Welches Linux für P3 1 GHZ

paokara

Captain
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Hi leute,


Hab ne kleine Frage. Ich habe ein Notebook (siehe Sig.) welches ich eigentlich auf Linux (Ubuntu) umstellen wollte. Jetzt bin ich mir noch nicht so sicher. Da ich das Notebook für die Schule brauche, würde ich in Zukunft sehr wahrscheinlich auf den einen oder anderen Stolperstein treffen.

Jetzt habe ich hier noch einen alten P3 1GHZ mit 512 MB RAM und einer nVidia Grafikkarte. Kann mir hier jemand eine Distribution empfehlen. Ich habe gehört, dass Ubuntu funktionieren könnte. Als ich es jedoch im Geschäft auf einem P4 2.4GHZ mit 256 RAM installiert habe, gefiel mir die Arbeitsgeschwindigkeit ganz und gar nicht.

Frage: Hat jemand von euch Ubuntu oder Suse auf einem ähnlichen Rechner installiert? Was für Erfahrungen habt ihr gesammelt?


Gruss
 
Es liegt wohl weniger an der Distribution als der Arbeitsumgebung.

Versuchs mal mit Xubuntu. Das ist eine Ubuntu-Version mit XFCE.

Der Desktop verbraucht weniger Ressourcen.
 
ich habe openSUSE 10.2 auf einem alten Duron 750Mhz mit 265MB Ram unter KDE laufen.
Das läuft recht ordentlich, ist aber natürlich nicht mit einem aktuellen Rechner zu vergleichen.
Man kann mit allem arbeiten, hat allerdings auch die eine oder andere Gedenksekunde bei grösseren Applikationen wie OpenOffice.
Dein vorgesehener Rechner sollte vor allem mit den 512MB Ram da schon deutlich besser reagieren.

Und warum muss ein Rechner in der Schule schnell sein?
Für Textverarbeitung?
Das wäre mit Abiword überhaupt kein Problem.

Warte noch 10 Tage auf den Release Candidate von openSUSE 10.3.
http://de.opensuse.org/Entwicklerversion

Da hat sich von der Performance her noch einmal deutlich etwas getan,
jetzt auch schon in der wirklich stabilen beta3 deutlich zu spüren.
Review: http://www.tuxmachines.org/node/19879

Du kannst natürlich auch noch XFCE als schlankeren Desktop nachinstallieren.
Das braucht dann nocheinmal weniger Ressourcen und ist ein wenig schneller.
Allerdings nur, wenn du keine KDE Programme verwendest.
Aber das sollte mit deiner Ram Ausstattung überhaupt kein Problem sein.

gruss, limoni
 
ein paar vorschläge:

"Königsdisziplin / Speed, Flexibilität pur"
- wenn du dich mit linux gut auskennst: erstell ein Gentoo System auf einem schnelleren PC, sprich, kompilier dort alles, dann spiel das auf den laptop auf (ich hab mal mit einem Pentium 3 600 MHz gearbeitet, lief recht flüssig)

"Speed"
- probier mal Arch Linux, wenn ich nicht so an Gentoo hängen würde hätt ich es schon ausprobiert, es soll sehr einfach zu installieren sein & eine gute community + documentation besitzen, außerdem soll der "memory footprint" recht klein sein, damit rennt dein laptop sicher ;)

"usability"
- wie bereits von limoni genannt: warte auf opensuse 10.3, dann deaktiviere aber gleich nach der installation beagle, sonst ist die akku-laufzeit und leistung vollends im eimer :evillol:
auf mich machte das auf einem centrino 1.7 GHz einen leicht trägen aber sicheren eindruck

"leichtigkeit + guter support"
- xubuntu, das problem bei den ganzen ubuntu-derivaten ist halt, dass es für die breite masse konzipiert ist & allerlei dienste gleichzeitig laufen und daher die akkulaufzeit, startzeit usw. unnötig belasten; wenn du dich dafür entscheidest probier mal die folgenden tipps aus:
http://tvease.net/wiki/index.php?title=Tweak_ubuntu_for_speed
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=89491
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=189192
http://kmandla.wordpress.com/2006/11/11/howto-set-up-edgy-for-speed/
http://www.netscape.com/viewstory/2007/05/03/ultimate-ubuntu-linux-optimization-and-tweak-guide/?url=http%3A%2F%2Fwww.goitexpert.com%2Fentry.cfm%3Fentry%3Dubuntuguide&frame=true
 
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Gentoo ist halt für einen Anfänger ziemlich ungeeignet. Ich denke nicht, dass einer, der noch kaum mit Linux zu tun hatte, ein Gentoo mit X-Server zum Laufen bekommt. Der Vorteil ist halt wirklich, dass man (wenn man Ahnung) hat, einiges rausholen kann. Mein erster Gentoo-Kernel war jedoch um Welten langsamer als z.B. ein Ubuntu-Kernel, da einfach die Optionen nicht so gepasst haben (Kernel-Debugging aktiviert, kein SSE, General-X86 aktiviert und ähnliches).
 
Hi,



Danke für die vielen Antworten.

Ich dachte mir schon dass ihr mit Gentoo kommt. Jedoch sind meine Linuxkentnisse leider nicht so gut. Ich habe zwar (siehe Sig.) erfolgreich einen Debian Server mit der Netinstall installiert, jedoch habe ich leider noch nie einen Kernel neu kompilliert. Leider....:rolleyes:


Ich installieren jetzt mal das ganz normale Ubuntu auf diesem Rechner. Ansonsten werde ich halt mal Gentoo oder XUbuntu ausprobieren.


Welches Gentoo soll ich nehmen?

Ich habe mal die minimal-CD heruntergeladen, jedoch denke ich ist bei der Install keine GUI dabei. Also, welches soll ich nehmen?
 
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nimm die aktualisierte install-cd:

ftp://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/pub/Linux/gentoo/releases/x86/2007.0/installcd/install-x86-minimal-2007.0-r1.iso

nimm bloß nicht die livecd mit GUI, der installer ist (leider) noch etwas buggy & zerschießt vielleicht etwas :rolleyes:

ich weiß nicht genau, was du mit "welches gentoo" meinst

also ich versteh darunter: hardened / nicht-hardened

nicht-hardened stage 3 i686

hardened für x86, i686

also wenn der laptop für das geschäft ist, würd ich hardened nehmen, da sind standard-mäßig weniger sache aktiviert / installiert

und hier die nötige doku:
gentoo handbuch

weitere dokumente

ich muss dich vorwarnen:
die installation wird einige tage dauern ;) (hängt natürlich davon ab, was du installierst und wie [stichwort: use-flags]), es geht natürlich auch schneller

darum empfehle ich dir vorher die dokumentation gut zu lesen & wenn's geht versuch es zu verstehen :freaky:

am anfang ist es mit Gentoo schon "hart", aber die zeitersparnis später zahlt sich definitiv aus :king:
 
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So, hab nun Ubuntu installiert.

Fazit: Läuft eigentlich wunderbar. IP via DHCP hat geklappt, Update hat geklappt, die Treiberinstallation (nvidia Grafikkarte) hat auch auf Anhieb geklappt. Also meiner Meinung nach ist Ubuntu ein sehr ausgereiftes und für den unwissenden Homeuser gedachtes Betriebssystem. Es ist schon sehr viel vorinstalliert, weswegen ich bei den Updates etwa 140 MB gezogen habe.

Wie freak01 werde ich mich jetzt mal ein bisschen mit Gentoo rumschlagen, da ich unbedingt mehr von Linux "lernen" möchte. Bei Ubuntu kann oder muss man zwar noch Sachen editieren, jedoch kann man sich denke ich nicht so wahnsinnig gut mit der Materie befassen wie z.b. bei Debian oder vielleicht bei Gentoo.

@freak01

Den Link für die erste Doku, den du gepostet hast, ist das die komplette Doku?

Wenn ja werde ich versuchen, diese auszudrucken und mit ihr ein Gentoo System du kompilieren.


Gruss und einen schönen Abend!
 
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mein Tip wäre installier dir mal >VM.Player< oder >VirtualBox< auf Win und besorge dir mal verschieden IMAGES
oder LIVE-CDs diverser LINUX-Distros die kannst du dan ganz einfach ausgibig testen und welche dir am besten gefällt
kannst du dann auf HD installieren
meine Favoriten sind ZENWALK und SIDUX - beide Distros sind sehr gut für Ein/umsteiger von Windoof geeignet
ZENWALK>http://www.pro-linux.de/news/2006/10495.html
SIDUX >http://www.sidux.com/PNphpBB2-index-c-2-sid-6078d6351d3547d75b4c4b4efc5194de.html
Überblick >http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major
Images für den VM-Player
http://www.vmware.com/appliances//
http://download2.bagside.com/zenwalk.7z
eigentlich sind fast alle LINUX-distros resourcensparend - am meisten >DSL aber nur engl...
http://damnsmalllinux.org/download.html
 
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So, hab mal die Gentoo CD in einen PC gelegt und bin geradewegs ein bisschen erschrocken.

Um eins klar zu stellen: Es handelt sich dabei komplett um eine LIVECD, mit welcher ich dann ein System nach meinen Wünschen kompillieren kann?

Oder wird das zuerst auf der Hardware installiert und anschliessend an meine Bedürfnisse angepasst?
 
Arch Linux (etwas schwierig zu konfigurieren), Vector, Puppy, und ganz vielleicht Xubuntu.
 
Die laufen da auch.
Aber es ist gar nicht nötig, sich bei der Rechnerausstattung gross zu beschränken.
Da läuft jede Distri drauf.

Habe noch mal die openSUSE beta3 auf den Duron 750MHz/256MB installiert und das läuft wirklich gut.
Installation = 47min (1-CD Version KDE Standard ohne Online Update)
Beagle Desktopsuche deinstalliert, weil die hier doch spürbar Ressourcen frisst.
Bootzeit => ca. 60sek. (vom Grubmenu in KDE)
Platte => ca. 2GB
Speicher=> ca. 60MB in KDE nach Systemstart ohne weitere Anpassungen
Mit OpenWriter oder Firefox ca. 75-80MB, beides zusammen ca. 100-110MB

Das sollte mit der Maschine überhaupt kein Problem sein.
Speicher ist wichtiger als MHz.

gruss, limoni
 
Hi all,


Anstatt einen neuen Thread zu eröffnen poste ich meine Frage in diesem hier:

Ich suche für meinen Server (siehe Sig.) einen GBIT-Netzwerkkarte.

Meine Fragen:

1. Welche Karte wird von Linux unterstützt?

2. Welche qualitativ gute Karte könnt ihr mir empfehlen?

3. Reicht die Leistung meines Server für eine GBIT-Netzwerkkarte aus? Ist der Server zu langsam?

4. Mein Preislimit liegt bei ungefähr 30 Euro!


Danke für eure Antworten
 
Warum keinen neuen Thread? Ist doch eine neue Frage.

Netzwerkkarten sind die mit am besten unterstützten Geräte.
Wahrscheinlich wird so gut wie jede Karte laufen, auch wenn es nicht direkt auf der Verpackung steht.
Such dir eine aus, gehe auf die Herstellerseite und sieh im Handbuch der Karte nach, ob dort Linux Unterstützung drin steht.

Ansonsten bekannt für Linux Unterstützung:
3Com
Broadcom
DLink
Intel
Longshine
Realtek
usw...

Oder schau hier, obwohl da nur recht wenige erfasst werden:
http://wiki.ubuntuusers.de/Hardwaredatenbank/Verbindungen#Netzwerk
und
http://en.opensuse.org/HCL/Network_Adapters_(Wired)
von Debian wird es ja soetwas sicherlich auch geben, wobei die Distri egal ist, da die Treiber im Kernel integriert sind.

Wie gesagt, sollte eigentlich keine Probleme geben, ansonsten gibt eine schnelle Google Suche mit dem gewünschten Modell schnell Auskunft über eventuelle Probleme als Absicherung vor dem Kauf.
Zur Sicherheit eine Karte wählen, die schon mindestens ein halbes Jahr auf dem Markt ist.

gruss, limoni
 
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