Welches Linux für dieses System

Sidolin

Lieutenant
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März 2004
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751
Hi,

vor Jahren hatte ich mir schon vorgenommen, mich intensiv mit Linux zu beschäftigen. Tja, abgesehen vom Ligel-Linux der Schulrechner hatte ich damit aber kaum zu tun.
Nun will ich auf folgendes System Linux installieren:

P4 mit 1,3GHz
256MB RD 400MHz Dual Channel
Geforce 2 MX
40GB HD

Ich frage deshalb, weil ich vor wenigen Jahren mal ein SuSe (war mir immer am liebsten. Welche Version wäre besonders von SuSe für dies System empfehlenswert?) Linux installieren wollte und feststellte, dass bestimmte Treiber für ältere Hardware rausgenommen wurden. Ich möchte ein Linux, dass möglichst optimal läuft.
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?

Viele Grüße
Sidolin
 
spontan würde ich zu Ubuntu (oder Kubuntu, wenn du KDE lieber hast) raten.. ist sehr einsteigerfreundlich, und liefert in eigentlich alles gleich mit, was man braucht.. (wird bei uns an der FH von den meisten genutzt..)
 
wenn du ubuntu oder kubuntu einsetzen willst, würd ich dir raten min. 512 MB RAM zu installieren. dann läuft es meiner meinung um einiges runder. bei der konfiguration würd ich zu xubuntu greifen, weil man später jederzeit immer noch auf u/kubuntu umschalten kann.

MfG
Rolf
 
gibt es dazu eine gute Alternative, die auch mit 256MB gut auskommt?
 
wie gesagt ich würde xubuntu nehmen.

andere distributionen wären noch debian oder dsl (damn small linux). auf kde als oberfläche würd ich verzichten.

MfG
Rolf
 
Ubuntu da lauft auch in dem fall alles sofort und es ist wirklich gut, Freeware ohne ende alles was man braucht.
 
eine gute seite ist außerdem diese hier*. Lies dir die ein bisschen durch.

MfG
Rolf
 
Dankesehr.
 
K|Ubuntu 7.10 lassen sich mit 256MB nicht von der Live CD installieren. Voraussetzung 320/384MB oder die Alternate CD im Textmodus beim Installieren verwenden.

openSUSE 10.3 läuft auch mit 256MB gut. KDE ist sehr gut integriert und das System braucht nach dem hochfahren mit der Standardinstallation unter 70MB Speicher.
(nach Optimierungen und mit Fluxbox sogar auch unter 20MB)
Vergleich, siehe hier:
https://www.computerbase.de/forum/threads/windows-programme-unter-linux.332985/#post-3305535

CPU ist auch kein Engpass.
Bei mir läuft die openSUSE 10.3 auf einem Duron 750MHz mit 256MB Ram durchaus akzeptabel, zum Testen reicht der Rechner allemal.
Wenn du experimentierfreudig bist, probiere die Entwicklerversion 11.0 (aktuell im Alpha 3 Stadium)
Da hat sich (und wird auch noch weiterhin) sehr viel getan.

Allerdings fehlen die restlichen Hardwareangaben, wie Board, Controller und andere Schnittstellen, die für dich wichtig sind.

Andere Alternativen für schwächere Rechner habe ich hier:
https://www.computerbase.de/forum/t...t-fuer-mich-die-richtige.259765/#post-2786651
unter "Schlanke Distris" schon mal zusammengestellt.

Weitere Tips zu openSUSE hier:
https://www.computerbase.de/forum/t...t-fuer-mich-die-richtige.259765/#post-3818647

Have a lot of fun...

gruss, limoni
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, doch, Compiz Fusion läuft gut auf dieser Grafikkarte. Es läuft ja auch auf OnBoard-Grafikchips (zB die von Intel) recht gut, die Gf2 MX liegt auch in etwa derselben Leistungsklasse.
 
Cool, vielen Dank!!!

Ich wollt schon nach einer alten SuSe Version suchen, aber wenn eine aktuelle auch gut läuft, nehm ich natürlich die!!
 
STX Linux geht recht gut mit Ressourcen um.
 
Muss es immer unbedingt Linux sein, mit seinen Standard-Distributionen ?
Oben ist ein Thread welcher auf Distributionsspezifische Fragen eingeht.
Es gibt noch "echte-" oder fast echte Unixe. Netbsd oder Freebsd sind auch mal einen Versuch wert. Mit Pkgsrc hat man einen Paketmanager welcher noch simpler als rpm/deb zu bedienen ist.
Den BSDs sieht man es leider nicht an, dass sie noch einsteigerfreundlich als die ganzen Linuxe sind.
Wenn man sich die Faq's, How-To's und Manuals von Freebsd und netbsd angschaut, merkt man wie einfach es ist. Man muss da weniger lesen als bei Windows.
Die BSDs sind zudem noch resourcenschonender als Linux.
Warum Linuxdistributionen oder Linux gerade Einsteigern ordentlich einheizen:
Linux hat vieles mit System V gemeinsam, es sind Runlevels, wodurch ein durcheinander an Skripten entsteht. Redhat und Debian gehen da andere Ansätze.(inkompatibilität untereinander, unterschiedliche Hilfestellungen) Alles ist schon mit hunderten Abhängigkeiten bei der Installation überladen.
Dem User wird durch das vorhandensein überladerner Guis und Frameworks eine gewisse einfache Bedienbarkeit vorgegaukelt. Spätestens beim Versuch etwas am system zuverändern scheitern die meisten, weill man doch Unixkenntnisse sich aneignen muss. Leider springen die meisten wieder von Linux ab, wie ich es damals mehrfach auch gemacht habe weil sie mit dem Unixartigen sich nicht identifizieren können.

PS:
Bei mir kommen CentOS / Fedora nur da zum Einsatz, wenn ich etwas Unveränderliches wie Windows haben möchte. Es läuft dann auch "out of the box".
Opensuse soll leider langsam laufen, bei 3D-Shootern merkt man es leider an der Frameanzahl im Vergleich zu anderen Linuxdistributionen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Threadstarter hat nach einem Linux und nicht einem BSD gefragt.

Abgesehen davon ist es für den Heimanwender eher Geschmackssache, ob er nun Linux oder BSD einsetzt. Ich kenne jemanden, der beides verwendet.
 
Also ich würde mir überlegen vielleicht gleich mit ArchLinux einzusteigen, es ist am anfang etwas schwer und man muss sich etwas genauer mit dem System auseinander setzen, am Ende aber hat man, wie ich meine, mehr davon. Außerdem kannst du dann auch jede belibige (bekanntere) Desktopumgebung installieren, also auch ressourcenschonendere als KDE oder Gnome, z.B. Xfce, was mein Tipp wäre.

Tutorials gibt es im ArchLinux Wiki, im deutschen und im englischen.
 
Was an Xfce selber ressourcenschonend sein soll, hat sich mir nicht erschlossen.
https://www.computerbase.de/forum/threads/windows-programme-unter-linux.332985/#post-3305535
Bei mir braucht jedenfalls der reine KDE Desktop weniger Speicher als Xfce.

Gib doch mal ein paar Fakten zu deiner Installation.

Insgesamt kommt es hauptsächlich auf die Art und Anzahl der gestarteten Dienste an.
Dieses kann man ja auch selbst beeinflussen, dafür braucht man keinen anderen Desktop.
Ansonsten ist natürlich stark die Programmauswahl entscheidend.
z.B. Abiword statt OpenOffice nehmen.
Dafür kann jedoch der Desktop nichts.

Und Xfce, Fluxbox, IceWM etc. kann man für fast jede Distri installieren, das ist nichts besonderes.
Wenn es richtig flott sein soll, dann Fluxbox.

gruss, limoni
 
tschow schrieb:
Also ich würde mir überlegen vielleicht gleich mit ArchLinux einzusteigen
Ich halte das für keine gute Idee. Bei Arch muss man schon wissen, was man tut. Die Anleitungen sind alle für eher Fortgeschrittene ausgelegt.
mMn ist Arch kein Betriebssystem für Anfänger.

Sidolin sollte sich eine der großen Distributionen anlachen (Ubuntu, Suse) und dort einarbeiten. Danach kann er ja immer noch umsteigen.
 
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