 1.200 MB/S (R-IOPS: 220.000, W_IOPS: 290.000)

2. SSD (SATA)
Samsung 860 EVO (1TB) R: 550 MB/s, W: 520 MB/s, (R-IOPS: 98.000, W-IOPS: 90.000)

Wobei rein nach den Werten der Geschwindigkeitswert brutal unterschiedlich ist (z.T. Faktor 6)
3500 MB versus 550 MB. Tötet mich dafür nicht wenn das eine Fehlinterpretation ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Steeler schrieb:
1. SSD (M2):
ADATA SX8200 PRO (256 MB) R: 3.500 MB/s, W: 1.200 MB/S (R-IOPS: 220.000, W_IOPS: 290.000)
Laut Preisvergleich ist die ADATA SX8200 PRO 256 GB kaum zu haben, einen Review davon habe ich auch nicht gefunden, überlege ob Du nicht lieber die Samsung 970 Evo 250GB nimmst, die ist ab 69€ zu haben und auch wirklich lieferbar.

Die maximalen Transferraten unterscheiden sich zwar gewaltig, aber die werden ja nur bei sehr langen bzw. vielen parallelen Lesevorgängen erreicht und die kommen gerade bei Systemlaufwerken eher selten vor. Außerdem müssen die Daten ja auch verarbeitet bzw. der geladenen Programmcode abgearbeitet werden. Je länger dies im Vergleich zum eigentlich Laden dauert, umso weniger macht es aus je schneller das Laden erfolgt. Wenn Daten in 0,2s von einer SATA SSD geladen werden und es dann 0,8s dauer diese zu verarbeiten, also zusammen 1s, dann wäre die Reduzierung der Ladezeit auf die Hälfte, also 0,1s dann am Ende nur ein Gewinn von 10%, weil die Verarbeitung immer noch 0,8s dauert und der Vorgang damit dann noch 0,9s statt 1,0s beendet ist.
 
Hallo Holt,

da hast Du natürlich auch wieder recht! Die Frage ist aber doch: Ist das Verhältnis so wie Du es beschreibst dass die Verarbeitung deutlich länger wie das Lesen dauert ? Dauert sie erheblich kürzer, dann dreht sich das doch wieder ?

bzgl ADATA, hm da steht bei Alternate, wo ich den Rechner eh bestelle, ca 9 Tage Lieferzeit. Und bei denen kostet die Samsung gleich 74 Euro. (+15 Euro) ......

Puuuuuuuuuuuh, ist das alles kompliziert......:heul:
 
Ob die Trennung von OS und Programmen auf zwei SSDs sinnvoll ist, sollte man nochmal überdenken. Die meisten Programme tragen sich in die Registry ein und legen auch Daten auf der Systemdisk ab. Da sich diese beiden Sachen eigentlich kaum entkoppeln lassen ist auch die Trennung hier eher weniger sinnvoll.

Wobei auch die 250GB "nur" für das Windows schon mehr als üppig scheinen.
 
Steeler schrieb:
3500 MB versus 550 MB. Tötet mich dafür nicht wenn das eine Fehlinterpretation ist.
Nein, die Interpretation ist korrekt. Aber die 550MB/s lesend / 520MB/s schreibend reichen normalerweise völlig aus. Auf das Systemlaufwerk sollten das Betriebssystem, Anwendungen und Spiele installiert werden. Dafür sollten auch die 250 GB reichen - Windows 10 benötigt etwa 20 GB.

Die ADATA XPG Gammix S11 240GB, M.2 gibt es bei notebooksbilliger.de inkl. Versand für ~58,90 €.
Holt schrieb:
Oder zu Intels S.1151 mit einem ordentlichen Chipsatz,
Was nützt mir diese Plattform, wenn meine Anwendungen von der Anzahl der Kerne profitieren. Daher nehme ich HEDT. Die wenigsten hier im Forum haben Anforderungen, die zwei PCIe SSDs erfordern.
 
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Steeler schrieb:
Ist das Verhältnis so wie Du es beschreibst dass die Verarbeitung deutlich länger wie das Lesen dauert ?
Es hängt von der Anwendung und vom System (also vor allem der CPU und dort in den meisten Fällen der Singlethreadperformance) ab, wie das Verhältnis konkret aussieht und wie sehr man daher von einer schnellen NVMe gegenüber einer SATA SSD profitiert.
Steeler schrieb:
ADATA, hm da steht bei Alternate, wo ich den Rechner eh bestelle, ca 9 Tage Lieferzeit. Und bei denen kostet die Samsung gleich 74 Euro. (+15 Euro)
Das musst Du wissen, ich kaufe und empfehle jedoch nur SSDs von NAND Herstellern oder deren Tochterfirmen, am Besten nur solche mit einem DRAM Cache, da im Alltag DRAM less SSDs nicht zu viel zu erwarten ist. Die Optane sind mit ihrem schnelle 3D XPoint als Medium eine Ausnahme und auch ohne DRAM Cache schnell.
Hauro schrieb:
Was nützt mir diese Plattform, wenn meine Anwendungen von der Anzahl der Kerne profitieren. Daher nehme ich HEDT.
Dann kaufst Du die HEDT Plattform aber nicht weil da mehr als eine PCIe SSDs voll angebunden werden soll, sondern weil Du die CPU Performance sowieso brauchst. Das ist ja auch in Ordnung, aber man muss eben keine HEDT Plattform kaufen, nur weil man neben zwei PCIe SSDs mit 4 PCie 3.0 Lanes auch noch die Graka mit 16 PCIe 3.0 Lanes anbinden möchte, dies geht eben auch mit Intels S.1151 und dem passenden Chipsatz und Board.
 
@Holt / @Hauro und @All:
Mal zwischendrin DANKE für die zahlreichen Meinungen und Kommentare. Das hilft wenn ich noch nicht alles verstanden habe und dauernd neue Fragen aufkommen.

Natürlich ist mir Samsung an sich am liebsten. Nur von den techn Daten her gibt es scheinbar bessere Hersteller. Bzgl Haltbarkeit und Praxiserfahrungen brauch ich Eure Meinung/Erfahrung.
ADATA erscheinen mir recht gut in den technischen Belangen, aber mir bisher unbekannt.

Jetzt kam ja das neue Thema Split Win und Programme auf. Seit XP Zeiten hatte ich mir angwöhht diese Trennung vorzunehmen, mit der ich mich bisher wohlgefühlt hatte.Natürlich ist das Argument der Sinnhaftigkeit nicht von der Hand zu weisen. Sollte ich wieder alles auf ein Laufwerk packen dann reichen die 256 GB nicht. In Summe hab ich jetzt 128 GB (kein reines win)und 200 GB = 330 GB . Dann brauch mind 500 GB, was da auch kein Problem darstellt.

P.S. Wenn Ihr huer von m2 und sata sprecht dann meint Ihr m2 PCIe und m2 SATA? Korrekt? Und nicht etwa reines SATA?
 
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Steeler schrieb:
Nur von den techn Daten her gibt es scheinbar bessere Hersteller.
Welche der Angabe die bei der ADATA XPG SX8200 Pro 256GB besser als bei der Samsung 970 EVO 250GB sind, erscheint Dir denn wichtig? Die TBW? Die sind anderes als es oft geschrieben wird, kein garantiertes Schreibvolumen, sondern nur ein zusätzliches Limit wie bei Autos, wo man z.B. 3 Jahre bis 60.000km Garantie hat, je nachdem was zuerst eintritt endet die Garantie. Ist die Garantie über die Zeit abgelaufen und geht die SSD kaputt obwohl die TBW noch gar nicht erreicht wurden, schaut man trotzdem in die Röhre, weshalb es eben kein garantiertes Schreibvolumen ist. Da kaum ein Heimanweder überhaupt 10TB oder mehr im Jahr auf seine SSD schreibt und beide 5 Jahre Garantie haben, reichen die TBW bei beiden locker aus und sagen sowieso nichts darüber aus wie viel mehr Daten man schreiben kann, bis die NANDs auf der SSD am Ende wirklich kaputtgeschrieben wären, was man als Heimanwender bei ordentlichen SSD auch allenfalls mutwillig schafft.

Die MTBF sagt auch rein gar nichts aus, die ist sowieso meist grob geschätzt und zumindest wenn man nur eine kauft, total irrelevant. Denn gibt man z.B. 2 Millionen Stunden MTBF/MTTF an, was eine statistische Ausfallwahrscheinlichkeit während der vom Hersteller vorgesehen Nutzungsdauer, die bei Hardware i.d.R. 5 Jahre beträgt, bei Einhaltung der Einsatzbedingungen ist, abzüglich der Anfangsphase in der die Ausfallraten alle technischen Produkte immer besonders hoch sind.
Hat man 2 Millionen der Geräte in einem System, kann man jede Stunde einen Fehler / Ausfall erwarten.
Hat man nur 2000 Geräte, so wird etwa alle 1000 Stunden eine Fehler auftreten, also so alle 43 Tage.
Hat man nur eines, wär ein Fehler nach spätestens 2 Millionen Stunden oder 228 Jahren zu erwarten, nur ist dann die Lebensdauer schon lange überschritten und damit ist die MTBF/MTTF bei so wenigen Geräten nicht aussagekräftig und damit irrelevant. Es ist eben keine Angaben zu Lebenserwartung und kann auch nicht in eine solche umgedeutet werden, auch wenn diese immer wieder mal vorkommt.

Wieso das so ist? Nun ein durchschnittlicher Mitteleuropäer von 46 Jahren mit einem BMI von 27, Nichtraucher und mäßiger Konsument von Alkohol hat eine statistische Sterberate von 1,8 Todesfällen pro 1000 solcher Personen. Damit rechnen die Versicherungen und daraus ergibt sich eine MTTF von 1000(Personen) * 365 (Tage/Jahr) * 24 (Stunden/Tag) / 1,8 (Personen, die Ausfälle pro Jahr) = 4,867 Millionen Stunden, was 555 Jahren entspricht.
So alt wird aber offensichtlich keiner, die Versicherer rechnen mit 81 Jahren Lebenserwartung, also nur etwa 0,71 Millionen Stunden.

Steeler schrieb:
Bzgl Haltbarkeit und Praxiserfahrungen brauch ich hadere Meinung/Erfahrung.
Dies wird man erst hinterher wissen, aber die Samsung SSDs haben sich da einen sehr guten Ruf erarbeitet.
Steeler schrieb:
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen SATA 2,5" und SATA ( Geizhals macht hier einen Unterschied)?
SATA ist die Schnittstelle allgemein, SATA SSDs gibt es in den Formfaktoren mSATA, M.2 und eben 2.5", mit SATA 2.5" sind dann nur letztere gemeint.
 
Steeler schrieb:
Jetzt kam ja das neue Thema Split Win und Programme auf. Seit XP Zeiten hatte ich mir angwöhht diese Trennung vorzunehmen, mit der ich mich bisher wohlgefühlt hatte.Natürlich ist das Argument der Sinnhaftigkeit nicht von der Hand zu weisen.

Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist auch nichts dagegen einzuwenden, da es eigentlich nur im Falle eines Backup/Restore wichtig ist, ob das System und die Pgm-Disk zusammenpassen. Wenn man immer beides synchron sichern muß, bringts eigentlich wenig.

Die Trennung hatte bei HDD und deren Spuren-Geometrie zum Teil auch einen Performance Aspekt, da Teile der Software eben auch in einem begrenzten Plattenbereichen lagen, wodurch die Zugriffe auch schneller erfolgen konnten, allerdings ist dieses Argument bei SSD nicht mehr entscheidend.

Gerade um die Geschwindigkeitsvorteile der SSD optimal zu nutzen, kann es auch Sinn machen die wichtigsten und häufig benutzten Daten auf der SSD zu speichern, ob man sich nun dafür aber für mehrere SSD entscheidet oder eine größere nimmt (die in entsprechende Partitionen aufteilt) ist eine Kostenfrage und auch eine persönliche Entscheidung.
 
@juenger:
Ich habe bisher immer alles synchron gesichert, insofern hätte ich bei einem Platten Crash nur die eine HDD wieder zurückschrieben müssen, aber stimmt ,wenn nur ein Detail anders ist dann muss ich eh beide zurückschreiben. Übersichtlicher ist es aber schon wenn man splittet.
Hm, also wahrscheinlich tschüss- Win /Pgmsplit und wieder alles auf eine..... oder mal sehen was ich mache.....

@Holt:
Oh Mann wieder sehr ausführlich (danke , dafür!) aber ich muss ja richtig hirnen wenn Du schreibst :) (japs)
Ja, die Werte der Haltbarkeit sind es die besser sind und vllt die IOPS Lesegeschwindigkeit.
Und ja, gefühlt sind Samsung - wie gesagt ist ja auch mein Bauchgefühl- besser, weil ADAT ich bisher auch nicht kannte.
Mit der anderen Diskussion wird es sowieso jetzt evtl etwas anders werden (Split Win/Pgme ja/nein)
Evtl werde ich jetzt eine 500GB SSD Samsung für Win/Pgme nehmen und die zweite dann via M2 SATA ebenso 500GB als Sicherung (Systemabbild) der ersten.
Sinnvoll? Oder auch wieder Mist ?
 
Die Sicherung oder Backup sollte idealerweise ein externer Storage - NAS, Fileserver, Cloud oder auch USB Laufwerk sein. Wenn das Backup LW im Rechner fix verbaut ist, ist im Störfall eventuell auch das Sicherungslaufwerk zerstört.

2x 500GB SSD ist natürlich Luxus, da die Sicherung , sofern incremental oder differential nach der Erstsicherung kaum noch viel IO generiert. Eine 3,5 Zoll HDD schafft heute gut 200 MB/s, eine 2,5 Zoll portable USB HDD auch rund 100 MB/s - ist halt die Frage wie oft und wie schnell eine eventuelle Recovery laufen muß.
 
Steeler schrieb:
Wenn Ihr huer von m2 und sata sprecht dann meint Ihr m2 PCIe und m2 SATA?
Serial ATA (SATA) und PCI Express (PCIe, PCI-E) sind verallgemeinert Schnittstellen für den Datenaustausch mit Geräten. Ein Speichergerät, wie eine SSD, hat einen Formfaktor / eine Bauform.
Samsung 860 Bild 1.jpg

Von links zwei 2,5" SSDs, dann eine M.2 SSD und die mSATA SSD. Die 2,5" SSDs hat diesen Formfaktor / Bauform um sie, z.B. in einem Gehäuse, befestigen zu können, innen besteht auch sie aus einer Platine und einem Anschluß
Samsung 860 Bild 2.jpg


Eine 2,5" SSD kann damit eine 2,5" HDD ersetzen, da sie baugleich ist und dieselbe Schnittstelle (SATA) hat.

Zum Thema Aufteilung einfach so machen wie die eigenen Präferenzen sind und die damit verbunden Backup-Stragie ist. Windows, Anwendungen und Spiele bilden (meist) eine Einheit, da sich Anwendungen und Spiele in der Registrierungsdatenbank (Registry) von Windows eintragen. Dem muss das Backup/Image Rechnung tragen. Eine Neu-Installation von Windows hat damit meist eine Neu-Installation der Anwendungen und Spiele zur Folge - sonst fehlen die Einträge in der Registrierungsdatenbank.

Ein Backup/Image immer auf einem externen Datenträger speichern, der nur für das Backup/Image angeschlossen wird. Warum? Wird das System von Malware befallen, kann sie auf die angeschlossen Datenträger zugreifen und die Daten beschädigen, verändern, usw..
 
Zuletzt bearbeitet:
Steeler schrieb:
die Werte der Haltbarkeit sind es die besser sind und vllt die IOPS Lesegeschwindigkeit.
Die angegebenen IOPS sind die maximalen bei sehr vielen parallelen 4k Lesevorgängen, die wirst Du außer vielleicht in einem Benchmark aber nie erreichen, weil ein normales System bei einem Heimanwender nie so viele parallele Zugriffe auf seine SSD generieren wird, 4 sind da schon sehr viel. Viel wichtiger als die maximalen IOPS sind daher die Transferraten bei 1 bis maximal 4 parallelen Zugriffen (da sind die Optane so gut und deshalb so schnell) und die stehen eben normalerweise nicht im Datenblatt. Aber AData schreibt ja nicht einmal welchen Controller die SX8200 Pro hat.
Steeler schrieb:
die zweite dann via M2 SATA ebenso 500GB als Sicherung (Systemabbild) der ersten.
Sinnvoll?
Klar kann man auch eine SSD als Backupplatte nehmen, nur ist dies halt teuer und daher nehmen die meisten einfach eine HDD. Wenig sinnvoll ist es aber nur ein Backup auf internen Datenträgern zu halten, wenn z.B. ein Verschlüsselungsvirus zuschlägt, der Rechner gestohlen wird oder das Netzteil einen spektakulären Abgang macht und dabei die HW mitnimmt, dann wäre das Backup mit verloren. Man sollte also immer auch ein Backup auf einem Medium haben, welches nicht in dem gleichen Gehäuse steckt die der Datenträger mit den Originaldaten.
 
Danke Euch für die Anmerkungen:

1) Bzgl interner Sicherung. Da habt Ihr natürlich vollkommen recht , das ist quatsch intern zu sichern, also weiterhin extern und dann kann ich auch bei der HDD bleiben. Da hab ich 2 TB Monster stehen (1+2 TB)

2) Dann bleibt das Thema der SSD . Dann also 1 SSD PCIe mit 500 GB Win + Programme (inkl Spiele)
und eine HDD mit Daten. Bei der SSD nehme ich jetzt final Samsung SSD 970 EVO 500GB, M.2 (MZ-V7E500BW) . Ob ich jetzt noch eine weitere SSD statt der HDD für die Daten verbaue , lass ich jetzt mal noch offen, vllt später mal.
 
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